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25.05.2012

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Zu wenig Arbeit und unterfordert
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moonypenny  02.08.11, 21:57, Beiträge: 1druckenzitierenLesezeichen setzen

Hi,
ist doch schon mal super das Du für Dich eine Entscheidung mit dem Studium getroffen hast. Ich habe früher auch immer im Männerteam gearbeitet - doch ich hab meine Chance genutzt mit weiblichen Charme den Jungs mitzuteilen das Sie auch zwei Hände haben. Ich sehe es überall als Chance immer wieder meine Meinung und meine Wahrheit zu vertreten so das ich als Person wertgeschätzt werde. Und mein Chef war super!! Und die Jungs haben es akzeptiert. Damit Du nicht mit Frust aus der Firma gehst- denn das kann Dir noch überall wieder begegnen!!
Carpe Diem
 
igelkaktus  02.08.11, 15:47, Beiträge: 3druckenzitierenLesezeichen setzen
Zitat:
Original geschrieben von curious
Mir macht das auch keinen Spaß, Geschirr abwaschen und Leuten Kaffee servieren, gehört aber nun mal dazu. Ich nehme auch wenn ich Langeweile habe, mal den Putzlappen in die Hand und wische die Schränke ab.

Hallo zusammen,

ich arbeite nun seit Anfang März in einem großen Konzern als Teamassistentin in einem relativ kleinen Team, das von anderen Abteilungen stark abgegrenzt ist. Es ist bis heute nicht annähernd soviel für mich zu tun, dass ich den ganzen Tag ausfüllen könnte. Eine Teilzeitkraft würde hier voll und ganz genügen. Mal abgesehen davon, dass die Aufgaben mich langweilen, ich teilweise nur Bahnhof verstehe ob der ganzen Technik.

Dazu kommt, dass die Herren in meinem Team (von 30 bis 55 alles dabei) wohl meinen, es wäre meine Aufgabe Kaffee zu kochen und das dreckige Geschirr in die Küche zu bringen und wieder sauber bereit zu stellen. Da schließe ich an dem Kommentar von curious an. Natürlich muss so etwas gemacht werden. Aber doch nicht von einer Person, die dann natürlich auch noch weiblich ist. Wo bitte in welcher Stellen- oder Aufgabenbeschreibung steht es, dass ich den Kollegen Kaffee zu machen oder das Geschirr wegzutragen habe?

Es gibt Unterschiede! Wenn mein Vorgesetzter hier ist für einen Plausch, biete ich ihm nen Kaffee an, klar. Und ich mache auch gern mal den Kaffee, natürlich - das habe ich auch in meiner alten Firma gern gemacht. Aber wo der Spaß dann aufhört, ist, wenn man mir sagt "Mach doch bitte mal noch ne Kanne Kaffee" oder "Bringst du dann mal die Tassen in die Küche?" Die werden von den Herren nämlich immer in einer Plasteschüssel im Schrank gesammelt, weil die Teeküche ja so unendlich weit weg ist. Auch habe ich letztens eine Anekdote gehört, wo sie meinten, in einer anderen Geschäftsstelle würden sie ja nachmittags keinen Kaffee mehr bekommen. Dann würden sie schon ab und an mal zu zweit oder dritt fragen gehen, ob noch eine Kanne aufgesetzt wird.

Wo bitte haben diese Soziopathen diese Manieren gelernt? Sowas kotzt mich an. Keine Frau und kein Mann in dieser Position, als Sekretärin oder Teamassistenz, muss für andere solche Dinge übernehmen. Wo gibts denn sowas? Letztes Jahrhundert, oder wie? Ihr merkt, das macht mich rasend. Jeder kann mit anpacken und die paar Handgriffe sind nicht gleich so zeitraubend wie manch einer tut.

Nun, ich halte dieses Nichtstun und diese Langeweile nicht länger als diese paar Monate aus. Habe vor drei Tagen meinen Zulassungsbescheid für ein Studium an der Uni bekommen und werde nun mein Hirn wieder anstrengen. Allen, denen es wie mir hier grad geht: Versucht auf jeden Fall da raus zu kommen, sucht weiter, es geht nur besser! Geldmäßig kann ich hier nicht klagen, ich bin regelrecht überbezahlt, aber glücklich macht mich das nicht.
 
rechte_hand  02.08.11, 05:56, Beiträge: 291druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Alexa,

danke für die ausführliche Antwort. Das heißt, als du gewechselt hast, hast du dich auch wieder schnell an Stress gewöhnt, ja?

Meinem Chef ist es glaube ich ganz recht, dass ich mich selbst beschäftige. Nur einmal hat er ein bisschen eifersüchtig reagiert. :-)

Einer der Gruppenleiter hat einen Teamleiter unter sich, der ganz froh für Unterstützung ist (in bescheidenem Rahmen - er sitzt in einem anderen Gebäude). Neuerdings pflege ich seinen Kalender. Er ist überrascht, was ich bei ihm alles eintrage. Zum Glück hat er Humor.
Manchmal, wenn ich genau weiß, dass er nicht damit rechnet, dass ich etwas eintrage (z.B. eine Seminarteilnahme inkl. Anfahrtsskizze), dann schreibe ich in den Kalendereintrag ganz oben etwas Lustiges rein, und wenn er mich dann sieht, grinst er. Dann weiß ich, dass er es gelesen hat.

Bin gerade dabei, mich zu bewerben. Die Mühle mahlen so langsam. Eine Stelle wollte mich nehmen, muss aber noch ihre Kappa von 0,5 auf 1,0 erhöhen. (Die Arbeit gibt das her. Es ist eine neu gegründete Abteilung.) Jetzt sind alle Entscheidungsträger 2 Wochen im Urlaub.

Immer dieses hässliche Wort mit G. (GEDULD *seufz*)
 
Letzte Änderung: 02.08.11, 05:57
Alexa_39  01.08.11, 21:38, Beiträge: 14druckenzitierenLesezeichen setzen
Liebe rechte Hand,

ich kenne auch Unterforderung im Büro und habe es genau wie du gemacht und aktiv nach Aufgaben gesucht. Manchmal ist auch das stressig. Vor allem, wenn es gar keine Aufgaben gibt! Ich war mal für ein Jahr in einem großen Konzern beschäftigt. Dort war ich als Assistentin für eine Führungskraft eingestellt, die von diesem Großkonzern miteingekauft wurde, weil sein ursprünglicher Arbeitgeber Konkurs gegangen ist.

Dieser "eingekaufte" Chef hat im Vorstellungsgespräch extrem hohe Anforderungen an seine Assistentin bzw. an mich gestellt. Als ich dann als seine Assistentin arbeitete hat sich niemand für ihn interessiert. Er hatte jede Woche etwa 2 - 3 Termine in seinem Outlook-Kalender. Als ich ihn auf Zusatzaufgaben angesprochen habe, sagte er, dass ich mich mal unter den Kollegen nach Arbeit umhören sollte. Außer Ablage gab es leider nichts. Als ich ein zweites Mal auf ihn zukam und ihn auf die Unterforderung ansprach hat er mir ziemlich deutlich rübergebracht, dass ich die Situatlion so akzeptieren soll.

Er hatte wohl Angst seinen Arbeitsplatz zu verlieren, wenn jemand dahinter kommt, dass es keine Arbeit gibt. In dieser Abteilung wurden im Monat durchschnittlich 2 ausgiebige Abteilungsfrühstücke organisiert und durchgeführt. Man hat hier eben seine sozlialen Kontakte mit den Kollegen gepflegt ...

Ich gebe dir den Tipp, auch die Situation des Chefs mit einzbeziehen, wenn du dich aktiv nach Projekten umsiehst. Achte genau darauf, wie er auf deine Projektakquise reagiert. Nach dieser Unterforderung habe ich innerhalb des Konzerns eine andere Stelle angenommen. Dort war ich ausgelastet und endlich wieder das Gefühl zu arbeiten und auch wichtig für die Abteilung zu sein. Mach dir also keine Sorgen. Du wirst dich bei normaler Auslastung sicher wieder viel besser fühlen.

Für Unterforderung am Arbeitsplatz gibt es auch einen neuen Begriff "bore out" = "ausgelangweilt" ...

Viele liebe Grüße,

Alexa
 
rechte_hand  30.07.11, 11:19, Beiträge: 291druckenzitierenLesezeichen setzen
Also ich bin auch häufig unausgelastet und das, obwohl ich schon öfters aktiv Arbeit suche, wenn sie nicht freiwillig zu mir kommt. Ich mache einige Dinge, die meine Vorgängerin nicht gemacht hat. Trotzdem wird es mir für immer ein Rätsel bleiben, wie in meiner Abteilung eine Vollzeitkraft ausgelastet sein soll.

Wer von euch hat schon mal länger unter nicht optimaler Auslastung gearbeitet? (Also 1-2 Jahre.)
Wie war das dann, als ihr wieder mit einem normalen Maß an Stress konfrontiert wart?
 
Alexa_39  28.07.11, 22:09, Beiträge: 14druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo,

ich würde auch in der Firma bleiben, bis sich etwas anderes bzw. besseres findet.

Viele Grüße,
 
Bonanova  23.03.11, 15:34, Beiträge: 13druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo,

nochmal vielen Dank für die vielen Antworten.
Ich habe jetzt erst mal entschieden mich noch bis Ende Mai zu bewerben und zu hoffen, dass sich etwas ergibt. Wenn bis dahin nicht passiert ist, werde ich mal sehen wie ich vorgehe.
Ich kann mir echt nicht vorstellen nochmal ein weiteres Jahr hier totzuschlagen.

@Edelstein - das mit der Weiterbildung ist gut. Ich habe mich jetzt mal wieder für unsere e-learing Programme angemeldet.

Viele Grüße
Bonanova
 
Edelstein  16.03.11, 14:43, Beiträge: 39druckenzitierenLesezeichen setzen
Ich kann verstehen, dass Dich diese Situation frustriert und Du eine Alternative suchst.

Zeitweise geht es mir an meiner Arbeitstelle ähnlich, dann halte ich mich mit Weiterbildung (Internetrecherchen zu Sekki-Themen oder auch Anleitungen zu unserem wichtigsten Programm lesen und nacharbeiten) über Wasser. Chef weiß Bescheid und findet es gut, dass ich Eigeninitiative entwickle, da es in unserer Unternehmenssparte jahreszeitlich bedingte "Durststrecken" nun mal gibt und er wenig tun kann.

Und ja, auch ich habe die Aufgaben, für Chef und Besuch Kaffee zu kochen, Material aufzufüllen, den Empfangsbereich "präsentabel" zu halten (sprich staubwischen und aufräumen), usw. Nicht wirklich herausfordernd, aber es gehört eben dazu.

Bis ich meine jetzige Stelle gefunden habe, hat es 6 Monate gedauert. Ich musste wegen eines geplanten Ortswechsels suchen und habe erst meinen Arbeitsvertrag gehabt und dann den Umzugswagen bestellt.
Als Alleinverdienerin könnte ich mir eine Leerzeit nicht leisten.
Von daher würde ich in Deiner Situation nicht kündigen, ohne eine neue Stelle zu haben. Das wäre mir einfach zu unsicher in diesen Zeiten.
 
CosimaZ  16.03.11, 08:40, Beiträge: 102druckenzitierenLesezeichen setzen
Bei mir sieht es nicht viel anders aus, als bei dir. Mehr Aufgaben werde ich nicht bekommen, was mit der Struktur des Unternehmens zusammen hängt.
Arbeitsgebinn ist bei mir um 8 Uhr und seit einigen Minuten habe ich alle Aufgaben erledigt und werde die restliche Zeit damit verbringen im I-Net zu surfen. Mehr bleibt mir nicht übrig. Das geht jetzt seit 2 Jahren so und ich bin daher seit einiger Zeit auf der Suche nach etwas neuem, was allerdings nicht ganz einfach ist, da ich eine Teilzeitstelle suche. Aber ich bin guter Dinge, dass sich doch noch etwas ergibt.

Vorher kündigen oder mich kündigen zu lassen, diesen Schritt würde ich nicht gehen. Ich würde auf alle Fälle abwarten und suchen.
 
Pinkie   16.03.11, 07:59, Beiträge: 2739druckenzitierenLesezeichen setzen
Ich würde persönlich nie die Brocken hinschmeißen ohne etwas neues zu haben, wenn es nicht wirklich ganz dicke kommen würde. Kann ich mir finanziell auch nicht leisten, zumal ja auch eine Sperre vom Amt hinzukäme, die zu überbrücken wäre.

Wenn Du es Dir leisten kannst und wirklich alle Möglichkeiten ausgeschöpft hast im jetzigen Job, um etwas zu ändern, und ggf. auch eine Durststrecke überstehen kannst - warum nicht? Aber auch dieser Schritt will gut überlegt und vorbereitet sein. Ich finde eigentlich Santarellinas Vorschlag mit dem Aufhebungsvertrag ganz gut, wieso sollte Dein Chef sich nicht darauf einlassen, wenn er sowieso weiß, dass Du unzufrieden bist?
 
Santarellina  15.03.11, 18:48, Beiträge: 12druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo!

Vielleicht läßt sich dein Chef ja auf einen Aufhebungsvertrag ein, wenn du die passende Stelle gefunden hast.

Und ein neuer Chef, der wirklich interesse an dir und deinen Qualitäten hat, wird auch die Frist in Kauf nehmen.

Nochmals viel Glück!
 
Bonanova  15.03.11, 14:10, Beiträge: 13druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo,

vielen Dank für Eure vielen Antworten.

Wie von den meisten angeraten, nutze ich ja schon die Zeit um nach Stellen zu schauen und mich zu bewerben. Aber wie gesagt, ich habe keine Lust auf die nächste Plete und suche etwas wirklich passendes, von daher befürchte ich, dass es länger dauern kann.
Ich bin leider nicht der Typ der, der einfach sagt "Gehalt stimmt, also mach ich einfach was kommt". Nee, kann ich leider nicht.

Ihr habt sicher recht, dass es die eleganteste Lösung wäre, einfach zu suchen und solange auszuharren. Aber ich pack es einfach nicht mehr. Ich habe nur noch schlechte Laune, das wirkt sich natürlich auch auf mein Privatleben aus.
Und aus Firmensicht frage ich mich- wieso stelle ich eine GF-Assi mit viel Erfahrung zu entsprechendem Gehalt ein und gebe ihr Tätigkeiten die von jedem Temp hervorragend in einer Halbtagsstelle erledigt werden könnten? Aber was soll´s die Frage wird mir wohl keiner beantworten, hier wird sich auch nichts ändern.... also immer fleissig weiterbewerben.

Was ich als schwierig empfinde momentan ist auch meine lange Kündigungsfrist (3 Monate), das kam bei dem einen oder anderen Gespräch mit potentiellen Arbeitgebern bis jetzt eher gar nicht gut an, da es genügend andere Kräfte gibt die schneller zur Verfügung stehen.

Nochmal danke für Euer feedback.
LG
Bonanova
 
PetPia  15.03.11, 12:53, Beiträge: 84druckenzitierenLesezeichen setzen
Ich kenne das Problem auch nur zu gut! Am schlimmsten sind die Tage, wenn der Chef auf Dienstreise ist! Ich beschäftige mich dann mit Kreuzworträtseln oder lese ein Buch, weil ich ohne seine Anwesenheit teilweise nicht handeln kann! Am Anfang als ich in der Firma angefangen habe und der alte Chef noch da war, hatte ich auch genügend zu tun, so dass ich oft Überstunden machem musste! Jetzt feiere ich zwischendurch die eine oder andere Stunde ab! Aber ich glaube mir ist es lieber dass ich einen ruhigen Arbeitstag habe, als wenn es so hektisch und stressig zu geht! Zumal es mir momentan körperlich nicht so toll geht. Aufgrund von jahrelangem privatem Stress, hatte ich vor knapp vier Wochen einen Zusammenbruch, von dem ich immer noch nicht ganz erholt bin!

Und wer sagt, dass es in der neuen Firma anders ist! Ich habe bisher in mehreren Institutionen gearbeitet und bei allen war es fast immer gleich. Zwischendurch gab es immer durchhänger und Phasen in denen man wenig zu tun hatte. Ich werde auch erstmal hier in der Firma weiter arbeiten und wenn kann ich mir zum Herbst hin, immer noch etwas anderes suchen! Dafür arbeite ich zu gerne bei der Firma und mit meinen Kollegen zusammen.

Ich habe meinen Chef heute auch darauf angesprochen, dass ich mich langweile und teilweise zu wenig zu tun habe. Er weiss dass und hat mir gesagt, dass es leider Themen gäbe, die nur er in erledigen kann und er dankbar dafür sei, wenn ich ihm den Rücken frei halte (Telefon etc.)!
 
curious  15.03.11, 09:45, Beiträge: 697druckenzitierenLesezeichen setzen
Ich würde auf alle Fälle nicht kündigen, so lange das Einkommen stimmt und meine ganze Kraft und Zeit, die du ja sicherlich hast, in die Suche für eine neue Stelle investieren. Wenn du dann was neues hast, kannst du immer noch kündigen. Und notfalls würde ich auch die Kaffeemaschien bedienen, wie Mira schon sagt, auch das muss gemacht werden. Mir macht das auch keinen Spaß, Geschirr abwaschen und Leuten Kaffee servieren, gehört aber nun mal dazu. Ich nehme auch wenn ich Langeweile habe, mal den Putzlappen in die Hand und wische die Schränke ab. Kannst du nicht in der vielen zeit Fachzeitschriften lesen oder dich andersweitig auf den neusten STand bringen (DIN, neue Rechtschreibung oder ähnliches).
 
Mirabelle    14.03.11, 18:10, Beiträge: 7488druckenzitierenLesezeichen setzen
Zitat:
Original geschrieben von Bonanova
..., ich schaffe es überhaupt nicht mehr 8 Stunden auch nur annähernd zu füllen. Ich habe das auch schon angesprochen, aber der Effekt ist das ich (eigentlich als GF Assistentin angestellt) dann den "Müll" aus allen Abteilungen bekomme. Ablage hier, Archivieren da, ach dann kann man ja noch die Assistenz von Herrn X übernehmen, nicht zu vergessen,den Kaffeemaschinenservice usw. usw. Mein Chef meinte nur "er könne verstehen, wennn ich mir etwas anderes suche, ich solle nur frühzeitig Bescheid geben"....
Hmmmm, grübel...
Das klingt aber nicht sonderlich danach, dass dein Chef an dir hängt und dich gern behalten möchte. Eigentlich sind es Dinge, die auch erledigt werden wollen und wenn du halt Zeit hast, warum nicht? Muss man sich immer die Rosinen herauspicken? Es ist doch wurscht, wie man sein Geld verdient, oder? Viele Sekkis würden wohl gern mit dir tauschen, denke ich.

Ja, hier gab es schon einige mit dem gleichen Problem und sie haben auch recht nützliche Hinweise erhalten. Nur um mal einige zu nennen:
http://www.sekretaria.de
http://www.sekretaria.de
http://www.sekretaria.de
http://www.sekretaria.de
http://www.sekretaria.de

Letztendlich musst du selbst wissen, was du es riskieren willst...

LG Mirabelle
 
Etoblau    14.03.11, 17:25, Beiträge: 5858druckenzitierenLesezeichen setzen
Eigentlich ist es ja ziemlich unfair dem AG gegenüber, wenn man bleibt, obwohl man weiß, dass man bei nächstbester Gelegenheit die Fliege macht... Aber da wäre mir auch die Jacke näher als die Hose, d.h. ich würde auch suchen und erst kündigen, wenn ich eine Alternative hätte.
Aber wenn Dein Chef schon weiß, dass Du völlig unterfordert bist, warum kannst Du denn ein solches Gesrpcäh nicht als Aufhänger nehmen und ihn bitten, Dich mehr einzubinden, z.B. in Projektarbeit. Als Auffangstelle für alle Arbeiten, die sonst keiner machen will, wäre ich mir an Deiner Stelle auch zu schade, aber in der Not frisst der Teufel ja bekanntlich Fliegen. Also besser irgendwas zu tun haben als Däumchen drehen, oder?
 
Santarellina  14.03.11, 17:12, Beiträge: 12druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo!

In meinem letzten Job ging es mir auch ziemlich schlecht. Gekündigt hätte man mir dort nicht wegen Personalmangel, selber kündigen ging nicht wegen der Sperre vom Arbeitsamt.

Letztendlich habe ich knapp 4 Monate gebraucht, um eine neue Stelle zu finden.

Kannst Du nicht aus dem jetzigen Job heraus suchen? Das Einkommen hast Du sicher und in der Bewerbung sieht es auch besser aus.

Viel Glück bei der Suche.
 
Lobilus  14.03.11, 16:58, Beiträge: 457druckenzitierenLesezeichen setzen
Hey,

ich würde an deiner Stelle in der Firma bleiben, solange du noch keine neue Stelle hast. Wenn du viel Zeit hast, kannst du ja Stellenanzeigen suchen und Bewerbungen schreiben?

Ich meine, dein Chef weiß ja sowieso Bescheid.

Selbst kündigen oder mich kündigen "lassen" würde ich nicht, eine Lücke im Lebenslauf sieht immer blöd aus.
 
Bonanova  14.03.11, 14:26, Beiträge: 13druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo alle,
ich hatte ja - wie andere auch - in einem anderen Thread schon mal über meine Unterforderung im Job berichtet. Leider wird das immer schlimmer, ich schaffe es überhaupt nicht mehr 8 Stunden auch nur annähernd zu füllen. Ich habe das auch schon angesprochen, aber der Effekt ist das ich (eigentlich als GF Assistentin angestellt) dann den "Müll" aus allen Abteilungen bekomme. Ablage hier, Archivieren da, ach dann kann man ja noch die Assistenz von Herrn X übernehmen, nicht zu vergessen,den Kaffeemaschinenservice usw. usw. Mein Chef meinte nur "er könne verstehen, wennn ich mir etwas anderes suche, ich solle nur frühzeitig Bescheid geben".

Fazit: ich muss hier raus. Ich suche auch schon seit einiger Zeit relativ intensiv. Da ich aber bereits über 40 bin was auf dem Assi-Markt auch nicht überall gewünscht ist, möchte ich natürlich etwas finden, was auch langfristig angedacht ist. Also nicht einfach einen Kompromiß eingehen um hier rauszukommen.

Ich halte es hier einfach nicht mehr aus und möchte am liebesten sofort aufhören.

Ich hätte gerne Eure Meinung zu den Optionen:

- soll ich einfach kündigen (habe 3 Monate Frist) und dann intensiv suchen. Oder eventuell zu in 6 Monaten kündigen und wenn ich früher etwas finde nochmal zu früherem Datum die Kündigung einreichen(laut meinem Anwalt ginge das)


- soll ich einfach meinen Chef ansprechen, ob die Firma bereit wäre mir zu kündigen (für den Notfall wegen A-Amt). Ich könnte ihm das ja so verkaufen, dass eine halbe Stelle ausreicht und er dann ja sogar noch eine Ersparnis hat

Welche Möglichkeiten habe ich sonst? Hier im Unternehmen gibt es keine weiteren Assis und auch keine anderen Administrativen Stellen, die in Frage kämen.

Ich wäre so dankbar für Eure Tips und Meinungen.

Frustrierte Grüße
Bonanova
 
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