Wunderwaffe Schlagfertigkeit

Mit Krisenrhetorik Kommunikationsziele geschickt erreichen

thinkstockphotos.de © LuckyBusiness

Wäre es nicht wunderbar, bei einem Schlagabtausch nicht erst Stunden später eine passende Antwort parat haben, sondern gleich eine konstruktive und dabei deutliche Antwort auf den Lippen zu haben? Das können Sie trainieren!

Kommunikationsexpertin Marion Werner stellt Ihnen drei Übungen für den Alltag vor:

  1. Jemand greift Sie mit einer Aussage an. Sie nehmen ein Wort aus der Aussage und machen eine W-Frage daraus. Beispiel: „Oh, haben wir heute schlechte Laune?!“ Sie: „Wieso nur heute?“ Oder „Wie sieht denn gute Laune aus?“ oder „Wie kommen Sie auf schlechte Laune?“ So drehen Sie den Spieß um und vermeiden noch dazu ein Missverständnis, sollte es wirklich eins sein. Je häufiger Sie dies tun, umso unbequemer machen Sie es dem Querulanten und er / sie wird Sie bald in Ruhe lassen.
  2. Lassen Sie Unrat vorbeiziehen und stellen Sie auf Durchzug. Das funktioniert gut, wenn Sie (sich) ablenken oder strategisch nicht reagieren. Beispiel: Sie werden mit der Aussage konfrontiert „Sie haben es gut, können schon nach Hause gehen.“ Schauen Sie auf Ihre Tasche, Jacke oder sonstiges und entgegnen nur mit den nötigsten Worten: „Ich wünsche Ihnen auch einen schönen Feierabend.“ oder „Bis morgen.“ oder „Ich komme dann morgen um…“
  3. Wenn Sie einen sehr hartnäckigen Störenfried gegen sich haben, parieren Sie den Angriff mit Konkretisierungsfragen. Egal was Sie für einen Spruch hören, es passt immer zu fragen „Wie meinen Sie das?“ oder „Wie kommen Sie darauf?“ oder „Woran machen Sie das fest?“ oder „Was bedeutet das?“ So erzielen Sie häufig den Rückzug Ihres Kommentators.

Wie Sie sprachgewandt Ihre Kommunikationsziele erreichen, lernen Sie in dem Wunderwaffen-Workshop mit Marion Werner.

Die persönliche Videobotschaft von Marion Werner an all unsere Teilnehmerinnen sehen Sie hier: