1. Bella

    ich halte nichts von diesen feelgood-Sachen. Ich möchte nach Feierabend nach Hause zu meiner Familie, und nicht mit Kollegen die ich ja schon den ganzen Tag lang sehe irgendwelche modernen Sachen machen. Zum Wohlbefinden der Mitarbeiter würden Einzelbüros viel mehr beitragen.

  2. Gisela

    Recht so, Bella, eine Weihnachtsfeier und ein Sommerfest reichen. Ich bin seit 33 Jahren im gleichen Unternehmen, aber erst nach 27 Jahren musste ich mein Einzelbüro abgeben – und arbeiten ist jetzt bedeutend anstrengender. Auch werden die Vorgesetzten immer jünger und die Kollegen, bei denen man die Kümmernisse des Arbeitslebens abladen konnte, sind so gut wie nicht mehr vorhanden. Diesen „Feelgood-Manager“ vermisse ich wirklich. Interesse an meiner Person, meinem Leben tragen zum Wohlfühlen bei, nicht die Teamevents und dort geschossenen Selfies.

  3. Claudia Pehl

    Finde ich für größere Unternehmen absolut notwendig – auch als Gegenstück zum Betriebsrat. Insbesondere die „nachwachsende“ Generation wird großen Wert auf darauf legen und auch „alte Hasen“ wie ich merken, wie wichtig das Wohlfühlen ist, um möglichst lange beruflich fit zu bleiben und die Herausforderungen zu meistern.

  4. Sylvia

    Ich kann Gisela nur zustimmen, dass die Kollegen, bei denen man die Kümmernisse des Arbeitslebens abladen konnte bzw. man sich auch mal privat austauschen konnte, so gut wie nicht mehr vorhanden sind und die Chefs immer jünger werden. Für mich war es seit 2010 auch das erste Mal, dass ich einen 3 Jahre jüngeren Chef hatte und jetzt auf meiner Stelle, wo ich aushelfe eine ca. 20 Jahre jüngere Chefin. Aber so ist halt der Lauf der Zeit, es ist nicht immer einfach, damit klarzukommen, man muss sich arrangieren. Auch heißt es bei uns an der Uni noch Arbeits- und Gesundheitsmanagement. Manchmal ist der öffentliche Dienst noch nicht so up to date bei solchen Dingen und auch in der Digitalisierung.

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