Eine Weiterbildung, die beruflich und privat nützt

Monika Sieveneck ist Assistentin der Geschäftsführung. In ihrer Funktion hat sie oft und gern mit anderen Kollegen zu tun. Natürlich treten dabei auch mal Konflikte auf. Um vertrackte Situationen besser lösen zu können oder gar nicht aufkommen zu lassen, besuchte sie ein Seminar der Office Akademie. Ihr Fazit: Ein Seminar zur Konfliktlösung ist auch privat sehr sinnvoll!

Frau mit Brille
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Monika Sieveneck arbeitet als Assistentin der Geschäftsführung bei Bremer und Leguil GmbH in Duisburg.

Ist man als Sekretärin oder Assistentin besonders oft Konflikten ausgesetzt?

Absolut! Als Assistentin ist man ja oft in der Situation, Anweisungen „von oben“ durchsetzen zu müssen. Man arbeitet als Schnittstelle zwischen Kollegen und Chef. Da kommt es oft zu Reibereien. Zum Beispiel, wenn man dafür verantwortlich ist, eine neue Richtlinie umzusetzen. Es gibt immer Kollegen, die sich weigern und gegen einen arbeiten. Wenn dann eine Konfliktsituation heraufzieht ist es prima, einen Leitfaden an der Hand zu haben.

Wie haben Sie Ihren Chef vom Seminar überzeugt?

Ich musste keine große Überzeugungsarbeit leisten. Bei uns wird viel Wert auf Weiterbildung gelegt, und jeder hat auch ein bestimmtes Budget dafür.

Wie sind Sie auf das Seminar aufmerksam geworden?

In einer sekretaria.de-Ausgabe habe ich die Beilage mit Seminaren der Office Akademie gesehen. Da habe ich dieses Seminar entdeckt und mich gleich auch noch für die „Strukturierte E-Mail- und Terminverwaltung“ in Frankfurt entschieden.

Mit welchen Erwartungen sind Sie an das Seminar herangegangen – hatten Sie ein konkretes „Problem“?

Ich hatte kein konkretes Problem, habe aber gemerkt, dass ich in Konfliktsituationen – genauso wie mein Gegenüber – oft recht emotional reagiert habe. Mein Wunsch war es, in einem Seminar zu lernen, wie man Konflikte „un-emotionaler“ angeht und löst.

Meine Erwartung ist mehr als erfüllt worden. Das Seminar war sehr anschaulich, wir konnten einige konkrete Problemfälle durchsprechen und lösen. Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass wir umfangreiche Unterlagen zum Thema mit nach Hause nehmen konnten. Man vergisst ja doch einiges, und so kann ich problemlos alles nachlesen.

Wie lief das Seminar genau ab?

Die Referentin hat uns zunächst eine theoretische Einführung zu Konflikten gegeben. Es ging vor allem darum, wie verschiedene Menschen auf Konflikte reagieren. Dann hat sie uns Methoden zur Konfliktbearbeitung erklärt. Wichtig ist dabei, dass man sich mit sich selbst auseinandersetzt und sich in den „Gegner“ hineinversetzt.

Fährt man so nicht einen zu starken „Kuschelkurs“?

Nein, ganz und gar nicht. Wenn man versucht, alle Konfliktparteien zu verstehen und die Intention hinterfragt, ergibt sich oft von selbst eine Lösung. Natürlich muss man dieses Vorgehen erst einmal üben.

Das klingt alles sehr theoretisch.

Die theoretische Hinleitung zum Thema ist sehr wichtig, hat aber nicht so viel Platz eingenommen. Wir haben viele praktische Anwendungen besprochen und vor allem die „Probleme“ der Teilnehmer analysiert. Am Schluss haben wir noch einen Test gemacht um herauszufinden, welcher Konflikttyp wir sind.

Was bringt Ihnen diese Seminar nun im Berufsalltag?

Das Seminar ist noch nicht so lange her, daher habe ich noch nichts konkret umgesetzt. Aber ich bin gelassener und fühle mich Konflikten nicht mehr so ausgeliefert. Ich habe das Gefühl, viel souveräner und stärker in einen Konflikt gehen zu können. Das erleichtert mir meine Arbeit ungemein.

Wem würden Sie das Seminar empfehlen?

Ich empfehle es jedem. Denn dieses Seminar hilft einem nicht nur im Beruf. Man kann diese Herangehensweise an Konflikte auch sehr gut im Privaten anwenden. Speziell ist es wohl sehr interessant für leitende Angestellte mit Personalverantwortung.

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