Gewinnen Sie "Hunde" und "Katzen" für sich

Katze, Hund, Tiere
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Arbeiten Sie gern allein und unabhängig wie eine Katze? Oder lieber gehorsam und im Team wie ein Hund? Hier erfahren Sie, wie Sie selbst mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten zurechtkommen und lesen 7 Tipps, mit denen Sie bei Ihrer nächsten Besprechung alle Zuhörer „tierisch“ begeistern.

Wenn Sie Ihren Chef einordnen müssten, welches Verhalten entspricht ihm eher: unabhängig und eigensinnig wie eine Katze oder kooperationsbereit, anhänglich und unterwürfig wie ein Hund? So einen Vergleich aus dem Tierreich wählt Michael Grinder in „Führung durch Charisma: Eine Analogie von Hunden und Katzen“. Dabei bilden unter den verschiedenen Persönlichkeitstypen Hunde und Katzen die zwei Eckpunkte, zwischen denen sich menschliches Verhalten erstreckt.

Hund oder Katze im Büro – das ist hier die Frage!

Im Büro findet sich der „Hund“ öfter unter den ausführenden Mitarbeitern ohne eigene Verantwortung. Diese Persönlichkeit

  • empfängt lieber Befehle, als sie zu geben,
  • arbeitet lieber im Team, als allein,
  • zeigt oft eine gebeugte bzw. unterwürfige Körperhaltung und
  • formuliert öfter Fragen als handfeste Aussagen zu treffen.

Die „Katze“ hingegen ist häufig in der Chefetage vertreten. Diese Persönlichkeit

  • gibt gern Befehle und spricht mit einer deutlichen Stimme,
  • arbeitet gern unabhängig, oft auch als Einzelgänger,
  • zeigt eine aufrechte Körperhaltung,
  • scheut sich nicht vor klaren Aussagen und Entscheidungen.

Nach dieser Theorie liegen Persönlichkeiten, die sich stark ähneln, auch beruflich meist auf einer Linie. Je weiter auseinander, umso schwieriger wird die Zusammenarbeit – fast wie bei echten Hunden und Katzen.

Wie Sie als Sekretärin und Assistentin diesen Unterschied nutzen

Haben Sie die Hunde- oder Katzen-Persönlichkeit Ihres Chefs bzw. Ihrer Geschäftspartner und Kollegen erst einmal erkannt, durchblicken Sie besser, warum Ihr Gegenüber wann wie handelt. Außerdem können Sie Ihre eigenen Reaktionen und Impulse gezielt steuern und auf Chef, Kollegen und Geschäftspartner besser eingehen.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, die Katzentypen zu faszinieren und zu den Hundetypen eine gute Beziehung aufzubauen. Ihre Körpersprache ist Ihr bestes Werkzeug. Die folgenden Tipps helfen Ihnen, das starke, selbstbewusste Auftreten der Katze mit dem kollegialen Harmoniebedürfnis des Hundes zu vereinen und so beide Persönlichkeiten anzusprechen.

7 Tipps, wie Sie sowohl Katzen- als auch Hunde-Typen für sich gewinnen

1. Betreten Sie den Raum aufrecht, mit geraden Schultern und selbstbewussten Schritten.

2. Stehen bzw. sitzen Sie auch während der Besprechung aufrecht und ruhig. Bewahren Sie Haltung.

3. Atmen Sie tief und gleichmäßig und sprechen Sie laut, deutlich und nicht zu schnell.

4. Blicken Sie den Menschen, mit denen Sie sprechen, in die Augen und achten Sie auf deren Reaktionen. Natürlich sollen Sie Ihr Gegenüber nicht unverwandt anstarren ? nicht nur im Tierreich, auch bei uns Menschen wäre das eine deutliche Kampfansage. Wechseln Sie lieber immer mal wieder kurz die Blickrichtung. Halten Sie eine Rede, dann lassen Sie Ihren Blick einfach durch den Raum schweifen.

5. Zeigen Sie positive, harmonische Gesten wie das Öffnen der Arme und nicken Sie.

6. Verstecken Sie niemals Ihre Hände in der Hosentasche. Verschränken Sie Ihre Arme auch nicht vor der Brust. Unterstreichen Sie Ihre Worte lieber mit den offen sichtbaren Innenflächen Ihrer Hände und zeigen Sie, dass Sie es ehrlich meinen.

7. Wenden Sie sich Ihren Gesprächspartnern im direkten Dialog zu ? aber halten Sie eine gewisse Distanz. Steht kein unmittelbar befreundeter Kollege vor Ihnen, sollten Sie auf das Berühren Ihres Gegenübers lieber verzichten.

Zusatztipp: Werden Sie unterbrochen, dann bleiben Sie ruhig. Warten Sie aber nicht passiv ab, bis man Sie wieder sprechen lässt. Zeigen Sie körperlich, dass Sie in die Unterbrechung eingreifen und Ihren Redeanteil zurückholen: Richten Sie sich auf, strecken Sie Ihre Hand leicht in den Luftraum vor sich aus und lassen Sie Ihren Blick durch die Runde wandern. Sie werden so nicht lange warten müssen, schon wenden Ihre Zuhörer die Aufmerksamkeit wieder Ihnen zu.

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