1. Delia

    Also ich kenne Großraumbüros genauso wie Dreier, zweier und Einzelbüro.
    Ich muss sagen dass ich mich im Großraumbüro überhaupt nicht konzentrieren konnte. Aus Rücksicht auf die Kollegen, die ja mein Gequassel auch nicht hören wollen, habe ich so wenig wie möglich telefoniert oder überhaupt gesprochen. Ich fand es dermaßen unangenehm, dass ich dort gekündigt habe. In den kleineren Büros habe ich mich wohler gefühlt, richtig gut arbeiten kann ich aber nur wenn niemand in der Nähe ist. Manche hören bei der Arbeit Musik, das kann ich nicht ertragen. Auch wenn die Kollegen nicht laut telefonieren, stören tut es doch.

  2. Karin

    Ich bin nach 20 Jahren im Einzelbüro nun in eine Großraumfläche umgezogen. Ich muss sagen, es hat – wie alles im Leben – Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist mich Sicherheit, dass ich meine Themen schneller und, direkter mit den Kolleginnen klären kann. Ich bekomme schneller Terminslots für meinen Chef, da ich mit den Assistenzen der Peers meines Chefs an einer Bench sitze. Auch das Thema Unterschriften ist in diesem Umfeld deutlich unkomplizierter.
    Ich muss aber meiner Vorschreiberin auch Recht geben. Die Konzentration geht unheimlich schnell den Bach runter, wenn die Fläche voll besetzt ist und manche Kollegen der Meinung sind, dass ihre Beiträge für alle unterhaltsam sind. Da ich zum Glück recht unempfindlich ggü. Zugluft und Temperaturschwankungen bin, kann ich mich nach anderen Kollegen richten, wenn es um Fenster auf oder zu geht.
    Aber alles in allem komme ich mit der Situation gut zurecht – seine Pausen und Freiräume muss man sich holen.

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