Klare Formulierungen helfen Ihnen dabei, Ihre Ziele zu erreichen. Umgekehrt jedoch gibt es Wörter, die die Entschlossenheit gleich wieder infrage stellen. Wissen Sie, welche das sind? Finden Sie es heraus mit unserem Quiz.
ich denke, dass ein Studium noch keinen guten Chef ausmacht. Ein guter Chef ist ein Menschenkenner, der Führungsqualitäten beweist. Beides ist im Regelfall nicht Teil eines z.B. betriebswirtschaftlichen Studiums. Kein Wunder, dass sich mancher benimmt wie die Axt im Walde und auch noch allen anderen die Schuld für das schlechte Betriebsklima zuschiebt.
Was Deine beiden Themen angeht: da hilft nur kommunizieren, Feedback. Miesmachen vor Kollegen geht gar nicht - dazu sind Vier-Augen-Gespräche da. Noch dazu verliert der Chef seine Glaubwürdigkeit, wenn er sich hinterher wieder relativiert. Die andere Frage ist: wieso schreitet der betreffende Kollege da nicht ein? Und sagt z.B. dass da noch eine weitere Seite ist oder er es unpassend findet, vor anderen kritisiert zu werden?
Und was Dich angeht: ein "Herr Chef, ich muss um xx:xx Uhr hier los, sonst verpasse ich meinen Bus. Wenn ich bis xx:xx Uhr nichts von Ihnen hören, gehe ich aus dass es bis morgen Zeit hat." wirkt auch manchmal Wunder. Woher soll er's denn wissen?
Hallo, wenn das so einfach wäre. es geht ja nicht immer um Schreierei. Manchmal hat man das Gefühl, es werden Kämpfe mit allen Mitteln ausgetragen. Seien es das Vorenthalten von Informationen, das Streuen von Gerüchten, Miesmachen vor Kollegen - mit anschließendem halbherzigem "ach, das zweite Blatt hatte ich nicht gesehen" - natürlich nicht vor den Kollegen... Ich verstehe es nicht. Das sind doch alles meit studierte Herren, die in Ihrem Fach richtig gut sind. Warum müssen die dann andere so runtermachen? oder dieses "Bitte warten Sie noch einen Moment, dann sitzt du da eine halbe Stunde und dein Bus ist weg für "das bereden wir dann doch morgen, Sie haben ja jetzt eh keine Muße mehr".
Das Ergebnis dieser Umfrage sollte mal mein Chef lesen! Der denkt immer nur, dass alle Anderen schuld sind
Zitat:Original geschrieben von Lena1952
Danke Schumi, Du sprichst mir aus der Seele.
Dieser Artikel aus der Zeit online bringt es auch auf den Punkt!
Ich zitiere:
Loyalität - so gewinnen Sie Ihre Mitarbeiter
Frustrierte Mitarbeiter schaden ihrem Unternehmen.
Deutsche Arbeitskräfte sind erstaunlich loyal. 65 Prozent sind bereit, im Job mehr Eigenverantwortung zu übernehmen, 43 Prozent akzeptieren ohne Murren längere Arbeitszeiten. Das fand die Beratung Towers Watson in einer Umfrage unter 1000 Arbeitnehmern heraus.
Allerdings liegt es vor allem an den Chefs, ob sich die Mitarbeiter diese Loyalität bewahren – und ob es geling, frustrierte Angestellte aus dem geistigen Exil zu holen. Zitat Ende.
Dieser Artikel aus der Zeit online bringt es auch auf den Punkt!
Ich zitiere:
Loyalität - so gewinnen Sie Ihre Mitarbeiter
Frustrierte Mitarbeiter schaden ihrem Unternehmen.
Deutsche Arbeitskräfte sind erstaunlich loyal. 65 Prozent sind bereit, im Job mehr Eigenverantwortung zu übernehmen, 43 Prozent akzeptieren ohne Murren längere Arbeitszeiten. Das fand die Beratung Towers Watson in einer Umfrage unter 1000 Arbeitnehmern heraus.
Allerdings liegt es vor allem an den Chefs, ob sich die Mitarbeiter diese Loyalität bewahren – und ob es geling, frustrierte Angestellte aus dem geistigen Exil zu holen. Zitat Ende.
Loyalität beginnt zuerst bei mir selbst. Das heißt, egal wie hart der Tag ist, egal wie laut geschrien wird, ich bin mir wichtiger. Wer brüllt, hat meistens verloren. Derjenige muss ja unter riesigem Druck stehen, da geht der Kessel halt öfters hoch. Was aber keine Entschuldigung ist, andere als Fußabtreter zu benutzen. Das Gesetz der Arbeitswelt ist aber überall gleich, wer gerade vor dem Chef steht, der bekommt den ganzen Mist ab.
Erfolg habe ich mit der Methode "Verständnis". "Mein Gott, was ist los? Wie kann ich Ihnen helfen?" Die Personen sind dann meist so verdutzt, dass die Luft verpufft. Bingo! Geht als Beherrscherin der Situation aus dem Raum. Behaltet die Nerven! Lasst es euch von außen nicht ansehen, dass euch die Schreierei auf den Keks geht. Ich kann das auch nicht ab. Ich gehe dann meisten mittags in die Stadt, vertiefe mich in Dekoartikel oder Klamotten, Schuhe. Esse was Leckeres und gehe in aller Ruhe zurück.
Wer davon keinen Abstand gewinnen kann oder mit diesen Situationen nicht umgehen kann, wird langfristig krank.
Heute bin ich auf dem Stand, wer brüllt hat das Problem. Nicht ich. Wieso muss mein Tag schlecht sein, nur weil "seiner" schlecht ist.Spielt aber dann bitte nicht die übertrieben gut gelaunte Assistentin. Das können die dann überhaupt nicht ab.
Leider ist es so, dass Papier überall geduldig ist. Ein Wechsel kann Besserung bringen, muss aber nicht. Was ich so alles höre von Kollegen und deren Bekannten, Familienangehörigen dann steppt in ganz Deutschland der Bär.
Gewinnmaximierung, Druck von allen Seiten. Burn out ist wieder überall Thema.
Wenn die Schreierei ausartet, Raum verlassen! "Ich komme wieder, wenn Sie sich beruhigt haben und wir sachorientiert über das Thema sprechen können."
Übrigens: das ist euer gutes RECHT!!!
In diesem Sinne: Bleibt stark, liebe Kolleginnen, tut eurer Seele viel Gutes nach Feierabend und geht an den Schreibtisch zurück in dem Bewusstsein, dass ihr die Situation im Griff habt und euch das Heft nicht aus der Hand nehmen lasst.
Also, ich möchte auch was dazu sagen.
Bei mir ist es genauso wie bei Lena. Mein Chef steht voll und ganz hinter mir. Und ich bin absolut Loyal ihm gegenüber an erster Stelle und danach der Firma. Aber vor allem Ihm. Aber, wie ich schon sagte, das beruht auf Gegenseitigkeit.
Wenn das nicht so wäre, glaube ich, könnte ich garnicht so gut, und so lange in der Firma arbeiten. Natürlich kann es mal Unstimmigkeiten geben, aber die müssen in bestimmten Grenzen bleiben.
Was ich damit sagen möchte ist. Ich wäre nur solange wie nötig (also bis ich was anderes gefunden habe) in einer Firma oder mit einem Chef der mich nicht, unterstützt und nur als "Fussabtreter" benutzt. Die haben mich nicht verdient, und ich habe das erst recht nicht verdient.
Außerdem würde mich so ein Arbeitsklima krank machen (das habe ich schon mal erlebt) und das lasse ich nicht mehr zu.
Aber jede/r muss selbst wissen was und wieviel man aushalten möchte und ob man so arbeiten möchte.
Und vor allem, es gibt sehr gute Chefs (damit möchte ich nicht sagen, dass sie einfach sind, den die sind immer anstrengend, aber damit umzugehen ist unser Job) und die muss man eben für sich finden.
Ich hoffe ich habe alles verständlich ausgedrückt. ;-) Vielleicht macht es aber auch mittlerweile die Erfahrung, und die muss man erstmal gemacht haben.
Nun muss ich einmal eine Lanze für einen Chef brechen!
...wer Menschen führen will, muss hinter Ihnen gehen!
Mein/unser Chef steht hinter mir/uns.
Seit 25 Jahren...! Er ist der ruhende Pool in unserem Team, hat für jeden ein offenes Ohr und stellt sich bei Problemen geschlossen vor seiner Mannschaft. Das wirkt sich selbstverständlich auch sehr positiv auf unser Team aus. Loyalität ihm gegenüber ist für uns Ehrensache. Er hat es mehr als verdient.
Ach ja, das leidige Thema...
Lass das an dir abperlen (oder versuch es zumindest). Mit einem Jammerclub ist uns nicht geholfen. Gib dir vor allem selber das Gefühl, dass du etwas wert bist. Wie arm ist es, die Sekretärin für etwas verantwortlich zu machen oder anzumautscchen, für das sie nichts kann.Leider kann man den (meist) Herren das schlecht vermitteln. Also: Kopf hoch, the Show must go on. Und das mit den schicken wertpostern und Präsentationen hast du überall, wo der "Laden" etwas größer ist.
Liebe Grüße
Monki
Hallo, ich überspringe mal die Vorstellung im Bereich "Neu im Forum" und komme gleich zur Sache.
Lt. Wikipedia ist die Bedeutung von "Loyalität" die innere Verbundenheit ... gegenüber einer Person, ...die Werte des Anderen auch dann zu vertreten, wenn man sie nicht vollumfänglich teilt.
Wie verbunden seid ihr euren Chefs und Firmen gegenüber? Man hört es vielleicht schon raus, ich bin gefrustet!
Ich überarbeite gerade eine Präsentation zu Führungsqualitäten und Mitarbeitermotivation und mir wird übel, wie geduldig doch Papier sein muss. Ganz tolle Sachen stehen da, wie man die Mitarbeiter doch motivieren kann. Und wer motiviert mich?
Ich, in meiner Funktion als (Chef-)Sekretärin, muss den Mitarbeitern immer das Gefühl geben, jeder einzelne von ihnen ist enorm wichtig und kann vom Chef immer ein offenes Ohr erwarten.
Nur ist es manchmal echt schwer dies zu vermitteln, wenn man selbst nur als Fussabstreifer gesehen wird...
(nicht immer, aber öfter als mir lieb ist...)
Bin ich mit diesem Gefühl alleine auf weiter Flur oder gründen wir eine Interessensgemeinschaft der frustrierten Sekretätinnen?