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25.05.2012

Your phrase today:

It's nothing to write home about.

Do you know what it means?

meaning



Auslandsreise / ausländische Gäste

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Geschäftsreise in die USA

Erster Kontakt und Anrede

Wenn Sie sich in den USA selbst einem Gesprächspartner vorstellen, sollten Sie das mit Ihrem Vor- und Zunamen tun. Auch Begleitpersonen werden immer vorgestellt, egal wie kurz das Gespräch ausfällt.

Das Englische kennt das deutsche „Sie“ nicht und die gegenseitige Anrede ist in den Vereinigten Staaten schon nach kurzer Zeit sehr locker. Unter Geschäftspartnern ist es in den Vereinigten Staaten meist üblich, sich schon nach der ersten Begrüßung gegenseitig mit dem Vornamen anzusprechen. Ausnahmen gelten für deutlich höherrangige Personen. In diesem Fall sollten Sie abwarten, wie Ihnen Ihr Gegenüber begegnet.

Besprechungen und Verhandlungsführung

Bei Meetings sollten Sie in den USA Folgendes beachten: Seien Sie pünktlich und tragen Sie korrekte Kleidung. Der Platz neben dem Vorsitzenden („chairperson“) ist der wichtigsten Person vorbehalten. Auch alle weiteren Plätze in der Nähe des Vorsitzenden sind meist ranghöheren Personen zugewiesen.

In den Vereinigten Staaten gilt auch bei Besprechungen das Motto „Zeit ist Geld“. Geschäftliche Meetings sind meist kurz und effizient. Seien Sie bei der Verhandlungsführung also prägnant und vermeiden Sie allzu häufige Wiederholungen. Lassen Sie sich nicht vom lässigen Gesprächsstil der Amerikaner „verführen“. In den USA schließen sich ein lockerer Umgangston und knallharte Verhandlungen nicht gegenseitig aus.

Kleidung

Die Business-Kleidung ist in den USA je nach Situation und Tätigkeit zweckmäßig oder formell. Die Kleiderwahl ist jedoch oft auch von feinen regionalen Unterschieden abhängig. Die Südstaaten sind beispielsweise eher konservativ ausgerichtet – auch bei der Kleidung. Informieren Sie sich am besten genau über die jeweiligen regionalen Gepflogenheiten. Generell gilt, dass man - wie bei uns auch - mit einer gepflegten Erscheinung und korrekter und dezenter Kleidung immer richtig liegt.

Bei offiziellen Einladungen am Abend, die zu „black tie“ auffordern, ist nicht etwa gemeint, dass Sie mit schwarzer Krawatte auftauchen sollten. Vielmehr wird erwartet, dass Frauen im Abendkleid, Männer im Smoking erscheinen. Ist hingegen „casual” auf der Einladung vermerkt, geht es auch ohne Krawatte.

Geschäftsessen

Auch bei Einladungen und Geschäftsessen legen die Amerikaner Wert auf pünktliches Erscheinen.

Besuchen Sie bei einem Geschäftsessen ein Restaurant, gelten die folgenden Regeln:

· Arrangieren Sie selbst ein Essen im Restaurant, empfiehlt es sich, im Voraus einen Tisch zu reservieren.

· Für einen Restaurantbesuch sollten Männer immer Anzug und Krawatte tragen.

· "Wait to be seated": Die Gäste suchen sich Ihren Platz nicht selbst aus, sondern warten, bis Ihnen ein Tisch zugewiesen wird.

· In amerikanischen Restaurants stellt sich die Bedienung mit Namen vor und liest das Speiseangebot vor.

· Meist wird ein Glas Leitungswasser kostenlos zum Essen gereicht. Mineralwasser müssen Sie extra bestellen. Getränke – außer Bier und Wein - werden grundsätzlich bis zur Hälfte mit Eiswürfeln aufgefüllt serviert. Möchten Sie kein Eis, sollten Sie das ausdrücklich erwähnen.

· Die Rechnung wird für den gesamten Tisch ausgestellt. Bevorzugen Sie getrennte Bezahlung, sollten Sie das bereits bei der Bestellung andeuten.

Trinkgeld-Knigge:

- Im Restaurant rechnet das Personal mit 15-20% der Rechnung als Trinkgeld. Bei außerordentlich gutem Service dürfen es auch 25%, bei schlechtem jedoch auch mal 10% sein.
- In Touristengebieten ist der Tip meist schon in der Rechnung enthalten und wird als solcher auch auf dieser vermerkt.
- Im Schalterbetrieb von Fast-Food-Restaurants ist ein Tip nicht unbedingt notwendig.
- Das Trinkgeld wird der Bedienung nicht in die Hand gedrückt, sondern diskret auf den Tisch gelegt.
- Wenn Sie mit Kreditkarte zahlen, gibt es auf dem ausgedruckten Beleg eine gesonderte Rubrik, in die Sie den Betrag eintragen können.
- Gepäckträger sollten pro Gepäckstück 1 Dollar und je nach Größe bis zu 3 Dollar erhalten.
- Zimmermädchen bekommen am Ende des Aufenthalts einen Dollar pro gearbeiteten Tag.
- Der Portier sollte für jegliche Dienstleistung einen Dollar erhalten.
- Taxifahrer erwarten 15% des zu zahlenden Betrages.

Auch die amerikanischen Tischsitten weichen zum Teil von den deutschen ab:

· Das deutsche „Guten Appetit“ ist im Englischen unbekannt. Der Ausdruck "Have a nice meal" kann jedoch durchaus verwendet werden.

· Gegessen wird nur mit der Gabel. Das Messer wird lediglich zum Zerschneiden verwendet und danach wieder abgelegt. Die nicht benutzte Hand ruht unter - nicht wie in Europa auf - dem Tisch.

· Die Serviette liegt auf dem linken Knie. Darauf ruht die freie Hand.

Falls Sie – wo auch immer - ein dringendes Bedürfnis verspüren, fragen Sie niemals nach dem Weg zur „toilet“. Dieser Ausdruck wird als höchst unpassend empfunden und wird Ihrem Gesprächspartner die Schamesröte ins Gesicht treiben. Dezenter ist es, nach dem „bathroom“, „restroom“, „men’s room“ oder „ladies’ room“ zu fragen.

Trinkgeld allgemein

Auf das obligatorische Trinkgeld bei Restaurantbesuchen haben wir bereits hingewiesen. Aber auch in allen anderen Servicebereichen wird in den Vereinigten Staaten ein Trinkgeld erwartet. Dies gilt zum Beispiel für Taxifahrer, Kofferträger, Zimmermädchen und Concierges. Am besten halten Sie immer ein paar Ein-Dollar-Scheine bereit.

Political Correctness

Egal bei welchem Gesprächsthema – Sie sollten immer auf korrekte Formulierungen und Ausdrücke achten. Jegliche Art von Diskriminierung, ob in religiöser, geschlechtlicher, beruflicher oder ethnischer Weise, sollte unbedingt vermieden werden. Ein politisch unkorrekter Ausdruck wird nicht nur das Gesprächsklima negativ beeinflussen, sondern kann sogar rechtliche Folgen nach sich ziehen. Das gilt vor allem bei Bezeichnungen für farbige Minderheiten. Doch Vorsicht: Die Ausdrücke ändern sich mit der Zeit und sind teilweise regional verschieden. Informieren Sie sich deshalb genauestens über die gültigen und korrekten Ausdrücke.

Rauchen in der Öffentlichkeit

Mit dem Thema „Rauchen in der Öffentlichkeit“ wird in den Vereinigten Staaten sehr sensibel umgegangen. Deshalb hier ein paar kleine Anmerkungen dazu:

· In den meisten Bundesstaaten gelten strenge Anti-Smoking-Gesetze.

· Rauchen wird in der Öffentlichkeit als unhöflich empfunden. Generell gilt: Rauchen ist überall dort verboten, wo es nicht ausdrücklich erlaubt ist.

· In Restaurants wird nach Rauchern und Nichtrauchern getrennt. Viele Restaurants bieten jedoch bereits überhaupt keine Tische für Raucher mehr an.

Hotelbuchung

Für die Hotelbuchung in den USA sollten Sie ein größeres Budget als für Geschäftsreisen innerhalb Europas einbuchen. Das gilt besonders für die Ostküste und die großen Metropolen wie Los Angeles. Sie sollten auch beachten, dass zur Unterkunft noch ein Steueraufschlag hinzukommt. Dieser variiert von Bundesstaat zu Bundesstaat, so dass der endgültige Preis bis zu 20 Prozent höher liegen kann, als die eigentliche Übernachtungsbuchung. Damit Sie keine böse Überraschung erleben, können Sie sich vorher erkundigen, ob die Hotelsteuer im Preis enthalten ist oder nicht.

Nicht nur die Übernachtung in amerikanischen Hotels ist sehr teuer, hinzu kommt, dass das Frühstück meist nicht im Übernachtungspreis inbegriffen ist, sondern nochmals mit mindestens zehn Dollar zu Buche schlägt.

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Max Otte:Amerika für Geschäftsleute. Das Einmaleins der ungeschriebenen Regeln.

Helmut Kohlert, Michael J. Delany, Ingo Regier: Amerikageschäfte mit Erfolg. Leitfaden für den Einstieg in den US-amerikanischen Markt.

Günter Stahl, Claudia Langeloh, Torsten Kühlmann: Geschäftlich in den USA. Ein interkulturelles Trainingshandbuch.

Andrea B. Geffner: Barron's Esl Guide to American Business English.

Erstellt am: 20.08.2002 09:39, Letzte Änderung: 20.09.2009 23:01
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