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25.05.2012

Your phrase today:

It's nothing to write home about.

Do you know what it means?

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Rat & Tat / SOS Kollegin in Not

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Frustriert..
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ziemann1956  03.01.12, 16:49, Beiträge: 8druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Tippse,

ich kann mich Vanity nur anschließen. Es kann schnell passieren, dass man fast sowas wie unsichtbar für die Chefs wird. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute, die sich bei der Geschäftsführung immer wieder in "Erinnerung" bringen und ständig aufzeigen, was sie alles tolles mit welchem Aufwand erledigt haben, i. d. R. auch das größte Feedback bekommen.

Habe von einer Dozentin im Rahmen einer Weiterbildung einen tollen Rat bekommen. Wir setzen oft voraus, dass unsere Chefs wissen, was wir tun, dies ist aber nicht der Fall, da diese meist bis über beide Ohren in ihrem eigenen Tagesgeschäft stecken. Das heißt, wenn wir Beachtung / Anerkennung möchten, müssen wir diese einfordern. Muss ja nicht so penetrant sein, aber immer Mal wieder zeigen, was der Chef an uns hat :-).

Viele Grüße

sonne5629
 
Vanity  02.01.12, 14:23, Beiträge: 75druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Tippse,

auch ich kann gut verstehen, wie Du Dich fühlst. Es macht einfach irgendwann keinen Spaß mehr, wenn alles als selbstverständlich hingenommen wird. Ich habe z. B. unsere Weihnachtsfeier auch komplett organisiert. Wir waren bowlen. Ich habe mich um die Gewinne gekümmert, habe natürlich für alle etwas besorgt. Es sollen ja alle als Sieger nach Hause gehen...;-) und habe zudem noch Kekse gebacken, die jeder, hübsch verpackt mitnehmen durfte. Natürlich alles nach Feierabend.

Wie viel Arbeit das war, brauch ich keinem von Euch erklären. Nur eine Kollegin aus der anderen Abteilung wusste von dem, was ich alles vorbereitet habe und dass ich ziemlich frustiert war. Die Weihnachtsfeier war dann sehr schön und alle waren total begeistert, von dem, was ich alles vorbereitet hatte. Was ich nicht wusste war, dass meine Kollegin meinem Chef mal "dezent" gesteckt hatte, was ihn alles auf der Feier erwartet. Er war dann auch ziemlich sprachlos.

Am nächsten Tag stand ein riesiger Blumenstrauss auf meinem Schreibtisch!!. Tja, manchmal brauchen auch die Chefs einen Wink mit dem Zaunpfahl ;-)) Vielleicht solltest Du Deinem Chef (wie hier bereits erwähnt wurde) mal sagen, was Du alles machst. Das kann manchmal Wunder wirken.

LG

Vanity
 
Letzte Änderung: 02.01.12, 14:23
Edelstein  30.12.11, 12:13, Beiträge: 39druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Tippse,

ich kann Dich verstehen, es geht mir in Ansätzen auch so wie Dir.

Hast Du eine Stellenbeschreibung oder etwas Ähnliches für Deinen Arbeitsplatz?
Dann wäre jetzt über den Jahreswechsel der richtige Zeitpunkt, sich damit und mit einer Liste Deiner tatsächlichen Tätigkeiten hinzusezten und diese zu vergleichen und zusammenzuführen.

Dann hast Du schriftlich, was und wieviel Du zusätzlich zu Deinen bezahlten Arbeiten noch erledigst.

Und dann solltest Du ein Gespräch mit Deinem Chef vereinbaren und mit ihm diese Liste durchgehen.

Bei mir ist es z. B. so, dass mein Chef keine Ahnung hat, was ich für "bestimmte" Mitarbeiter noch alles nebenher erledige, ohne dass es über seinen Tisch geht ("Ach, ich habe hier noch ... das können Sie doch eben einscannen/faxen/erfassen/erledigen/usw. oder auch sehr beliebt "Sie kennen sich doch so gut aus mit dem Kopierer/Fax/PC-Programm/ ... können Sie grade mal ...")

Alles Gute und einen guten Rutsch!

Edelstein
 
Pausenapfel  29.12.11, 16:21, Beiträge: 299druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Tippse,

ich kann bürochaos nur zustimmen. Jeder hat eine andere Wahrnehmung und sieht das, was er sehen mag. Wenn Du die anderen darauf aufmerksam machst (indem Du bei "Deinen" Aufgaben bleibst), was alles zu tun ist oder in einem Personal-/Gehaltsgespräch mal Deine wahre Aufgabenliste (mit konkret von Dir Erledigtem) auf den Tisch legst, können sich die Verantwortlichen davor nicht mehr verschließen.

Vielleicht hilft Dir eine Mindmap fürs ablaufende Jahr - was Du zukünftig nicht mehr tust und eine für das, was Du zukunftig tust.

Kopf hoch, lass die traurigen Gedanken hinter Dir ;)

Grüßle,
Pausi
 
bürochaos  29.12.11, 11:59, Beiträge: 125druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Tippse,

deinen Frust verstehe ich gut. Verstehe mich bitte nicht falsch, aber vielleicht solltest du dein Verhalten ändern.

Hast du mal mit deinem Chef darüber gesprochen, z.B. über dein Gehalt und die allgemeine Situation? Er kann auch nur etwas ändern, wenn er dein Problem kennt. Sprich es, muss ja nicht alles auf einmal sein, und kläre es in Ruhe mit ihm.

Du machst vieles, was nicht zu deinen Aufgaben gehört. Mit der Zeit sehen die anderen das als deine Aufgabe an und als Selbstverständlichkeit. Kann das sein?

Mach mal bisschen weniger von deinen "Nichtaufgaben" und lass es die machen, deren Aufgabe es eigentlich ist. Nur so können die anderen deinen Mehreinsatz besser erkennen und auch würdigen.

Manchmal erkennen die anderen erst was man leistet, wenn sie diese Aufgaben selbst machen müssen.

LG Bürochaos
 
knubbi_nubbi  23.12.11, 12:15, Beiträge: 9druckenzitierenLesezeichen setzen

Also ich kann dich wirklich richtig gut verstehen,
das ist doch echt immer und überall das selbe.
Ich arbeite auch über Feierabend hinaus, organisiere alles - kurz gesagt, ohne uns (Menschen wie dich und mich und alle anderen Sekretärinnen) würde der gesamte Laden untergehen.
Aber gedankt und geheiligt werden immer nur die großen, das Management usw.

Ich denke der Job ist allgemein viel zu wenig angesehen, egal in welchem Unternehmen du arbeitest.
 
Tippse86  23.12.11, 11:06, Beiträge: 87druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Monki,

ja, damit magst du recht haben, aber es ist dann schon schwer positiv zu denken.

Heute sieht die Welt natürlich schon wieder ganz anders aus, aber trotzdem!

Danke dir :)

LG
Tippse86
 
Monki  23.12.11, 08:49, Beiträge: 37druckenzitierenLesezeichen setzen
Liebe Tippse86,
die meisten bei euch werden wissen, wer die Arbeit wirklich macht. Und du weißt es auch. Also. Guten Job gemacht!!!
Veränderungen brauchen zeit. Überstürze nichts und sieh zu, dass du dein Licht nicht unter den Scheffel stellst.
Lieben Gruß
Monki
 
Tippse86  22.12.11, 20:38, Beiträge: 87druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo ihr Lieben,

ich muss mich mal bei euch ausheulen, da sich meine Gedanken die ganze Zeit um das Gleiche drehen.. :(

Auslöser hierfür war unsere gestrige Weihnachtsfeier.. Unsere Weihnachtsfeier war wirklich toll, unterhaltsam und lecker. Alles von mir organisiert. Naja, in der Rede unserer Geschäftsführerin wurde unsere Hauswirtschaftsleitung gelobt.

Ich bin einfach frustriert..

Ich mache tue und bin immer da wenn irgendwas ist, obwohl es eigentlich nicht meine Aufgabe wäre, da ich "nur" die Vertretung der Verwaltungsleitung bin. Dazu muss ich sagen, dass ich genau so viel verdiene wie unsere Mitarbeiter an der Pforte. Das frustriert! Ich arbeite in der Personalabteilung und gleichzeitig im Geschäftsführungsbüro, organisiere jede Feier, bin zu Sitzungen etc. anwesend und vertrete die Geschäftsleitung und ich habe das Gefühl, dass ich "nur" die Sekretärin der Verwaltungsleitung bin und unsere Geschäftsführung gar nicht weiß was ich alles tue! Ich finde das unfair und habe langsam wirklich keine Lust mehr.. Meine Fahrt zur Arbeit sind 50 km und das für keinerlei Anerkennung und einen Hungerlohn..

Was soll ich nur tun? Ich möchte noch etwas voran kommen und bin ja schon auf der Suche nach einem neuen Job, aber ich habe bis jetzt noch nichts passendes gefunden und die Situation bei mir auf Arbeit macht mich langsam krank.. ich kann und will einfach nicht mehr.. :(

LG und deprimierende Grüße,

Tippse86

P.S. Sorry, aber das musste je mal raus..
 
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