Wie schreiben Sie das Wörtchen "recht" – groß oder klein? Die richtige Antwort lautet: "Das kommt darauf an." Sie kennen sich aus? Dann beantworten Sie gleich die Fragen aus unserem kleinen Quiz.
Aber manchmal schreibt der Arzt da wirklich interessante Gründe rein von denen man selbst keine Ahnung hat. Oder sagt er euch ganz genau, was er in die AU reinschreibt?
...Mensch Hope, dein Tipp kommt zu spät. In meinem letzten Job haben mir meine Männer ständig das komplette Dokument ausgehändigt, Mann da hätte ich ja Mäuschen spielen können ... (grins)
Aber meistens haben wir uns das ohnehin gegenseitig anvertraut, es war zumeist nichts Schlimmes und das Grundvertrauen war eben vorhanden.
Und der AG hat auch keine Rechte, die Gründe zu kennen. Es ist aber sehr nett vom MA, da der AG dann besser die Fehlzeit einschätzen kann.
Und denkt immer daran, dass ihr den richtigen Schein abgebt. Der für die KK hat nämlich einen Nummerncode und wenn man den googlet kann man den Grund sehen. Ist sehr interessant, aber vielleicht besser nur für sich selbst. :-)
Zitat:Original geschrieben von Heidrine
Mein Chef ist allerdings auch so kulant, dass man schon mal einen oder u.U. auch zwei Tage ohne Krankenschein zu Hause bleiben kann
Hallo Heidrine,
das hat mit "kulant" nichts zu tun. Wenn es bei Euch keine Regelung in Arbeitsverträgen, Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag gibt, gilt das Entgeltfortzahlungsgesetz. Dort ist in § 5 Abs. 1 festgelegt, dass eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) erst abzugeben ist, wenn die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Tage andauert, und zwar am darauffolgenden Tag.
Klartext: 3 Tage darf man ohne AU krank sein, erst wenn es mind. 4 Tage sind, muss man am 4. Tag die AU zum Arbeitgeber bringen.
Zitat:Original geschrieben von DaniKottke
da ich einer "Anstalt öffentlichen Rechts" arbeite ist alles durchorganisiert und läuft immer den gleich Weg (meistens jedenfalls ;)) Wir haben ZEB´s (Zeiterfassungsbeauftragte), davon gibt es pro Abteilung einen, da ruf ich morgens als erstes an! Und natürlich bei meiner direkten Kollegin um Aufgaben zu klären. Alles weitere (Krankenschein etc.) läuft über den ZEB!
da ich einer "Anstalt öffentlichen Rechts" arbeite ist alles durchorganisiert und läfut immer den gleich Weg (meistens jedenfalls ;)) Wir haben ZEB´s (Zeiterfassungsbeauftragte), davon gibt es pro Abteilung einen, da ruf ich morgens als erstes an! Und natürlich bei meiner direkten Kollegin um Aufgaben zu klären. Alles weitere (Krankenschein etc.) läuft über den ZEB!
Bei uns ist das wie in den meisten Büros auch. Wir haben hier
einen Arbeitsbeginn von 7.00 Uhr (Lohnbüro) bis 8.30 Uhr Rest der Mannschaft. Wenn ich also zum Arzt gehe, dann rufe ich im Lohnbüro an und sage dort Bescheid. Im Falle einer Krankschreibung melde ich mich anschließend per Telefon in der Firma und sage wie lange ich krankgeschrieben bin. Falls der Chef frei ist, lasse ich mich durchstellen und sonst ruft das Büro (Chef) im laufe des Tages an und fragt noch mal nach und wir besprechen was noch an offenen VOrgängen ist. Mein Chef ist allerdings auch so kulant, dass man schon mal einen oder u.U. auch zwei Tage ohne Krankenschein zu Hause bleiben kann - aber nur wenn es sich um Migräne oder andere Frauengeschichten handelt. Und das klappt prima.
also bei uns ist es so, dass die Mitarbeiter sich bei mir im Sekretariat als erstes melden, da ich morgens vorm Chef da bin. Meistens rufen die Mitarbeiter dann später den Chef oder seinen Stellvertreter nochmal persönlich an.
bei uns läuft es ähnlich, entweder der Mitarbeiter meldet sich bei seinem Vorgesetzten krank oder ruft bei mir an, da ich die Zeitbeauftragte in meinem Bereich bin. Einige schreiben auch eine Mail an meinen Chef und mich zur Info. Als ich selbst mal krank war und im Krankenhaus (Knie-OP) lag, habe ich meinen Chef informiert und er hat die Personalabteilung angerufen. Es ist geregelt, dass spätestens am dritten Tag der Abwesenheit eine Krankmeldung bei der Personalabteilung vorliegen muss. Da gibt es aber auch Mitarbeiter, die den Krankenschein an mich schicken und ich bin gerade mal nicht im Haus... Naja manche lernen das nie.
Weiß jmd., ob man eigentlich auch den Grund nennen muss, weswegen man krank ist?
Oela hat absolut Recht. Der Datenschützer in meiner letzten Firma würde schon wieder ganz aufgeregt werden.
Es darf niemand von dir verlangen, dass du deine Erkrankung konkret nennst.
Wobei ich es bei einem guten Arbeitsklima eigentlich immer vorgezogen habe, kurz zu erwähnen, was ich ungefähr habe. Gut, zumal es eh meist Erkältungen waren, das hat man dann sowieso schon hören können.
Wir melden uns bei unserer Bürovorsteherin ab. Ich hab es meistens auch so gehalten, dass ich die Krankmeldung per Fax übersandt habe (also zusätzlich zur Krankmeldung per Telefon).
Wenn wir zu spät kommen, reiche eine SMS aus ;-)
Weiß jmd., ob man eigentlich auch den Grund nennen muss, weswegen man krank ist?
Bei meiner letzten Firma mussten wir bis spätestens 8:30 Uhr eine Nachricht (Tel. o. E-Mail) an die Personalabtlg. zukommen lassen. - Ich habe immer darum gebeten, dass meine Chefs zusätzlich benachrichtigt wurden. Dies wurde dann per E-Mail veranlasst... Wenn ich z. B. heiser war und nur fiepsen konnte, habe ich auch schon mal gleich ein Emil an alle geschickt. ;-)
ich muss gestehen, dass ich eine E-Mail sehr gut finde. Allerdings halt nur, wenn alle offenen Fragen beantwortet werden oder der AN telefonisch erreichbar ist.
Und ich dachte schon, bei uns wäre es schlimm. Da tausch ich doch lieber nicht...
Vor allem, weil mir MEIN Chef keine Probleme macht. :-)
Zitat:Original geschrieben von accedence
Trotzdem melden sich einige Mitarbeiter bei befreundeten Mitarbeitern aus anderen Abteilungen krank. Manche schicken SMS, aber auf Handys von Kollegen, die diesen Tag selber nicht anwesend sind. Manche rufen in unserer Zentrale an (die es erst irgendwann im Laufe des Tages an die Abteilung weitergibt). Manche Mitarbeiter melden sich erst lange (und damit meine ich nicht Minuten, sondern Stunden) nach Dienstbeginn.
Und bei mir landen die Nachfragen der Personalabteilung auf, grrr.
Das kann ich gut verstehen. acc. Genauso war es in meiner letzten Firma auch. Komisch, habe immer gedacht, dass so ein Benehmen arbeitsrechtliche Konsequenzen haben müsste, war aber bei uns nicht so. Obwohl ich manches Mal gedacht habe: Was würde wohl passieren, wenn du dir das erlauben würdest?
In meinen bisherigen Abteilungen war es ganz unkompliziert und hat auch ausnahmslos gut geklappt (auch waren das noch Zeiten, seufz)
Private Handys und private PCs wurden auch als privat angesehen. Außerdem fanden es meine bisherigen Chefs immer gut, wenn sie sofort die Möglichkeit zur Nachfrage hatten (Sind Sie denn voraussichtlich länger krank? Was ist an Vorgängen gerade offen?). Also Krankmeldung per Telefon.
Die Kollegen haben das immer untereinander gemacht und die Info dann an Cheffe und zusätzlich(!) an Personalabteilung weitergeben. Ich habe mich direkt bei Cheffe oder seinem Vertreter krankgemeldet. Cheffe oder seine Vertretung haben es sich nicht nehmen lassen, meine Krankmeldung höchstpersönlich an Personalabteilung weiterzugeben.
War zwar keine Pflicht, aber ich fand es kollegialer, darum habe ich meine Vertretung bzw. derjenige der in dieser Zeit meine laufenden Vorgänge bearbeiten kann/muß/darf noch zusätzlich angerufen.
In meiner jetzigen Abteilung gibt es eine klare Anweisung. Doch das ist nur Theorie :-((
Alle Mitarbeiter sind angewiesen, sich bis spätestens zu Beginn der Anwesenheitspflicht telefonisch bei ihrem unmittelbaren Vorgesetzten oder dessen Sekki krank zu melden.
Der Vorgesetzte oder die Sekki sollte unmittelbar nach diesem Telefonat einen Vordruck ausfüllen (Inhalt: wann, wer, bei wem krankgemeldet).
Vordruck sofort an Abteilungsleiter weitergegeben, abgezeichnet und an die Personalabteilung (für Fehlzeitendatei, elektronische Arbeitszeiterfassung).
Ist doch simpel. Was kann man daran also missverstehen?
Trotzdem melden sich einige Mitarbeiter bei befreundeten Mitarbeitern aus anderen Abteilungen krank. Manche schicken SMS, aber auf Handys von Kollegen, die diesen Tag selber nicht anwesend sind. Manche rufen in unserer Zentrale an (die es erst irgendwann im Laufe des Tages an die Abteilung weitergibt). Manche Mitarbeiter melden sich erst lange (und damit meine ich nicht Minuten, sondern Stunden) nach Dienstbeginn.
Und bei mir landen die Nachfragen der Personalabteilung auf, grrr.
littel_hope: ich kenne nur die rechtliche Vorschrift, dass ab dem dritten Fehltag eine AU vorliegen muss, d.h. 2 Tage kann man sich ohne Attest krank melden.
.. ich habe mal ein Datenschutzseminar besucht, dort hieß es, man darf gar nicht jedem mitteilen, wenn ein Mitarbeiter krank ist, auch nicht intern. Ganz streng genommen darf man nur erwähnen, dass jemand nicht anwesend ist, nicht aber den Grund nennen. Allerdings ist dies natürlich nicht sehr praxisnah, und wurde auch in meiner alten Firma nicht so konsequent umgesetzt. Ich fand es trotzdem interessant, als ich das gelernt habe.
Ansonsten habe ich im Krankheitsfall immer versucht, den Vorgesetzten zu erreichen, wenn ich ihn nicht direkt sprechen konnte, habe ich immer noch versucht, einen Kollegen an die Strippe zu bekommen, so konnte ich sicher sein, dass die Info ankommt.
SMS oder Mail haben sich zuletzt bei meinen Kollegen auch sehr eingebürgert.
Es ist ja auch in Ordnung, so lange man sich eben zeitnah und korrekt abmeldet. Wir hatten in der letzten Firma Spezies, die haben sich dann mal so gegen Mittag gemeldet, nur einem Kollegen auf die Mailbox gequatscht (der aber selbst nicht im Hause war) usw. usw. Hier und da wurde dann auch mal eine Krankmeldung am nächsten Tag zurückgenommen: Ach, ich nehme das doch lieber als Gleittag.
Ich habe dann irgendwann mal auf den Tisch gehauen und gesagt, dass ich dieses Hin und Her nicht mehr mitmache. (Zumal sich die Leute doch auf die Art nur selbst unglaubwürdig machen)Cheffe hat mich da auch unterstützt, dann ging es einigermaßen ...
littel_hope: ich kenne nur die rechtliche Vorschrift, dass ab dem dritten Fehltag eine AU vorliegen muss, d.h. 2 Tage kann man sich ohne Attest krank melden.
Bei uns werden die E-Mails immer sofort gelesen... Die Chefs haben schließlich ihr Firmenhandy und da wird jede E-Mail drauf weitergeleitet... Und da die Herren ja wichtig sind, haben sie ihr Handy immer dabei und lesen auch die Mails gleich... Aber ich weiß, dass das nicht normal ist. :-)
Gibt es eigentlich arbeitsrechtliche Vorschriften?
... Mail wird aber nicht immer sofort gelesen, z.B. wenn man in Meetings ist.
Ich versuche, bei Krankheit zunächst meinen Chef zu erreichen (Festnetz, Handy). Sollte ich ihn nicht erreichen, hinterlasse ich eine Nachricht auf seiner Mailbox und rufe parallel meine Kollegin an. Alle anderen machen es so, dass sie mich anrufen und ich die Info weitergebe. Hat bislang immer geklappt.
bei uns muss man sich auch beim Vorgesetzten krank melden.
Da es dabei aber auch mal Probleme gab, habe ich Kärtchen erstellt, da steht auf der einen Seite die Adresse, auf der anderen Seite Telefonnummern drauf, unter anderem auch meine, falls Chef nicht erreichbar ist.
Durch das Kärtchen wissen Sie auch gleich, wo Sie die Krankmeldung hinschicken müssen. Die Krankmeldung wird dann an die Zeitbeauftragten weitergegeben und diese schickt sie an die Personalabteilung...
Hallo,
bei uns ist festgeschrieben, daß man sich schnellstens beim Vorgesetzten melden muß und mitteilen muß, wie lange man voraussichtlich arbeitsunfähig ist. Die meisten rufen an, es setzt sich aber auch immer mehr die Meldung per Mail durch.
Falls der Vorgesetzte nicht erreichbar ist, melde ich mich im Sekretariat krank oder, falls da auch niemand erreichbar ist, bei Kollegen, m.d.B. dies weiterzugeben.
Wir arbeiten ja nun im Großraumbüro und da bekommt man so einiges mit. Kollegin wurde von ihrem Chef angemacht, da sie sich angeblich nicht krank gemeldet hat. Hat sie, allerdings beim Kollegen, da Chef gerade nicht da und sie seine Durchwahl auch nicht auswenig wusste.
Ich schreibe meist eine kurze E-Mail an meinen Chef und die Personalabt. Dann muss ich es nicht 20 Mal probieren und er weiß bescheid.
In meiner alten Firma wurde am Empfang (bei mir) angerufen und bescheid gesagt. Ich habe dann per E-Mail alle anderen informiert.
Gibt es da eigentlich rechtlich irgendwelche Hintergründe???