Vier Tipps für gelungene Kommunikation

Zu gelungener Kommunikation gehören immer mindestens zwei Partner. Beide sind dafür verantwortlich, dass die Informationsübermittlung erfolgreich verläuft. Reden Sie so mit Ihrem Gesprächspartner, dass er Ihnen gern zuhört und Sie problemlos verstehen kann. Das ist im Grunde ganz einfach.

Gelungene Kommunikation: Ausnahme oder Regel im Berufsleben?

Nach einem lockeren Treffen gehen alle Kollegen an ihre Plätze und machen genau das, was Sie zuvor mit ihnen besprochen haben – ein Traum! Allerdings ist das eher die Ausnahme. Sehr viel häufiger kommt es vor, dass nach einer Besprechung einer der Beteiligten glaubt, alles sei klar, während keiner der anderen nun so genau weiß, was er zu tun hat. Das können Sie leicht vermeiden. Für gelungene Kommunikation gibt es ein paar einfache Regeln. Mit den folgenden Tipps verlaufen Ihre Gespräche freundlich und eindeutig.

Sprechen Sie Ihr Gegenüber offen an

Wenn Sie mit jemandem reden, wenden Sie sich ihm ganz zu und sehen Sie ihm offen ins Gesicht. Damit signalisieren Sie ihm, dass Sie mit Ihren Aussagen ihn meinen und dass Sie ihm zuhören werden, wenn er Ihnen antwortet. Außerdem wird es Ihrem Gegenüber so schwerer fallen, gedanklich abzuschweifen.

Benutzen Sie einfache Begriffe

Passen Sie sich an Ihren Gesprächspartner an, vor allem in Ihrer Wortwahl. Oft benutzen wir unbewusst Begriffe, mit denen unser Gegenüber nichts anfangen kann. Das lässt sich in Unternehmen gut beobachten, in denen Produkte, Projekte oder Vorgänge mit Abkürzungen bezeichnet werden: „Beim Projekt Laser müssen wir unbedingt zur C-Phase übergehen.“ Solche Sätze bewirken das Gegenteil von gelungener Kommunikation. Außenstehende verstehen hier nichts mehr – aber auch Auszubildende oder neue Mitarbeiter sind verloren. Achten Sie stets darauf, ob alle Anwesenden mit der „Unternehmenssprache“ vertraut sind. Wenn nicht, sollten Sie schon aus Höflichkeit zumindest Erläuterungen einfügen.

Machen Sie Sprechpausen

Viele Menschen neigen dazu, schnell weiterzureden, wenn sie nicht gleich eine passende Reaktion auf ihre Aussagen bekommen. Dadurch kommt beim anderen ein ganzer Wortschwall an, der das Verständnis erschwert. Dabei würde ab und zu eine Pause schon reichen. In dieser kleinen Unterbrechung kann Ihr Gegenüber das Gesagte verarbeiten und gegebenenfalls mit einer Frage einhaken. Atmen Sie also am Ende eines Satzes einmal tief durch. So einfach kann gelungene Kommunikation sein!

Vermeiden Sie Passivformulierungen

„Die Ware muss vor dem Versand bruchsicher verpackt werden.“ Solche Sätze haben einen großen Nachteil: Durch das Passiv ist überhaupt nicht klar, wer zuständig ist. Sie selbst sind vielleicht der Meinung, durch diesen Satz einen Auftrag weitergereicht zu haben, Ihr Gegenüber hingegen interpretiert ihn eher als reine Aussage: „Stimmt, die Ware muss verpackt werden.“ Gelungene Kommunikation ist aktiv und enthält klare Aussagen. Wenn Sie also Anweisungen weiterreichen, achten Sie darauf, dass diese eindeutig sind: „Sie müssen die Ware vor dem Versand bruchsicher verpacken, das Verpackungsmaterial finden Sie in Regal 4.“

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