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Hi, auch wenn das Thema abgeschlossen ist, wollte ich noch kurz etwas von mir geben. Meine Töchter haben sich zwar schriftlich beworben, aber selbstverständlich habe ich korrigiert. Praktikumsplatz haben wir gemeinsam gesucht und die Schülerpraktikanten, die bisher bei uns in der Abteilung waren, haben den Platz ebenfalls durch Vitamin B bekommen. Gute Plätze bekommt man meistens nur so. Unsere Ausbildungsabteilung gibt genau vor, was geschrieben wird. So wird bei einem Schülerpraktikum lediglich die Bestätigung geschickt. Bei einem Auszubildenden ist es detailiert, aber auch da schreibe ich nicht, wahr ordentlich und pünktlich. Gruß
danke für Deinen Beitrag.
Leider kann man nach 2 Wochen schlecht eine realistische Einschätzung machen. Daher sollten solche Praktikumsbescheinigungen ja nicht ausführlich sein.
Es werden dort nur die Tätigkeiten genannt die der Praktikant durchgeführt hat.
Und mit dem erkundigen, das glaube ich nicht, weil viel von Mama gemacht wird. Die hat auch wegen dem Praktikumsplatz angerufen. Schriftliche Bewerbung > Fehlanzeige. Chef hat ihn auch so genommen.
Bei einem Praktikum sollen Schüler doch was über das Berufsleben lernen. Dazu gehört nicht nur das Bewerbungen-Schreiben für einen Praktikumsplatz, sondern auch das Zeugnis am Ende des Praktikums. Und wenn er ein etwas qualifizierteres Zeugnis als eine einfache Bescheinigung haben will, sollten wir uns freuen, denn er hat sich offensichtlich erkundigt, wie Zeugnisse aussehen. Neben seinem Verhalten würde ich dann aber auch einen Satz zur Tätigkeit reinschreiben "Hat die Abteilung XY mit ...-Arbeiten unterstützt." Und zum Negativen: Das möchten wir doch auch in unseren Zeugnissen nicht drinstehen haben. Das kann man mit ihm bei der Übergabe des Zeugnisses mündlich besprechen.
Sessnach, wenn Du unterschreibst, dann sag doch Deinem Chef, dass Du das nur tust, wenn die "Regeln" eingehalten werden. Er setzt doch seine Unterschrift auch nur unter Schriftstücke, mit deren Inhalt er einverstanden ist.
Also ich würde diese Dinge nicht reinschreiben, denn das kann ihm negativ ausgelegt werden. Solche Sachen sollten im Zeugnis nur erwähnt werden, wenn er sonst keine Qualitäten hat und man deshalb irgendetwas Positives sucht, um ihn nicht ganz doof dastehen zu lassen. Wenn er allerdings drauf besteht: sein Problem. :)
danke für die Info, ich werde mich mal schlau machen. Auch wenn es für den aktuellen vielleicht nicht reicht, aber für meinen Sohnemann ist das ja auch was ;o)
vielleicht kannst Du es ihm ja vorschlagen. Für das Ding sollte man viel mehr Werbung machen. Für den Jugendlichen hat das zwei Vorteile:
1.) Nachweis von Tätigkeiten (auch in der Freizeit, z.B. im Verein oder Ehrenamt) - man kann das dann Bewerbungen beilegen und damit dokumentieren, dass man nicht nur daheim vor der PlayStation sitzt ;-)
2.) Der Jugendliche bekommt ein Feedback über seine Stärken. Das kann bei der Berufswahl helfen. Wenn jemand z.B. sehr gut mit Menschen umgehen kann, sollte er vielleicht über einen Beruf im Sozialbereich nachdenken.
Qualipass kenne ich nicht, glaube auch nicht dass er den hat. Sind hier in Rlp (ganz nah an BaWü, direkt am Rhein ;o) ).
Der junge Mann ist 15 und macht Schülerpraktikum 8. Klasse.
Wenn man mit den Stärken anfängt muss man auch die Schwächen schreiben, oder? Das wäre nicht so gut für ihn... Darum war ich ganz froh, dass das eigentlich garnicht rein sollte.
Ich hab grad noch mal ein Formular rausgezogen, das ich mal für eine Jugendliche geschrieben habe (ich hab lang Jugendarbeit gemacht).
Da ist ein Feld für "wahrgenommene Stärken" - da gehören Pünktlichkeit, Freundlichkeit, Zuverlässigkeit auf jeden Fall rein.
Wie alt ist denn der Schüler? Hat er vielleicht einen Qualipass? Dann könnte man das Formular davon nehmen und ausfüllen. http://www.qualipass.info
Der Link ist zwar für BaWü - aber soweit ich weiß, gibt es den Qualipass in ganz Deutschland.
Danke Etablau,
genau das habe ich auch gesagt, aber mein Chef ist der Meinung "Wenn er danach fragt muss es drin stehen", denn er will es ja wahrscheinlich mal vorlegen.
Und nun? Ich muss unterschreiben, da ich die Betreuung hatte.
Ich glaube ich schreibe als Bemerkung einfach rein "Herr xy war immer pünktlich und höflich."
Falls noch jemand eine genial Idee hat: her damit.
Ein Praktikumszeugnis enthält lediglich den Nachweis, dass der Schüler XY von dann bis dann das und das gemacht hat. Punkt. Du kannst ja zusätzlich noch ein Empfehlungsschreiben aufsetzen, in dem Du dem jungen Mann bescheinigst, dass er seine Sache gut gemacht und sich ins Team eingefügt hat. Dass er ordentlich gekleidet, pünktlich und sauber war gehört auch da nicht rein - hört sich so an, als ob Ihr jeden Morgen seine Ohren und seine Fingernägel kontrolliert und einen Geruchstest absolviert hättet.
wir haben einen Schülerpraktikanten und er möchte jetzt eine Bestätigung haben.
So eigentlich kein Problem, ist auch schon fertig (morgen ist sein letzter Tag). Aber jetzt hat er mit dem Chef gesprochen und ich soll rein schreiben, dass er immer pünktlich, sauber und freundlich war. Und da hängt es jetzt.
Ich habe mir ein "Muster" aus dem Internet gezogen und gelesen, dass bei einem Schülerpraktikum keine Wertung abgegeben werden soll.
Jetzt würde ich einfach den Punkt "Bemerkung" mit aufnehmen und dort dann schreiben:
Herr XY war immer pünktlich und ordentlich gekleidet. Zu den Kollegen und Kolleginnen war er offen und freundlich.
Was meint Ihr dazu? Hat jemand einen besseren Vorschlag?