7 Tipps für ein besseres Büroklima

Tipps für ein besseres Büroklima
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Worauf freuen Sie sich morgens? Auf ein feines Essen, geliebte Menschen, ein gutes Buch am Abend? Auf alles, nur nicht auf den Druck, Stress und Ärger Ihres Jobs als Assistentin und Sekretärin? Mit den folgenden sieben Tipps steigern Sie Ihre Lebensqualität und verwandeln Ihren Arbeitsplatz in einen Wohlfühl-Ort.

Ein millionenschwerer Lottogewinn, ein goldenes Erbe, 17 Kilo weniger auf der Waage – viele von uns verknüpfen Glück automatisch mit materiellen, aber oberflächlichen Werten. Doch Studien zum so genannten „Happiness Set Point“ zeigen immer wieder, dass sich der persönliche Glücks-Level nach einschneidenden Ereignissen bald auf sein ursprüngliches Level einpendelt. Entscheidend ist vielmehr unsere Grundeinstellung und ob wir das Glück schon in kleinen Dingen finden und schätzen können. Zum Beispiel ein von Ihnen lebens- und liebenswert gestaltetes Büro.

Auch Ihr Chef profitiert von einem guten Büroklima

Wie die Studie Office21 des Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation zeigte, steigert eine attraktivere Bürogestaltung die Zufriedenheit und Produktivität der Mitarbeiter – deshalb werden die folgenden sieben Tipps auch Ihrem Chef gefallen:

1. Passen Sie Ihr technisches Equipment Ihren ergonomischen Bedürfnissen an.

Sorgen Sie dafür, dass

  • Ihr Bildschirm die richtige Höhe für Ihren Blickwinkel und Ihre Kopfneigung hat,
  • Ihr Stuhl Ihre Wirbelsäule entlastet und Ihnen langes entspanntes Sitzen ermöglicht,
  • Ihr Keyboard/Ihre Tastatur ergonomisch geformt und angenehm zu bedienen ist,
  • Ihr Mousepad mit einer ergonomischen Handauflage Ihre Gelenke entlastet.

2. Arbeiten Sie mit hochwertigen Arbeitsmitteln, die funktionieren.

Die Tasten klemmen, der Bildschirm ist verdreckt, der Schreibtisch klebt? Wenn möglich, reinigen Sie Verschmutztes und besorgen Sie sich funktionstüchtiges Arbeitsmaterial. Dazu gehören auch intakte Kugelschreiber und Stifte. Ersetzen Sie alles, was defekt oder aufgebraucht ist.

Besorgen Sie sich zudem, falls möglich, Schreibmaterialien und Aufbewahrungsutensilien oder Blöcke in wertigem Design. Will Ihr Chef das nicht bezahlen, gönnen Sie sich selbst etwa einen eleganten Kugelschreiber, ein hübsches (ergonomisches!) Mousepad. Bei jedem Gebrauch steigt Ihr Glückslevel ein bisschen.

3. Achten Sie auf Ordnung.

Entrümpeln Sie Ihren Schreibtisch, Ihre Ablage und Ihre Schubladen. Ob veraltet, uninteressant oder kaputt – entsorgen Sie alles, was Sie nicht brauchen. Legen Sie sich ein auf Sie zugeschnittenen Ordnungssystem zu. Und gewöhnen Sie sich an, Ihren Schreibtisch jeden Abend aufgeräumt und sauber zu verlassen. Chaos und Unerledigtes zieht Ihnen morgens sonst schon beim Anblick wertvolle Energie ab. Ordnung und Übersichtlichkeit wiederum geben Ihnen Energie und die Lust am Arbeiten zurück.

4. Sorgen Sie immer für genug Nachschub.

Das Druckerpapier ist schon wieder aus, der Toner leer und irgendwer „klaut“ Ihnen immer die Marker? Legen Sie sich für Verbrauchsmaterial einen Vorrat an, am besten sofort griffbereit in Ihrer Schreibtischschublade. Müssen Sie erst umständlich nach neuem Papier, Markern oder Druckertoner fahnden, verlieren Sie wertvolle Zeit und Nerven.

5. Verleihen Sie Ihrem Arbeitsplatz Ihre individuelle Note.

Stellen Sie zwei bis drei kleine, hübsche Bilder und/oder Deko-Objekte auf, deren Anblick Ihr Herz erfreut, Ihnen Kraft gibt. Richten Sie einen schönen Bildschirmhintergrund ein. Stellen Sie Ihre (nicht zu stark duftende) Lieblingspflanze auf.

6. Verschönern Sie Ihr Umfeld.

Es ist erwiesen, dass Einrichtung, Wände und Böden in hellen, freundlichen Farben die Stimmung heben. Natürlich können Sie Ihren Chef nicht zwingen, gleich die Wände neu zu streichen oder die Auslegeware rauszureißen. Schon ein Bild in angenehmen Farben über dem Schreibtisch oder eine Grünpflanze im Raum verbessern das Raumklima und Ihr Wohlbefinden.

7. Genießen Sie Ihre Lieblingsmusik.

Auch Ihre leise Lieblingsmusik verbessert die Stimmung – natürlich nur, wenn sie Ihre Sitznachbarn nicht stört. Falls doch, besorgen Sie sich angenehm sitzende Kopfhörer, die Umgebungsgeräusche durchlassen. Sie wollen ja noch mitbekommen, wenn der Chef ins Zimmer kommt. Und drehen Sie die Musik nicht so laut auf, dass Sie Ihre eigenen Gedanken nicht mehr „hören“ oder gar Hörschäden davon tragen.

Zusatz-Tipp: Holen Sie sich vierbeinige Freunde ins Büro. Auch Tiere senken den Stresslevel nachweislich, senken den Blutdruck und fördern die Freisetzung des Glückshormons Endorphin. Sind Sie also selbst Hunde- oder Katzenbesitzerin, dann sprechen Sie Ihren Chef darauf an.

Wenn Sie von vornherein etwa folgende klare Regeln für den geliebten Vierbeiner festlegen, springt Ihr Chef auf Ihren Wunsch auch eher an:

  • Ihr Haustier besitzt einen ruhigen und ausgeglichenen Charakter.
  • Keiner Ihrer unmittelbaren Kollegen ist allergisch auf das Tier oder hat Angst davor.
  • Ihr Haustier gehorcht brav und genießt außerhalb des Büros so viel Auslauf, Spiel und Spaß, dass es sich nicht am Arbeitsplatz austoben muss.
  • Sie können Ihr Haustier von ängstlichen Besuchern, Kunden oder Geschäftspartnern problemlos fernhalten.
  • Sie müssen mit Ihrem Haustier nur in den regulären Pausenzeiten Gassi gehen.
  1. ai

    Verleihen Sie Ihrem Arbeitsplatz Ihre individuelle Note?
    In Zeiten von Desksharing nicht gewollt und/oder praktikabel. Tiere im Büro? Netter Gedanke, jedoch in großen Unternehmen aus mehreren Gründen nur schwer umsetzbar (Hygiene, Tierschutz, Allergien …)

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