Theorien aus der Sesamstraße – sind Sie Ernie oder Bert?

Das Ernie-und-Bert-Prinzip
© Kapa65 / pixabay.com

Wer hat sie damals nicht als Kind gesehen – die Sesamstraße mit Ernie und Bert? Seit 47 Jahren ziehen diese zwei Puppen kleine Kinder in ihren Bann. Als man noch selbst vor dem Fernseher saß und mitalberte, dachte man noch lange nicht an seine Zukunft. Außer, dass man Millionär, Fußballstar oder Prinzessin werden wollte. Niemand hat allerdings je vermutet, selbst irgendwann mal Ernie oder Bert zu sein.

Was macht Ernie und Bert aus?

Unsere kleinen Kinderköpfe waren voller Entdeckungslust. Wir dachten alle, wir wären die Größten und wollten alle witzigen Dinge im Leben einmal ausprobieren. Genauso wie Ernie! Er war immer der Chaot, der jeden Spaß mitmacht und dabei noch süß wirkt. Genau wie wir! Bert dagegen war immer besonnen. Er wusste, was er tat. Ein Lächeln? Dass war in Berts Gesicht eine Seltenheit. Die Rolle des Berts haben wir immer irgendwie mit unseren Eltern verbunden. Wer hat uns denn verboten, an das Süßigkeiten Glas zu gehen? Richtig, unsere Väter und Mütter. Letztendlich haben wir dann doch im „Ernie-Style“, wenn kurz reine Luft war, einen Stuhl an den Schrank geschoben und haben ein paar leckere Gummibärchen stibitzt.

Ernie und Bert in Zweierbeziehungen

Mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter, spätestens aber im Beruf haben wir uns in Ernies und Berts aufgeteilt. Egal ob Partnerschaften, Teams oder Kollegen – vor allem in Zweierbeziehungen ist nämlich oft einer Ernie und der andere Bert.

Ernies erkennt man daran, dass sie ohne Hilfe wenig auf die Reihe bekommen (wollen). Sie sind charmant, kommunikativ, albern viel herum. Ihnen kann man schnell verzeihen und ist auch gern mit ihnen zusammen. Dagegen sind Berts das Gegenteil. Sie organisieren gern und sind eine Leitfigur für Ernies. Oft wird Bert als unsympathisch, als Spielverderber oder Spaßbremse empfunden. Leider muss man sagen, denn ohne sie würde nichts in einem Duo laufen.

In Beziehungen mit Kindern ist häufig der Mann Ernie. Er hat mit den Kindern Spaß, während die Mutter die Kinder an Regeln erinnert und mahnt. Auch im Job findet sich dieses Phänomen wieder. In der Chef-Assistentinnen-Beziehung ist einer der Bert und einer der Ernie.

Sind Sie Ernie oder Bert?

Ganz klar: Sie als Assistentin sind der Bert. Die Rolle des Ernies ist nämlich bereits durch Ihren Chef belegt. Das liegt daran, dass dieser auf ihre Hilfe angewiesen ist. Schließlich greifen Sie Ihrem Chef in brenzligen Situationen unter die Arme, organisieren seinen Tag und sind in vielen Fällen für ihn da. In der Bert-Rolle müssen Sie sich allerdings nicht verstecken! Die meisten Ernies wissen ihre Berts zu schätzen, selbst wenn diese es nicht immer zeigen können.


Ihr Chef ist kein Ernie, sondern eher ein Macher oder Analytiker? Lesen Sie in unserem Artikel, wie Sie mit verschiedenen Cheftypen umgehen.


 

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