Wer nie abbiegt, bleibt auf der Strecke

Warum man vor neuen Projekten auch mal Angst haben darf

Wer nie abbiegt, bleibt auf der Strecke , DAT 2017
Thinkstock

„Wer nie abbiegt, bleibt auf der Strecke.“ Dieser Satz trifft den Nerv unserer Zeit. Wir wissen, dass Veränderungen notwendig sind, denn wer sich nicht verändert, gerät ins Hintertreffen. Doch gleichzeitig stören Veränderungen unseren gewohnten Ablauf. Noch dazu ist es schwierig zu wissen, wo und wie wir mit Veränderungen starten sollen.

Zwickmühle: Wir wollen Veränderungen, wissen aber nicht wann und wie

Wenn wir unser Leben oder auch die Abläufe in Unternehmen betrachten, dann erkennen wir schnell, dass wir vieles versuchen, um Prozesse immer reibungsloser zu gestalten. Was gleichzeitig bedeutet, dass es immer weniger Platz für Veränderungen gibt, denn jede Veränderung stört erst einmal diesen reibungslosen Ablauf. Auf der anderen Seite wissen wir aber auch, dass ohne Veränderung Erfolg langfristig nicht gehalten oder aufgebaut werden kann. Diese Zwickmühle – Veränderungen sind erwünscht, bereiten aber Unsicherheit – löst bei vielen Unbehagen, ja Angst aus. 

Sie haben Angst? Prima!

Prima, damit sind Sie schon auf dem richtigen Weg! Denn Angst ist ein total normales Gefühl. Der renommierte Keynote-Speaker, ehemalige Hochleistungssportler und Comedian Klaus-Jürgen Deuser dazu:

„Eins habe ich in meinem Leben gelernt: große, neue Projekte haben mir immer ein wenig Angst gemacht. Ich glaube mittlerweile, dass das zu der Qualität von besonderen Projekten dazu gehört. Eigentlich zeigt mir die Angst, dass ich mich grundsätzlich auf einem guten Weg oder zumindest auf einem neuen Weg befinde. Glauben Sie mir, Angst wird oft überbewertet. Angst nervt und stört, aber Angst ist ein ganz normaler Begleiter von Neuerungen. Der erste Schritt, sich von Angst zu lösen, ist zu akzeptieren, dass es sie gibt.“

Klären Sie, wie viel Veränderung Sie möchten

Viele Menschen glauben, sie hielten diese Angst und den Veränderungsstress nicht aus. Wichtigster Schritt, um diesem Gefühl zu begegnen: Klären Sie, wie viel Veränderung Sie möchten. Niemand zwingt Sie, sich zu verändern. Aber machen Sie sich klar, dass Sie auch im Fall einer Nichtveränderung ein Risiko eingehen. Nämlich das Risiko, immer häufiger fremdbestimmt zu werden und vielleicht (irgendwann) die Dinge um Sie herum nicht mehr im Griff zu haben. Alles hat seinen Preis, auch die vermeintliche Ruhe und Sicherheit.

Sie entscheiden, wie weit die Reise geht

Die Entscheidung etwas zu verändern, müssen SIE treffen. Den entscheidenden Schritt müssen SIE gehen. Sie können vieles planen und es gibt sicherlich viele Menschen, die Ihnen gerne helfen. Aber ohne ein kleines Quäntchen Mut, ohne diesen einen ERSTEN Schritt geht es leider nicht.

Keiner sagt, dass Veränderung leicht ist. Es ist ein komplexer Prozess aus vielen kleinen Bausteinen: Einstellungsänderung, Zieldefinition, Umsetzung und  Optimierung. Klaus-Jürgen Deuser verspricht: „Veränderung zahlt sich immer aus und macht, wer einmal den ersten Schritt gemacht hat, immer Spaß! Wie, zeige ich Ihnen auf dem 38. Deutschen Assistentinnen-Tag am 5. Mai 2017 in Münster.

„Wer nie abbiegt, bleibt auf der Strecke“ lautet der Titel von Klaus-Jürgen Deusers Vortrag. Der ehemalige Hochleistungssportler und bekannte Keynote-Speaker plädiert für eine neue Leichtigkeit des Muts. Mit viel Wissen und Witz liefert er Beispiele und Tipps, wie Sie angstfreier, mutiger und letztendlich erfolgreicher durch Ihr Leben und seine Projekte gehen können und wie Sie Humor für jede Form von Veränderung und Weiterentwicklung einsetzen können.