Die wichtigsten Fakten zum Selbstcoaching

Unser Leben können wir nur selbst ändern. Mit diesen Methoden gehen Sie es strategisch an

Young woman showing her strength
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In manchen Situationen ist guter Rat Gold wert. Doch wen fragen? Wer kennt Sie am besten? Welcher Coach (denn „Coach“ ist kein geschützter Begriff) ist sein/ ihr Geld wert? Oft brauchen wir keinen Coach, sondern den Mut zur Selbstreflexion und die richtige Methode. Selbstcoaching heißt der Trend, immer beliebter wird. Das Tolle daran: Erfolgreiches Selbstcoaching lässt sich üben. Der Lohn: Sie erlangen mit einer aktiven Umgestaltung Ihre Handlungsfähigkeit zurück. 

 

 

Die wichtigsten Fakten, um Veränderungen anzuschieben, statt auf sie zu warten, hat Assistentinnen-Tag Referentin Stefanie Demann für Sie zusammengestellt. 

Wie geht Selbstcoaching?

Selbstcoaching startet meist mit der Frage nach dem „Wofür?“ Dieser Ansatz ist vielen erstmal neu, denn die Haltung „Was ist das Problem?“ ist uns geläufiger.  Die Schwierigkeit zu benennen, fällt uns leicht. Darüber haben wir in der Regel schon sehr viel nachgedacht. Viel schwieriger ist es zu beschreiben, was wir wollen. Wie soll es sein, wenn alles gut wäre? Was wäre wünschenswert? Was will ich erreichen? Wie lautet das Ziel? Aktivieren Sie mit diesen Fragen Ihren inneren Coach! Denn alles, was man braucht, um weiter zu kommen, steckt schon in einem. Durch systematische Antworten auf diese Fragen kann ich persönlich dazu beitragen kann, dass sich meine Wünsche und Ziele erfüllen.

Zielerreichung mit Selbstcoaching

Herauszufinden, was man wirklich will, klingt einfach, aber oft ist es das nicht. Bisweilen merkt man ja nur, dass man irgendwas NICHT will, aber was man konkret TUN soll, sagt einem auch keiner. Selbstcoaching bietet viele Möglichkeiten, die Gedanken zu sortieren, zu erkennen, was einem wirklich wichtig ist und auch den Mut zu finden, den eigenen Weg zu gehen. Ziele können sein:

  • sich Klarheit darüber zu verschaffen, was man will und was nicht
  • mehr über sich und die eigenen Potenziale und Talente zu erfahren
  • Probleme und Konflikte zu lösen
  • Hindernisse zu überwinden
  • sich erreichbare Ziele zu stecken.

Vorteile des Selbstcoaching

  1. Einer der ganz großen Vorteile: Selbstcoaching basiert nicht auf einer bestimmten Doktrin, sondern bietet eine Fülle von Möglichkeiten. Jeder Selbstcoacher sucht sich aus, welche Herangehensweise für ihn/ sie am besten passt.
    Selbstcoacher mischen sich einen flexiblen Methoden-Cocktail, um ihren persönlichen Umgang mit sich und anderen zu finden.
  2. Geübte Selbstcoacher können besser Probleme lösen und Hindernisse überwinden, sie entwickeln einen reiferen Umgang mit Konflikten und können wertschätzender mit sich und anderen umgehen.
  3. Selbstcoacher geben nicht so leicht auf. Sie sind eher optimistisch und davon aus, dass es immer irgendwie weiter geht. Selbst wenn etwas schief geht, sehen Selbstcoacher früher oder später neue Türen, die sich öffnen und an Orte führen, die man ohne die vorherige Niederlage nicht entdeckt hätte.
  4. Selbstcoacher entwickeln eine neue Haltung, die dazu führt, dass sie
  • sich besser fühlen,
  • konstruktiver denken,
  • selbstbestimmter handeln.

„Es ist auch normal, dass Selbstcoaching an manchen Stellen eher Fragen aufwirft, als sie zu beantworten“, sagt Selbstcoaching-Expertin Stefanie Demann. „Aber die eigene Unzufriedenheit nicht hin-, sondern ernst zu nehmen und systematisch nach Gründen und Auswegen zu suchen, ist grundsätzlich klug.“ 

Wer nach dieser Lektüre inspiriert ist, mehr zu erfahren, der kann sich schon jetzt auf den Workshop Du kannst dich mal gern haben!  mit Frau Demann beim 38. Deutschen Assistentinnen-Tag freuen. 

P.S.: Im aktuellen Psychologie-Dossier der Zeitschrift BRIGITTE stellt Stefanie Demann die wichtigsten Selbstcoaching-Fakten ganz ausführlich dar. Gibt’s ab sofort im Handel.