Smarte Assistenzen sehen besser

Entspanntes Sehen trotz Bildschirmarbeit

Smarte Assistenzen sehen besser
Thinkstock

Wahrscheinlich verbringen Sie auch viel zu viel Zeit vor dem Bildschirm. Nicht nur vor dem Großen, sondern auch immer öfter vor den kleineren (z.B. Smartphone und Tablet). Die Folgen sind oft u.a. trockene Augen, Nacken- und Schulterverspannungen und ein Gefühl von Unschärfe, vor allem nach längeren Leseeinheiten. Wenn Sie solche Beschwerden kennen, könnte das an dem sogenannten Office-Eye-Syndrom liegen, auch als Sehstress bezeichnet. Die Probleme liegen vor allem in der dauerhaften Naharbeit, daran, dass Sie am Bildschirm und beim konzentrierten Arbeiten viel weniger blinzeln als normal und eher starren. Kennen Sie das? Jetzt kommt die gute Nachricht. Sie können etwas dagegen tun, ohne gleich komplett auf Bildschirme zu verzichten. Das kostet nicht einmal viel Zeit und bringt Ihnen wieder viel Energie in Ihr Leben.

Damit Sie gleich mit der Veränderung loslegen können, haben wir ein paar einfache Tipps zusammengestellt, die Sie leicht in Ihren Alltag integrieren können. Sie werden unmittelbar davon profitieren.

1) Trockene Augen ade
Der Klassiker bei der Bildschirmarbeit sind trockene Augen. Natürlich gibt es hier das eine oder andere Mittelchen, dass die Lösung von allen Probleme verspricht. Nachhaltigeren Erfolg erreichen Sie, wenn Sie Ihre Augen natürlich benetzen. Natürlich hilft hier viel lachen und Spaß bei der Arbeit. Es hilft aber auch immer wieder mal bewusst zu gähnen, die Augen für längere Zeit zu schließen oder bewusst mehrmals zusammenzukneifen. Danach werden Sie merken, dass Ihre Augen wieder ausreichend befeuchtet sind. Je öfter Sie es machen, werden trockene Augen der Geschichte angehören. Wenn sich trotzdem nichts verändern sollte, sollten Sie sich von einem guten Augenarzt untersuchen und beraten lassen.

2) Raus aus der Naharbeit
Vor allem die dauerhafte Naharbeit stellt unser visuelles System vor große Herausforderungen. Wenn wir Dinge fixieren, die sich innerhalb von 6 Metern befinden, muss unser Auge akkommodieren, also scharf stellen. Das ist Muskelarbeit im Auge und strengt auf Dauer so richtig an. Die meisten Büroarbeitsplätze erfordern diese ungünstige Naharbeit. Deshalb ist es so wichtig, jede Situation zu nutzen, bei der wir unseren Blick unfokussiert in die Ferne schweifen lassen. Also am besten bei jedem Telefonat aufstehen und aus dem Fenster schauen. 

3) Dem Bildschirm seinen Platz geben
Zum Thema Arbeitsplatzergonomie gibt es viele unterschiedliche Informationen und jeder ist Experte. Sie auch? Deshalb prüfen Sie gleich mal folgendes: Können Sie, wenn Sie aufrecht sitzen, ganz entspannt über die Bildschirmoberkante schauen? Ist Ihr Monitor leicht geneigt, wie Sie es von einem Laptop kennen? Wenn Sie beide Fragen mit „ja“ beantwortet haben, ist zumindest Ihr Bildschirm schon gut eingestellt, anderenfalls sollten Sie, so wie beschrieben, den Bildschirm einstellen. Wenn Sie sich an die neue Situation gewöhnt haben, werden Sie spüren, dass Sie länger klar sehen und generell etwas mehr Entspannung verspüren.

Das Tolle an diesen drei kleinen Impulsen: wenig reicht aus, um zeitnah Veränderungen zu spüren. Gleich umsetzen und bis zum Assistentinnen-Tag 2018 in Ihren Alltag integrieren. Beim Workshop Smarte Assistenten sehen besser werden Sie noch viele weitere Impulse erhalten.