Office der Zukunft

Tanja Bögner

Feste Arbeitszeiten oder doch lieber flexible Arbeitszeitmodelle und Home Office? Wie sieht das Büro von morgen aus? Der Trend geht zu immer größerer Verschmelzung von Arbeit und Leben. Viele Unterenehmn legen mittlerweile Wert auf viel Kommunikation und Eigenverantwortung statt auf starre Regeln, strenge Hierarchien und Dienst nach Vorschrift.

Clean desk

In einigen Firmen sind keine festen Arbeitsplätze mehr vorgesehen. Eher soll die „clean-desk-policy“ dafür sorgen, dass jeder Mitarbeiter seinen Platz nach getaner Arbeit sauber und ohne persönliche Gegenstände verlässt. Diese werden dann in Schließfächern oder Regalfächern untergebracht. So kann sich jeder Mitarbeiter – falls er nicht mobil arbeitet – einen Arbeitsplatz aussuchen und sofort loslegen.

Lockeres Miteinander

„Share and discuss workspaces“ oder „think tanks“– ein Raum für kleinere Meetings – sorgen für eine lockere und flexible Gesprächs- und Arbeitsatmosphäre. Eine große Küche lädt zum gemeinsamen Essen und Austausch ein. Ansprechende Ruheräume mit vielen Grünpflanzen und gemütlichen Sitzecken bieten Entspannung und Rückzug.

Mehr dazu in der März-Ausgabe:

Arbeit im Wandel – die Assistenz 2030: Unsere neue Serie „New Work“ startet in der März-Ausgabe des sekretaria-Magazins.

Flexibles Arbeiten fordert jedoch auch viel Disziplin und Achtsamkeit ein. Mitarbeiter müssen künftig selbst dafür sorgen, sich nach arbeitsintensiven Phasen ihren Freizeitausgleich zu schaffen. Auch Führungskräfte werden immer mehr geschult und darauf sensibilisiert, auf Überstunden ihrer Mitarbeiter zu achten.

Was hat sich mittlerweile in eurem Arbeitsumfeld verändert? Welche Vor- und Nachteile seht ihr in dem Wandel und für das Büro der Zukunft?

Ich freue mich auf eure Kommentare und wünsche euch eine schwungvollen Start in die neue Woche!

Eure Tanja

  1. Hallo Tanja,

    vielen Dank für den tollen Beitrag 🙂 Du hast alles sehr schön aufgeführt.

    Gruß
    Meli

  2. Linda

    Hallo Tanja!
    Ich schließe mich Melanie an. Vielen Dank für den tollen Beitrag.
    Bei uns wird seit einigen Monaten in einem „Open Space“ gearbeitet. Sprich: Großraum!
    Leider keine Ruheräume als Rückzugsmöglichkeit für eine Pause (z. B.)
    Klar, es gibt Vorteille: Schnellerer Austausch z. B.
    Allerdings auch genug Nachteile:
    „Gute Kinderstube“ lässt oft zu wünschen übrig, soll heißen: Rücksicht wird kaum genommen. Viel zu laut gesprochen, alles stehen und liegen gelassen, über alles, jedes und jeden gemeckert……..
    Für unsere Jobs mehr als anstrengend. Ich hoffe und wünsche mir, dass sich ALLE an die „neue Zeit“ und damit verbunden das veränderte Arbeitsumfeld schnell gewöhnen und die Vorteile bald überwiegen werden.
    Gruß
    Linda

  3. Ich finde es schwierig, vor allem als Sekretärin.. Großraumbüros sind teils einfach viel zu laut und unübersichtlich. Ich muss oft mal Bestelllisten durch gehen, die genau überprüft werden müssen, da kann ich es nicht brauchen, wenn 15 Leute durcheinander rufen. Ich könnte mich da absolut nicht konzentrieren…
    Ich persönlich finde ja Büroräume mit maximal 3 Leuten noch in Ordnung. Alles darüber ist eine Zumutung. Vor allem wenn man viel telefonieren muss.

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