1. Wir haben einen knuddeligen kleinen Hund mit Schmusefaktor im Unternehmen. Am Anfang gab es auch skeptische Blicke, doch mittlerweile hat die Hundedame alle Herzen erobert. Absolutes Plus, seit der Hunde da ist, gehen Mittags regelmäßig ein paar Kollegen nach dem Essen mit dem Hund um unser Gewerbegebiet, das gab sonst nur bei besonders schönem Wetter :-). Wenn man will ist eben alles machbar.

  2. Marina Hannig

    Hunde sind unhygienisch, riechen sehr unangenehm, und bellen. Nur selten sind sie so gut erzogen, dass sie einen angemessenen Abstand halten. Ich hoffe, die Hundehalter vergessen nicht Ihre Hände zu waschen, nachdem sie den Hund gestreichelt haben. Das ist für mich eine Zumutung und erheblicher Stress. Ich würde beispielsweise niemandem zumuten auf Tuchfühlung mit einer Schlange zu gehen, obwohl das weitaus hygienischer und ruhiger wäre. Wenn Menschen freundlich und fair miteinander umgehen ist es nicht nötig „auf den Hund“ zu kommen.

  3. Anneli

    Bei uns sind zeitweise bis zu drei Hunde gleichzeitig im Großraumbüro. Das funktioniert ohne Probleme, da riecht nichts unangenehm und gebellt wird auch nicht.
    Ehrlicherweise mache ich mir bei dem ein oder anderen Bürokollegen mehr Gedanken um die Körperhygiene als bei den Vierbeinern.
    Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass sich alle drei Hundehalter der Verantwortung bewusst sind, die es mit sich bringt den Hund im Büro dabei zu haben und die Hunde entsprechend gut erzogen sind, nur dann funktioniert es auch reibungslos. Und das ist Hauptvoraussetzung – dass der Mensch auf ein reibungsloses Miteinander achtet und den Hund unter Kontrolle hat, nur dann funktioniert es.
    Und die Gassi-Runden in der Mittagspause machen Spaß und fördern auch das Miteinander. Nur bei schlechtem Wetter müssen die Kollegen alleine mit den Hunden vor die Türe.

  4. barbarine

    Grundsätzlich ist die Idee nicht schlecht. Ein Hygieneproblem sehe ich nicht. Aber dann sollten WIRKLICH ALLE den Hund mögen und der vor allem gut erzogen sein. Für mich wäre ein Hund am Arbeitsplatz ein absoluter Stressfaktor, da ich nichts mit Hunden am Hut habe. Ich begegne zu vielen schlecht erzogenen Hunden, deshalb wäre das für mich keine Entspannung. Der Supergau wäre ein Chef, der ganz selbstverständlich seinen Fiffi mitbringt. Da müsste man dann auch noch dipolmatisch sein, wenn man den nicht mag. Insofern sehe ich solche Untersuchungen immer mit Vorsicht, weil sie viele Faktoren nicht berücksichtigen.

  5. Sonja Brieger

    Leider ist es bei uns in der Krankenhausverwaltung nicht erlaubt 🙁

  6. Janina Westphal

    Grundsätzlich finde ich die Idee, die dahinter steckt gar nicht schlecht. Aber ich glaube nicht, dass das gut umsetzbar ist. Wer entscheidet denn, ob ein Hund gut erzogen ist? Und warum überhaupt nur Hund? Vielleicht wird der ein oder andere durch seine Katze, sein Pferd, seinen Vogel oder sein Aquarium vor einem Burn-out bewahrt. Wie sieht es dann aus? Darf ich meine Katze dann auch mit ins Büro nehmen, wenn sie „gut erzogen“ ist? Und wie ist es mit den Mitarbeitern, die in Produktionsbereichen oder im Einzelhandel arbeiten? Dann sehen wir vielleicht bald bei der Kassiererin ein Meerschweinchen auf dem Schoß. Hätte doch auch was. Warum nicht?
    Also wenn, dann bitte gleiches Recht für alle. Es kann ja nicht sein, dass jemand, der Kaninchen liebt, aber keine Hunde mag, schlechter eingestuft wird, als sein Kollege mit Hund.

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