Keine Chance den Motivationskillern

Tanja Bögner

Schneller, höher und weiter: Die schönste Wohnung, der beste Job, das dickste Auto und die tollsten Klamotten – das Leben sollte ein einziger Superlativ sein. Das wird uns zumindest auf vielen Kanälen und Glanzmagazinen suggeriert. Doch diese Glücksmentalität kann dem wahren Leben – sowohl im beruflichen als auch im privaten – kaum gerecht werden. Frust und Demotivation kommen auf.

Mancher Motivationskiller lässt sich jedoch bekämpfen. Was raubt uns eigentlich den meisten Elan?

1. Zu viel Ablenkung:
Anrufe, E-Mails und plaudernde Kollegen, die einem dann die wertvolle Zeit rauben. Hier hilft nur Selbstdisziplin und sich auch mal zurückzuziehen. Eine gute Alternative ist es, sich für eine bestimmte Uhrzeit mit Kollegen für eine Pause zu verabreden und dann alles in Ruhe zu besprechen.

2. Keine Anerkennung:
Oft gilt der Leitsatz „nicht gemeckert ist genug gelobt“. Daher ist es wichtig, seine eigenen Leistungen selbst anzuerkennen. Man kann sich seine Erfolge vor Augen führen, indem man sie zum Beispiel schriftlich festhält und sie somit auch im Gedächtnis bleiben. Denn meistens bleiben Fehler leider länger in Erinnerung und Erfolge sind gerne schnell vergessen.

3. Fehlende Energie:
Es ist wichtig, seinen eigenen „Akku“ regelmäßig aufzuladen. Nur dann ist man auch in der Lage, sich selbst zu motivieren. Auch Lachen trägt zur Lebensfreude bei und wirkt sich gleich positiv auf die eigene Einstellung aus.

4. Chaotischer Schreibtisch:
In der Regel lenkt ein zu voller Arbeitsplatz vom Wesentlichen ab und eine überquellende Ablage versetzt uns in Stress. Jeder Stapel, der verschwindet ist motivierend. Ein fester Termin sollte daher in der Woche vereinbart werden, um regelmäßig „Tabula rasa“ zu machen.

5. Zu viel:
Multitasking ist wohl doch eher ein Mythos. Daher ist eine klare Prioritätensetzung unerlässlich. Wichtig ist hierbei, sich einen realistischen Zeitplan und eine To-do-Liste zu erstellen. Kann man eine Aufgabe am Ende des Tages dick durchstreichen, erlebt man einen wahren Motivationsschub.

Welche „Motivations-Booster“ nutzt ihr, um Frust im Job zu bekämpfen?

Ich freue mich, von euch zu lesen und wünsche euch eine energievolle Woche!

Eure Tanja

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