Klare Formulierungen helfen Ihnen dabei, Ihre Ziele zu erreichen. Umgekehrt jedoch gibt es Wörter, die die Entschlossenheit gleich wieder infrage stellen. Wissen Sie, welche das sind? Finden Sie es heraus mit unserem Quiz.
es ist natürlich eine schwierige Lage/Situation. Aber wenn du wirklich schon mit körperlichen Problemen zu kämpfen hast, würde ich dir raten evtl. wirklich den Job zu wechseln. Vielleicht solltest Du mal überlegen dich für eine gewisse Zeit krankschreiben zu lassen.
Auch über ein Gespräch mit dem Chef solltest Du ggf. nachdenken. Meistens bringt es etwas.
Was deinen Mann und deine Freundin angeht, wenn die so etwas natürlich nicht kenne von ihrer Arbeit, dann kann man diese auch verstehen. Ein Mensch, der vorher noch nie in einer solche Lage war, hat kein Verständnis dafür.
Fehler macht jeder Mensch und wenn man einen gemacht hat soll nicht den Kopf hängen lassen und weiter nach vorne schauen.
Aber meiner Meinung nach solltest Du wirklich über einen Arbeitsplatzwechsel nachdenken, denn mit Angst im Bauch werden auch die Fehler mehr und das Selbstbewusstsein nimmt ab.
fühl dich erst mal gedrückt! So, und jetzt nochmal!
Erst mal zum Thema Überreagieren. Du kannst in dieser Hinsicht nicht Überreagieren, weil -du- leidest. Da gibt es weder Überreagieren noch empfindlich sein, wenn du an der Situation leidest und sogar schon gesundheitliche Probleme hast, musst du etwas unternehmen!
Mein erster Tipp hier wäre gegen die Vergesslichkeit: nimm einen kleinen A5 Block, nimm ihn überall hin mit, schreib dir alles auf, was du noch zu erledigen hast, Telefonate, etc. Hak ab was du erledigt hast. In hohen Stresszeiten kommt sowas vor. Und deine Aussage du machst oft Fehler kannst du so nicht stehen lassen. Jeder Mensch macht Fehler, und so lange wie du ohne Urlaub durchgehalten hast ist es kein Wunder, dass du immer unkonzentrierter bist. Du brauchst auch mal wieder eine Erholungsphase. Gibt es die nächste Zeit die Möglichkeit, dass du dir mal 2 Wochen am Stück Auszeit gönnst?
Was die Aussage von deinem Chef angeht, frag ihn doch im Vorfeld, wie du es jetzt organisieren sollst. Wer kann dir sagen, welches Kontingent an Zimmern es geben soll, und wenn das voll ist, an wen sollen sich die Mitarbeiter wenden wegen Ausweichmöglichkeiten?
Es ist nicht deine Aufgabe Entscheidungen über Kontingente, die Höhe der maximalen Aufwendungen und das Koordinieren von Überbelegung zu fällen. Wenn dein Chef sagt "so und so viele Zimmer und nicht mehr" muss er dir auch eine Möglichkeit oder eine Antwort für die Mitarbeiter geben, welche eben nicht mehr in diese Anzahl von Zimmern kommen.
Vielleicht auch eine Möglichkeit gegen Miskommunikation: setz dich morgens mit deinem Chef 5 Minuten zusammen. Auch hier wieder: eine Notizmöglichkeit (farblich unterschiedlich zur ersten), wo nur Themen drin stehen, die du mit ihm besprochen hast. 5-10 Minuten am Tag reichen vollends und Fehlkommunikation wird vermieden.
Und wenn du dich weiter überfordert oder Antriebslos fühlst, bitte nicht zu lange warten sondern geh mal und such einen Facharzt auf. Eine Kollegin von mir hat gerade Burnout und das ist wirklich nicht witzig. Deine Gesundheit geht vor!
Ehrlich gesagt habe ich persönlich schlechte Erfahrungen mit Zeitarbeit gemacht (von wegen Übernahme und so...), also würde ich dazu nicht raten. Aber du kannst dich ja weiter umsehen nach festen Stellen in deiner Umgebung.
wollte mich hier etwas aussprechen, ich kann mich sonst niemandem anvertrauen. Eigentlich bin ich immer eine Person, die niemals aber auch niemals aufgibt. Ich versuche mir Ungerechtigkeiten möglichst nicht gefallen zu lassen, sage so gut es geht auch meine Meinung, auch mittlerweise gegenüber dem Chef. Ich denke, dass ich mich gut vertreten kann. Seit Anfang meiner Tätigkeit hier, fast zwei Jahre bald, habe ich mich stetig gebessert. Am Anfang war ich unsicher, konnte mich nicht behaupten, habe immer Ja und Amen gesagt. Ich hatte immer wieder die dümmsten Fehler gemacht. Aber ich hatte meine Fehler eingesehen, und zugegeben, mich dafür entschuldigt, sie berichtigt, sie mir notiert und tunlichst darauf geachtet diese nicht zu wiederholen. Bin meinem Chef+Kollegen ggüb. immer mehr selbstbewuster aufgetreten (festen Stand mit beiden Beinen, gerader Rücken, in die Augen schauen, mit fester Stimme reden, nicht mit "aber.., eh.., vielleicht...," etc. im Satz anfangen.
So nun habe ich Magenprobleme, gelegentliche Schlafstörungen, Sonntags angst vor Montag. Freue mich Montag schon auf WE, rund um die Uhr beschäftige ich mich mit meinen Sorgen von Arbeit. ich kann mit meinen Mann, bester Freundin u.a. nicht darüber reden, die sind der Meinung, dass ich übertreibe. Also nehme ich ihre Meinungen an und sage mir am nächsten Tag: "richtig, Du darfst nicht aufgeben. Du kannst das zum besseren wenden."
Das habe ich gestern auch wieder gesagt, und trotzdem heute Morgen sitze ich hier, so ohne inneren Antrieb. Ich fühle mich irgendwie leer. Mein Kopf sagt, mach jetzt es liegt in Deiner Hand - Du kannst es ändern. Aber meine Gefühle haben zurzeit überhand angenommen.... Mir ist aufgefallen, dass ich seit dem ich hier arbeite, nicht mehr lebensfroh bin, kann mich nicht mehr über die kleinen Dinge freuen, mein Tag läuft so ab. Einfach so wie jeder Tag, bin so teilnahmslos.
Gestern sagte mir mein Chef, ich hätte die Hotelzimmer einfach wie mit einer Gießkanne so verteilt. Er meinte damit, dass ich zu viele Zimmer gebucht habe (wg. der Kosten). Wir haben nächsten Monat eine Veranstaltung und dafür hatte ich für unsere Helfer dort, eben Zimmer im Hotel reserviert. Und gestern Nacht habe ich mich über diese Aussage sehr geärgert. Ich habe ihm nur gesagt, dass ich die Anzahl gebucht habe, die mir die Helfer gesagt haben. "Aber ich hätte die Zimmer den Helfern ja förmlich angeboten. " Ich sagte, dass ich die Zimmer den Helfern nicht angeboten habe, sondern weil sie dies gewünscht hatten. Im nachhinein ärgere ich mich sehr darüber, hätte ich nicht zu meiner Arbeit stehen sollen? Ich hätte doch sagen sollen: das ist die Anzahl, die benötigt wird also bleibt es dabei. Aber ich habe gesagt, dass ich dann nochmal versuchen kann die Zimmer irgendwie zu reduzieren. Ich kann da schon mal zwei Personen mal fragen, ob sie nicht im Wohnmobil übernachten können.
Aber muss ich mir diese Aussage wirklich gefallen lassen? hat er mich schon hier persönlich angegriffen? oder bin ich da jetzt einfach zu sensibel? (und ich habe zurzeit nicht meine Tage). Das gestrige Gespräch war der Auslöser für meinen Beitrag hier im Forum. Ich muss dazu sagen, dass mein Chef schwierig ist, immer recht hat, keinen Fehler duldet etc.
Solche ähnlichen Aussagen kamen schon mal, wenn ich etwas anders gemacht habe als er das haben wollte. Ich mache oft Fehler (das ist nunmal so) oder ich vergesse etwas, dann werde ich sofort darauf angesprochen (Warum haben Sie das so uns so vereinbart, was haben Sie da in die Tabelle eingetragen, Warum haben Sie nicht Bescheid gesagt etc). Und ich werde wg. meiner Fehler fast täglich angesprochen. Wir reden auch oft aneinander Vorbei. Was auch mal dazu führt, dass etwas schief läuft.
Würde gerne von Euch eine sachliche Meinung hören, wie seht Ihr das? Reagiere ich einfach zu empfindlich, weil ich sowieso seit Januar keinen Urlaub hatte? Bin ich vielleicht mit mir selbst zu streng? ich weiß auch gar nicht ob es mir wo anders besser ginge? Wenn ich wechsel, dann hätte ich momentan die Möglichkeit für eine Zeitarbeitstätigkeit, auch als Sekretärin, in meinem Wohnort (würde 60 Min. Arbeitsweg sparen), mit Option auf Übernahme (Aber das sagen sie ja alle). Aber wer würde denn schon von einer unbefristeten Vollzeitjob zur Zeitarb. wechseln?