Klare Formulierungen helfen Ihnen dabei, Ihre Ziele zu erreichen. Umgekehrt jedoch gibt es Wörter, die die Entschlossenheit gleich wieder infrage stellen. Wissen Sie, welche das sind? Finden Sie es heraus mit unserem Quiz.
Lachen ist/hält gesund, liebe Tippse! Jetzt hast du doch das allerbeste Rüstzeug an der Hand, wenn er mal wieder doof ist.
;-))
Ich hatte auch mal so einen Nudel-Chef, immer so durchlawieren, aber nie mal die Grenzen aufzeigen und ein Machtwort sprechen. IMHO haben seine Mitarbeiter ihn in der Hand und nicht umgekehrt.
Zum Glück hab ich nun einen neuen Chef - und der macht seinen Boss-Job (meistens) super!! *freu*
Zitat:Original geschrieben von Tippse_3000
...Wenn ich mich doch nur über Leute, die wirklich offensichtlich blöd sind, nicht mehr so ärgern würde! *Rassel schwing*
Hallo Tippse,
ich habe für dich noch den richtigen Ohrwurm, zu dem du beim Rasselschwingen noch die Hüften wiegen kannst http://www.youtube.com *grins*
Du kannst dich noch so verbiegen: es prallt eh alles an denen ab.
Also würd ich mir an deiner Stelle auch ne Teflonschicht zulegen! ;-)
Zitat:Original geschrieben von pandemonium
Halt dich tapfer - und iss die Kokosnuss einfach, anstatt sie zu werfen. Aus der Schale baust du dir dann ne Rassel und immer, wenn er dich wieder ärgert, rasselst du ein bisschen und denkst dir, was er doch für ein Affe ist - und entspannst dich dabei! ;-)
genau an dieser Stelle musste ich so lachen, dass mein Gegenüberkollege schon ganz komisch guckte... Vielen vielen Dank für diesen erfrischenden Gedankengang! Wenn ich mich doch nur über Leute, die wirklich offensichtlich blöd sind, nicht mehr so ärgern würde! *Rassel schwing*
Tatje, oje, ich sehe du hast die gleichen leidvollen Erfahrungen gemacht. Da erfüllt es einen richtig mit Genugtuung, wenn sich so einer mal selbst an seinen "Fünf-Minuten-länger-braucht-das-doch-wirklich-nicht"-Aufgaben die Zähne ausbeißt, stimmts? Das kann ich sooo gut nachvollziehen!
Wobei, ich habe fast noch Glück im Unglück: Cheffe und ich haben einen ganz guten Draht zueinander, gehen auch manchmal zusammen Mittags raus und dann kann ich sowas thematisch auch ins Gespräch einstreuen und mir von ihm eine Rückmeldung holen. Dabei hat sich schon einige Male herausgestellt, dass er die Sache ähnlich sieht wie ich. Natürlich muss ich da wirklich einen Drahtseilakt vollführen, denn ich will keinesfalls auch in Richtung "hinterm Rücken schlecht reden" abrutschen. Deshalb spreche ich nur Dinge an, wenn mir wirklich der Schuh drückt und auch möglichst allgemein und sachlich. Zum Glück fragt er meist nach. Insofern lässt er sich hoffentlich von dem Lästermaul nicht zu sehr beeindrucken, sondern vertraut eher dem, was er selbst sieht und direkt mitbekommt. Denn, ganz ehrlich, diese blöden Situationen passieren mir wirklich nur mit dem schwierigen Kollegen! Auch bezeichnend.
Leider ist mein Chef eher Kumpel als Führungspersönlichkeit, was zwar im täglichen Umgang wirklich angenehm sein kann, aber teilweise eben kritisch wird. Gerade, wenn er lieber alles laufen lässt anstatt mal ein Machtwort zu sprechen...
Hallo Tippse,
ja das sind immer üble Konstellationen, wenn Cheffe meint, einen Freund einstellen zu müssen... da hat unsereins kaum eine Chance, wenn das ne Pappnase ist. Ich hab hier auch so ein Prachtexemplar sitzen. Mir gehen schon die Nackenhaare hoch, wenn er nur mein Büro betritt. Obwohl ich ihm schon mehrfach ganz in Ruhe und sachlich erklärt habe, dass z.B. gewisse Dinge wie Mailings mit mehreren hundert Empfängern, nunmal eine Vorbereitungszeit brauchen und dass er dass doch bitte rechtzeitig mal fallen lassen möge, damit man sich schon mal oranisieren kann, jedesmal kommt er am Mittwoch an und sagt "diese Woche muss das noch raus"...und ich dumme Nuss mach das auch noch immer...So geht das mit allen Aufgaben, die er so ausgräbt und wenn ich dann sage, dass ich das diese Woche nicht mehr schaffe, weil ich auch noch andere eilige Dinge zu erledigen habe und obendrein meine Kollegin im Urlaub ist, ich also quasi gerade zwei Jobs mache, guckt er mich an wie ein erstauntes Kind. Agrrrrrr.
Als ich dann aber im Urlaub war, musse so ein blödes Konzept von ihm überarbeitet werden, eine völlig zerschossene Word-Datei - Heidenarbeit. Meine Kollegin hat abgewunken aus ihren Bergen von Aufgaben. Dann meine er, es müsse doch möglich sein, dass da mal jemand rüberguckt, das würde ja nicht länger als eine Stunde dauern. Schlussendlich musste er es selbst machen - und hat den GANZEN TAG dafür gebraucht. Als meine Kollegin mir das erzählt hat, hätte ich sie knutschen können.
Schlussendlich sind das aber die wenigen lichten Momente. Sie sitzen nunmal am längeren Hebel, diese Nieten in Nadestreifen und auch wenn sie da wo sie sind nix als Mist produzieren, es wird immer so dargestellt, als ob sie tolle Arbeit leisten und unsereins guckt in die Röhre. Da hilft wirklich nur tief durchatmen und die Vorschläge von Dunja und Eto finde ich da super. Wie ein Mantra...immer wieder zurückspielen den schwarzen Peter....irgendwann wird er schon kommen und den Mund aufmachen.
Bis dahin...halt die Ohren steif
L.G.
Tatje
Mensch Tippse, das hört sich aber nicht gut an!
Ich kann nur hoffen, dass sich dein Chef nicht von seinem "Spezi" beeindrucken lässt. Schon aus diesem Grund hast du m. E. nur eine Chance: Alles an dir abprallen zu lassen und professionell bleiben, damit dir Kollege 1 nicht am Zeug flicken kann.
Ein klärendes Gespräch ist (nach meiner Erfahrung) mit Kollegen, die dich einmal auf die Liste gesetzt haben, uneffektiv. Weil sie eigentlich wissen, dass sie sich nicht korrekt verhalten.
Vermutlich hast du ihm irgendwann mal, ohne es zu wollen, auf den Schlips getreten und nun ist er auf ewig angep...st...
Die Vorschläge von Dunja und Eto kann ich nur empfehlen, immer schön den Ball zurück spielen, bis er irgendwann (hoffentlich) entnervt aufgiebt.
Halt dich tapfer - und iss die Kokosnuss einfach, anstatt sie zu werfen. Aus der Schale baust du dir dann ne Rassel und immer, wenn er dich wieder ärgert, rasselst du ein bisschen und denkst dir, was er doch für ein Affe ist - und entspannst dich dabei! ;-)
und vielen Dank für eure Antworten. Ich denke, ihr habt schon recht: kooperativ bleiben und daran arbeiten, mich nicht mehr so drüber zu ärgern ist wohl das beste. Leider schafft man es sehr schnell, mich mit solchen mangelnden sozialen Kompetenzen auf die Palme zu bringen... Das ist dann wohl MPP, also mein persönliches Pech. Er kann auch ganz anders, nur leider eben nicht bei mir.
Ich muss mir irgendeine Strategie überlegen, mit diesem Menschen klarzukommen, ohne dass ich permanent auf der besagten Palme sitze - sonst fange ich irgendwann noch das Werfen mit Kokosnüssen an. Er ist einer von drei Männern, mit denen ich zusammenarbeite und steckt auch permanent mit Kollege #3 die Köpfe zusammen. Ich bin dabei so gut wie immer außen vor.
Leider ist er auch mit dem Chef gut befreunde; sie reden privat viel miteinander und ich habe auch konkrete Anhaltspunkte, dass er hinter meinem Rücken schlecht über mich spricht, statt die Dinge "wie ein echter Mann" direkt und frontal zu klären. Irgendwas kann demzufolge durchaus an mir kleben bleiben, ich ärgere mich also nicht nur wegen der Umgangsformen ansich.
Hallo Tippse_3000!
Eto kann ich nur zustimmen, Distanz wahren und nicht ärgern.
Vielleicht kannst Du ihn auch anders drankriegen:
Auf die Mails antworten z. B. mit
"Ich verstehe nicht genau, was Sie meinen, würden Sie das bitte präzisieren, gern auch in einem persönlichen Gespräch, ich bin nur ein Büro von Ihnen entfernt."
"Gern erläutere ich Ihnen meine Beweggründe in einem persönlichen Gespräch. Als Termin habe 14.00 h in meinem Büro vorgemerkt."
Alternativ (wenn Ihr Outlook habt) - trag doch in Deinem Kalender einen Termin ein "Rücksprache mit Herrn XY, Thema blabla, Büro Tippse_3000" und lade ihn als Teilnehmer ein.
Hübsch wäre auch, wenn Ihr eine Cafeteria oder einen Pausenraum hättet "Bei einer Tasse Kaffee im Pausenraum um 15.00 h gebe ich Ihnen gern ein Feedback zu diesem Thema".
Kapieren wird er es auch, wenn Du entweder gar nicht auf die Mails reagierst (er will was von Dir wissen!).
Oder ganz lakonisch antworten: "Vielen Dank für Ihren Hinweis". Dann ist er immer noch nicht schlauer.
"Ich kann momentan keine Stellung zu Ihrer Mail geben und komme zu gegebener Zeit darauf zurück."
"Bitte präzisieren Sie Ihre Anfrage". (Dann ist er wieder im Zugzwang).
Wenn er dann nicht erscheint - SPP (Sein persönliches Pech) und Du hast die Lacher auf Deiner Seite, denn Du warst ja durchaus kooperativ.
Lass Dich nicht auf Schriftwechsel ein, vielleicht ist er so unsicher, dass er Deine Erläuterungen nachher als Erklärung für sein Versagen braucht?
Viel Glück, starke Nerven und nicht vergessen: LÄCHELN!
LG Dunja
Ich glaube, liebe Tippse, da hilft nur die direkte Ansprache. Auf seine Mails z.B. würde ich eine stereotype Antwort schicken: "Sehr geehrter Herr Kollege, wie bereits mehrfach erwähnt schätze ich die persönliche Aussprache mehr als die Problembearbeitung per Mail. Wenn Sie also etwas klären wollen, dann bitte ich Sie, zu mir ins Büro zu kommen. Vielen Dank!"
Ansonsten: Anspielungen ignorieren oder klar nachfragen: "Geht das auch deutlicher, so dass ich als Blondine es verstehe?"
Du kannst nur sachlich und distanziert bleiben - ob Du ihm allerdings noch beibringst, wie das menschliche Miteinander funktioniert, wage ich zu bezweifeln. Sinn und Zweck der Übung muss sein, dass Du Dich nicht mehr ärgerst.
Ich habe einen Kollegen im Team, der nicht dazu in der Lage zu sein scheint, mir gegenüber Kritik direkt zu äußern. Ich bekomme dann so "nette kleine" E-Mails und ich _hasse_ es. Wiederholt habe ich ihn gebeten, eventuelle Themen direkt anzusprechen. Was mich nervt ist, dass er mich so zum Bittsteller degradiert und ich entweder zu ihm laufen muss um die Sachverhalte zu besprechen - oder ich schreibe Antworten auf die Mails. Dabei ist er es, der ein Problem hat, nicht ich. Das nervt, und er sitzt keine zwei Meter entfernt im Nachbarbüro.
Überhaupt ist er jemand, mit dem man furchtbar schlecht diskutieren kann: kein Feedback erwünscht, keine Verbesserungsvorschläge. Das nimmt er sofort persönlich. Andererseits ist ihm sehr bewusst dass er in einigen Themen von mir abhängig ist, die er bei weitem nicht so gut beherrscht wie ich. Er braucht also auf der einen Seite meine Hilfe, auf der anderen passt es ihm nicht in den Kram, wenn ich etwas umstellen oder korrigieren muss.
Ich sehe mich dann immer so in Handlungsnot, weil ich diese Behauptungen und teilweisen Unterstellungen in den Mails auch nicht einfach stehenlassen kann bzw. will. Was macht man mit so einem Exemplar?