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@ eto, pinkie, maigret & mira: Ich sehe das etwas anders mit der verdeckten Werbung. Es handelt sich bei dem Unternehmen um ein StartUp und hier wäre jegliche Negativpresse absolut tödlich. Stellt euch vor, wenn heraus käme, dass das Unternehmen im Internet zu strafbaren Handlungen aufruft - dann können die ihre Klitsche gleich wieder dicht machen.
Ich denke wirklich, dass Maria einfach kein Unrechtsbewusstsein bzw. geglaubt hat, sie tut uns einen Gefallen (= Kavaliersdelikt). Ich will sie nicht in Schutz nehmen, bin aber sicher, dass sie solche "Werte" von irgendwem vermittelt bekommen hat (Eltern, keine Erziehung, Gesellschaft).
@ Adelhe
Zitat:Original geschrieben von Adelhe
...aber mir fallen da einfach Gedanken zur Herkunft ein.
Was meinst du damit?? Herkunft aus einer Bildungsschicht oder einem Land? Die ganze Aussage ist mir zu pauschal - das könnte genauso gut ein verwöhntes, deutsches Gör aus der Mittelschicht sein, dass keine Erziehung und Wertevermittlung genossen hat. Dagegen halte ich z. B. unsere türkische Putzfrau, die schlecht Deutsch spricht und sicher kein Top-Bildung hat, sich aber lieber die Hand abhackt als hier auch nur eine Rolle Klopapier mitzunehmen.
Ansonsten stimme ich dir aber zu, man hat als Sekretärin eine Vertrauensstellung mit Vorbildfunktion, die man leben sollte.
Jeder Mensch sollte individuell betrachtet werden und ich bin so jemand, der erst mal das Gute im Menschen sieht. Und ich bin schon eher bestätigt als enttäuscht worden!
...ds war mit Sicherheit einfach nur Werbung für diese Seite.
Allein schon die Nennung eines vollen Namens spricht aus meiner Sicht dafür. Wer mit einem echten Anliegen würde das schon tun und dem AG eine solche Steilvorlage für - zumindest - eine Abmahnung liefern.
@Pandemonium vom 06.09.
Ich finde, dass Du mit deinem bestimmten Absatz haarscharf auf eine gesellschaftliche Moral hingeweisen hast. Absolut zutreffend! Ich kann und will nicht beurteilen, aus welcher Bildungsschicht Maria stammt, aber mir fallen da einfach Gedanken zur Herkunft ein. Außerdem widerspricht dies der ursprünglichen Bedeutung "Sekretärin" = Vertrauensstellung!!!
Übrigens, wenn ich eine qualifizierte und kreative Mitarbeiterin bin, dann habe ich auch eine Idee, wie ich für eine Gehaltserhöhung beim Chef erfolgreich argumentiere.
Vielleicht erinnert sich die eine oder andere noch an Herrn Cem Özdemir (Die Grünen), der wegen privater Nutzung von beruflich erworbenen Miles&More-Punkten eine gewisse Zeit von der politische Bühne ausgeparkt wurde.
Pinkie: jau! Genau das ist auch meine Vermutung - Maria zumindest hat sich hier nicht mehr blicken lassen (vielleicht hat der Chef sie schon einbuchten lassen *scherzleg'macht*).
Ich war letztes WE zuhause mal auf der Seite, ist sowieso nix für mich und ehrlich, das so zu praktizieren wie Maria es hier vorschlägt, ist eindeutig Betrug. Verstehe ich nicht, wie man so seinen Arbeitsplatz leichtfertig aufs Spiel setzen kann...
Könnte es sein (ich spekuliere jetzt nur und will niemanden was ans Zeug flicken), dass dieser Fred bewußt vom Anbieter lanciert wurde, um mehr Leutchen auf diese Seite zu locken *grübel*??
da ist echt unglaublich. Das kann ordentlich nach hinten losgehen.
Bei mir in der Firma wurde eine Kollegin schon ziemlich ordentlich von unserer Buchhaltung zusammengestaucht, als sie bei der Abrechnung über kleine Kasse (Kauf einer Handyschutzhülle)aus Versehen (sie hatte da absolut nicht dran gedacht)ihre Paybackkarte vorlegt hatte. Dienstlich dürfen keine Punkte erworben werden, genausowenig Miles & More und wie die ganzen Sachen alle heißen.
Ich finde, der Thread sollte als Warnung stehen bleiben. Man könnte vielleicht den Threadersteller unkenntlich machen und den Link zur bewussten Seite entfernen. Es gibt aber offentsichtlich Menschen, denen gar nicht bewusst ist, dass sie sich mit so einem Vorgehen nicht korrekt verhalten und was ihnen schlimmstenfalls blüht.
Ich kann mich euren Ausführungen nur anschließen. Da Maria uns ganz offensichtlich einen betrügerischen Rat gibt, sollte dieser Fred hier eigentlich sofort entfernt werden.
Regi
Maria, das was du da machst ist Betrug und es sind schon viele wegen weniger gefeuert worden.
Die Prüfer vom Finanzamt sind auch nicht blöd und kennen natürlich diese Seiten und deren Vorzüge. Die Fragen dann dort an ob es Bonuszahlung gab und in welcher Höhe.
Auch erschreckt mich total, dass du deinen Chef als Dummerchen hinstellst der von nichts einen Ahnung hat.
Die Bonuszahlung steht dir auf keinen Fall zu, sondern nur der Firma!!! Somit ist es Diebstahl und du kannst fristlos gekündigt werden.
Jede Gaunerei (wollen wir es mal so nennen) kommt irgendwann raus. Zwar meist durch Zufall, aber es kommt raus und dann?
Ich würde dich sofort und fristlos entlassen. Eine Anzeige wegen vorsätzlichem Betrug würde ich auch in Erwägung ziehen. Ist es dir das wirklich wert?
Denn du handelst vorsätzlich und in betrügerischer Absicht, schon allein weil du das Geld an deine Mutter überweisen lässt.
Mann-oh-Mann! Es gibt schon mutige Menschen auf dieser Welt...
Ich würde mich gar nicht trauen, so ein "Ding zu drehen"! Wenn das rauskommt, wird's bestimmt mehr als teuer - und kann schnell ins Gegenteil umschlagen. Dann war's das mit dem "Gehalt steigern"!!! ;-)
Ich würde doch sagen, dass das dem Anbieter irgendwann auffällt, wenn jemand monatlich soviel Umsatz macht??
Schlimmer wenn das Geld dann zurückgefordert wird. Die Internetseite sagt selber, dass ca. 200 € jährlich drin sind aber nicht 500 im Monat. Ich hätte neben dem schlechten Gewissen total Panik dass ich auffliege und sowas ist dann echt peinlich, wenn der chef das dann erfährt.
Ich habe die Website nicht angeklickt und werde es auch privat nicht tun.
Bei Recherche im Internet habe ich aber einen interessanten Artikel gefunden: http://www.deutsche-startups.de
Hier wird nirgendwo erwähnt, dass man auch als Unternehmen die Vorzüge nutzen kann/sollte.
Es wird allerdings erwähnt, dass ein junges, MTV-fähiges Publikum angesprochen werden soll - deshalb würde ich Maria auch in diese Zielgruppe einordnen. Aufgrund des Werteverfalls in der deutschen Gesellschaft wundert mich eine solche Einstellung wie die von ihr gezeigte nicht mehr.
Erschreckend bleibt es nichtsdestotrotz. Arbeitgeber besch...en als Kavaliersdelikt, solange ich nicht erwischt werde - Leute wie wir, die sich darüber brüskieren, sind eine aussterbende Rasse.
Phil, das bringt's auf den Punkt. Und ich bin mir wirklich nicht mehr sicher, ob wir hier nicht dazu gebracht werden sollen, eine bestimmte Website anzuwählen und die angebotenen Dienste in Anspruch nehmen sollen...
Maria, du nimmst hier eine Vergünstigung in Form von Bargeld ein, die im Rahmen deines Arbeitsverhältnisses erworben wurde und somit deinem Arbeitgeber zusteht. Ich weiß nicht, ob es hier schon ein Urteil zu gibt. Sicherlich würde das aber analog zum "Miles & More-Prämien-Urteil" lauten... Das ist ganz schnell und leicht ein Kündigungsgrund.
Du weißt schon, dass das Anwählen von Internetsites auf dem Server mitprotokolliert wird und von Systemadministratoren also gesehen werden kann?
Teffend gesagt, Phil.
Ich bin mir mittlerweile garnicht mehr sicher, ob "Frau Wessner" das ernst meint, was sie schreibt, entweder ist das Absicht oder Dummheit, sorry für die offenen Worte!
Also nochmal im Klartext: Du sagst: Es ist ja egal, ob ich illegal handle, solange ich nicht erwischt werde!
Es geht hier nicht darum, wie viele Mausklicks Du machst, oder ob das auch andere machen können, oder ob dein Chef mehr verdient, oder ob ein Buchprüfer das rausfinden kann..
Es ist einfach so, das so ein Verhalten unter "Störung des betrieblichen Vertrauens" läuft, wenn dein Chef das herausfindet. Deswegen sind schon Leute gekündigt worden. Stell Dir vor, dein Chef liest hier mit. Bei deinem Forumsnamen besteht dann begründeter Verdacht. z.B. auf "Korruption": Du verwendest die Dir übertragene Aufgabe (Macht) für die persönliche Vorteilsname (dein Gewinn), eventuell sogar noch unter Schädigung des Unternehmens, da deine Auswahl durch die "Partnershops" eingeschränkt ist, und du nicht mehr den Günstigsten wählst, sondern den Partner. Damit sind alle Punkte im Gesetz erfüllt.
Das "in der Steuererklärung kann ich es ja angeben" heißt: Ich gebe es bisher nicht an. Das wiederum ist technisch gesehen ein Fall von Steuerhinterziehung.
Und zum Herausfinden... Ich bin Datenschutzbeauftragter in unserem Unternehmen. Ich weis genau, was gemacht werden darf, und was nicht. Und ich weis daher auch, welche Prüfungen das Finanzamt und die Banken im Bereich Steuerhinterziehung, Korruption und Geldwäsche machen dürfen, und sogar müssen.
Alles in Allem erschreckt mich deine Einstellung zu Gesetzeslage und -übertretungen schon sehr. Du solltest wirklich noch einmal darüber nachdenken, was genau Du da tust, und wozu Du uns hier aufforderst. Immerhin ist dies ein "Öffentlicher Raum". Jeder, der hier liest kann Anzeige gegen unbekannt einreichen und deine Identität kann sehr schnell ermittelt werden.
Du bereicherst Dich durch Vorgänge, die Du während der Arbeitszeit für Deinen Arbeitgeber erledigst. Korrekt wäre es, diesen zusätzlichen Mausklick auszuführen und das Geld Deiner Firma gutschreiben zu lassen.
Wie gesagt - ich möchte nicht in Deiner Haut stecken, wenn Dein Chef davon Wind bekommen sollte. Er kann schließlich seine beruflich erworbenen Meilen auch nicht privat verfliegen.
Danke für die warnenden Worte.
Ich verstehe eine Sache nicht ganz: Seit wann schaut sich der Betriebsprüfer die privaten Bankkonten der Belegschaft an? Nicht mal mein Chef darf darauf schauen, daher verstehe ich den Aufruhr nicht. Und nochmal: Ich mache nur einen Mausklick mehr, das könnte auch jeder andere machen. Und der Chef zahlt dadurch doch nicht mehr. Abgesehen davon sind wir bei den hohen Datenschutzvorgaben in Deutschland so gut abgesichert, dass sicher keinen kümmert, warum ich ein paar Hunderter mehr im Monat verdiene, läuft eh aufs Konto meiner Mutter. Und wenn es auf meins laufen würde, kann ich es bei meiner privaten steuereklärung doch angeben und fertig. Trotzdem danke für Eure Worte.
Zusätzlich: Wenn ich ein so schlechtes Verhältnis zu meinem Chef hätte, dass ich ihn ohne zu zögern besch...en würde (sorry für die harten Worte), dann würde ich eher kündigen und mir was Neues suchen.
Bei uns ist es z. B. ausdrücklich verboten, geschäftlich erworbene (und von der Firma bezahlte) Prämienmeilen auf eine private Prämienkarte schreiben zu lassen oder privat zu nutzen.
Und das ist IMHO auch richtig so.
Bei Nutzung als Privatperson ist das Ganze sicher legal und auch ok. Payback geht genauso.
Aber wie die Vorschreiber/innen schon angemerkt haben: Nicht nur du, Maria, kannst dadurch Ärger kriegen, sondern auch dein Chef bei einer Betriebsprüfung. Aber das scheint dich ja nicht zu kratzen, gell.
Also Maria.. könnte es vielleicht sein, dass du Werbung für diese Seite machen willst? Gleich in zwei Freds hast du diese Seite eindeutig erwähnt...
Aber mal davon abgesehen ist es ein riesiger Vertrauensmissbrauch gegenüber deinem Chef! Er kommt in Teufels Küche, wenn das herauskommt... Ich finde es überhaupt nicht OK, was du da machst, muss ich ganz ehrlich sagen, ohne dich damit persönlich anzugreifen!!!!
Maria, das ist bestimmt nicht legal - sei vorsichtig. Selbst wenn Du juristisch nicht zu belangen bist, wird Dein Chef es als üblesten Vertrauensbruch werten, wenn er es erfährt. Dann kannst Du die Zusammenarbeit knicken und Dir 'nen neuen Job suchen. Wenn es Dir das wert ist, mach weiter, ansonsten sprich sofort mit Deinem Chef und hol seine Meinung dazu ein.
ich kann Phil nur zustimmen. Die Vorteile aus den dienstlich erworbenen Payback-Punkten gehören z.B. zum steuerpflichtigen Arbeitslohn und sind damit auch sozialversicherungspflichtig. Der Zufluss erfolgt dabei bereits bei Gutschrift auf dem privaten Punktekonto und nicht erst bei Einlösung der Payback-Punkte (BMF, Schreiben vom 20.10.2006, Az. IV C 5 - S 2334 - 68/06).
Und genauso wird es bestimmt bei der Seite "meinanteil" gehandhabt. Ich denke es sollte ehrlich mit dem Chef gesprochen werden. Fliegt soetwas in einer Prüfung auf, kommt er in Teufel`s Küche.Und er wußte es noch nicht einmal.
Und was dann auf Dich zukommt wird nicht einfach werden.
Meine Mutter ist in Rente und darf nebenberuflich glaub ich bis 600 Euro pro Monat verdienen, jedenfalls bleibt sie damit knapp drunter und alles ist tutti. Aber ich habe mich ncohmal schlau gemacht, weil mir das doch keine Ruhe gelassen hat. Ich kann die Einnahmen auch zusätzlich versteuern, wenn es zu viel werden. Das kriegt aber dann trotzdem mein Chef nicht mit, und das ist mir wichtig. Mein Gehalt ist zwar nicht schlecht, aber durch diese Sparplattform hab ich locker noch 2 Urlaube pro Jahr zusätzlich finanziert. Und in 2 Wochen flieg ich damit in den Robinson Club : )