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18.04.2014

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Eigene Verabschiedung: 1x f. Rede; 1 andere p.email an dienstl.
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Lena1952  25.01.12, 21:17, Beiträge: 304druckenzitierenLesezeichen setzen
Guten Abend Gesund11,

ich feile noch an meinem eigenen Text, denn ich habe auch bald fertig.

Sehr geehrter Herr XXXXXX GF,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
lieber Chef,


die Zeit ist gekommen, mich in den Ruhestand/Unruhestand zu verabschieden.

Ich gehe mit einem guten Gewissen, da „mein Feld“ mit Frau xxxxx gut bestellt ist.
Wir arbeiten bereits mehrere Jahre Seite an Seite und Frau XXXXX kennt sämtliche Arbeitsbereiche sehr gut und ist mit den formalen Bedingungen unserer Arbeit auf das Beste vertraut.


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Leben heißt ständiges Lernen…..und aus der Arbeit im Alltag und im Umgang mit Menschen mit Behinderungen habe ich viel gelernt. Nebenher konnte ich mich immer auf Eure Unterstützung verlassen. Gab es private oder berufliche Probleme, waren immer viele offenen Ohren und viele helfende Hände zur Stelle, die mich unterstützt und entlastet haben.
Wir waren „ein Team“, niemand stand außen vor, immer war jemand da. Das machte die Zusammenarbeit so sehr wertvoll.

Meine Erfolge in Vergangenheit verdanke ich nicht nur meinen eigenen Leistungen, sondern auch einigen von Euch, die bereit waren sich gemeinsam in einem Team dafür einzusetzen.

Danke, für die langjährige Kollegialität, mit all den herzlichen Kontakten, herrlichen Gesprächen, Aus- und Absprachen, kurzen „Umdreh-Einlagen, Kaffee- und Zigarettenpausen, beim Initiieren von Betriebsausflügen, Antworten auf Fragen, netten Urlaubsinfos.


In meiner passiven Phase der Altersteilzeit und im Ruhestand möchte ich auch noch lernen, einiges erarbeiten und erforschen. Daher habe ich keine Angst vor dem Gefühl der Leere – andererseits weiß ich nicht was passiert, wenn meine tägliche Arbeit tatsächlich aufhört, ich aus den sozialen Arbeitskontakten und gewohnten Strukturen draußen bin, und meine Zeit selbst organisieren muss.


Mit diesem Abschnitt kommen viele Dinge auf mich zu, die sehr neu für mich sind, aber worauf ich mich auch freue.

XX Jahre Sekretärin und XXXXXXXXX in der XXXXXXXXXX
Es wurde geschrieben was das Zeug hält. Briefe, Vordrucke, Formulare, Glückwünsche, Vermerke, Protokolle, Notizen, Einladungen, Trauerkarten….etc.

Ich werde weiter Schreiben. Jetzt schreibe ich eine Geschichte, nur für mich.

Alles, was ich jetzt neu erlebe, neu entdecke und neu mache, nenne ich Koffer packen. Ich meine nicht meinen Reisekoffer für die Fahrt ins XXXXXXX alle 14 Tage. Nein, dieser Koffer ist leer und neu – für den Aufbruch in die dritte Lebensphase, für die Reise in eine spannende Zukunft.

Was mir ab heute geschieht nehme ich mit, oder lasse es da. Ist mir der Koffer zu schwer, nehme ich eben einen kleineren. Packe anders, mache Pause, schmeiße Dinge einfach raus, oder mein Mann hilft mir beim Tragen.

Vielleicht begleitet mich ja auch der Eine oder Andere von Euch? Ihr seid herzlich willkommen.

Wir waren ein wunderbares Team. Danke für die schöne Zeit!
 
Gesund11  25.01.12, 18:23, Beiträge: 5druckenzitierenLesezeichen setzen
Danke für die guten Tipps. Auf solche Ideen wäre ich nie gekommen.

Liebe Grüße und noch eine schöne Woche!
 
Oups  24.01.12, 09:47, Beiträge: 1146druckenzitierenLesezeichen setzen
Nochmal hallo,

du sagtest ja, dass du eine kurze Rede halten möchtest. Da man ja für dich eine Verabschiedung organisiert hat, dann gibt es sicher zu diesem Anlass jede Menge freundliche Worte an dich. Von daher finde ich es gut, wenn du dich kurz halten willst.

Wie wäre es denn damit (ist gegoogelt):

"Der ist reich, dem das Leben die Abschiede schwer macht." Dies wusste Alfred Grünewald, ein österr. Lyriker und so gesehen bin ich heute eine sehr reiche Frau. Ich habe so viele Jahre mit Ihnen zusammen gearbeitet, dass ich es mir nur schwer vorstellen kann wie es in Zukunft ohne Sie, ohne das tägliche Aufstehen und zur Arbeit gehen, ..... sein kann. (hier würde ich jetzt noch einige Dinge einfügen, die unzweifelhaft zu deiner Arbeit passen und die es deutlich machen, dass du das ganze ein bisschen ironisch meinst und dass due sehr wohl weißt, wie du dir in Zukunft deine Zeit vertreiben wirst ;-).

Enden würde ich dann so: Aber, was bleibt mir anderes übrig als jetzt zu gehen. Mein Mann sagte mir immer: "Finde den richtigen Moment, um Abschied zu nehmen. Schwierig dabei ist nur: Wann ist der richtige Moment".

Ich denke: HEUTE ist der richtige Moment. HEUTE ist mein Abschied gekommen. Ich danke Ihnen herzlich ....blablabla.

LG
Oups
 
Oups  24.01.12, 09:32, Beiträge: 1146druckenzitierenLesezeichen setzen
Guten Morgen Gesund11,

wenn die Mail an die Kollegen ein bisschen nachdenklich stimmen kann (und nichts anderes macht so ein Abschied doch), dann lautete mein Betreff in der Mail so:

Hafen in Sicht

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

über xx Jahre war ich für xy tätig. Eine (sehr) lange Zeit, die man auch mit einer aufregenden Schiffsreise vergleichen könnte. Eine Schiffsreise, bei der es gilt Fahrt aufzunehmen, mit voller Kraft durch die Wellen zu gleiten, aber auch mit rauer See mit viel Sturm und unvorhersehbaren Klippen zu rechnen, Kurswechsel einzuplanen und Flauten durchzustehen.

In all diesen Zeiten habe ich versucht mich an ein Zitat von Alfred Delp zu halten, der da sagte: "Man muss seine Segel in den Wind halten. Erst dann spürt man, zu welcher Fahrt man fähig ist."

So habe ich erlebt, dass man so manche ungemütliche Winde überstehen kann und dass es sich immer wieder lohnt, an Deck zu gehen und sich dem Wellengang zu stellen. Doch dabei kommt es - wie in der richtigen Schifffahrt - immer auf den richtigen Kapitän und ganz besonders auf die richtige Mannschaft an. Mit einer guten und vertrauensvollen Mannschaft kommt man immer besser und leichter ans Ziel.

Zu dieser Mannschaft zähle ich Sie und Euch, liebe Kolleginnen und Kollegen, die mir immer wieder geholfen haben, den Kurs zu halten. Ein herzliches Danke Schön an Sie alle. Nun heißt es für mich den Anker zu setzen. Mein Schiff läuft in den Hafen ein und ich gehe ein letztes Mal von Bord.

Ihnen allen wünsche ich weiterhin "Schiff ahoi". Ich bin stolz darauf, froh und dankbar solche Kollegen zu haben.
 
Oups  23.01.12, 11:58, Beiträge: 1146druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo,
das reicht mir noch nicht ;-). Wie lange warst du bei deinem Unternehmen? Ich mache mir dann heute Nachmittag mal Gedanken.

LG
Oups
 
Gesund11  23.01.12, 11:38, Beiträge: 5druckenzitierenLesezeichen setzen
Danke für den Hinweis. Ich gehe in die Altersteilzeit mit 60 Jahren.
Bin mal gepannt, welche Ideen Du hast!!!
 
Oups  23.01.12, 08:53, Beiträge: 1146druckenzitierenLesezeichen setzen
Guten Morgen,

da brauchen wir aber noch ein bisschen mehr input.
Ist das eine Verabschiedung, weil du woanders hingehst. Oder ist das eine Verabschiedung in den Ruhestand?

LG
Oups
 
Gesund11  22.01.12, 08:33, Beiträge: 5druckenzitierenLesezeichen setzen
Ich habe demnächst eine eigene Verabschiedung. Einmal als kurze Rede bei der offiziellen Verabschiedung
und einmal als e-mail an die Menschen/Sachbearbeiter/Bedienstete etc., bei denen ich mich verabschieden möchte.Dies ist ein anderer Personenkreis.

Könnt Ihr mir da weiterhelfen?
Danke im voraus.
 
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