Cheftypen – der dominante Chef

Cheftypen – der dominante Chef
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Eil-Aufträge, Organisationsstress, nahende Abgabefristen – in Ihrem hektischen Büroalltag ist die Zeit oft knapp. Da ist es eine echte Herausforderung, alle Aufgaben mit der notwendigen Sorgfalt zu erledigen. Besonders schwierig wird es, wenn Ihr Chef ein zielstrebiger Macher-Typ ist, der mehr Wert auf schnelle Ergebnisse legt als auf einen gründlichen Arbeitsstil. Sie wünschen sich mehr Raum für Gewissenhaftigkeit? Sie möchten Ihrem Chef zeigen, dass Sie zielorientiert arbeiten können, ohne dass dabei die Qualität leidet? Dann heißt Ihre neue Strategie „Management Summary“.

Zählt für Ihren Chef nur der Erfolg?

„Bitte keine langen Ausschweifungen, kommen Sie gleich auf den Punkt.“ Oder: „Ich trage die volle Verantwortung für den Projekterfolg – bitte halten Sie sich daher exakt an meine Anweisungen.“ Solche Äußerungen kommen Ihnen bekannt vor? Dann haben Sie Ihren Chef durchschaut. Für ihn zählen nur Daten, Fakten und Ergebnisse. Er ist vermutlich hoch qualifiziert, tritt recht dominant auf und zeigt sich häufig entscheidungsfreudig. Bei ihm gibt es kein Entweder-oder, sondern nur: „So und so machen wir es – Punkt“. Dieses Verhalten sichert Ihnen ein hohes Arbeitspensum, verschafft Ihnen aber nur wenige eigene Gestaltungsfreiräume – zumindest bisher.

Der richtige Umgang mit dem Chef

Waren Ihrem Chef Ihre Zuarbeiten bisher häufig zu ausführlich oder nicht zielorientiert genug? Dann liegt es vermutlich daran, dass er sich vorrangig auf Ergebnisse konzentriert. Doch diese können Sie ihm ohne Weiteres liefern. Ihre unsichtbare „Waffe“ lautet ab sofort: „Management Summary“. Das heißt: Sie machen Ihre Arbeit genauso wie bisher, fassen die wichtigsten Informationen aber stets in ein bis zwei kurzen Absätzen zusammen und präsentieren Ihrem Chef diese Kompaktinformationen als Deckblatt jedes Berichts, jeder Präsentation und jeder Projektmappe.

So bekommt er alle entscheidenden Daten und Fakten auf einen Blick – sein Heißhunger auf Ergebnisse ist damit gestillt. Mit großer Wahrscheinlichkeit wecken Sie so aber sein Interesse, sich auch mit den weiterführenden Informationen zu beschäftigen, die er bisher häufig als zu ausführlich kritisiert hat. Ihre Arbeit wird wertgeschätzt – und Sie haben einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zum Dream-Team erfolgreich gemeistert.

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