Das Büro von heute ist längst nicht mehr der einzige Ort, an dem wir arbeiten. Die Digitalisierung hat dem flexiblen Arbeiten Tür und Tor geöffnet, sodass wir unseren Laptop im Prinzip überall aufklappen können. Aber wie geht man als Arbeitgeber eigentlich damit um, wenn man keinen festen Standort mehr für sein Team hat? Es reicht nicht aus, die Mitarbeiter einfach mit einem Laptop loszuschicken. Damit dies erfolgreich funktioniert, ist eine gehörige Portion Organisation erforderlich. In diesem Artikel tauchen wir in die praktischen Aspekte des Arbeitens ohne feste Wände ein.
Eine flexible Strategie
Alles steht und fällt mit einer durchdachten Strategie. Man kann nicht von heute auf morgen erwarten, dass jeder ohne klare Rahmenbedingungen seinen eigenen Weg findet. Es ist unerlässlich, zunächst herauszufinden, wo die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter liegen. Der eine Kollege blüht in der Ruhe seines eigenen Arbeitszimmers zu Hause richtig auf, während der andere gerade das Treiben eines Cafés oder eines gemeinsamen Coworking Space braucht, um konzentriert zu bleiben. Indem Sie diese Wahlfreiheit in den Mittelpunkt stellen, geben Sie Ihren Mitarbeitenden die Kontrolle über ihre eigene Produktivität. Eine gute Strategie erkennt an, dass „Arbeit“ eine Tätigkeit ist und kein bestimmtes Ziel.
Der Einsatz von Technologie
Ohne die richtigen digitalen Tools gerät ein bürofreies Modell sofort ins Stocken. Sie benötigen Systeme, die die physische Distanz überbrücken. Ein konkretes Hilfsmittel, das dabei unverzichtbar ist, ist die arbeitsplatzbuchungs app. Damit können Facility-Manager einfach und schnell einen Arbeitsplatz für Mitarbeitende reservieren. Eine solche App verhindert, dass jemand irgendwo ankommt und keinen Platz hat, bietet aber auch direkten Einblick, wo sich Kolleginnen und Kollegen gerade befinden. So sehen Sie genau, welche Plätze beliebt sind und welche Standorte vielleicht nicht den Erwartungen entsprechen.
Schaffung einer produktiven Arbeitsumgebung
Als Arbeitgeber sind Sie weiterhin für einen guten Arbeitsplatz verantwortlich. Das bedeutet, dass Sie in Arbeitsbedingungen wie ergonomische Stühle für zu Hause, eine blitzschnelle Internetverbindung und die richtigen Softwarelizenzen investieren müssen. Denken Sie aber auch an die sekundären Mittel: Haben die Mitarbeitenden gute Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung für die Zugfahrt? Gibt es klare Anleitungen für die verwendeten Systeme? Eine produktive Umgebung ist die Summe aus physischem Komfort und der richtigen digitalen Unterstützung.
Die Bedeutung der Kommunikation
Wenn man sich nicht mehr täglich an der Kaffeemaschine trifft, muss die Kommunikation bewusster und aktiver erfolgen. Dabei geht es nicht nur darum, die neuesten Regeln oder Verfahren per E-Mail zu versenden. Es geht vor allem um den menschlichen Kontakt und darum, am Puls der Zeit zu bleiben. Planen Sie regelmäßig kurze Check-ins ein, um zu erfahren, wie es wirklich um die Work-Life-Balance steht. Durch offene und transparente Kommunikation merken Sie schneller, wenn jemand in der Freiheit des flexiblen Arbeitens ins Stocken gerät.
