Digital Detox

Tanja Bögner

Digital Detox bedeutet übersetzt „digitale Entgiftung“. Dabei verzichtet man für einen bestimmten Zeitraum auf digitale Medien und elektronische Technologien aller Art wie Smartphones, Laptops, Internet, Fernseher und jegliche elektronische Kommunikation. Digital-Detox-Kuren sind ein stark wachsender Trend, der im Silicon Valley entstand. Sie dienen dazu, Stress abzubauen, die Gesundheit von Körper, Seele und Geist wiederherzustellen und sich mehr auf die soziale Interaktion zu konzentrieren.

Digital Detox – weg mit dem digitalen Müll

Hier ein paar Anregungen, um sich frei von digitalen Abhängigkeiten zu machen:

  • Keine Mails nach 19 Uhr:
    Keine arbeitsbezogenen E-Mails nach 19 Uhr mehr lesen. Denn auch der Arbeitgeber wird an der physischen und psychischen Gesundheit seiner Mitarbeiter interessiert sein.
  • Keine mobilen Geräte am Esstisch:
    Das Abendessen sollte genossen werden und ein Zeichen für das Ende eines Arbeitstages sein. Zudem sollte man auch Zeit mit der Familie, Partner oder Freunden verbringen und nichts stört ein gutes Gespräch mehr als der ständige Blick auf sein Smartphone.
  • Handyfreie Zeit am Wochenende:
    Einfach mal den Versuch starten, an Samstagen oder vielleicht sogar das ganze Wochenende „offline“ zu sein. Man wird erstaunt sein, wie viel Zeit für andere Dinge bleibt.
  • Mobile Geräte bleiben im Hotelsafe:
    Gerade Urlaub ist Erholung und man sollte nicht zu viel Zeit damit verbringen, seine E-Mails zu checken. Um Ruhe im Urlaub sicherzustellen, macht es Sinn, im Vorfeld eine Stellvertretung für wichtige Aufgaben oder Projekte sicherzustellen.

Klingt alles ganz einfach? Einfach mal probieren und herausfinden, wie groß die eigene Abhängigkeit von mobilen Geräten ist. Vielleicht wäre ein Smartphone-freier Samstag schon ein guter Start?

Sie wollen mehr zum Thema erfahren? Diese digitale Entgiftungskur wird Ihnen gut tun!

Wie ist es bei euch? Habt ihr schon Erfahrungen mit „digitaler Entgiftung“ gemacht?

Ich freue mich auf eure Kommentare und wünsche euch eine stressfreie Woche!

Eure Tanja

  1. Tamara

    Ich verstehe den ganzen Hype um Social Media sowieso nicht. Facebook, Twitter und wie sie alle heißen sowie das Smartphone führen zu Oberflächlichkeit und Unzuverlässigkeit, eben weil sie da sind. Ich habe kein Verständnis, dass manche Arbeitnehmer nach Feierabend dienstliche Mails lesen oder schreiben. Arbeit während der Arbeitszeit, und Punkt. Da ist jeder selbst in der Verantwortung, sich nicht wie ein Junkie zu benehmen!

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