So frischen Sie schnell Ihr Business-Englisch auf

Was tun, wenn Sie Ihr Englisch schnell auffrischen müssen?
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Der Chef hat es geschafft. Der neue Kunde hat den Vertrag unterschrieben und ein großer Auftrag ist gesichert. Die nächste Zeit wird stressig für Ihren Chef und auch für Sie. Als erprobtes Team macht Ihnen das aber wenig Angst. Nur – der neue Kunde sitzt in England und Sie müssen dringend Ihre Sprachkenntnisse aufbessern.

Wenn zu Ihrem Arbeitsumfeld schon immer der Kontakt mit internationalen Geschäftspartnern und Kollegen gehörte, werden Sie wahrscheinlich eher cool reagieren, wenn man Ihnen den neuen Kunden aus UK ankündigt.

Wenn das Englisch nicht reicht

Doch was, wenn Sie Ihr Schulenglisch in den letzten Jahren ausschließlich im Urlaub gebraucht haben, da die Firmensprache Deutsch ist und bisher keine internationalen Kontakte bestanden? Dann drängt die Zeit, denn natürlich soll der neue Kunde Sie als kompetente Ansprechpartnerin wahrnehmen.

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Vorbei die Zeiten, als Sie um (englische) Worte und Luft ringen mussten! Meistern Sie Telefongespräche auf Englisch souverän mit Ihrem Dossier „Telefonieren auf Englisch“. Das Dossier bietet Ihnen Best-Practice-Beispiele für Telefonate.

Sie erfahren, wie Sie

  • am besten einen Anruf entgegennehmen
  • aufgebrachte Anrufer beruhigen und weiterleiten
  • mit geschicktem Smalltalk Kundenkontakte pflegen und vertiefen
  • Namen und Zahlen deutlich nennen
  • Telefonkonferenzen halten und
  • um Informationen bitten.

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„English can everybody“

Was ist also zu tun, wenn Sie erfahren, dass Sie Ihre (eingerosteten) Englischkenntnisse dringend wieder hervorholen und aktualisieren müssen?

Je nachdem, wie viel Zeit Sie haben und um welche Inhalte es geht, gibt es natürlich die Möglichkeit, an einem Kurs teilzunehmen: sei es an einer Volkshochschule, in einer Sprachschule, einem Fremdspracheninstitut oder im Rahmen eines Onlinekurses. Vielleicht geht es aber auch mit einem professionellen Lehrer im eigenen Betrieb. Möglicherweise sind Sie ja nicht die Einzige, die in dieser neuen Situation noch einmal die Schulbank drücken muss, sodass Ihr Betrieb einen Trainer ins Haus holt, der vor Ort und am besten auf unterschiedlichen Niveaustufen die englische Sprache mit Ihnen und Ihren Kollegen auffrischt. Oftmals motiviert das gemeinsame Lernen und fördert gleichzeitig den Teamgeist.

Autodidaktisches Lernen

Wem nicht einmal die Zeit für einen Intensivkurs bleibt, der ist bei verschiedenen Online-Lernprogrammen gut aufgehoben. Der bekannteste Anbieter ist Babbel. Ein großer Vorteil von Babbel und Co. ist, dass Sie in Ihrem eigenen Tempo lernen und bestimmte Lektionen jederzeit wiederholen können. Nachteilig ist, dass Sie dort erst einmal wenig Business English lernen.

Business English steht im Fokus von Plattformen wie www.business-english.de. Dort finden Sie eine Kombination aus Informationen und Mustervorlagen und haben die Möglichkeit sich mit Experten für ein fehlerfreies Englisch im Job auszutauschen.

Online-Programme, Webinare, Unterricht via Skype, Lern-CDs und Vokabeltrainings sollten Sie jedoch nicht unterschätzen, da sie eine enorme Selbstdisziplin und gewisse Fähigkeiten zum autodidaktischen Lernen voraussetzen.

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In English, please. Egal, ob Sie ein Telefonat mit einem Geschäftspartner in Übersee führen oder Smalltalk mit einem Gast aus UK halten: Mit unserem Seminar meisten Sie diese Aufgaben mit Leichtigkeit. „Business English Basics – Brush up your English“

Lernen mit Spaß

Auch das Lesen eines englischen Buchs oder das Anschauen englischer Filme oder Serien im Originalton fördern das Sprachverständnis und das Gefühl für den Satzbau. Insbesondere Lesen hilft, sich bestimmte Ausdrücke, Satzbau, Formulierungen und Floskeln zumeist noch besser einzuprägen. Lesen Sie ein gutes Buch und Ihr Sprachgefühl verbessert sich intuitiv. Satzbau, Grammatik und Rhythmus werden „by the way“ verbessert.

Wer an seiner Aussprache und seinem Hörverständnis arbeiten möchte, der sollte sich durchaus auch an einen englischen Filmklassiker trauen. „Four Weddings and a Funeral“ ist einer der Filme, die in der Originalfassung noch mehr Spaß machen als in der deutschen Übersetzung. Auch die BBC-Serie „Sherlock“ ist im Originalton höchst unterhaltend und schult dabei noch Ihre Englischkompetenz.

Gemeinsam lernen

Allein ist es immer schwerer, den inneren Schweinehund zu überwinden, als in einer Gruppe. Suchen Sie sich einen – oder auch mehrere – Lernpartner. Gemeinsam lernen motiviert und führt zu mehr Disziplin und mehr Erfolgen. Eventuell sind ja auch andere Kolleginnen unsicher im Umgang mit dem neuen Kunden. Vielleicht verabreden Sie, dass sie in der nächsten gemeinsamen Mittagspause nur Englisch miteinander sprechen. Oder fragen Sie eine gute Freundin, ob sie Ihnen hilft, Ihre Sprachkenntnisse auf Vordermann zu bringen. Haben Sie einen Joggingpartner, der gut Englisch spricht, verabreden Sie, dass Sie auf der Laufrunde nur noch Englisch miteinander sprechen. Oder lernen Ihre Kinder in der Schule Englisch? Dann lernen Sie doch gemeinsam. Fragen Sie sich gegenseitig die Vokabeln ab oder sprechen Sie eine Stunde in der Woche nur noch Englisch miteinander. Auch wenn es sich erst einmal seltsam anfühlt, kommt die Routine mit der Zeit.

Fünf an einem Tag

Häufig ist tatsächlich nur unser Wortschatz eingerostet. Je mehr wir uns mit der „fremden“ Sprache beschäftigen, desto mehr erinnern wir uns wieder an Satzbau und Grammatik – und auch unser Sprachgefühl wird langsam wieder lebendig. Trotzdem fehlen immer wieder die richtigen Worte. Verschiedene Verlage, wie beispielsweise Pons oder Langenscheidt, bieten Vokabeltrainer für Business-Englisch an. Eine „daily vocabmail“ ist auch Teil des Angebots von www.business-english.de.

Lernen Sie jeden Tag fünf Vokabeln. Das kostet Sie wenig Zeit, bereitet Sie aber optimal vor. Sie können sich ein klassisches Vokabelheft anlegen, mit Karteikarten arbeiten oder die Vokabeln auf Post-its schreiben und sie sich an PC oder Kühlschrank kleben. Auch online lassen sich Vokabeln gut lernen. So trainieren Sie auch gleich die korrekte Rechtschreibung für Ihre nächste Korrespondenz.

Das Wichtigste im Blick

Schreiben Sie sich eine Liste mit den für Ihren Alltag wichtigsten Vokabeln und Ausdrücken und legen Sie diese gut sichtbar auf Ihren Schreibtisch. So haben Sie die Wörter und Redewendungen immer im Blick. Wenn der neue Kunde anruft, können Sie sich schnell noch einmal die Begrüßungsformeln vergegenwärtigen – und schon kann es losgehen.

Die meisten von uns können viel besser Englisch, als wir es uns selbst zutrauen. Mit unseren Tipps überwinden Sie Ihre persönliche Hemmschwelle. Sie werden sicher schnell erkennen, dass da noch sehr viel mehr in Ihnen steckt, als Sie erwartet haben. Mark my words!

Die Autorin Lina Beckmann ist Fremdsprachenkorrespondentin, Konferenzdolmetscherin und Übersetzerin für Deutsch, Französisch, Spanisch und Englisch.

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