Klare Formulierungen helfen Ihnen dabei, Ihre Ziele zu erreichen. Umgekehrt jedoch gibt es Wörter, die die Entschlossenheit gleich wieder infrage stellen. Wissen Sie, welche das sind? Finden Sie es heraus mit unserem Quiz.
Noch ein PS zur Stellensuche: Kennst du den Bundesverband Sekretariat und Büromanagement? Auch dorthin kannst du dich wenden.
Komm, lass dich nicht hängen, du kannst es!.
Das Leben ist soooo schön und viel zu schön, um sich von solchen Chaoten ärgern zu lassen.
Adelhe, ich stimme Dir vollumfänglich zu! Blondie, Du suchst Dir am besten eine gute Personalvermittlung (es gibt auch welche, die auf Sekretärinnen spezialisiert sind) und lässt die für Dich nach einem neuen, befriedigenden Job suchen. Zumal die meisten größeren Firmen ihre Ausschreibungen sowieso über diese Firmen abwickeln, damit eine sinnvolle Vorauswahl getroffen wird. Die Daumen bleiben gedrückt!
Vermutlich kannst du nach einiger Zeit mit Abstand den Ärger verarbeitet besser einordnen. Welch ein Glück,dass dir in so kurzer Zeit erspart wurde, dich schikanieren zu lassen. Hoffentlich bekommst du deine Personalpapiere vollständig und umgehend und die Sozialbeiträge wurden abgeführt.
Die kurze Zeit kansnt du im Lebenslauf locker als "arbeitssuchend" definieren" und ansonsten für dich behalten.
Aus über 40jähriger Tätigkeit muss ich leider sagen, dass Nieten in Nadelstreifen sehr verbreitet sind. Künftig wirst du dir sicher den Arbeitsplatz zeigen lassen, ja?
Ich hab zwar auch stets im Bewerbungsgespräch gefragt, weshalb die Vergängerin ging, wie lange sie tätig war etc, dies jedoch leider nicht als Stütze für die richtige Entscheidung ausschließlich nehmen können. Beobachte bitte auch kritisch den Anzeigenmarkt der Angebote. Manche Firmen tauchen hier mit schöner Regelmässigkeit auf.
Übrigens gibt es ja auch die allseitsbekannten Personalvermittler/Zeitarbietsfirmen. Wenn du dich hier an die großen Namen wendest, könnte dies dich evtl. weiterbringen.
Kopf nach oben und lass dich nicht unterkriegen!
Viel Glück
Ich habe auch schon mal für einen Chef gearbeitet, bei dem ich die 9. Sekretärin in 6 Jahren war. Und nachdem ich im Januar aufgehört hatte, gab's in demselben Jahr noch mindestens 3 Nachfolgerinnen ...
Ein Gutes hat Deine Situation: Da Dir gekündigt wurde, bekommst Du keine Sperre beim Arbeitsamt.
Und im Lebenslauf würde ich diese kurze Zeitspanne entweder gar nicht erwähnen oder als "Aushilfe" titulieren, dann musst Du Dich bei künftigen Bewerbungsgesprächen auch nicht rechtfertigen.
wow, da is ja wirklich was abgelaufen! Wahnsinn wie sich manche benehmen, aber selbst das habe ich auch schon am eigenen Leib erfahren.. Naja, aus Fehlern lernt man sagt man doch so schön!
Lieben Dank Euch allen, besonders die Schilderung Eurer eigenen Erfahrungen machen Mut, dass man damit nicht alleine ist. Im Allgemeinen erzählen die Kolleginnen nämlich so etwas nicht...
Also: Nochmals ganz herzlichen Dank! Es kommt alles wieder ins Lot, da bin ich mir sicher...
Liebe Grüße, alles Gute und bis zum nächsten Mal hier im Forum,
auch ich möchte dir Mut machen!! Sei froh, dass du aus dem Laden draußen bist.
Nur eines mache bitte nicht: Dir selbst die Schuld geben oder nach Fehlern bei dir suchen. Nachdem, was ich so gelesen habe, bist du vermutlich Opfer von internen Schnittstellenproblemen geworden, von Grabenkämpfen unter den Führungsstrukturen oder ähnlichen unklaren Dingen, die du in der Kürze der Zeit (zum Glück!) nicht mitbekommen hast. (Möglicherweise favorisieren Vorstand 2 und 3 eine andere Person, die Vorstand 1 aber ablehnt?? Du weißt doch, viele Köche verderben den Brei.)
Das verdeutlicht auch die Tatsache, dass bereits andere vor dir innerhalb kürzester Zeit gekündigt haben - man wird wohl kaum damit hausieren gehen, dass die Damen ebenfalls aufgrund der Umstände "vertrieben" wurden. Das hat dann auch nichts mit dem Alter zu tun, schließlich sucht man eine Assistentin und kein Gspusi für gewisse Stunden - oder doch?? ;-))
Ich würde an deiner Stelle nicht darauf warten/hoffen, dass man dir eine adäquate Erläuterung gibt, die wird es nämlich nicht geben.
Mir ist mal etwas Ähnliches passiert (in einer kleinen Klitsche, ich wurde vom Meister des Betriebs uns dessen alter Sekretärin abgekanzelt und gemobbt, beleidigt etc.), da war die Erklärung, dass die beiden Gelder vom neuen Chef veruntreut haben und Angst hatten, ich käme dem Treiben auf die Schliche. Natürlich hab ich auch erst mal bei mir selbst gesucht, aber das hatte mit mir als Person gaaaarrr nichts zu tun. ;-)) Ich habe dann nach einem Streit nach 2 Wochen die Brocken hingeschmissen - dafür ist Probezeit nämlich da!
Also - lass den Sch...ß hinter dir und auf zu neuen Ufern. Du kannst mehr, die haben jemanden wie dich gar nicht verdient!
Hi Blondie!
Nach Deiner ersten Schilderung habe ich mich absichtlich nicht geäußert, weil ich schon befürchtete, dass das passiert, was nun geschehen ist. Wahrscheinlich hat man Dich in der Bewerbungsphase so extrem hofiert, weil man unbedingt jemanden brauchte für die Stelle. Allerdings nur, um dann festzustellen, dass Du tatsächlich eigene Vorstellungen davon hast, wie der Assistenzjob gehandhabt wird. Machen wir uns nichts vor, die meisten Vorgesetzten wissen nicht, was sie von einer Sekki erwarten können und was nicht. Sie brauchen nur jemanden, dem sie im Falle eines Falles den schwarzen Peter zuschieben können ("Frau Blondie, das hätte Sie aber wissen/machen/nicht machen/klären müssen bei Ihrer angeblichen Erfahrung"). Wenn die Sekki dann dagegen hält, dass z.B. entscheidende Infos gefehlt haben o.ä., dann ist man nicht kritikfähig.
Du scheinst da aber in einen besonders hinterhältigen Laden geraten zu sein, da findet sich ja überhaupt kein Hinweis auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Deshalb kannst Du tatsächlich froh sein, dass Du dieses Kapitel nach kurzer Zeit abgeschlossen hast. Aber es sieht natürlich nicht gut aus, wenn so ein kurzes Intermezzo im Lebenslauf auftaucht. Deshalb achte bitte darauf, dass man Dir kein negatives Zeugnis ausstellt (falls überhaupt eines erstellt wird). Im Grunde genommen ist man Deiner Kündigung nur zuvor gekommen, eventuell kannst Du das ja so bei zukünftigen Bewerbungen "verkaufen".
Blöd ist nur, dass Du Dir Deine nächste Stelle nun besonders gut anschauen musst, denn dort wirst Du eine Weile bleiben müssen. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du fündig wirst auf der Suche nach der Nadel im Heuhaufen!
es war bestimmt besser so. Ein Wink des Schicksals auch wennn es erst einmal schlimm ist. Und es hat bestimmt auch einen Grund warum Du kein Gespräch hattest, ich meine, es war es bestimmt nicht Wert.
Kopf Hoch und zum Nächsten.
Blondie,
danke für das Update! Vielleicht ist es besser so - lieber ein Ende mit Schrecken als umgekehrt. Auch wenn es an Dir nagt, gekündigt worden zu sein (würde es bei mir auch, selbst unter diesen Umständen), Du bist doch sicherlich auch ein Stück weit erleichtert, oder? Verstehe manchmal wirklich nicht, was in sog. "Führungskräften" so vorgeht - aber lassen wir das Thema. Es hat halt nicht gepasst, fertig! Schön, dass Du wieder nach vorne schauen kannst - und ja, es würde mich auch interessieren, wie es weiter geht. Alles Gute!!
ich bin total gerührt von Euren Beiträgen, was mich auch sehr bestärkt hat und noch immer bestärkt. Dafür schon mal vorab ganz, ganz lieben Dank!!!
Zum Verlauf: Ein Gespräch hat nicht stattgefunden. Ich kam Montag Morgen ins Büro, der zuständige Personalvorstand war zwar im Haus, ist mir aber aus dem Weg gegangen und hat seinen Kollegen, der wenig mit mir zu tun hat, beauftragt, mir unternehmensseitig eine Kündigung auszusprechen. Man hat mich für die restliche Zeit der Kündigungsfrist freigestellt und mich bis zur Tür begleitet. Ich konnte mir die bissige Frage nicht verkneifen, ob er nicht meine Handtasche durchsuchen will, schließlich würden da eine Menge firmeneigener Kulis und Büroklammern reinpassen...
Was mich wirklich gekränkt hat, ist, dass man zu feige war, das Gespräch mit mir zu suchen, sondern sich versteckt, einen Kollegen vorschickt und keine Gründe zu nennen. Ich hätte halt das Gespräch in Ruhe gesucht, versucht, einen versöhnlichen Abschluss zu finden, dass man darin übereinkommt, dass man eben nicht zueinander passt, aber einander alles Gute wünscht - ohne böses Blut.
Ich weiß, dass ich das abhaken muss, aber es nagt mehr an mir, als ich dachte. Das hatte ich wirklich noch nicht: Kündigung nach einer Woche - öfter mal was Neues ;-).
Trotz Schock habe ich sofort alle kurz zuvor abgesagten Bewerbungen und Agenturkontakte reaktiviert, um so möglichst bald etwas Neues zu finden. Werde ich sicherlich auch, aber man muss natürlich erklären, was passiert ist, und man fragt sich schon, was man getan hat, um so ein Verhalten zu verdienen. Man fragt sich, was mit einem selbst nicht stimmt, stellt sich selbst in Frage.
Natürlich war das hier ein Extremfall, der mir so noch nie passiert ist. Aber ich denke - und das betrifft uns alle, die wir in dem Job arbeiten -, dass es sich mit einer guten, Gesundheit und Psyche schonenden, und dennoch interessanten Stelle so verhält wie mit der berühmten Nadel im Heuhaufen.
Die meisten Chefs sagen, sie wollen keine Maus im Büro, sind aber verwirrt, wenn man im Job genau so wenig Maus ist, wie man sich im Interview präsentiert hat...
Jedenfalls werde ich jetzt der Dinge harren, die da kommen, werde ein paar Tage ausspannen und dann etwas Neues beginnen. Ich habe auch noch "ein Bein" in der Selbständigkeit, vielleicht werde ich das weiter ausbauen.
es ist unglaublich, was sich Arbeitgeber alles herausnehmen. Lies mal meinen Beitrag "Chaos-Büro". Ich wurde in ein Großraumbüro abgeschoben und arbeite auch als Assistentin der Geschäftsleitung ...
Versuch so gut du kannst ruhig zu bleiben und such dir eine neue Stelle. Ich kann dir auch nur raten, dir immer den Arbeitsplatz anzusehen, bevor du einen Arbeitsvertrag unterschreibst.
ich kann nich mehr als Him und Pinkie sagen. Die haben vollkommen recht. Ich wünsche Dir alles Gute für das Gespräch und ggf. für eine neue Suche, aber aus Erfahrung kann ich Dir nur Raten, such Dir was neues wo Du glücklich bist. Ich habe sowas ein halbes Jahr durchgemacht, und ohne Scherz ich hatte 5 Monate lang kopfweh wenn ich zur Arbeit fuhr bis ich Feierabend machte. Als ich zuhause ankam war keine Spur mehr von Kopfweh... Das ist nicht schön und vor Allem ist es das nicht wert.
Hallo Blondie,
was Du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Eine solche Situation hatte ich vor ca. 18 Jahren. Ich wurde umworben, es wurde alles getan, damit ich diese Stelle annahm und der Schock kam bereits am ersten Arbeitstag: Es war kein Platz für mich hergerichtet, kein Arbeitsmaterial, kein Telefon usw. - alles so wie bei Dir.
Ich will Dir nicht den Mut nehmen, aber ich würde an Deiner Stelle wohl kündigen. Sicher bist Du auf dem richtigen Weg, wenn Du das Gespräch suchst, allein schon, um diesen Leuten vor Augen zu halten, was da schief läuft. Aber ich denke, Du wirst auf Dauer dort nicht glücklich. Zumal Du einiges zu verkaufen hast, Dein Arbeitgeber aber diese Kenntnisse und Erfahrungen nicht nutzt. Das macht Dich auf die Dauer unnötig klein, das wäre doch zu schade. Ansonsten kann ich mich Pinkie nur anschließen.
Wahrscheinlich hast Du Dein Gespräch schon hinter Dir und ich bin zu spät. Kein Arbeitgeber ist es wert, dass man seinetwegen mit Magenschmerzen ins Büro geht. Entweder muss sich was ändern oder Du solltest wirklich woanders suchen.
Jedenfalls drücke ich Dir die Daumen. Vielleicht schreibst Du uns ja mal, was daraus geworden ist.
Hallo Blondie,
willkommen in Forum, auch wenn das jetzt mal grad kein schöner Anlass ist...das klingt ja wirklich schlimm.
Ich bin immer sehr hellhörig, wenn man mir erzählt, dass meine Vorgängerinnen relativ kurz "an Bord" waren - aus was für Gründen auch immer (war hier bei mir genauso, Gründe kann ich jetzt auch nachvollziehen). Und den Arbeitsplatz sollte man sich auch immer zeigen lassen....
Ich finde es sehr gut, dass Du jetzt als ersten Schritt erstmal das Gespräch suchst. Es kann ja auch vom Vorstand nicht gewollt sein, dass Du keinen eigenen Arbeitsplatz hast (und das noch auf Kosten Deiner Gesundheit) und dass Du nicht entsprechend Deinem Können und Fähigkeiten eingesetzt wirst. Da schmeißt man auf gut Deutsch Geld zum Fenster raus...Geh professionel und gut vorbereitet in das Gespräch, lass Dich nicht abwimmeln! Mach Dir am besten eine Liste mit Punkten, die dringend geklärt werden müssen!
Ich würde mein weiteres Vorgehen davon abhängig machen, wie man reagiert...doch ehrlich gesagt, ich habe so ein Gefühl, das wird nix mehr. So geht man nicht mit einer Kraft um, die man umworben hat und unbedingt haben wollte - oder will man sich vielleicht "nur" mit Dir schmücken? Du scheinst ja einen beeindruckenden Lebenslauf zu haben, es gibt ja Chefs, die darauf stehen und denen eine Assi als "Deko" reicht...und zum "Angeben" bei anderen (selbst schon erlebt).
Würde mich interessieren, wie es weiter geht - berichte mal! Drück Dir erstmal die Daumen für das heutige Gespräch!
Ich habe 15 Jahre Berufserfahrung als Geschäfts- und Vorstandsassistentin, Weltkonzerne wie Mittelstand, und bin nun bei einer kleinen Software-Firma gelandet, die mich unbedingt haben wollten. Sofort nach Unterschrift habe ich angefangen zu arbeiten. Vor einer Woche.
Allerdings: Ich habe keinen eigenen Arbeitsplatz - als Vorstandsassistentin! -, wurde auf einem unbequemen Stuhl im Besprechungsraum mit Laptop "geparkt", wo ich nach einer Woche immer noch sitze (habe brüllende Nacken- und Rückenschmerzen dadurch). Wenn Besprechungen sind, muss ich beim Chef im Büro am kleinen runden Besprechungstisch arbeiten. Man hat mich kaum begrüsst, meine Vorgesetzten standen für ein kurzes Begrüßungsgespräch nicht zur Verfügung, die Kollegen reden nicht mit mir (auch nicht, wenn wir alle in der Mittagspause im Pausenraum zusammensitzen), zwei der drei Vorstände haben mich gleich am 2. bzw. 3. Tag rüde angeblafft, so dass ich mir überlege, sofort wieder zu kündigen.
Nicht so sehr, weil ich eine Mimose bin - wenn ich einen Fehler mache, dann kann man mir das schon in adäquater Form sagen -, sondern mir denke, dass, wenn sich jemand schon am 2. Tag der neuen Kollegin derart nicht im Griff hat, was passiert dann nach einem halben Jahr?!? Haben ich dann zerstochen Reifen oder ein Buttermesser zwischen den Augen (kleiner Scherz!)?
Ich habe so etwas noch nicht erlebt, trotz 15 Jahren Erfahrung, kann damit auch nicht wirklich umgehen, von Respekt und dem Gefühl, dass die mich doch so unbedingt haben wollten, ist keine Spur mehr.
Ich versuche, die Sache professionell anzugehen, ohne Polemik, will morgen mit den betreffenden Vorgesetzen darüber reden. Die haben schon recht lange gesucht, ich bin die vierte Assistentin in sieben Monaten, angeblich haben die drei vor mir wg. Schwangerschaft, Krankheit und Traumjob im Ausland gekündigt. Die waren alle so Mitte 20 und nicht wie ich knapp 44. Mittlerweile habe ich den Verdacht, dass die alle schreiend da rausgerannt sind...
Wie denkt Ihr darüber? Wie soll ich mich verhalten? Schon nach einer Woche gehe ich nur noch mit Magenschmerzen ins Büro. Ich freue mich über Eure Antworten.