Nächstes Ziel: Olympia 2024 in Hamburg

In der Print-Sonderausgabe vom Mai 2015 stellen wir Assistentinnen und Sekretärinnen vor. Sie berichten dort über ihre Aufgaben, was ihnen an ihrem Job Spaß macht und welchen Herausforderungen sie sich täglich stellen. Diese Serie führen wir auf dem Portal von sekretaria.de fort. Den Anfang macht Rebecca Stache aus Hamburg.

Rebecca StacheRebecca Stache ist „Sekretärin des Jahres 2014“, Expertin bei sekretaria.de und arbeitet bei der HafenCity Hamburg als Assistentin.

England sollte es eigentlich werden, denn Rebecca Stache hatte sich fest vorgenommen, einige Jahre dort zu arbeiten. Als sie aber während ihrer Ausbildung anfing, Bewerbungen auf die Insel zu schicken, wurde ihr klar, dass ihr Vorgehen nicht von Erfolg gekrönt sein würde. „Ich war in dieser Zeit einmal in Hamburg“, erzählt sie, „und habe ich mich gleich in die Stadt verliebt.“ Hier klappte es mit der Initiativbewerbung, die sie zu ihrem ersten Job bei PricewaterhouseCoopers schickte. Dort war sie zunächst Teamsekretärin in der Steuerberatungs-Sparte und nach einem halben Jahr Partnersekretärin.

Auf dem Weg zur HafenCity

Rebecca Stache blieb drei Jahre bei PwC und wechselte nach einem Zwischenstopp bei Conergy 2007 zur HafenCity. Ein Glücksfall wie sie sagt, denn ihr Arbeitgeber ist sehr familienfreundlich und die Arbeit macht viel Spaß.

Jobprofil

Rebecca Stache ist offiziell „Persönliche Assistentin des Vorsitzenden der Geschäftsführung“ der HafenCity Hamburg. Zu ihren Aufgaben gehören;

  • Terminmanagement
  • Reiseorganisation
  • Korrespondenz, Post
  • Vorbereitung von Meetings
  • Funktion als Schnittstelle zwischen Mitarbeitern und ihrem Chef
  • Organisation und Koordination

„Aber eine Umstellung war es trotzdem“, sagt sie. „Ich musste mich erst einmal an die Zusammenarbeit mit Behörden gewöhnen, denn die HafenCity ist eine Tochter der Stadt Hamburg. Ich bin oft in Kontakt mit Senatoren, Staatsräten, dem Bürgermeister und so weiter. Man muss lernen, mit Menschen in solch exponierten Funktionen umzugehen. Man darf keine ‚Angst‘ haben, muss aber auf jeden Fall Hierarchien beachten.“

Auf die Frage nach den Highlights ihrer Arbeit antwortet sie prompt: „Olympia 2024!“ Die HafenCity grenzt nämlich an die geplante Olympic City, daher wird Rebecca Stache mit ihren Kollegen in die Entwicklung einbezogen. Es geht um Ausschreibungen, Architekten-Wettbewerbe und die Entwicklung der Olympia-Stadt. Eine riesige Chance für Rebecca Stache, die nun ihre Aufgaben Richtung Projektassistenz verändern wird.

Was ist die größte Herausforderung in Ihrem Job?

Auf diese Frage kann Rebecca Stache auch wieder klar antworten: „Ich mache momentan einen Vollzeitjob in 25 Wochenstunden und arbeite mich gleichzeitig in die Projektassistenz für Olympia ein. Da ist klar, dass auch mal eine Aufgabe liegen bleibt. Mein Chef hat aber vollstes Verständnis für meine Situation und daher klappt es trotzdem sehr gut.“

Das sagt Rebecca Stache über ihren Job

„Jeder Tag ist anders. Sobald ich morgens im Büro bin, habe ich eine Besprechung mit meinem Chef. Danach ist alles unvorhersehbar. Und genau das liebe ich an meinem Beruf!“

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