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ich kann ja eigentlich nur raten, dass man dass immer von Fall zu Fall neu anfragt. Denn die Bedingungen und Zinsen, etc. verändern sich ständig und deshalb kann es sein dass es jetzt hier am Besten/günstigsten ist und morgen woanders.
Ich glaub dass ist nie gleich und man sollte, bevor man für Irgendetwas Geld ausgibt (kauft oder finanziert oder oder oder) immer alle Möglichkeiten prüfen. Das mache ich jedenfalls so.
Zitat:Original geschrieben von Polli
Ich gebe im Grossen und Ganzen meinen Vorrednern/innen recht. Das einzige was ich nicht nachvollziehen kann ist dass die Finanzierung in einer Bank besser sein soll als die Finanzierung die das Autohaus anbietet?
Meine Erfahrung ist genau umgekehrt. Aber wenn du finanzieren musst am Besten alle Möglichkeiten ausrechnen lassen und dann siehst Du was dabei rauskommt und in Deinem Fall am günstigsten ist.
Viel Glück!
Polli
Also bei mir war es genau umgekehrt: Hatte mein erstes Auto bei der Autobank finanziert, weil die Anschaffung sehr schnell gehen musste (brauchte dringend einen Zweitwagen, um zu meinem ersten großen Job zu kommen). Leider kam es dann genauso wie wir es nicht wollten: Wir hätten die Möglichkeit der kompletten Rückzahlung des Kredites gehabt, konnten es aber nicht umsetzen, da wir die (soweiso sehr hohen, im Vergleich zu unserer Hausbank) Restzinsen auch hätten zahlen müssen. Also ließen wir es, weil es nichts brachte.
Bei unserer Hausbank hätten wir eine komplette Rückzahlung leisten können und hätten nur die Zinsen bis Tag X zahlen müssen.
Übrigens; Eben haben wir einen Kleinkredit bei meiner Kreditkarten"bank" laufen, da geht es genauso mit Kompletttilgung und Sonderzahlungen. Und die Zinsen sind enorm günstig!!
grübel beste Bank gibt es wohl heute nicht mehr, die sind heute auch mehr oder weniger auf Profit aus - man muß selbst die Finanzen in die Hand nehmen :-))
Danke für den Tipp, liebe Süssi, aber ich glaube ich habe meine Finanzen im Griff ;-).
Und überhaupt bin ich ja bei einer der besten Banken der Welt nicht nur Kunde :-))))))))))).
Tja, Eto, du hast Recht. Nicht immer ist die Hausbank auch tatsächlich die Bank des Vertrauens. Wenn es so wäre, hätten wir heute sicher keine Bankenkrise. Eine leider recht große Rolle dabei spielen aber auch manche sogenannten Vermögensberater oder Finanzberater, die sich ja quasi zwischen den Kunden und die Bank schalten. Und - das ist sicher kein großes Geheimnis - die machen das natürlich nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern natürlich um Geld zu verdienen. Aber, dass wir uns recht verstehen, nicht immer ist Finanzberater gleich Finanzberater. Hier gilt das gleiche wie für die Banken. Da gibt es Gott sei Dank immer noch Banken, die bodenständig geblieben sind und nah bei ihren Kunden sind. Für diese hier habe ich gesprochen.
Pausi, ich werde rot ;-)) Außerdem ist das, was in der Klammer steht, bei mir auch so angekommen, denn ich neige nicht dazu, zwischen den Zeilen zu lesen und hinter jeder Ecke einen Angriff bzw. eine Unterstellung zu vermuten. Aber Recht hast Du, besser einmal zu häufig geklärt als zu wenig.
Snoofie,
da hat Eto, die Weise (das ist absolut anerkennend und lieb gemeint!), wirklich recht.
Ohne jetzt aufdringlich sein zu wollen, ich könnte Dir da aus meinem engen Bekanntschaftskreis jemand nennen, der wirklich neutral Finanzberatung macht und realistische Lösungen anbietet. Und das kostet Dich nichts. Wenn Du Dich in der Richtung beraten lassen willst und Du denkst, dass ich vertrauenswürdig bin, gebe ich Dir gerne die Kontaktdaten.
Tja Oups - so wie Du es beschreibst, sollte die Idealsituation zwischen Hausbank und den Kunden aussehen. Ist aber beileibe nicht immer so... So hätten wir z.B. heute kein Haus mit 3 Wohneinheiten, hätten wir uns nur auf unsere Hausbank verlassen. Aber das ist eine andere Geschichte und bildet bestimmt die Ausnahme.
Snoofie, hast Du Dir mal überlegt, mit einem unabhängigen Finanzberater, zu dem Du Vertrauen hast (Empfehlungen aus dem Freundeskreis helfen hier oft weiter), über Deine Finanzsituation zu gucken? Möglicherweise fällt dem ja auf, wo Du was sparen kannst, ohne dass es weh tut (Versicherungen sind da ein gutes Thema), und wie Du an eine vernünftige Finanzierung für Dein Auto kommst.
ja, so meinte ich es. Bei der Bank den Kredit aufnehmen und dann beim Autohändler als "Barzahler" auftreten. Da lässt es sich dann immer sehr gut handeln.
Momentan sind Gebrauchtwagen nicht sehr gut zu bekommen. Ich finde, die sind alle sehr, sehr teuer, da es nicht sehr viele gibt. Das hat wohl mit der Abwrackprämie zu tun. Bei Ford z.B. gibt es fette Rabatte auf Tageszulassungen oder Vorführwagen. Da lohnt es sich meist nicht einen Gebrauchten zu kaufen. Neulich habe ich z.B. beim Fordhändler einen KA Titanium mit allem Schnick-Schnack gesehen. Der sollte bei 3.500 km nur 9.000,-- € kosten. Erstzulassung 2011.
Bei dem Auto habe ich die einzigste Finanzierung laufen... Und ich bin halt auch nicht so die Sparmaus, dass ich sagen könnte, ich habe in 3 Jahren das Geld zusammen für ein neues Auto...
Einen Neuwagen wollte ich sowieso nicht.. Mein jetziges war auch kein Neuwagen...
Was ich bei euren Beiträgen nur nicht so ganz verstanden habe... Meint ihr mit der Finanzierung über die Hausbank.. dort einen Kredit aufnehmen und damit das Auto von vornherein komplett bezahlen und dann bei der Hausbank den Kredit abbezahlen?
Versteh ich das richtig?
@hke... Deinen Beitrag mit dem Logikfehler verstehe ich nicht ganz... Das Auto hat jetzt 100.000km runter.. Im Jahr fahre ich 25.000km.. Wenn ich jetzt noch 3 Jahre fahren würde, hätte er dann ca. 175.000km runter (ok.. keine 200.000, habe mal großzügig aufgerundet *g*)
Ich muss mir da nochmal Gedanken drüber machen... Ich möchte ja auch nicht in eine Schuldenfalle tappen, wobei ich auch nicht glaube, dass das passiert... Klar ist es besser, wenn man bei solchen Sachen vorsichtig ist und lieber zweimal nachdenkt... Aber auf der anderen Seite denke ich mir, dass ich gut verdiene und warum dann nicht? (klar.. könnte sein, dass man vllt mal arbeitslos wird und sich eine Finanzierung dann nicht mehr leisten kann, aber an sowas denke ich nicht, weil ich HIER und JETZT lebe und nicht morgen...) Und ohne Auto würde bei mir nicht gehen... Mit dem Zug wäre ich 1 1/2 Std jeden morgen und abend unterwegs.. heißt 3 Std. insgesamt...Und das möchte ich mir ehrlich gesagt nicht antun... Man hat ja schon so wenig vom Tag!
Hallo,
ob die Finanzierung bei einer Bank oder beim Händler besser ist, lässt sich nicht einfach so beantworten. In der Tat sind die effektiven Zinsen meist bei den Händlern besser als bei den Banken. Dafür ist aber auch oft eine Anzahlung fällig. Dagegen stehe ich gegenüber dem Händler als Barzahler in einer besseren Verhandlungsposition (Rabatte), da ich das Geld von meiner Bank bekommen habe.
Generell denke ich (Achtung: Hier spricht der Bänker) aber, dass es immer besser ist, sich in Sachen Finanzierungen auf seine Hausbank zu verlassen, die ihre Kunden und auch deren Einkommensverhältnisse ja schließlich kennen und stets das Beste für sie im Sinn haben.
Ich kenne so viele Fälle, bei denen die Kunden einfach nicht mit ihrem Geld auskommen, die aber bei allen möglichen Firmen Finanzierungen laufen haben, und schließlich den Überblick verlieren.
LG
Oups
Also ich kann aus meiner Autokauf-Erfahrung auch nur sagen, dass ich mit der Autohaus-Finanzierung bessere Konditionen hatte als über eine Bank. Aber das mag von Ort zu Ort, Autohaus zu Autohaus unterschiedlich sein. Steck eine Portion Zeit rein und lass Dir Angebote machen. Jetzt vor Weihnachten bekommst Du bestimmt gute Konditionen, so wie Eto gesagt hat.
Ich gebe im Grossen und Ganzen meinen Vorrednern/innen recht. Das einzige was ich nicht nachvollziehen kann ist dass die Finanzierung in einer Bank besser sein soll als die Finanzierung die das Autohaus anbietet?
Meine Erfahrung ist genau umgekehrt. Aber wenn du finanzieren musst am Besten alle Möglichkeiten ausrechnen lassen und dann siehst Du was dabei rauskommt und in Deinem Fall am günstigsten ist.
unabängig davon habe ich gerade einen "logikfehler". wenn du nur 25.000 km im jahr fährst, 100.000 km hat das auto aber schon, wenn er noch drei jahre halten soll hätte er 200.000 km.... wie geht das?
Hi,
also, wenn ich dich recht verstehe, dann hast du dir vor 3 Jahren ein Auto für 8.000,-- € gekauft, für das du jetzt noch mit 4.000,-- € in der Kreide stehst. Somit zahlst du monatlich etwa 115,-- € zurück. Generell sollten Finanzierungen so gestaltet sein, dass der finanzierte Gegenstand zumindest so lange wie die Finanzierung läuft, auch noch durchhalten. Ich gehe daher auch mal davon aus, dass du da keine uralte „Scherbel“ hast ;-). Wenn du das Auto jetzt aber verkaufen möchtest, dann sollte mindestens eben der Betrag für den Restkredit rausspringen. Normalerweise können Ratenkredite – ich gehe mal davon aus, dass du einen solchen hast – auch vorzeitig zurückgezahlt werden. In solch einem Fall gibt es natürlich auch wieder die Zinsen zurück, die im vornherein auf den Anschaffungspreis und auf die gesamte Laufzeit berechnet werden, wieder zurück. Du müsstest halt mal bei deinem Finanzierer – ich als Bänker hoffe mal, dass es deine Hausbank ist ;-) – nach der Zinsrückvergütung und kläre es ab, ob du bei einem Verkauf dann null auf null rauskommst.
Bei der Finanzierung eines neuen Autos solltest du aber sehen, dass du die Laufzeit evtl. durch eine Erhöhung der Raten etwas niedriger hältst, damit du auch mal etwas auf die „hohe“ Kante legen kannst.
Außerdem würde ich mir jetzt – bevor der Winter erst so recht losgeht - sowieso kein anderes Auto kaufen. Und dann solltest du vielleicht auch etwas optimistischer sein. Kleine Reparaturen fallen halt immer mal an und bedeuten ja nicht, dass das Auto deswegen in nächster Zeit nicht mehr fährt. Im Gegenteil, damit wird das Auto doch in Schuss gehalten.
Ich selbst fahre z.B. auch ein Auto (gut – es ist nur ein kleiner KA), das ich vor 7 Jahren für ebenfalls 8.000,-- Euro gekauft habe. Heute ist es 8 Jahre alt und fährt immer noch wie ein Lottchen. Allerdings fahre ich nicht so viel wie du. Höchstens 15.000 km im Jahr.
wenn ich mir das Modell für Dein jetziges Auto ansehe, beantwortet das Deine Frage doch schon von ganz allein. Finger weg!!!!
Wenn Dein Auto erst zur Hälfte abbezahlt ist, aber die andere Hälfte nicht mehr schafft ist doch schon was schief gelaufen.
Sorry, wenn ich das so deutlich sage, aber mir stehen da die Haare zu Berge. Du musst da unbedingt eine andere Lösung finden, sonst beginnst Du dich in einer Schuldenspirale zu drehen.
Mit dem Erlös Deines alten Autos musst Du den alten Kredit ablösen und wenn Du für den nächsten wieder kleine Raten nimmst, zahlst Du bis zum Sanktnimmerleinstag, den wahrscheinlich auch dieses Auto nicht erleben wird.
Ich kenne Deine Lebensumstände nicht, aber benötigst Du denn unbedingt ein Auto. Kannst Du nicht zum Beispiel etwa 1 Jahr darauf verzichten und in dieser Zeit versuchen einen gewissen Betrag anzusparen, mit dem Du dann ein Auto finanzieren kannst, dass das Ende des erneuten Kredits überdauert. Also ein etwas hochwertigeres Auto. Wie gesagt, ich kenn die Umstände nicht.
Das wär so mein Ansatz. Ich bin allerdings ein sehr vorsichtiger Mensch was das angeht.
Snoofie, frag erst mal bei den Autohäusern nach, was Du für Dein jetziges Auto noch bekommst. Und dann lass Dir Angebote machen von mehreren Marken - zum Jahresende müssen die noch ihre Verkaufszahlen kommen (auch Neuwagenleasing zählt dazu), d.h. sie machen Dir bessere Angebote als am Anfang des Jahres. Eventuell schaust Du Dich auch mal auf dem Gebrauchtwagenmarkt um und guckst Dir an, was Du für ein gebrauchtes Auto zahlen müsstest.
Hallo Snoofie,
wenn es wirklich nicht anders geht, bezahle die kleinsmögliche Rate für das Auto und spare nebenbei von mir aus mit einem Sparvertrag oder ähnliches bei einer Bank/Sparkasse?, womit du dann dein Auto ablösen kannst. Denn bei Autokrediten zahlst du immer drauf, bei den Autohauseigenen Banken sowieso. Evtl. findest du ja eine Bank, die dich gut berät. Hab grad beim familieninternen Bankberater nachgefragt, es gibt noch eine Möglichkeit mit Kredit, der sehr variabel ist und wo jederzeit Sonderzahlungen möglich sind, kann ich jetzt aber nicht hier reinstellen. Wenn du magst, kontaktiere mich mal per Mail (hatten wir glaube ich schon mal), wenn nicht, frag mal bei Pinkie nach (die hat meine Mailadresse), oder wenn du magst , schreibe deine rein. Ich melde mich zurück.
bin bis jetzt immer gegen Finanzierung, Kredite etc. geht es nicht auch anders.... anstatt Neuwagen, ein Gebrauchtwagen und dann irgendwann bar bezahlen - Dann ist das dein Auto und gehört nicht der Bank :-)
Klappere doch mal die Autohäuser ab mit Gebrauchtwagen...
Ich habe mir vor 3 Jahren ein Auto zugelegt. Ich habe es finanziert, dh ich zahle jeden Monat einen bestimmten Betrag an die Bank... Finanzierung läuft auf 6 Jahre...
Gekostet hat das Auto 8000€... Im Moment ist es noch ca. 3000€ - 4000€ wert... Und zahlen muss ich noch ca. 4000€... 100.000km hat es jetzt runter (25.000km fahre ich im Jahr...)
In den letzten Monaten hatte ich 3 Reparaturen... Zündspule... Scheibenwischermotor... und noch irgendwas, was mir grad nicht einfällt *g*
Ich glaube irgendwie nicht, dass der Flitzer noch 3 Jahre durchmacht... Dann hätte er fast 200.000km runter...
So.. nun zur eigentlichen Sache...
Ich habe mir überlegt, ob ich mir ein neues Auto kaufe... Verkaufe mein jetziges, tilge damit die Schulden bei der Bank... Und kaufe mir ein neues Auto,wieder mit Finanzierung... (Kann es mir halt nicht leisten, gleich bar zu zahlen...)
Und nun zur Frage: Was meint ihr dazu? Ist es sinnvoll, ist es nicht sinnvoll? Ist es vielleicht gefährlich wegen Überschuldung oder sonstwas?