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25.05.2012

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Rat & Tat / Ärger im Büro

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Liegt es am Job oder an mir?
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AthenaTW  05.09.11, 11:51, Beiträge: 70druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Skalinada,

da es laut deiner Aussage "erst" 2 Monate auf dieser Stelle sind, gebe ich dir auch den Rat, erst einmal abzuwarten, jedenfalls solange, bis du sicherer in den Aufgaben wirst.

Was mir nicht gefällt ist, dass du wohl schlecht abschalten kannst nach Feierabend. Daran würde ich an deiner Stelle dringend arbeiten, denn es bringt dir nichts, wenn nicht nur dein Arbeitstag, sondern dein kompletter Tag schlecht ist, sobald dein Chef mal "seine Laune" kriegt oder generell etwas nicht klappt.

Natürlich bist auch du nur ein Mensch und nicht perfekt. Häng dir doch vielleicht mal eine Zeit lang einen Spruch (z. B. "Nobody is perfect") ins Büro, und jedes Mal, wenn du das Gefühl hast, dass du etwas falsch gemacht hast, schaust du darauf und erinnerst dich daran, dass es ok ist, Fehler zu machen. Sowas beruhigt. Und gut ist es natürlich, wenn es so angebracht ist, dass dein Chef und die Mitarbeiter es auch jedes Mal sehen, wenn sie bei dir sind und jedes Mal daran erinnert werden, dass sie an deiner Stelle mit Sicherheit auch Fehler machen würden.

Das wird schon, lass den Kopf nicht hängen. Ich weiß zwar, dass es oftmals schwer ist, aber im Notfall muss dann ein klärendes Gespräch mit dem Chef her. Und hey - du hast nichts zu verlieren, wenn du eh unglücklich bist, sondern es kann nur besser werden ;).
 
Skalinada  04.09.11, 17:51, Beiträge: 25druckenzitierenLesezeichen setzen
Vielen lieben Dank für die aufmunternden Worte! Ja, da hast du auch vollkommen recht. Vielleicht bin auch ich etwas mit der Zeit einfach sensibler geworden? Bin einfach eine optimistische und harmonische Person und habe in meinen 10 Berufsjahren sowas in dieser Art noch nicht erlebt. Ich nehme jede meiner Arbeit ernst nach bestem Wissen und Gewissen. Ich kenne die Selbstständigkeit sehr gut. Nur ich denke mir selber, ein respektvolles Miteienander dürfte auch nicht zu viel verlangt sein oder? :\ Aber ich glaube kaum, dass ich selber in der Zukunft mit seiner miesen Frust umgehen kann?. Bin kein Blitzableiter. Die Gedanken schleppe ich auch nach Feierabend noch mit. Habe dann Stimmungsschwankungen und schade mir dann nur noch selber damit. Das mit der Schulung wird nur nach Prinzip 'learning-by-doing" funktionieren, weil sie diese Software selber erfunden haben. Nun denn.. ich werde es einfach mal erst beobachten und schauen, wie sich das noch alles entwickelt wird..
 
Letzte Änderung: 04.09.11, 18:00
ironia  04.09.11, 09:09, Beiträge: 1026druckenzitierenLesezeichen setzen
hallo Skalinada,

es liegt an dir und dem Job und der ungenügenden fachlichen Vorbereitung und dem Chef, der Ventile für seinen Ärger sucht...

Es ist nie ein Faktor allein und deine Aufgabe sollte es sein, die Gründe nacheinander zu isolieren und diese versuchen zu lösen.

Es ist noch nie ein Mitarbeiter vom Himmel gefallen, der einen neuen Job anfing und gleich alles beherrschte. Das braucht Zeit, um die einzelnen Tätigkeiten zu Routine werden zu lassen. Diese musst du selbst aber auch dein Chef dir lassen. Für einen schnelleren und besseren Erfolg wären evtl. einige Schulungen angesagt wie für bestimmte Software oder in einigen dir - logischerweise - fremden Fachbereichten wie Recht. Für deine Aufgaben brauchst du spezielles Wissen, das du nicht hast, und dein Chef sollte dir die Möglichkeit geben, diese Lücke zu schließen. Und zwar nicht als "learning-by-tial-and-error", das wäre hier fatal.
Wie ich den Eindruck gewonnen habe, hat dein Chef im Moment viel Stress. Es ist seinerseits sehr inkompetent, den Ärger und Verdruss über seine eigen Situation und die Misserfolge, die er evtl. aktuell erlebt, an seinen Mitarbeitern auszulassen. Du kannst ihn aber nicht ändern, dafür deine Einstellung: es ist nicht einfach, aber versuche drüber zu stehen. Vlt kannst du ihn auch dazu bewegen sachlicher zu werden. In jedem Fall musst du mit ihm sprechen. Darüber, was alles nicht nach seinen und deinen Vorstellungen läuft, was der Grund dafür ist und was ihr dagegen tun werdet. Schritt für Schritt wirst du diese Hürden überwinden und die Freude an dem Job wieder finden. Ich wünsche dir dabei viel Erfolg und die nötige Gedulg und Unterstützung!

lg
ironia
 
Skalinada  03.09.11, 20:33, Beiträge: 25druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo ihr Lieben!

Habe mich ja seit einiger Zeit nicht mehr gemeldet und brauche diesmal einfach eure Meinung dazu. Nun ist es jetzt so, dass ich als gelernte Bürokomminkationskauffrau seit zwei Monaten einen Job als Bürokraft/Kaufmännische Fachkraft gefunden habe. Worauf ich mich super gegreut habe! Bin in einer IT Branche mit ca. 15 Mitarbeitern beschäftigt. Soweit so gut. Habe mit den Kollegen ein gutes Verhältnis, es wird untereinander geduzt, junges Team, liegt in einer super Gegend etc. Doch momentan weiß ich nicht mehr weiter und die Freude an den Job lässt mehr und mehr nach.

Die Sache ist die. Für mein Empfinden ist das Arbeitspensum recht viel, die dort an eine Kaufmännische Fachkraft gestellt werden. Oder liegt es doch an mir oder an meine Unkompetenz? Was macht im Verleich dazu eine Sachbearbeiterin?
Ich sitze erst mal vor Zwei Bildschirmen. Auf einem ist die Firmen-Software, auf der anderen Outlook sowie Skype. Musste eine komplett neue Software lernen, was auch kein Problem darstellt, weil sie zum einem die selber erfunden haben und zum anderem man mir das auch am Probetag gezeigt hat. Da diese aber sehr komplex ist, braucht man schon einige Zeit bis man die Arbeitsschritte bzw. -abläufe im System flüssig drauf hat.
Dann kommen die anderen Tätigkeiten die neben der neuen Software noch hinzukommen: wie die Telefonzentrale, Terminorganisation sowie -koordination, Reiseplanung- und buchung, Auftragsannahme und -bearbeitung, Lieferscheine erstellen, Warenausgänge verbuchen, sprich Angebote, ABs sowie - und dass bereitet mir Magenschmerzen - Mietverträge oder Kaufverträge erstellen, und die erfordern selbstverständlich höchste Konzentration! Jetzt ist es aber komigerweise so, dass seitdem ich dort angefangen habe dem Chef auffällt, dass die noch einige Altlasten haben (es wird was an der Struktur und am Inhalt der ABs und Verträge geändert und das immer in einer miesen Laune), die ich oder mit einer Kollegin zusammen dann auch korrigieren darf. Er sagt zwar, dass er mir das nicht zum Vorwurf macht, aber es mir in meiner Gegenwart trotzdem in einem unfreundlichen Ton rüberbringt. Was ich schonmal nicht nachvollziehen kann?! Dann Erstellung von Rechnungen auch Auslagenabrechnungen, Vorbereitende Buchhaltung für den Steuerberater, allgemeine administrative Tätigkeiten und Besucherempfang etc.. In den zwei Monaten habe ich schon diverse Überstunden gemacht, da ich aufgrund des Programms am Anfang einfach viel mehr Zeit brauchte und ich auch das Gefühl nicht loswerde, dass die gewünschten Anforderungen an einigen Tagen nicht zu schaffen sind?!
Ich habe die Stelle von einer Mitarbeiterin übernommen, die jetzt nur noch im Support tätig ist. Vorher hatte sie noch den administrativen Bereich hinzu gemacht. Weil ihr das zu stressig wurde, hat sie sich in den Support 'zurückgezogen'. Die Einarbeitung fand m. E. sehr kurz statt. Vllt mal gerade 2-3 Wochen, weil ich danach in ein anderes Büro gewechselt wurde. Musste seit dem ständig zu ihr ins Büro gehen, wenn ich Fragen habe. Wie dem auch sei, es passieren noch immer Fehler, und mein AG ist natürlich dann auch zurecht sauer, weil ihn das nur aufhält. Nur ich habe das Gefühl, für alles Mögliche veranwortlich gemacht zu werden?! Musste mir vom Chef schon zwei drei mal Standpauke anhören und das klang gar nicht gut. Er stellt schon meine kaufmännischen Fähigkeiten infrage und ich habe selber das Gefühl das er mir mißtraut. Und das gefällt mir gar nicht. :\

Bin einfach nur durcheinander und unglücklich.. weiß einfach nicht mehr, ob es wirklich an mir liegt oder was ich überhaupt noch denken soll? :( Ich hasse es immer morgens mit dem mulmigen Gefühl aufzustehen, ob heute hoffentlich alles reibungslos ablaufen wird?! Habe schon mit dem Gedanken gespielt mich nach einen neuen Job zu orientieren. Habe keine Lust mehr, dass er wieder die Wut und Unzufriedenheit an mir auslässt. Ich bin Stress gewohnt aber dieser psychische Druck, der manchmal entsteht - nein Danke..
 
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