Richtige Entspannung im Büro

Tanja Bögner

Einfach mal abschalten – das klingt so einfach. Doch neben Büro, Familie, Privatem und Haushalt bleibt oft wenig Zeit für Entspannung und Regeneration. Schnell gerät man an sein individuelles Leistungslimit und belastet sich mehr als gut tut.

Damit Stress gar nicht erst zu einem Gesundheitsrisiko wird, sind nicht nur Ruhepausen wichtig. Manchmal helfen auch kleine Bewegungseinheiten, die man im Büroalltag gut anwenden kann.

Hier helfen ein paar spezielle und schnelle Entspannungstechniken

Konzentration auf die Atmung

Man atmet langsam dreimal tief ein und aus, um sich vom akuten Stress zu erholen. Dabei werden beim Ausatmen die Schultern ganz bewusst fallen gelassen. Das entspannt die Schulter- und Nackenmuskulatur und macht den Kopf wieder frei.

Massage der Schläfen

Man reibt sich mit den Zeigefingern leicht in kreisenden Bewegungen über die Schläfen, schließt die Augen und genießt für mindestens 30 Sekunden die Entspannung.

Lockerung des Körpers

Wer viel sitzt, sollte sich regelmäßig gezielt dehnen. Das geschieht am besten nicht nur in den Pausen, sondern auch nach Feierabend.

Körperliche Aktivität regt zudem den Stoffwechsel wieder an. Außerdem wird durch Bewegung das Stresshormon Kortisol schneller abgebaut und die Produktion des Glückshormons Serotonin angeregt. Gesundheitsexperten empfehlen daher alle 70-90 Minuten eine kurze Bewegungspause einzulegen. Telefonieren kann auch mal im Stehen erledigt und statt dem Aufzug die Treppe genutzt werden.

Damit es gar nicht erst zu Leistungsabnahme und Erschöpfungszuständen kommt, sollten diese Entspannungstechniken langfristig in den Berufsalltag integriert werden.

Welche speziellen Methoden helfen euch, um Stress rechtzeitig im Büro abzubauen?

Ich wünsche euch einen stressfreien Start in die neue Woche!

Eure Tanja

Sekretaria-Talk: Was meinen Sie dazu?