Grußformel

Die Plazierung der Grußformel

Laut DIN 5008 beginnt die Grußformel an der Fluchtlinie. Zudem müssen Sie vor der Grußformel eine Leerzeile setzen.

Die Schlussformulierungen haben die größten Chancen, in das Langzeitgedächtnis der Leser einzufließen. Die rhetorische Regel “ Der erste Eindruck ist der entscheidende, …“ geht weiter mit der Formulierung: „… der letzte bleibt.“ Das heißt, die letzten Formulierungen des Briefes können einen kleinen Widerhaken besitzen. Diese Langzeitwirkung ist vor allem aus Werbegründen interessant.

Deshalb: Formulieren Sie, wenn es passt, den Gruß des Briefes „merk-würdig“ oder einfach mit Pfiff.

Wie Sie die Grußformel aufbauen

Grußformen können mit dem Wort „Gruß“ variiert werden oder sie werden mit Verben ausgedrückt, zum Beispiel

  • Mit freundlichen Grüßen oder
  • Ein schönes Wochenende wünscht

Die Grußzeile endet stets ohne Komma.

Nutzen Sie die Grußformel, um im Gedächtnis zu bleiben

Die Wendung „Mit freundlichen Grüßen“ ist der letzte Rest der alten Schlussformel „… verbleiben wir mit freundlichen Grüßen“. Das Verb „verbleiben“ ist stark veraltet. Bitte überlegen Sie, ob Sie Ihre Kundenbeziehungen nicht freundlicher und zeitgemäßer gestalten können.

Welche modernen Grußformen sind möglich?
GrußformelMögliche Wirkung
Freundliche Grüße aus BerlinAbsender im Mittelpunkt
Freundliche Grüße nach MünchenLeser im Mittelpunkt
Viele/Beste Grüßelockere Atmosphäre
Ein schönes Wochenende wünschtGefühle ansprechend
Sommerliche Grüße sendetPersönliche Atmosphäre
Häufig gestellte Fragen

Wenn Sie eine offizielle Form entschärfen wollen, weil Sie den Empfänger persönlich kennen, schreiben Sie nach der entsprechenden Zeile eine persönliche Grußformel handschriftlich.

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