Klare Formulierungen helfen Ihnen dabei, Ihre Ziele zu erreichen. Umgekehrt jedoch gibt es Wörter, die die Entschlossenheit gleich wieder infrage stellen. Wissen Sie, welche das sind? Finden Sie es heraus mit unserem Quiz.
ich denke es sind schon super gute Tipps gegeben worden, daher möchte ich der ursprünglichen Nachrichten Schreiberin nur zurufen "ich hasse Ungerechtigkeiten ebenso wie Du/Sie".
Bei uns ist es mit den Pausen so - wir haben offiziell 30 Minuten Mittagspause und sehr viele Kollegen machen so ca. 50-60 Minuten Pause und das regelmäßig und nicht nur, wenn eben mal in den Sommerferien oder so mal wenig/er Arbeit da ist.
Oder auch bei den Raucherpausen - da wird wirklich x mal am Tag ohne Ausstempeln zum Rauchen gegangen, vorher noch Kaffee gekocht, dann gemütlichst Jacke angezogen und min. 15 Min geraucht, während bei mir viele Dinge zusammenlaufen und der Schreibtisch fast einbricht vor lauter Arbeit....
Bei uns ist die Aufgabenverteilung leider auch so, dass die organisatorischen Arbeiten (nachfragen, nachfragen, Termine machen,...) bei mir liegen und die müssen eben oft sehr zeitnah gemacht werden, während 80% der Kollegen sagen "bei uns gibt es doch keinen Termindruck"... Ich weiß nicht, wie die das machen, bei mir ist ständig ein Termin (muss Catering bestellen oder mit Druckerei was klären oder Referenten finden oder Kurse bestätigen...).
Also, was ich sagen will "mir geht es genauso". Ich tue mich schwer mich mit diesen Ungerechtigkeiten abzufinden, aber bei uns sind die Aufgaben so verteilt, und die Kollegen genießen "Ihre Kaffeepausen" und lassen sich auch durch die diversen Tricks/Versuche nicht dazubringen, mal auch nur eine Kleinigkeit für mich zu machen, denn ich mach das ja schon und sie kennen sich ja nicht aus....
sie ist aber momentan wenigstens nicht krank und ich bin ein wenig ausgesöhnt durch die nette Gehaltserhöhung, ich hab mir gleich ein Sparkonto eröffnet ;-)
Das ist ja SUPER! Sowas passiert eher selten, aber ich kann mir vorstellen wie stolz Du bist. Vor allem, konntest Du feststellen dass Deine Arbeit angesehen wird, und nicht einfach so hingenommen wird.
Ihr glaubt nicht, was gestern hier passiert ist *grins*
mein Chef hat gefragt, ob ich kurz Zeit habe und mir freudig grinsend einen Umschlag übergeben...
ich hab ihn natürlich gleich aufgemacht und drin war ein Schreiben von der GF und ihm, dass ich aufgrund außergewöhlicher Leistungen eine Tarifstufe höher eingruppiert werde ;-)
einfach so, ohne dass ich irgendwas gesagt habe, sowas hab ich noch nie erlebt!!
er meinte, dass die Vorgesetzen es hier auch als Aufgabe ansehen, Mitarbeitern mit überdurchschnittlichem Engagement das Gehalt entsprechend anzupassen.
ich bin seit gestern dauergrinsend :-) mein Gehalt war ja so schon mehr als okay und dieses "Schmerzensgeld" ist schon sehr nett.
und die Wertschätzung + die Botschaft, die darin steckt, freut mich fast am Allermeisten.
aus meiner Sicht solltest du dieser Kollegin nicht so viel Raum in deinen Gedanken geben. Warum sollte jemand, über den du dich ärgerst, so viel Platz in deiner Gefühlswelt einnehmen dürfen? Dieses Privileg würde ich gar nicht gönnen.
Das klingt alles etwas undurchsichtig. Also stellst du dich am besten darauf ein, dass du vermutlich über kurz oder lang, die HAuptverantwortung übernehmen musst. Betrachte es für dich als Chance und verweigere ihr jeglichen Einfluss auf deine Gefühle.
Sie mag ihre Gründe und Zipperlein haben und ausweiden. Lass dich davon nicht mehr tangieren und mach deinen Job. Wenn es zu viel wird, ist Cheffe gefragt und muss eine Lösung anbieten. Dafür ist ER ja auch der Boss.
Wenn dein Chef auch nur etwas Menschenkenntnis besitzt, wird er sich seinen Teil denken, im besten Fall sogar handeln und deine zuverlässige und engagierte Mitarbeit umso mehr schätzen.
jupp, ganz genau so,schon wieder weg.
Keine Schmerzen oder so, aber sie fühlt sich aus einem komplett anderen Grund "nicht wohl" und ist nun zum nächsten Arzt.
Schätze mal der nächste Schein kommt morgen, wenn der Arzt mitspielt.
Nachdem ich mich natürlich erkundigt habe, wie es ihr geht, ob sie sich zwischenzeitlich ein wenig vom Schlimmsten erholt hat etc., keine Frage ihrerseits, ob viel los war und ob noch was zu erledigen bzw. in der Warteschleife ist.
Du meinst, sie hat mal eben "Hallo" gesagt und ist nun wieder nach Hause? Oh, den Frust kann ich gut verstehen!
Nur wenn sie schon so weit ist, wird auch kein Gespräch mehr helfen.
pan hat recht - über die Vertretung zu entscheiden, ist Chefsache.
Allerdings würde ich dir empfehlen, deinen Chef bald dezent drauf hinzuweisen, damit er sich dessen bewusst ist und du nicht hinterher die Dumme bist.
Vielleicht ist das ja dann auch ein Anstoß für ihn, sich mal generell mit der Situation auseinanderzusetzen.
Zitat:Original geschrieben von cottonmouth
Mal eine andere Frage, was mach ich denn, wenn sie nun weitere Wochen und evtl. Monate krank sein sollte?
Ich kann das hier zwar zur Not alleine schmeißen, wenn die Kollegen ein wenig mithelfen, aber ich möcht ja auch mal Urlaub und muss zum Arzt oder so...
DU machst gar nix, außer deinen Chef zu fragen. Das ist nämlich seine Baustelle, eine Vorgehensweise festzulegen und bei Dauerausfall eine Vertretung für dich zu organisieren. Punkt, Ende, Aus. Dafür kriegt der Kerl nämlich mehr Geld und ist Chef, dass er sich um diese Dinge kümmert!
bitte denk nicht, wir haben uns mit unseren Postings gegen dich verschworen! .
um Gottes Willen, das denke ich nicht ;-)
ich bin nur gerade so entsetzlich gefrustet.
Ihr habt ja Recht... diese Art von Gespräch wäre sicherlich nicht allzu konstruktiv. allerdings hab ich mir vor einigen Jahren geschworen, nie wieder Frust in mich reinzufressen, seitdem fühl ich mich wesentlich wohler...
jetzt ist sie kurz da und klagt schon über ein neues, komplett anderes "Problem"
Heut mittag ist sie wieder weg, ich könnt gerade echt *würgx*.
Mal eine andere Frage, was mach ich denn, wenn sie nun weitere Wochen und evtl. Monate krank sein sollte?
Ich kann das hier zwar zur Not alleine schmeißen, wenn die Kollegen ein wenig mithelfen, aber ich möcht ja auch mal Urlaub und muss zum Arzt oder so...
Holt ihr da Leute von der ZA oder wie wird das gehändelt?
bitte denk nicht, wir haben uns mit unseren Postings gegen dich verschworen! Nur wirst du mit einer offenen Herangehensweise kaum etwas Positives bewirken, obwohl ich gut nachvollziehen kann, wie ungerecht du dich behandelt fühlst.
Ich saß einige Jahre ebenfalls mit einer älteren Kollegin zusammen, die schon 20 Jahre in der Firma war, alles aus dem FF kannte und auch genau wusste, was sie bei welchem Kollegen und Chef tun und lassen kann. Solange ich die kleine Neue war, die sie bei allem fragt, war unser Verhältnis ok; als ich meine eigene Arbeitsweise und Aufgaben hatte, wurde es schwierig.
Hinter einige Dinge bin ich erst später gekommen (nachdem ich mich innerlich ziemlich aufgeregt habe).
Z. B. dass sie eine total andere Überstunden- und Urlaubsregelung direkt mit dem Chef verhandelt hatte als alle anderen und deswegen praktisch nach Hause ging, wann immer sie wollte - ohne es irgendwo aufzuschreiben.
Und z. B. dass sie fast allen Kunden gegenüber ohne Rücksprache handlungsbefugt war und mal eben Rechnungen ändern oder Zahlungsaufschübe gewähren konnte.
Es war sehr schwierig, da der Chef der Meinung war, ohne sie liefe das Büro nicht und sich auch nicht mehr mit ihr auseinandersetzen wollte. Bei einem Personalgesprächs-Versuch war sie so emotional getroffen, dass sie sofort mit Tränen in den Augen nach Hause ging und eine Woche nicht wieder kam.
Da ist mir manches Mal das Messer in der Tasche aufgegangen. Vor allem, weil sie mit ihrer umständlichen und zögerlichen Art einige jüngere Kunden ziemlich vor dem Kopf gestoßen hat und ich zusehen konnte, wie ich das wieder hinkriege.
Jeder Gesprächsversuch meinerseits ist nach hinten losgegangen. Sie fühlte sich sofort angegriffen, sogar vom Angebot ihr bei bestimmten Arbeiten zu helfen, und reagierte mit persönlichen Retourkutschen.
Da ich zu der Zeit die Arbeitsstelle aus privaten Gründen nicht wechseln konnte, musste ich da irgendwie durch und habe mir Distanz und Gelassenheit regelrecht antrainiert.
Du wirst das bei deiner Kollegin auch schaffen, auf deine Art.
P.S.: Letzendlich liegt es auch an dir selbst, die Grenze zu ziehen und dir keine Arbeiten aufdrücken zu lassen, die eigentlich ihr Bier sind. Wenn mir jemand Arbeiten gibt, die meine Kollegin macht, leite ich das an sie weiter mit der Bitte, es zu erledigen - fertig. Wenn sie dass dann nicht macht und man bei mir nachhakt, verweise ich auf sie.
cottonmouth - Wir alle verstehen dich nur zu gut und auch, dass du dich (zu Recht) ungerecht behandelt fühlst. ABER: DU kannst nichts daran ändern, wenn sie sich (aus welchen Gründen auch immer) arbeitstechnisch zurück zieht (oder tatsächlich krank geworden ist durch die ganze prekäre Situation - du schriebst weiter unten davon) - und Rückendeckung vom Chef hast du auch nicht. Deshalb schrieb ich "Schweigen ist Gold".
Wie die Kolleginnen schrieben: Sitz es aus, bitte sie ab und an um Hilfe, bleib freundlich und sachlich, lass dich nicht zu spitzen Kommentaren hinreißen. Mit anderen Aktionen bringst du dich nur ins Kreuzfeuer zwischen ihr und deinem Chef...
Aber die Erfahrungen musst du ganz alleine machen - wir können nur Ratgeber sein.
bitte lass dich nicht dazu hinreißen, so ein direktes Gespräch mit ihr zu führen, wie du es beschrieben hast!
Das wird bestenfalls ein Schuss in den Ofen und schlimmstenfalls kannst du dir damit eine richtige Feindin schaffen.
Ich stimme Etoblau zu, wenn du mit ihr redest, bleib strikt bei den arbeitstechnischen Vorgängen.
Du kannst ja auf der Verständnisebene einsteigen - nach Krankheit evtl. neue Aufteilung der Arbeiten, damit du sie unterstützt. (Auch wenn euch beiden klar ist, dass du eh das Meiste machst, aber der Ton macht die Musik).
Alles Weitere (Arbeitsbeschreibung, Bezahlung,...) musst du sowieso mit deinem Chef besprechen.
Und auf keinen Fall mit anderen über die Dame reden, das wirft ein total schlechtes Licht auf dich.
Ich handle an der Arbeit immer nach der Devise: "Ich bin das Ende aller Gerüchte." D. h. bei mir kommen alle an und laden Frust ab oder schütten ihr Herz aus, aber ich gebe nix davon weiter.
Da suche ich mir lieber privat jemand zum zuhören, oder auch hier im Forum, aber an der Arbeit vergiftet sowas schnell die Atmosphäre.
Cottonmouth, ich habe weder falsch gelesen noch falsch interpretiert - glaube ich ;-)) Aber Du steigerst Dich in eine Position, in der Du nur verlieren kannst. Hintergrund meines Beitrags war: straf sie mit Freundlichkeit, ansonsten hast Du nämlich ganz schnell den schwarzen Peter und wirst wegen Mobbings oder ähnlich üblen Unterstellungen von ihr angegriffen. Das kann Konsequenzen für Dich haben. Deshalb mein Rat: rede sachlich mit ihr, greif sie nicht an, nimm ihr den Wind aus den Segeln - und wenn das nicht fruchtet, dann rede mit Eurem Chef.
Entschuldigung, ich soll noch mehr Arbeit von ihr übernehmen, während sie den ganzen Tag sowieso fast ausschließlich und deutlich sichtbar/hörbar Privatkram erledigt, früher geht und später kommt während ich durch den Tag hetze?
ich glaube, du hast da etwas falsch gelesen oder interpretiert.
Es ist auch nicht so, dass ich nicht ausgelastet bin, aber ich hatte schon richtig stressige Jobs und verglichen damit ist es hier sehr okay, ich kipp nicht um, wenn ich mal 2, 3 Wochen alleine bin.
Inwieweit meinst Du denn, dass das Gespräch "sachlich" bleibt, wenn Du die Kollegin angreifst und sie mit Frau X vergleichst??? Da ist der Ärger vorprogrammiert. Deine Kollegin hat möglicherweise Gründe für das Verhalten, das sie an den Tag legt, über die sie mit Dir nicht gesprochen hat - das weiß keiner. Aber ich kann mir vorstellen, dass sie sich eine Einmischung von Dir in dieser Form heftigst verbittet. Ich halte es auch für grundverkehrt, dass Du mit anderen Kollegen über diese Kollegin sprichst - das kann Dir als Getratsche ausgelegt werden.
Wenn Du mit ihr reden willst, dann tu das wirklich total sachlich - ein guter Anfang wäre z.B., dass Du ihr in der jetztigen Krankheitsphase einen Genesungsgruß schickst. Wenn sie wieder zurück ist, kannst Du mit ihr besprechen, wie ihr die Arbeit aufteilt. Wenn ich mich recht erinnere, dann hast Du am Anfang geschrieben, dass Du nicht komplett ausgelastet bist mit Deinen Sachen. Vielleicht übernimmst Du dann was von ihr. Und übergib ihr bei ihrer Rückkehr die Aufgaben, die Du während ihrer Krankheit erledigt hast. Schau einfach mal, wie sie reagiert. Privattelefonate während der Arbeitszeit? Okay, manchmal geht's nicht anders, aber wenn's Dich stört, dann bitte sie doch, leiser zu sein, damit Du Dich konzentrieren kannst. Das gilt allerdings für alle Telefonate.
Wir Sekkis sind zwar der verlängerte Arm des Chefs, aber trotzdem sollten wir uns davor hüten, andere Mitarbeiter vorschnell zu verurteilen und ihnen zu unterstellen, dass sie dem Unternehmen schaden wollen. Wenn es Dich so stört, dass Du es nicht mehr aushältst, dann musst Du, wenn sachliche Gespräche mit der Kollegin nicht helfen, einen Weg über Deinen Chef finden, um die Situation zu entspannen.
Ansonsten halte ich es mit Pan: Schweigen ist Gold...
seufz. danke. ich sauge jedes Wort hier auf wie ein Schwamm, weil ich nur mit einer einzige Kollegin drüber reden kann und herr cottonmouth gerade auch genug privaten Stress hat und ihn nicht dauernd damit belästigen will.
ich glaube, das Schweigen halte ich aber nicht mehr lange aus, zumindest ihr gegenüber.
wenn sie irgendwann mal wieder da ist und es wieder einmal so ist, dass ich rödele während sie Däumchen dreht und mich noch dazu stört mit ihren Privatgesprächen, werde ich sie mal direkt ansprechen, wie sie sich das so vorstellt, dass ich die komplette Arbeit erledige und ob sie denkt, dass das in Ordnung ist und fair mir und den anderen gegenüber, dass sie hier ausschließlich für die Erledigung ihrer Privatsachen bezahlt wird.
und dann möchte ich sie gerne mal an die Kollegin x erinnern, von der sie mir am Anfang immer erzählt hat, die so schrecklich war, die nie etwas gemacht hat und nie da war, die immer schon eine Stunde vor Feierabend ihre Tasche anfing zu packen und sie mal sachlich und ruhig auf gewisse (eigentlich alle) Parallelen hinweisen.
das haben mir fast alle andere Kollegen auch schon bestätigt - oh, wir haben hier wohl einen neue Frau x (das werd ich aber natürlich nicht erwähnen).
Bei mir ist auch der Eindruck entstanden, dass man ihr irgendwas gesagt haben muss (bzw. sie etwas ahnt), als sie anfing sich zu verändern. Möglicherweise spekuliert sie wirklich mit dieser Masche auf Vorruhestand oder Arbeitsunfähigkeit, weil man ihr über kurz oder lang eh den Stuhl vor die Tür stellen will - oder sie nur noch mit durchschleppt (wie maigret auch schon schrieb), weil eine Abfindung zu teuer würde. Ich finde das auch verständlich - zumal du ja auch schon dem Chef schreibst, der sich da nicht rangeben will - auch das passt zu meiner Theorie.
Am besten stellst du dich schon mal drauf ein, dass sich die Situation nicht ändern wird, solltest aber auch deinem Chef (wie von den anderen Kolleginnen schon vorgeschlagen) deutlich machen, dass du dann mehr Geld haben willst. Vllt. geht das aber auch erst, wenn sie gegangen ist (und somit vermutlich wieder mehr Geld übrig bleibt). Aber davon würde ich mich an deiner Stelle nicht beirren lassen ;-)
ach Mann... eine weitere Woche krank, obwohl sie Mitte letzter Woche schrieb, dass sie gar keine Beschwerden mehr hat und auf jeden Fall diese Woche wieder kommt.
Sie "fühlt sich noch nicht so gut".
Ich hab es so langsam satt :-(
die Kollegen sprechen mich auch schon drauf an, was los ist, ich versuche, mir meinen Ärger nicht anmerken zu lassen und hülle mich in Schweigen.