Klare Formulierungen helfen Ihnen dabei, Ihre Ziele zu erreichen. Umgekehrt jedoch gibt es Wörter, die die Entschlossenheit gleich wieder infrage stellen. Wissen Sie, welche das sind? Finden Sie es heraus mit unserem Quiz.
Ich denke, dass Du gegen die Frau vom Chef immer den Kürzeren ziehen wirst. So wie Du die Situation beschreibst, würde ich mich an Deiner Stelle nach anderen Stellen umschauen und schon einmal bewerben. Versuchen kannst Du es, Du bist ja in einer festen Anstellung.
Aber auf Dauer sehe ich Dich in dieser Firma nicht glücklich werden - im Gegenteil.
Hallo Rosa,
ich sehe es wie Tippse86 - Du wirst da auf Dauer sicherlich keine Chance haben.
Du kannst versuchen, rein sachlich mit Deinem Chef über die von Dir angestrebten Optimierungen zu reden, wenn er das jedoch abbügelt, wirst Du das wohl zähneknirschend akzeptieren müssen. Du bist echt in einer blöden Situation, sei aber bitte bloß vorsichtig, dass Du da nicht zwischen die Fronten gerätst und schlimmstenfalls auf der Strecke bleibst. Kommt ein Jobwechsel für Dich nicht infrage? Auf Dauer ist so eine Situation doch sehr unbefriedigend und frustrierend.
man, du steckst aber auch in einer sehr doofen Situation!
Aus Erfahrung kann ich eigentlich nur sagen, dass du niemals eine Chance gegen die Frau vom Chef haben wirst, schließlich ist er mit ihr verheiratet und sie teilen sich ein Bett. Sie einfach zu übergehen und einzelne Entscheidungen alleine zu treffen, finde ich sehr heikel.. das kann ganz schön in die Hose gehen..!
Ich würde mit dem Chef das Gespräch suchen, allerdings den passenden Moment dafür abwarten. Ansonsten würde ich nämlich behaupten, dass du deinen Job nicht mehr für ewig haben wirst..
ich benötige dringend einen Rat in einer Sache, die sehr heikel ist.
Mein Chef ist der Betriebsleiter und der "höchste" Mann vor Ort. Seine Frau ist seit mindestens 11 Jahren ebenfalls dort beschäftigt. Sie hat keinen festen Arbeitsvertrag bei uns, sondern arbeitet als "Fremdfirma" und rechnet nach Stunden ab. Sie ist zuständig für die Bereiche EDV/Öffentlichkeitsarbeit.
Für mich gestaltet sich die Situation immer schwieriger. Wir sind sehr häufig bereits aneinander gerasselt und mein Chef unterstützt mich überhaupt nicht, da die Frau die Hosen anhat.
Im Rahmen ein Umstrukturierung würde ich nun endlich einige Bereiche bei mir im Sekretariat ansiedeln.
Dazu gehört z.B. die Organisation von Betriebsfeiern. Da ich ja das Ohr an der Belegschaft habe, weiß ich nämlich, dass kaum noch jemand an diesen Veranstaltungen teilnehmen möchte. Zum einen, weil seine Frau bei uns kein gutes Ansehen genießt (schreit Leute an und benimmt sich unmöglich nach dem Motto: ich bin die Frau vom Chef und mir kann doch eh niemand was). Außerdem sind die Feiern teils schlecht organisiert und finden bei uns auf dem Gelände statt. Ich weiß, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einfach keine Lust mehr darauf haben (inklusive mir).
Und natürlich kassiert die gute Dame fett ab bei diesen Gelegenheiten.
Ich würde nun also zum Beispiel diesen Bereich sehr gerne übernehmen. Weil ich ein sehr gutes Verhältnis zu den Kolleginnen und Kollegen habe und es mir sehr daran gelegen ist, das Verhältnis der Belegschaft (auch gegenüber meinem Chef und untereinander) zu verbessern.
Wenn ich nun meinem Chef vorschlage, dass ich das übernehmen möchte aus den beschriebenen Gründen, dann fehlt das ja seiner Frau, also auch ihm im Geldbeutel ...
Und ich weiß auch, dass er meiner Vorgängerin gedroht hat, als sie sich gegen seine Frau geäußert hat und Mängel aufgezeigt hat.
Wie gehe ich also vor? Kann ich überhaupt etwas tun?
Der nächsthöhere Chef (GF - sitzt räumlich ganz woanders) versteht sich gut mit ihr.
Was würdet ihr tun?
Es gibt unzählige Beispiele hierzu. Es zieht sich durch das Unternehmen wie ein roter Faden.
Noch ein ganz einfaches Beispiel: Ich möchte gerne den veralteten A3-Tintenstrahldrucker deinstallieren und vom Netz nehmen lassen (benutzt niemand mehr, da wir mittlerweile ein Lasergerät haben, welches effizienter arbeitet). Das Ding steht nur rum verstaubt und die Tinte ist bestimmt eingetrocknet.
Meint er nur, er könnte das derzeit nicht, da er einen latenten Krieg daheim führt und das nicht so gut ankommt ...
Kann es das denn sein?
Ich brauche den Platz im Kopierraum, weil wir gerade die Büroräume umbauen und ich dort die Postfächer aufstellen muss, eine Reisswolftonne rein gehört, usw.
Was soll ich tun? Bzw. was würdet ihr tun? Ich habe nun langsam angefangen, einige Entscheidungen selbst zu treffen und ihn und seine Frau einfach zu übergehen. Sozusagen vor vollendete Tatsachen stellen.
Aber das wird auf die Dauer keine Lösung sein ... Befürchte schon jetzt, dass der Chef nicht gut auf mich zu sprechen ist (habe unter anderem so eine veraltete Namenstafel rausgeworfen auf deren Rückseite das Ergebnis eines Luftballonwettbewerbs aufgepinnt war --> anlässlich Jubiläums vor 6 Jahren ...). Weil nichts ohne seine Frau geht. Sie könnte es ja noch brauchen oder sonst was. NIEMAND interessiert sich noch dafür. Es ist einfach Schrott, steht dumm im Weg rum und blockiert mich.