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daily vokabelmail
25.05.2012

Your phrase today:

It's nothing to write home about.

Do you know what it means?

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Rat & Tat / Ärger im Büro

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mich hat der Mut verlassen...
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Etoblau    15.10.10, 12:00, Beiträge: 5858druckenzitierenLesezeichen setzen
Mein Eindruck: es tut sich was zum Positiven! Dazu herzlichen Glückwunsch! Weiter so, dann gehst Du vielleicht auch irgendwann mit Freude ins Büro.
 
akinci  14.10.10, 08:48, Beiträge: 62druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Allerseits,

so nun sind ja einige Wochen vergangen. konnte mich gar nicht mehr melden. Habe viel zu tun, noch nicht mal mehr für eine Pause. Ich arbeite durch. Jedenfalls bin ich noch immer hier. Das VG hatte ich ja schon durch. Das Gespräch war zwar OK verlaufen. die Dame mit der ich gesprochen habe, war ja auch sympathisch aber da gab es einige Punkte, die nicht so gut waren. Zu erstmal wollte Sie gar nicht in meine Bewerbungsmappe schauen, ihr reichten die Daten aus, die ich in meiner Email (kurz BW) gesendet hatte. Sie hat mir nur Fragen gestellt, wie was würde ihr Mann über sie sagen? nennen sie mir sechs Dinge, wie er sie beschreiben würde. Oder was würde ihr jetziger Chef über sie sagen? was denken ihre Freunde über sie? sagen sie mir ihre Stärken und Schwächen. So konkret was ich bisher an Tätigkeit ich gemacht habe, was ich kann wollte sie gar nicht wissen. Am Gesprächsanfang sollte ich so beginnen, halt über mich selbst erzählen (wo komme ich her, was mag ich gerne, was nicht etc.). Ach ja, sie hat mich in meiner Persönlichkeit analysiert. Sie ist nämlich eine Therapeutin. Also das war mir doch zu heikel, eine Therapeutin als Chefin, das geht doch nicht gut.

Jedenfalls habe ich festgestellt, dass ich nicht wechseln würde, weil ich dann genau das gleiche Problem hätte wie jetzt hier auch. Ich habe alle Eure Ratschläge mir durchgelesen und sofort versucht um zusetzen. Natürlich nicht alle, ich muss für mich das beste heraussuchen. Aber das mit der Kommunikation habe ich zu erst befolgt (bzw. ich arbeite noch immer daran). Und ich bilde mir doch ein, dass es schon etwas besser hier geworden ist.

Also ich bleibe noch ne Weile hier, ich weiß ja dass es an mir selbst liegt. Ich muss an mir arbeiten, und das Ganze zum Besseren wenden. Mein C. ist ja kein schlecher Mensch, menschlich gesehen. Solange ich meine Arbeit mache (und das nach meinem Besten Wissen und Gewissen) sollte er doch zufrieden mit mir sein. Wenn es ihm bisher jetzt schon seit zwei Jahren nicht gepasst hätte, dann hätte ich doch längst eine Abmahnung oder schon die K. bekommen. Seht Ihr das nicht auch so?

Ach ja - ich habe eine Absage für die Stelle bekommen, mit dem Hinweis sie möchten trotzdem gerne meine Mappe behalten, weil sie ggf. für eines ihrer Kunden mich vorstellen würden.
Also ich bin hiermit zufrieden, dass war irgendwie auch eine Übung für mich. konnte wieder sehen wie es um meine Chancen stehen.

Nichts desto trotz schaue ich immer wieder mal am Wochenende in die Anzeigen. Zurzeit habe ich es nicht eilig.

Also das soweit erst mal als Zwischenbericht. Aber eins muss ich noch sagen, ich habe selbst festgestellt, dass ich mich etwas geändert habe. Ich nehme mir nicht mehr jede Kritik, jede Nörgelei, jedes blöde Kommentar so zu Herzen. Das hat geholfen. Und ich mache das jetzt auch so, wenn ich aus der Tür hier raus gehe, dann lasse ich auch gedanklich alles im Büro. Und schalte richtig ab. Natürlich gelingt mir das nicht gleich. ABer dann sage ich mir, nein nein Du bist schon raus aus dem Büro, also auch keine Gedanken daran verschwenden.

Tja so ist es...
 
spaengle  12.10.10, 20:45, Beiträge: 41druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo,
ich möchte auch noch etwas anfügen und zwar denke ich, dass manche Menschen in der Beziehung Chef - Sekki einfach nicht harmonieren.
Wenn die Situation noch nicht so verfahren ist, dann kann man vielleicht tatsächlich noch mit Kommunikation einiges hinbiegen, aber wen es schon länger nicht auf menschlicher Ebene funktioniert, muss man meines Erachtens gehen.
Ciao
Spaengle
 
Mirabelle    02.10.10, 22:25, Beiträge: 7488druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo akinci,

ich hoffe, es ist zu deiner Zufriedenheit verlaufen!

*neugierigbin*
 
Mirabelle    25.09.10, 15:01, Beiträge: 7488druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Akinci,

ich drück dir die Däumchen fürs VG! Hier hatte ich mal ein paar Links zusammengestellt, die dir bestimmt auch weiterhelfen: http://www.sekretaria.de

Insbesondere: http://karrierebibel.de
http://karriere-journal.monster.de
http://karriere-journal.monster.de

Viel Glück!!!!
LG Mirabelle
 
Etoblau    24.09.10, 12:14, Beiträge: 5858druckenzitierenLesezeichen setzen
Ja, die Gehaltsforderung sollte man wirklich fundiert vertreten. Ich bin z.B. bei einem VG schon mal aufgestanden, als die mir ihre Vorstellungen nannten, mit den Worten "dann können wir das Gespräch an dieser Stelle beenden" - ich hab den Job trotzdem bekommen, und zwar zu den von mir geforderten Konditionen. Man wollte austesten, wie ich reagiere, wenn man mir mal locker die Hälfte von dem anbietet, was ich vorher hatte. Da ich einen Personalvermittler zwischengeschaltet hatte, war klar, welche Forderung ich hatte.
Ansonsten, liebe Akinci, stell Dein Licht nicht unter den Scheffel, aber sei auch nicht zu forsch - die richtige Mischung macht's. Hör genau hin, was gesagt wird, frag nach, wenn Dir was nicht klar ist und stelle Deine Stärken heraus (z.B. absolute Zuverlässigkeit, Fremdsprachen, MS-Office-Paket, Kommunikationsstärke, Loyalität etc. pp.). Bleib so locker wie möglich und verkrampf Dich nicht - wir drücken Dir alle die Daumen, das sollte Dir die nötige Sicherheit und viel Selbsbewusstsein geben.
 
MultiTasking  24.09.10, 11:13, Beiträge: 70druckenzitierenLesezeichen setzen
Liebe akinci,
bin auch im Bewerbungsmarathon und habe die kuriosesten Situationen erlebt. Etwas Lampenfieber gehört eben dazu.
Informier Dich über die Firma im Internet. Wo hast Du die Stellenanzeige her und worauf legen die Schwerpunkte? Ich bin auch weg wg. Problemen mit dem Chef und sage im Vorstellungsgespräch: "Ich schätze meinen ehemaligen Arbeitgeber sehr, jedoch sprechen die von Ihnen genannten Aufgaben und Voraussetzungen viel mehr meine Stärken an, als das mir nach einer Organisationsänderung übertragene Arbeitsfeld und ich möchte mich auch weiterentwickeln." Gut ist auch: "Sie suchen eine (durchsetzungsfähige? organisationsstarke?) Mitarbeiterin, und in diesem Bereich möchte ich Sie unterstützen, da ich bereits Erfahrung in/mit habe, z. B. (kurz ein Highlight aus Deiner Arbeitswelt erwähnen).
Guter Eingangssatz ist auch: Guten Tag Herr/Frau XY, vielen Dank für die Einladung.
Und: Wohlfühlsachen anziehen, Lächeln, Augenkontakt halten, freundlich sein.
Es gibt auch Tipps im Internet, aber das können nur Richtlinien sein, jedes Gespräch verläuft anders.
Du kannst auch Fragen stellen: Mit wem werde ich zusammenarbeiten, erfolgt eine Einarbeitung, wie groß ist die Abteilung usw.
Ganz wichtig ist: Denk genau über Deine Stärken nach, erwähne keine Schwächen (bei mir z. B. Powerpoint), sei sicher bei Deiner Gehaltsvorstellung (kann z. B. variieren, wenn Jobticket, 13. Gehalt o. Ä. Brutto/Jahr ist immer ein guter Verhandlungsspielraum.)
Die erste Hürde hast Du doch schon genommen, sei stolz auf Dich! Ich drücke Dir für alles die Daumen!
 
akinci  23.09.10, 19:34, Beiträge: 62druckenzitierenLesezeichen setzen
So bin jetzt erst zu Hause. Lieben Dank an Euch alle. Ich hoffe, dass ich das schaffe.

ich werde berichten.
 
Suse77  23.09.10, 10:20, Beiträge: 571druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo akinci,

ich habe gerade deine Beiträge gelesen. Ich denke, du hast die für dich richtige Entscheidung getroffen. Du solltest auf jeden Fall an dich und deine Gesundheit denken.

Wie schon mal in einen anderen Beitrag geschrieben, hatte (zum Glück) ich mal einen Chef, der war furchtbar. Der war aber zu allen so und am Ende "durfte" er dann gehen. Mein Mitleid hielt sich sehr in Grenzen. Jetzt habe ich einen sehr verständnisvollen und netten Chef, ich hoffe noch ziemlich lange. :-)

Für dein Vorstellungsgespräch drücke ich dir beide Daumen. Geh am besten ganz selbstbewußt in das Gespräch wie die beiden vor mir schon geschrieben haben.

Viele Grüße
Suse77
 
Oela  23.09.10, 09:44, Beiträge: 153druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo akinci,

ich wünsche dir viel Glück fürs Vorstellungsgespräch und sei einfach du selbst ! Ich habe damit bisher immer die besten Erfahrungen gemacht. Mein letztes Vorstellungsgespräch hatte ich vor ca. 3 Jahren und davor war 15 Jahre Pause ;-) Das ganze war dann auch noch ein strukturiertes Interview womit ich gar nix anzufangen wußte. Im Endeffekt wechselte das Gespräch zwischen Plauderei und Interview. Wenn die Chemie stimmt, merkt man das schon und das ist das wichtigste !

Viele Grüße
Oela
 
little_hope  23.09.10, 08:13, Beiträge: 503druckenzitierenLesezeichen setzen
Guten Morgen,

das allerwichtigste ist, dass du immer die Wahrheit sagst. Du kannst Sachen weglassen, aber wenn du die Wahrheit sagst, dann bist du du selbst und du verquatscht dich nicht. ;-)

Warum willst du da weg? Willst du dich weiter entwickeln? Dann ist das ein guter Grund. Und auch einer der vollkommen ausreicht. Die wollen nicht, dass du ihnen alle Details sagst. Geht sie ja auch nichts an. ;-)

Händedruck ist bei vielen Firmen sehr wichtig. Steck dir ein Taschentuch ein und wisch dir vorher heimlich die Finger daran ab. Ein fester, aber nicht harter Händedruck. Auf keinen Fall so einen toten Fisch. *igitt*

Zie dich so an, dass du selbstbewusst bist. Also nicht verkleiden oder so. ;-)

Denk nicht die ganze Zeit darüber nach, wie du sitzt etc. Das sieht man. Sei du selber. Die wollen nämlich dich einstellen und keine Schauspielerin. ;-)

Die Daumen sind gedrückt.
 
akinci  23.09.10, 07:10, Beiträge: 62druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Mädels,

ich versuchs jetzt mit einem Vorstellungsgespräch, nächste Woche. Was kann ich denn alles sagen, wenn ich gefragt werde, warum ich denn wechseln möchte? Ich habe mir überlegt, dass ich ja schlecht sagen kann, dass ich Kommunikationsproblem mit meinem Vorgesetzten habe und dass es mir dort einfach schlecht geht. Ich kann sicher auch nicht sagen, dass ich dort einfach unglücklich bin oder?

Was kann ich sagen und was besser nicht? Habt Ihr ein paar Ideen?

Auf jedenfall werde ich sagen, dass wir uns überlegen in die Stadt xxx bald umzuziehen und dass ich schon mal mich umschaue und dass mein Arbeitsweg sich verkürzen würde. Und dass ich eben nicht so schnell damit gerechnet habe eine Zusage zum Gespräch zu bekommen.

Und was kann ich alles fragen? Die wichtigen Fragen zum Arbeitsverhältnis, Gehalt, Tätigkeit etc. das werde ich fragen, klar.

Aber gibt es noch andere Punkte an die ich denken sollte?

Und gibt es bestimmte Verhaltensregeln beim Vorstellungsgespräch? Die gängigsten wie fester Händedruck, Blickkontakt, im Stuhl gerade und unverkrampft sitzen etc. kenne ich schon. Aber halt andere Regeln, die wichtig sind wo nicht jeder daran denkt?

Ach ja, mache ich mir jetzt schon zu viele Gedanken? Sollte ich einfach locker herangehen?

Fragen über Fragen an Euch. Aber Ihr könnt mich am besten verstehen.
 
akinci  26.08.10, 14:26, Beiträge: 62druckenzitierenLesezeichen setzen
Liebe Etoblau,

mein Mann sowie auch meine Freunde sehen und kriegen das mit, klar. Ich bin ja seit Beginn ja schon am meckern. Sie sagen auch wenn es nicht anders geht, dann such etwas neues. Mach das was dich glücklich macht. mehr nicht, sonst halten sich alle raus. vielleicht sind sie ja deshalb so, weil sie nordlichter sind?? es heißt doch sie wären kühl, zurückhaltend und so..

Nur mein Vater sagte mir, ich solle doch bitte immer das machen was mir gut tut und es tunlichst vermeiden mich von irgendeinem Chef mich verbal vergewaltigen zu lassen. Echt - so hat er mir das gesagt. Erst diese Aussage von meinem Papa hat bei mir ein "umdenken" ausgelöst. Das war vor ca. 5 Monaten.
 
Phil  26.08.10, 09:02, Beiträge: 1976druckenzitierenLesezeichen setzen
Ähm... Nein...
Der Besuch beim Hausarzt kostet 10 Euro. Der wiederum kann eine Überweisung zum Therapeuten schreiben. Du musst die Praxisgebühr nicht mehrfach bezahlen.

Und Ja, eine Therapie ist fast immer Sinnvoll.
 
Letzte Änderung: 26.08.10, 09:03
MaTanja  26.08.10, 07:07, Beiträge: 87druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Akinci,

die Therapie kostet 10 Euro pro Quartal, also mach Dir keine Sorgen.

Waru habe ich das vorgeschlagen? Weil Du sichtlich angeschlagen bist und weil sich Deine aktuelle Lustlosigkeit, Mutlosigkeit, ... zu einer Krankheit entwickeln können.

Ein Therapeut kann Dir auch helfen, Klarheit zu finden, was für Dich besser ist - ob Du versuchst, Dich/Deinen Chef zu ändern oder ob Du kündigst, neue Kraft und neues Selbstvertrauen tankst, und Dir eine neue Stelle suchst.

Falls Du einen Therapeuten suchst, nimm Dir einen, mit dem die Chemie stimmt - das ist unheimlich wichtig.

Ich drück Dich mal ganz doll und hofe, dass Du die für Dich beste Lösung findest!

Viele Grüße,
Tanja
 
Etoblau    25.08.10, 18:21, Beiträge: 5858druckenzitierenLesezeichen setzen
Akinci, lass Dich knuddeln!
Ich habe jetzt nicht alle Reaktionen auf Deinen Bericht gelesen, aber ich kenne Deine Situation nur zu gut. Und ich habe sie seinerzeit geändert. Du sagst selbst, dass die Chemie zwischen Euch nicht stimmt - das ist aber eine Grundvoraussetzung für eine funktionierende Chef-Sekki-Beziehung. Und das kann man auch nicht durch Reden und Gespräche ändern (jedenfalls in den seltensten Fällen). Abgesehen von allen menschlichen Defiziten Deines Chefs: aus meiner Sicht ist es für Dich zu spät, die Situation herumzureißen. Wenn Du ein anderes Angebot hast, dann kann ich Dir nur zuraten, es auch anzunehmen und die gleiche Erfahrung zu machen wie ich vor langer Zeit: es gibt tatsächlich Arbeitsverhältnisse, in denen die Arbeit einer Sekki geschätzt und sie nicht nur als Prellbock angesehen wird.
Ich weiß, ich bin jetzt vielleicht vorschnell, aber wenn Du selbst Deine gesundheitlichen Probleme und Deine Antriebslosigkeit bereits bemerkst (BTW: wieso sehen Dein Mann und Deine Freunde das nicht? Sie wären diejenigen, die Dir jetzt zur Seite stehen sollten!), dann ist es ganz kurz vor 12.

Ich halte die Daumen, dass sich für Dich was ändert!
 
akinci  25.08.10, 17:31, Beiträge: 62druckenzitierenLesezeichen setzen
ja zu anderen ist er auch so. Stupsie hat irgendwie recht. wir können nicht miteinander. Ich will aber auch nicht aufgeben. Ich arbeite doch jeden Tag daran, diese Fehlerquellen sowie mein Verhalten in bestimmten Situationen zu eliminieren. Und wenn ich das schaffe, dann fühle ich mich ja gut danach. Ein Erfolgserlebnis tritt ein. Tja eben bis zur nächsten Situation. Ich kann zurzeit keine weiteren Beispiele nennen wo drunter ich leide, bei dem nächsten Mal kann ich Euch ja gleich berichten. Dann ist das sicher deutlicher. Trotzdem suche ich nebenbei, klar logisch, gucken was ich finde.

Ich habe immer gekämpft, selten mal aufgegeben, neu ist mir seit eben einiger Zeit, dass ich meine gewohnte innere "kampfeslust" nicht empfinde!? Vielleicht kommt die ja bald wieder. ich warte jetzt nochmal ab, vielleicht sieht die Welt in einer Woche schon anders aus. Ich werde aber Eure Beiträge zum späteren Zeitpunkt noch mal durchgehen. Da ist ja doch so viel drin was ich noch mal lesen msuss.

MaTanja, den Test mache ich noch...

Tja, irgendwie weiss ich jetzt nichts mehr, ich mache gleich Schluss, sitze ja schließlich schon halb Acht hier, zehn STunden reichen...

Vielen Dank an Euch Alle, dass Ihr Euch für mich Zeit genommen habt.
 
CosimaZ  25.08.10, 17:08, Beiträge: 102druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo akinci,

in vielen der Punkte, die du über deinen Chef schreibst erkenne ich meine Cheffin wieder. Sicher muss man sich auch ein dickes Fell zulegen, was ich auch getan habe, aber bei meiner Cheffin kann das Fell nicht dick genug sein. Daher habe ich für mich die Entscheidung getroffen mir eine andere Stelle zu suchen und seither geht es mir besser.
Grundsätzlich macht sie nie etwas falsch, hat immer Recht und wenn man etwas nicht versteht und nochmals nachfragt, wird man teilweise persönlich angegriffen. Das geht irgendwann an die Substanz. Einziger Wehrmutstropfen, sie geht mit anderen ähnlich um, was mich doch ein Stück weit darin bestätigt, dass es nicht (nur) an mir liegt.
Mein Selbstbewusstsein hat seither sehr gelitten und meine psychischer Verfassung ist auch nicht mehr die Beste, was wiederum auch zu einer höheren "Fehlerquote" führt. Wobei sie wirklich zur Fraktion der Erbsenzähler zählt. Sie schafft es nicht in diversene Dingen auch einfach mal fünf grade sein zu lassen.
Es gibt noch viele andere Punkte, die ich erwähnen könnte.

Ich wünsche Dir jedenfalls, dass du einen Weg für dich findest und bleiben ist auch nicht immer eine Lösung, vor allem wenn man darunter leidet. Aber vielleicht hilft es dir ein wenig zu hören, dass es noch andere gibt, denen es ähnlich ergeht.

VG

Cosima
 
stupsie   25.08.10, 16:42, Beiträge: 4517druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo akinci,
ich habe mich jetzt mal durchgelesen, ich würde unter so einem Chef nicht arbeiten können, das würde mich innerlich krank machen, und du bist auf dem besten Weg dahin, dich kaputt zu machen, also überleg mal ganz genau in dich hinein. Und wenn du zur Therapie gehst, glaube ich, dass das nichts bringt, du und dein Chef ihr könnt nicht miteinander, sagt man da nicht, da stimmt die Chemie nicht.Du könntest dich noch so sehr anstrengen. Ich würde ihn einmal um ein Gespräch bitten und ihn fragen, dass er ehrlich sagen soll, was ihn stört. Und das möglichst bald,und dann würde ich meine Entscheidung treffen.
War der Chef mit deinen Vorgängern auch so? Und ist er zu anderen KOllegen auch so?
 
Trinchen  25.08.10, 15:15, Beiträge: 209druckenzitierenLesezeichen setzen
...das Thema mit den Zimmern würde ich auch nicht mehr ansprechen, ich meinte das allgemein für die Zukunft! Frage, wenn Du Dir unsicher bist - den Chef oder eben uns hier, sofern wir Dir helfen können!

Kopf hoch, Du schaffst das!
 
akinci  25.08.10, 15:04, Beiträge: 62druckenzitierenLesezeichen setzen
Liebe oisen,

bin 34 J. und vor diesem Job hatte ich ca. 8 Jahre Zeitarbeit. habe gute Erfahrungen mit Zeitarbeit gemacht. Hatte unterschiedliche Vorgesetzte, Kollegen ich bin stätig gewachsen und selbstbewuster, routinierter geworden. Wie bei Dir auch, bis zu diesem Chef. Seine Art ist so, dass ich nciht frei und selbstbewusst rüberkomme. Ich bin schon zurückhaltend und unsicher. Aber wie viel sind das nicht auch? Nur hier bin ich wieder ein Stück mehr ängstlicher geworden. In den jobs davor, hatte ich diese Gefühle nicht.

Ich werde daran arbeiten, werde auch das Gespräch mit ihm suchen. Ich werde aber nicht, das Problem an sich ansprechen, sondern bei dem nächsten Missverständnis, oder wenn ich nicht genau weiss was er meint dann genau nachfragen. Es erschreckt mich gerade aber Dein Satz "Ich war nicht mehr selbstbewusst, wurde von Zweifeln geplagt, machte Fehler."

der trifft doch auch auf mich zu, ich erkenne mich hier wieder.

Liebe Tippse,

wie sehr hast Du doch auch recht (und das erschreckt mich genauso gerade, ich könnte heulen) "Als ich denke nachdem was du weiter geschrieben hast, dass das Hauptproblem Deine Unsicherheit und Selbstzweifel sind. Dein Chef merkt dass und lässt Dich das natürlich spüren."

Liebe MaTanja,

ich denke wirklich jetzt über eine Therapie nach. ich hoffe, das kostet nicht viel... obwohl ich mir ungern eingestehen mag, dass ich nun doch eine prof. Hilfe benötige.

Liebe Nyota Uhura,

Du hast so gut geschrieben, deinen Vorschlag nehme ich gerne an.

Liebes Trinchen,
ich kann einfach nicht mit ihm reden. Nicht hingehen und mein Problem mit ihm ansprechen, dass wir aneinander vorbeireden, dass ich kein Budget genannt bekam für die Hotelzimmer und soweiter. DAs habe ich einmal gemacht, und ging nach hinten los, ich wurde nach zwei Monaten gekündigt, weil ich die Arbeit deren Meinung nach schaffte. Sie hatten gesagt, ich solle meine Arbeit tun und dann gäbe es auch kein Gesprächsbedarf. Wir haben uns dann darauf geeignet, dass sie mich kündigen, damit ich ARbeitslosengeld bekomme. und deshalb kann ich bei diesem Job das nicht auch erleben.
 
oisen  25.08.10, 12:44, Beiträge: 547druckenzitierenLesezeichen setzen
ganz kurz möchte ich auch etwas dazu sagen:

Ich hatte, als ich in eine neue Stadt zog, bei der Zeitarbeit meinen ersten Einsatz als Assistenz GF hatte, ebenso einen Chef. Das war, als ich um die 33 Jahre alt war. Damals war ich gesund selbstbewusst und dachte, im Leben zu stehen, hatte bereits viele Arbeitsjahre hinter mir. Dinge, die ich in die Hand nahm, klappten. Bis zu diesem Chef. Der schaffte ss innerhalb kürzester Zeit alles an Selbstzweifel aufkommen zu lassen. Ich war nicht mehr selbstbewusst, wurde von Zweifeln geplagt, machte Fehler.

Ich kann nur sagen, dass ich es nicht länger ausgehalten habe, nun froh bin einen neuen Chef zu haben.

Was ich damit audrücken will ist, sich zu fragen, ob der Chef Dir nicht gut tut, nicht, dass Du denkst, Du müsstest an Dir arbeiten. Das dachte ich damals auch. Aber wenn Du weißt, dass Du eigentlich ganz anders bist, dann würde ich mir auch einen neuen Job suchen. Was spricht gegen die ZA, zumal der Vorteil des kurzen Weges auf der Hand liegt. Ich würde immer wieder, so ich wieder so einen Chef bekommen würde, lieber gehen. Damals konnte ich kaum noch schlafen, veränderte mich im Wesen, reagierte anders auf die Umwelt. Nein, das würde ich mir nie wieder antun.

OISEN
 
Tippse30  25.08.10, 12:29, Beiträge: 252druckenzitierenLesezeichen setzen
Als ich denke nachdem was du weiter geschrieben hast, dass das Hauptproblem Deine Unsicherheit und Selbstzweifel sind. Dein Chef merkt dass und lässt Dich das natürlich spüren.

Beobachte mal, wie er sich Deinen Kollegen gegenüber verhält.
Dein Chef hätte dich bestimmt schon längst vor die Tür gesetzt, wenn Du so gravierende Fehler machen würdest.

Du solltest vielleicht wirklich über eine Therapie zur Stärkung des Selbstbewusstseins nachdenken.

Denn was nützt Dir ein neuer Arbeitsplatz, wenn Du dort auch wieder von Selbstzweifeln geplagt wirst.

Und mach mal dringend Urlaub!
 
MaTanja  25.08.10, 12:02, Beiträge: 87druckenzitierenLesezeichen setzen
akinci,

bitte mache einmal diesen Test: http://www.palverlag.de

Was Du schreibst, klingt nicht gut.

Du scheinst nicht so sebstbewusst zu sein, wie Du gerne wärst - sonst würdest Du die Konfrontation mit Deinem Chef nicht so scheuen.

Du machst den Eindruck, als wärst Du vollkommen durcheinander, absolut ausgebrannt und lustlos. Dazu hast Du ein Problem mit Deinem Chef - das sind keine guten Voraussetzungen.
Und ein Arzt, der Dich nicht krankschreibt, hört Dir nicht zu.

Ich bin überrascht, dass doch viele von der neuen Stelle abraten - denn es geht Dir schlecht und Du siehst aktuell nicht die Möglichkeit, etwas zu ändern. Vielleicht gibt es diese Möglichkeit, doch Du bist aktuell nicht in der Lage, sie zu finden, weil Dir Kraft fehlt.

Bitte wende Dich an einen Psychotherapeuten - keine Angst, die sind nicht nur für "Verrückte" da, sondern ganz besonders für Menschen, die Probleme in ihrem Leben haben.

Viele Grüße,
Tanja
 
Nyota Uhura  25.08.10, 11:21, Beiträge: 291druckenzitierenLesezeichen setzen
Sicherlich wäre ein Urlaub bei dir mal fällig. Aber momentan würde ein Großteil der Erholung durch dein schlechtes Gefühl sofort wieder verpuffen und du würdest den ersten Abeitstag fürchten. Deshalb solltest du dich vorher umorganisieren. Einen Jobwechsel halte ich auch noch nicht für ratsam. Fang bei dir an.

Zuerst: Mach dich durch ständiges Entschuldigen deiner Fehler nicht kleiner als du bist. Damit hast du dich vermutlich systematisch auf Fehler programmiert. Jedesmal fühltst du dich noch ein Stückchen schlechter. Entschuldige dich wirklich nur bei groben Fehlern, wenn es nicht anders geht. Wenn also ein Fehler oder Missverständnis auftritt, sprichst du besser nur über deine Lösungs- und Verbesserungsvorschläge. Das bleibt dann bei allen und vor allem auch bei dir in besserer Erinnerung, ist konstruktiver und gibt ein besseres Gefühl.

Zu den Hotelzimmern: Dein Chef darf dir das sagen und es ist auch kein persönlicher Angriff. Er ist schließlich derjenige, dem du zuarbeiten sollst (er bezahlt dich dafür) und nicht den Helfern oder anderen. Also handele in seinem Sinne und wenn du nicht sicher bist, frage und das vorher.

Vorschlag: Bei jedem Vorgang, bei dem du nicht hundertprozentig sicher bist, schlägst du deinem Chef deine Vorgehensweise vor und sicherst ab, ob er damit einverstanden ist. Wenn das nicht mündlich möglich ist, schreib ihm eine E-Mail. Dann bist du sogar entsprechend protokolliert, falls es mal wieder Irritationen gibt. Gewöhne dir an, ihn über jeden deiner Schritte zu informieren, am besten per E-Mail und bei E-Mail-Verkehr mit anderen setzt du ihn am besten immer auf cc. So ist er immer informiert und du gibst ihm die Möglichkeit, rechtzeitig einzugreifen, falls etwas nicht nach seinen Wünschen läuft.

Grundsätzlich ist ein Gespräch mit dem Chef nicht verkehrt. Aber vielleicht probiertst du erst mal die anderen Vorschläge, die du hier bekommen hast und gewinnst wieder etwas mehr Selbstvertrauen, sonst bringt es dir vielleicht noch nicht das gewünschte Ergebnis (siehe oben, Fehler entschuldigen).

Kopf hoch, das wird schon!
 
Trinchen  25.08.10, 11:20, Beiträge: 209druckenzitierenLesezeichen setzen
Aber akinci, man kann doch mit dem Chef nicht nur per email kommunizieren! Dass das auf Dauer schief geht, ist doch abzusehen.

Fass Dir ein Herz und REDE, auch wenn es Dir jetzt noch schwer fällt, aber das ist wirklich die bessere Variante. Alles totschweigen bringt doch nichts. So könnt ihr euch auf jeden Fall besser kennenlernen, Du wirst sehen: es funktioniert!
 
akinci  25.08.10, 11:15, Beiträge: 62druckenzitierenLesezeichen setzen
Notizen mache ich mir ja schon. ich habe von Anfang an schon DIN A4 Block, darin notiere ich alles. Manchmal frage ich mich sogar, ob mein Chef sich fragt - kann sie denn gar nichts ohne Notizen...

Ja Urlaub werde ich mir im Oktober nehmen. Das habe ich schon so geplant.

Zu dem konkreten Problem mit den Hotelzimmern: Ich habe konkret keine Zimmeranzahl gesagt bekommen. Es hies nur, dass Die Helfer für die Veranstaltung Zimmer bekommen sollen.

Das Gespräch mit dem Chef suchen: morgens mal 5 Minuten, werde ich versuchen zu machen. Aber ich mag nicht mit ihm sprechen. Meist schreibe ich auch Emails. Bei persönlichen Gesprächen werden die Fehler, was schiefgegangen ist, oder wenn ich mich mal verspreche immer verucht auszudiskutieren. Und ich hasse diskutieren. Wenn wir persönlich sprechen, verstehen wir uns ja auch immer miss. Wenn ich einen Namen (unbeabsichtigt) falsch ausspreche, werde ich sofort korrigiert. Oder es heißt dann: " ich kenne Fr. XY nicht" - wenn ich den Namen sofort korrigiere, dann "ach Fr. XX, ja die kenne ich...." - ich sag zu so etwas: Kleinkariert.

Krankschreiben lassen, das geht doch nicht so einfach. Mein Hausarzt schreibt mich ein oder zwei Tage krank. ich war bisher in den fast zwei Jahren 7 Tage krank.

Ich denke auch, dass ein Arbeitsplatzwechsel nichts bringt. Ich denke aber immer mehr, dass es an meinem vorgesetzten liegt. Wir reden aneinander vorbei. So schlecht kann ich doch gar nicht sein. ABer wie oft macht ihr denn Fehler oder vergesst etwas? vielleicht muss ich mich daran orientieren.

Von der Mobbing Hotline hatte ich noch nichts gehört. Aber betrifft mich schon Mobbing? Ich mag ja gar nicht daran denken.

Einen Ausgleich habe ich, mache zwei mal die Woche Training für Kampfsport,und da kann man ja sich vorstellen, dass man Aggressionen, Frust etc. gut abbauen kann. und ich bin hobbynäherin. Aggressionsabbau beim Sport und MEditation beim Nähen. Besser gehts doch gar nicht oder?
 
little_hope  25.08.10, 10:47, Beiträge: 503druckenzitierenLesezeichen setzen
Ob du die Stelle wechselst, musst du selber entscheiden. Es macht keinen Sinn, dass du unter der Situation leidest. Irgendwann wirst du noch krank, deine Beziehung leidet etc. Gut ist es also nicht.

Wenn dir der Job mehr zusagt als der jetzige, solltest du dir m. E. überlegen zu wechseln. Es gibt gute und schlechte ZA.

Mach dir eine Liste mit Pro und Kontra. Dabei kannst du dir auch noch Gedanken machen, ob du etwas an der bestehenden Situation ändern kannst.
 
Trinchen  25.08.10, 10:27, Beiträge: 209druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo akinici,

es ist natürlich schwer, als außenstehender über Deine Situation zu urteilen, wie schwerwiegend Deine köperlichen Probleme sind, vermag ich auch nicht einzuschätzen und versteh mich bitte nicht falsch - irgendwie hat doch jeder mal mit sich zu kämpfen, kann nicht schlafen, weil die Probleme der Arbeit einen nicht loslassen oder man einfach "Null-Bock-Stimmung" hat, weil man nicht weiß, was einen im Büro wieder erwartet.

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen - mich krämt auch so manche Aussage meines Chefs, vorallem wenn man etwas abkriegt, wofür man nichts kann. Und: Chef´s gestehen sich doch NIE ihre Fehler ein. Aber im Laufe der Zeit habe ich auch gelernt, darüber hinwegzusehen - ER ist auch nur ein Mensch und muss seinen Frust ablassen...ja ja, auch dafür sind wir Sekkis da :O) Was natürlich nicht heißen soll, dass wir uns alles gefallen lassen müssen!

Ich würde - wie auch die anderen schreiben - das Gespräch mit dem Chef suchen. Mach ihm einfach den Vorschlag, täglich kurz zu besprechen, was anliegt, damit künftigt keine Missverständnisse aufkommen. Mach Dir Notizen, auf die Du immer wieder zurückgreifen kannst, wenn Du Dir nicht sicher bist. Und nach und nach wirst Du Dir Deinen Chef auch etwas "zurechtbiegen" können.

Einen Stellenwechsel würde ich auch nicht in Erwägung ziehen - wie MT schon sagt, so schlecht kannst Du nicht sein, sonst wärst Du die Stelle vermutlich schon längst los. Oder bist Du der Meinung, bei einem Jobwechsel wird alles anders?! Auch da wird es wieder irgendwelche Unstimmigkeiten geben.

Arbeite an Dir! Trau Dich, trau Dir mehr zu! Du schaffst das!

LG trinchen
 
MultiTasking  25.08.10, 10:13, Beiträge: 70druckenzitierenLesezeichen setzen
Guten Morgen akinici,
Du hast mein volles Mitgefühl, und den beiden Kolleginnen hier kann ich nur zustimmen.
Ich glaube, Du bist überfordert (zu viele Aufgaben und offensichtlich falsche/keine Informationen). Auch der Umgang Deines Chefs mit Dir ist nicht okay (geht der mit den anderen Kollegen auch so um?). Dazu hast Du einen hohen Anspruch an Dich selbst und kommst dadurch zusätzlich unter Druck.
Du brauchst in Deiner Freizeit unbedingt einen Ausgleich, um den Kopf frei zu bekommen (Sport, Hobby?) und jemanden, mit dem Du Dich austauschen kannst. Ich persönlich habe gute Erfahrung mit der Mobbing-Hotline gemacht, das ist anonym und die haben Ratschläge, wie und wer Dir weiterhelfen kann. Ein Urlaub wäre sicher auch sehr gut.
Vielleicht kannst Du mal Deinen Tagesablauf analysieren, Störquellen herausfinden (zu viel Telefon, Ablenkungen durch Kunden, Aufgaben, die nicht in Dein Gebiet fallen usw.)., den dann entweder umgestalten oder dem Chef Verbesserungsvorschläge machen? Mit dem Chef musst Du unbedingt sprechen, dabei auch sagen, was Dich stört und um klare Anweisungen bitten.
Wenn Du Deinen Job magst und dort bleiben möchtest, würde ich nicht zur Zeitarbeit wechseln, aber ggf. mich nach einer neuen Festanstellung umsehen.
Setz Dich nicht selbst noch unter Druck, Du machst doch auch ganz viele Sachen richtig gut (die natürlich nicht gelobt werden), daran musst Du denken. Wenn Dein Boss wirklich so unzufrieden mit Dir wäre wie er tut, hätte er vermtlich längst mal eine Kündigungsandeutung gemacht.
Kopf hoch, du schaffst das, aber denk in erster Linie an Dich und Deine Gesundheit. Kein Mensch kann ununterbrochen mit Hochdruck fehlerfrei arbeiten.
Lieben Gruß, MT
 
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