Frühlingsmode fürs Büro

Frühlingsmode fürs Büro
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Wenn die Temperaturen langsam steigen, möchten Sie die neue Frühlingsmode natürlich auch im Büro ausführen. Allerdings ohne damit unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Unser Tipp für Ihr Business-Outfit: Heben Sie sich tiefe Ausschnitte und bauchfreie Oberteile für die Freizeit auf.

Zeigt Ihre Frühlingsmode zu viel?

Bei der Wahl Ihrer Businesskleidung müssen Sie Ihre Weiblichkeit keineswegs verleugnen. Im Gegenteil, Sie können Ihre weiblichen Vorzüge dezent in Szene setzen. Aber Frauen sollten erotische Signale im Berufsleben vermeiden. Was zählt zu diesen Zeichen?

  • tiefer Ausschnitt
  • über die Brust spannende Blusen
  • bauchfreie Kleidung
  • schulterfreie Kleidung
  • zu kurze Röcke
  • zu enge Hosen
  • zu hohe Schuhe
  • Schuhe, die vorn offen sind und die Zehen zeigen

Nicht zu empfehlen: zu kurze Röcke bei Businesskostümen

Wenn Sie ein Kostüm mit Rock wählen, achten Sie darauf, dass der Rock Ihr Knie umspielt. Ein Rock sollte nicht kürzer sein als eine Handbreit über dem Knie. Mit kürzeren Röcken tun Sie sich keinen Gefallen. Wenn Sie ständig darauf achten müssen, unerwünschte Einblicke zu vermeiden, können Sie sich nicht mehr auf Ihre Aufgaben konzentrieren. Und Sie fangen an, auf dem Stuhl hin und her zu rutschen, weil Sie vielleicht denken, irgendjemand könnte doch etwas zu viel zu sehen bekommen. Gerade, wenn Sie mit Ihrem Chef an Besprechungen teilnehmen, kann das schnell unprofessionell wirken und die Anwesenden ablenken.

In der Businesskleidung nicht mehr tabu: das T-Shirt

Eine Bluse ist keine Pflicht. T-Shirts unter einem Blazer sind bei Frauen grundsätzlich erlaubt – sehen Sie sich Bundeskanzlerin Angela Merkel oder andere Weltpolitikerinnen an. Achten Sie aber darauf, das Sakko möglichst nicht auszuziehen, wenn Sie es mit einem T-Shirt statt einer Bluse kombiniert haben, zumindest, wenn Sie mit Kunden und Geschäftspartnern Kontakt haben.

Dezente Frühlingsfarben für Ihr Business-Outfit

Frauen können im Geschäftsleben durchaus auch modische Frühlingsfarben tragen. Achten Sie aber darauf, diese dezent einzusetzen. Kombinieren Sie also eine hellrosa Bluse mit einem grauen Kostüm, oder ein lindgrünes T-Shirt mit einem Anzug in gedeckten Farben.

Extratipp: Nutzen Sie das Frühjahr, um Ihren Schrank neu zu organisieren: Prüfen Sie, welche Sachen Sie seit über einem Jahr nicht mehr getragen haben. Holen Sie diese Kleidungsstücke heraus und überlegen Sie gut, ob Sie ihnen noch eine Chance geben oder sie lieber aussortieren. Sie tun sich dann morgens leichter mit der Frage: „Was ziehe ich heute an?“

Wichtig für Ihren persönlichen Stil ist auch Ihr berufliches Umfeld. Legt Ihr Unternehmen ausgesprochenen Wert auf gepflegtes Business-Outfit, sollten Sie sich verstärkt Kostüme, Hosenanzüge oder Röcke zulegen. Achten Sie bei Ihrer Auswahl auf hochwertige Kleidung. Klassiker von guter Qualität halten länger, kommen nicht aus der Mode, sind ein treuer Begleiter und eignen sich auch zum Kombinieren.


Diskussion im Forum: Haben Sie schon mal „Curated Shopping“ getestet?


 

aus: Quittschau, Anke/Tabernig, Christina: Business-Knigge: Die 100 wichtigsten Benimmregeln
  1. Stefanie R.

    Selten so gelacht!
    Tut mir leid, aber dieser Artikel klingt wie aus dem Jahr 1980, altbacken und antiquiert!

    Und es ist meines Erachtens auch diskriminierend auf die erotische Seite der Kleidung hinzuweisen, dass der Gegenüber mir in den Ausschnitt schaut (bei jeder Bluse, selbst wenn nur 1 Knopf auf ist, kann man dies, wenn Frau sich bückt) oder unter den kurzen Rock (zwischen knieumspielend und Minirock gibt es viele Zwischenlängen, die alle ok sind, auch, wenn ich sitze). Ganz schlimm finde ich den Hinweis mit den offenen Schuhen.

    Ich will hier gar nicht über die Männermode sprechen (über kurzärmlige Hemden und Kravatten, kurze Trecking-Hosen und Tennissocken), aber Fakt ist, ich finde es viel wichtiger und business-like, auf ein gepflegtes Äußeres hinzuweisen, auf gepflegte Füße (gefeilte, lackierte Nägel und gepflegte Ferse ohne Hornhaut) auf Kleidung, die der Figur entspricht („schmeichelt“).
    Hosenanzüge und Kostüme gehören selbstverständlich in den Kleiderschrank, aber bitte nicht nur – das war mal, und wer in die gängigen Modejournale schaut, der findet viele schöne Alternativen – und diese Jahr übrigens auch in schönen Farben!
    Was dieser Artikel hier beschreibt, entspricht höchstens noch der Vorstandsetage alteingesessener Banken…

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