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"verdeckt" arbeiten ?
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Oela  07.05.10, 08:42, Beiträge: 153druckenzitierenLesezeichen setzen
Guten Morgen,

ich habe gestern nochmal drüber nachgedacht und in der MiPau mit einer guten Kollegin drüber geredet. Die hat mir wieder ein wenig Mut gemacht.

Ach, ich weiß auch nicht, was ich davon halten soll, und ich weiß auch nicht, wem ich vertrauen kann, der mich berät :-((

Ich hätte ganz einfach nur eine ganz normale Stelle, ohne Gemauschel und sonstwas. Ich will ja auch als Assistenz arbeiten, aber ganz offiziell !
Ich weiß jetzt schon, das gibt wieder Ärger auf kurz oder lang. Eben weil so vieles nicht geregelt ist.

Wer von euch war nochmal der Pro-und-Contra-Liste-Spezialist ? Ich werde das mal genauso machen und alle Punkte, die mir in den Kopf kommen, aufschreiben.

@Tippse: Wegen Sonderstellung und so: Ich weiß, daß es Kolleginnen gibt, die Sekretariatsfunktionen haben, die aber auch als Sachbearbeiterin geführt werden, eben weil die Sekretärinnen für die Abteilungsleiterebene weggefallen sind. Ich meine, ich habe vorher ja auch eine Mischung aus Sekre. und Sachbearbeitung gemacht.

*grmpf* *stöhn* Irgendwie bin ich nie zufrieden.

Trotzdem schöne Grüße
Oela
 
Tippse_3000  06.05.10, 16:52, Beiträge: 343druckenzitierenLesezeichen setzen
Huhu Oela,

also meiner Ansicht nach hat der Chef es ganz geschickt gedreht, nicht nur eine Sachbearbeiterin sondern auch gleichzeitig noch jemanden abzufassen, der seinen Kram nebenbei noch erledigt. Ich würde ihm bei dieser Vorgehensweise durchaus eine gwsisse Absicht unterstellen!

Also wie schon geschrieben, Vorsicht, lass' dich nicht ausnutzen! Man kann es nämlich auch aus einer anderen Perspektive sehen: als seine Assistentin bekämst du evetuell weniger Gehalt als als Sachbearbeiterin, aber jetzt machst du beides. Und bist damit auch wieder "unterbezahlt".

Es kann dir auch durchaus negativ ausgelegt werden, dass du die Sachbarbeitung nicht so effizient und mit dem gleichen Durchsatz wie die Kollegen leistest - kein Wunder, wenn du nebenbei noch die "Sonderaufgaben" für deinen Chef erledigst... Es gibt schon einen Grund, wieso er eben keine eigene Assistentin hat. Von seiner Seite sehr geschickt eingefädelt, für dich nur von Nachteil.

Würde ich mir nicht gefallen lassen, auch wenn deine Sonderstellung dir sicherlich schmeichelt, oder? ;)

Viele Grüße

die Tippse
 
Letzte Änderung: 06.05.10, 16:54
maigret   06.05.10, 16:14, Beiträge: 2533druckenzitierenLesezeichen setzen
... darf ich denn fragen, wie nun der plötzliche Sinneswandel kommt, dass alles so in Ordnung sei?!
 
Oela  06.05.10, 15:37, Beiträge: 153druckenzitierenLesezeichen setzen
*gg* Miss Undercover ...

Danke erstmal für Eure Antworten.
Ich habe ja kein Problem damit, Assistenzaufgaben für meinen Chef zu erledigen. Das läuft in meiner Stellenbeschreibung sowieso unter Sonderaufgaben für die Leitung.
Offiziell bin ich in einer seiner 3 Gruppen angesiedelt, als Sachbearbeiterin (das ist finanziell sogar besser). Wenn ich jetzt auch noch ein paar mehr Sachbearbeitungstätigkeiten übernehmen könnte, wäre es ja eigentlich in Ordnung.

Obwohl ich solche Mauscheleien eigentlich nicht so mag. Ich denke da auch Vertraulichkeit usw. In meiner alten Abteilung war festgelegt, daß ich in einer Vertrauensstellung tätig bin und mußte auch unterschreiben, vertrauliche Daten nicht weiterzugeben. Jetzt: nix.

Aber schließlich hat er mich sozusagen abgeworben und mir wurde eine Assistenzstelle versprochen. Daß es die dann doch nicht gibt, wußte ich zum damaligen Zeitpunkt nicht.

Dann bin ich halt Sachbearbeiterin u.a. mit Assistenz-/Sonderaufgaben. Und wenn man das dann so kommuniziert, sollte doch auch in Ordnung sein.

Schöne Grüße
Oela
 
Tippse_3000  06.05.10, 14:46, Beiträge: 343druckenzitierenLesezeichen setzen
*eto zustimm* Genau, sei bloß vorsichtig... Wer undercover arbeitet, bei dem kann keiner wirklich nachvollziehen, was er eigentlich den ganzen Tag macht - und fix wird dann unterstellt "Däumchen drehen".

Dein "Mister Undercover" versucht, dich zu seinem Zweck auszunutzen, also ab zum Betriebsrat...

Die Daumen drückt

die Tippse
 
Letzte Änderung: 06.05.10, 14:46
Etoblau    06.05.10, 12:17, Beiträge: 5550druckenzitierenLesezeichen setzen
Oela, führ da so schnell wie möglich eine Klärung herbei. Dieses "verdeckte" Arbeiten birgt die Gefahr in sich, dass Du bei der nächsten Rationalisierungsbemühung dabei bist...
 
maigret   06.05.10, 12:11, Beiträge: 2533druckenzitierenLesezeichen setzen
oh, was ist das denn für eine Nummer? Miss Undercover Oela oder wie?!

Das muss doch richtig geregelt werden, denn du brauchst doch eine Stellenbeschreibung.

Als was sollst du denn offiziell durchgehen? Du bist ja nicht unsichtbar!

Ist das nicht auch rechtlich wichtig?
 
Oela  06.05.10, 11:24, Beiträge: 153druckenzitierenLesezeichen setzen
Klare Verhältnisse *träum* das wäre schön, gibts aber in der ganzen Firma zur Zeit nicht.
Vielleicht muß ich mich noch etwas gedulden. Aber zufriedenstellend ist das ganze nicht.
 
Tippse30  06.05.10, 11:07, Beiträge: 252druckenzitierenLesezeichen setzen
Au Mann,

die Chefs kommen ja immer wieder auf die tollsten Ideen.

"Verdeckt" arbeiten, dass ist ja schon der Hammer. Ich würde an deiner Stelle für klare Verhältnisse sorgen.
 
Oela  06.05.10, 10:19, Beiträge: 153druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo ihr lieben,

Au mann, die Hiobsbotschaften hören auch nicht auf.
Jetzt hat mir gerade mein Chef gesagt, ich solle "verdeckt" arbeiten, da ich ja nicht offiziell hier als Assistentin arbeite, denn ihm steht eigentlich keine zu. Das war aber mit seinem Vorgesetzten, den er vorher hatte, geklärt. Jetzt gehöret unsere Abteilung schon wieder einem neuen Bereich an und dadurch hat mein Chef auch einen neuen Chef bekommen, der das anders sieht. Toll nicht ? Ich kann ja nichts dafür, er hat die Verantwortung. Ich werde den Teufel tun und was geheim halten. Ich habe vorhin auch zum Chef gesagt, daß das eigentlich nicht in Ordnung ist, weil ich dadurch keine wichtigen Informationen bekomme. Das kann so nicht weitergehen. Ich glaub, ich geh mal zum Betriebsrat, was meint ihr ?

Wobei letztendlich nur noch die Möglichkeit bleibt, mich auf eine andere Stelle zu bewerden.

Schöne Grüße
Oela
 
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