1. Corinna Reinboth

    Ich lebe die Homeoffice einmal pro Woche. Jeden Mittwoch arbeite ich von zu Hause aus. Dann komme ich in Ruhe zu den Aufgaben, die in der Hektik des Büroalltages nicht exakt und adäquat umgesetzt werden können: Erstellen von Statistiken aller Art, Erstellung von Preislisten und den dazugehörigen Prospekten, Schreiben von Arbeitszeugnissen sind als Beispiele zu nennen. Die Selbstmotivation ist hoch, denn ich liefere die Ergebnisse am Abend an die Geschäftsleitung und arbeite die Themen strukturiert in der Homeoffice ab. Ein Tag pro Woche ist für mich in Ordnung, mehr nehme ich nicht in Anspruch, da mir dann wirklich der soziale Kontakt zu den Kollegen fehlt. Ich freue mich am Dienstag auf ein ruhiges Arbeiten am Mittwoch und am Mittwoch auch wieder auf den Büroalltag in der Firma am Donnerstag mit all seinen Facetten.

  2. Ich

    Ich arbeite 2 Tage im „Heimbüro“ und 3x in der Woche gehe ich ins Büro, kann dann aber auch so lange bleiben wie ich will. Hauptsache, Dinge wie Post, Meetings etc. sind erledigt. Ich kann mich zuhause gut motivieren, manchmal mehr, manchmal weniger, das ist ja normal. Da ich aber auch weniger an sozialen Kontakten als am Geldverdienen interessiert bin, ist das für mich die ideale Lösung. Gehen mir die Kollegen auf die Nerven, bin ich froh, gehen zu können!
    Zum andern kann ich da sein, wenn mein Kind nach Hause kommt. Ich wünsche mir keine andere Arbeitssituation mehr.
    Den Zwang, Tag für Tag mindestens eine halbe Stunde, meistens länger, zur Arbeit und zurück zu müssen und gezwungen sein, meinen Tag mit anderen in einem Raum zu verbringen, halte ich für Mittelalter. Die Technik macht es möglich, mehr selbstbestimmt zu leben – und das sollten wir nutzen. Niemand sollte Angst haben, dadurch den sozialen Anschluß zu verlieren!

  3. KaZe

    Ich habe die Möglichkeit, je nach Bedarf und in Absprache mit meinem Chef aus dem Homeoffice zu arbeiten (1-2 Tage pro Monat), manchmal auch etwas öfter. Es können auch nicht alle Aufgaben aufgrund DSL-Geschwindigkeit bzw. auch Verfügbarkeit von Vorgangsakten aus dem Homeoffice bewältigt werden.
    Daher ist es wichtig, seinen Homeoffice-Tag genau zu planen.

  4. ANJA MEWS

    Nach meiner jahrelangen Lehrtätigkeit und der damit verbundenen Vor- und Nachbereitungszeit zu Hause, schätze ich die klare Trennung von Arbeit und Zuhause (=Freizeit) sehr. Unter besten Arbeitsbedingungen (kurze Anfahrt, angenehmer Arbeitsplatz, nette Kollegen u.ä.) kann ich nicht nachvollziehen, dass jemand gern seine Arbeit mit nach Hause nimmt und tatsächlich effizient im Homeoffice arbeitet. Es sei denn, er/sie ist gezwungen, wie Corinna, die Resultate am selben Tag vorzulegen.

  5. Recordsmanagerin

    Home Office ist eine Variante der Remote Work und keine wirklich neue Sache – (Den Staubsaugervertreter Heinzelmann kennen sicher viele). Lediglich der Zugang ist einfacher geworden. In meinem aktuellen Job sind zwei Tage/Woche möglich. Ich möchte nie wieder ohne arbeiten. Wichtig ist, dass es Regeln gibt wie der Kontakt gehalten wird z.b. über informelle Videochats, die den morgentlichen Schnack in der Teeküche abfangen oder festgelegte Videochats damit Informationen geteilt werden können.

  6. Gina

    Ich arbeite derzeit drei Tage pro Woche im Büro, die anderen beiden im Home Office. Ich finde es wirklich sehr angenehm. Im Büro komme ich meistens nicht zu den eher unwichtigen Aufgaben, die halt doch irgendwo wichtig sind und kann das dann im Home Office erledigen. Andersrum gibt es auch Sachen, die man einfach besser im Büro erledigen kann, als zu Hause. Das man sich zusätzlich auch noch den Arbeitsweg spart und mal seine Ruhe im Home Office hat, kommt noch dazu. Ich habe mein eigenes Büro zu Hause, wo auch generell mein Pc steht, weswegen sich das dann auch sehr gut trennen lässt, wenn man im Feierabend mal nicht an die Arbeit denken möchte. Dann schließt man einfach die Tür und bleibt im Wohnzimmer.

  7. Sara

    Ich arbeite zur Zeit 50/50 im Büro/von zu hause und hätte nichts dagegen, dass es auch so bleibt. Zu Hause komme ich endlich zu den Aufgaben, die im Büro lange liegengeblieben sind, weil mir die nötige Ruhe dazu fehlte. Komplexe Aufgaben lege ich mittlerweile auf die Homeoffice-Tage (obwohl ich im Büro mit 3 Monitoren, zuhause mit einem arbeite), weil dort weniger Störfaktoren auftreten. Die 100km Fahrtstrecke nicht jeden Tag fahren zu müssen kommt mir/menem Auto auch sehr gelegen. Dank täglichen, kurzen Video- und Telefonkonferenzen mit den Teams bleibt man trotzdem in Kontakt.

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