Knigge-Regeln für die USA

Tanja Bögner | sekretaria.de
Tanja Bögner | sekretaria.de

Gerade der Umgang mit internationalen Gästen kann manchmal eine große Herausforderung sein. Denn bekanntlich pflegt ja jedes Land seine eigene Sitten und Gebräuche. Auch auf Auslandsreisen macht es Sinn, sich im Vorfeld mit den Gepflogenheiten und Fettnäpfchen vertraut zu machen.

Knigge-Schnellkurs USA

  • Man sollte pünktlich zu einem Meeting erscheinen, denn die Amerikaner leben strikt nach der Uhr und erwarten die deutsche Tugend „Pünktlichkeit“.
  • Auf Besserwisserei und direkte Kritik eher verzichten. Bringen Sie Kritik lieber nach der Sandwich-Technik an.
  • Auf keine Fall schimpfen oder Kraftausdrücke benutzen, vor allem nicht, wenn Kinder in der Nähe sind.
  • Frauen sollten sich nicht zu freizügig kleiden und Männer im Business eine Krawatte tragen. Bitte keine nackten Beine zeigen.
  • Falls man unsicher bei der Kleiderwahl ist, kann man sich üblicherweise telefonisch nach dem genauen Dresscode erkundigen.
  • Der Dame sollte immer der Vortritt gelassen werden und ihr die Tür vor dem Betreten geöffnet werden.
  • Man sollte im Fahrstuhl niemanden anstarren sondern lieber auf den Boden oder auf die Fahrstuhltür schauen.
  • Anzügliche Witze oder Berührungen sollte im Business strikt vermieden werden.
  • Amerikanische Geschäftsleute lieben Small Talk vor dem Geschäftlichen. Man sollte aber Themen wie Religion, Politik, Krankheiten, Finanzen vermeiden. Als typische Themen eigenen sich Familie, Sport oder ein Hobby.
  • Das floskelartige „How are you“ ist eher als höfliche Nachfrage zu verstehen, genauso wie eine ausgesprochene Einladung. Man sollte sie eher nicht so ernst nehmen.
  • Viele Servicekräfte leben in den USA von ihrem Trinkgeld. Der übliche Tipp liegt zwischen 10 – 20 %.
  • Nie nach einer „Toilet“ fragen, da Amerikaner dies unappetitlich finden, sondern besser nach einem „Restroom“ oder „Men’s room/Ladies‘ room“.
  • Gastgeschenke sollten nicht zu teuer sein. Mit Blumen für die Gastgeberin ist man immer auf der sicheren Seite.
  • Es macht einen guten Eindruck, sich nach dem Meeting mit einer „Thank-You-Note“ nochmals formlos für die Einladung zu bedanken.

Eure Erfahrungen in den USA?

Welche interessanten Erfahrungen habt Ihr noch im Umgang mit amerikanischen Geschäftspartnern oder Kollegen gemacht?

Ich wünsche Euch einen schönen Start in die neue Woche!

Eure Tanja

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