Die 5 überzeugendsten Argumente für Ihre Weiterbildung

Typische Einwände und überzeugende Argumente für Ihre Weiterbildungsmaßnahme

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Ihr Vorgesetzter/ Ihre Vorgesetzte ist noch skeptisch ob sich eine Fortbildung lohnt? Wir stellen Ihnen die häufigsten Einwände vor und zeigen, wie Sie Ihren Chef/ Ihre Chefin mit überzeugenden Argumenten für Ihre Weiterbildungsmaßnahme begeistern. Sachlich und rhetorisch gut vorbereitet, stehen Ihre Chancen gut, die wohlverdiente Fortbildung in Sachen Hard- oder Soft Skills auch genehmigt zu bekommen.

 

 

Einwand 1: „Das können wir uns dieses Jahr nicht leisten/ Die Weiterbildung ist zu teuer.“

Ihre Argumentation: „Stimmen Sie einer Weiterbildung grundsätzlich zu?

Was dürfte diese denn kosten? Zugegeben, diese Weiterbildung ist teurer als der von Ihnen genannte Preis. Doch die Ausgaben für meine Fortbildung amortisieren sich schnell, denn …

  • ich bin überzeugt, dass ich mit dem neu erlernten Wissen noch effizienter arbeiten werde.
  • ich bringe neue Impulse und neue Techniken zur professionellen Chefentlastung mit.
  • wir können gemeinsam wählen, welche Workshops ich belege.
  • Sie können die Kosten für die Weiterbildung steuerlich geltend machen.“ 

Einwand 2: „Wozu brauchen Sie eine Fortbildung?“

Ihre Argumentation: „Ich möchte mich weiter entwickeln und Neues lernen.

Ich möchte noch effizienter und professioneller arbeiten, davon sollen vor allem Sie, und natürlich auch unser Team und ich selbst profitieren. Es gibt zum Beispiel neue Techniken für (Ihren Aufgabenbereich einsetzen), die ich mich interessieren.

Sie kennen bestimmt auch die Studien zum Engagement von Mitarbeitern, zum Beispiel die Gallup-Studie:

  • Sich dem Unternehmen verbunden fühlende Mitarbeiter machen 45% mehr Verbesserungsvorschläge.
  • Kreative Mitarbeit führt in 89% der Fälle zu mehr Umsatz.
  • Zufriedene Mitarbeiter fehlen durchschnittlich 3,5 Tage im Jahr weniger.“

Einwand 3: „Ich bezahle eine teure Weiterbildung und Sie wechseln dann den Arbeitgeber.“

Ihre Argumentation: „Nein, das plane ich nicht, denn ich schätze meinen Arbeitsplatz und Sie als Vorgesetze/n.

Gerade deswegen möchte ich diese Weiterbildung machen: um in meinem Aufgabenbereich auf dem neuesten Stand zu sein und Sie und die Kollegen noch besser zu unterstützen.“

Bleibt Ihr(e) Vorgesetzte(r) kritisch, schlagen Sie eine vertragliche Regelung vor. Ein übliches Modell ist die Verpflichtung, sich für weitere ein bis drei Jahre (je nach Kosten der Maßnahme) ans Unternehmen zu binden im Gegenzug zur Kostenübernahme. 

Einwand 4: „Wenn Sie  etwas Neues lernen wollen, tun Sie das doch in Ihrer Freizeit.“

Ihre Argumentation: Vorgesetzte schätzen Ihr zusätzliches Engagement. Zeigen Sie deshalb Ihrem Arbeitgeber, wie Sie sich über die Fortbildung hinaus engagieren wollen, z.B. das Vertiefen eines neuen Programms am Wochenende. Oder nennen Sie den Kostenanteil, den Sie selbst tragen würden. In der Praxis teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber oft die Kosten für eine Fortbildung.

Einwand 5: „Ich kann nicht auf Sie verzichten.“

Ihre Argumentation: Falls Sie eine Vertretung haben:

„Ich sorge für einen reibungslosen Ablauf während meiner Abwesenheit und arbeite meine Vertretung gut ein. Stimmen Sie in diesem Fall der Weiterbildung zu?“

Falls Sie keine Vertretung haben:

„Die gleiche Herausforderung lösen wir ja auch, wenn ich krank werde oder im Urlaub bin. Ich bin nicht länger als 3 Tage weg. Für diese Zeit bereite ich Ihnen alles vor.“

Alle Argumente haben wir für Sie in dem PDF „Überzeugende Argumente für Ihre Weiterbildung“ übersichtlich zusammengestellt.