Klare Formulierungen helfen Ihnen dabei, Ihre Ziele zu erreichen. Umgekehrt jedoch gibt es Wörter, die die Entschlossenheit gleich wieder infrage stellen. Wissen Sie, welche das sind? Finden Sie es heraus mit unserem Quiz.
Hallo little_hope,
ich denke, dass es an den Aufgaben und am Chef liegt. Das Klima zu den Kollegen ist super.
Wie ich ja schon geschrieben habe, habe ich immer selbstständig gearbeitet und ich bin am Zweifeln, ob ich mich da wirklich umgewöhnen kann, meinem Chef "total ausgeliefert" zu sein.
Hallo Zusammen,
ich finde Euch klasse - Ihr macht mir richtig Mut.
Klar habe ich heute nacht wenig geschlafen und bin mit "Bammel" heute in die Arbeit. Mein Chef hat mir heute fast keine Arbeit gegeben und hat sich ziemlich vergraben - entweder hatte er wirklich nichts oder er wollte mich zur Ruhe kommen lassen. Ich werde die Zeit jetzt nutzen, um mir klar zu werden, ob ich diesen Job weiterhin möchte oder mich nach etwas anderem umsehe. Noch fühle ich mich ziemlich unwohl bei der Vorstellung, hier das Handtuch zu werfen vor allem wenn mein Chef schon meine Probezeit verlängert. Genauso unwohl fühle ich mich aber hier.
Ich habe mir gerade schon einmal eine Telefon-Liste gemacht und einen Ringblock zum Aufschreiben des täglichen Wahnsinns habe ich auch schon.
Ich versuche auch nicht mehr so zittrig zu sein - wird schon werden...
Damit dein Chef keine Tipp- oder Rechtschreibfehler mehr findet, würde ich den Brief vor Abgabe nochmals in Ruhe lesen. Wenn du nichts findest, frage doch deine Kollegin ob sie nochmals draufschauen würde. Wenn sie auch nichts mehr findet, dann erst ab zum Chef.
Klingt vielleicht etwas doof, bringt dir aber viel mehr Sicherheit und du verlierst die Angst "was er wohl diesmal wieder findet" mit der Zeit. Dadurch wirst du dann automatisch auch etwas ruhiger.
Nimm ihre Hilfe ohne Scheu an und frage sie ruhig um Rat.
Du musst Dich schrecklich fühlen, hm? Kann es denn sein, dass Du Dich selber massiv unter Druck setzt? ... das zumindest meine ich, zwischen Deinen Zeilen zu lesen - das ist aber nur meine subjektive Einschätzung.
Ich denke, dass der Weg zum Psychologen ein guter Ansatz ist ... das wird Dir sicherlich erst mal sehr helfen.
Ich wünsche Dir eine baldige Besserung der Situation ... vielleicht versuchst Du ja wirklich, mal zur Ruhe zu kommen. Wie findest Du denn z. B. progressive Muskelentspannung nach Jacobsen: http://www.entspannungstechniken.eu
Aber jetzt geh erst mal Deinen Weg - Du machst das schon richtig! Fühl Dich gedrückt!
eigentlich haben die Kolleginnen schon alles gesagt - versuch langsam und der Reihe nach abzuarbeiten und vor allem nicht mehrere Dinge gleichzeitig zu machen. Und die Kladde, die ETo erwähnt habe ich auch - kleine Zettel gibts bei mir nicht mehr.
Nimm ruhig auch die Hilfe des Psychologen in Anspruch. Denn auch wenn - was ich sehr für dich hoffe - keine Erkrankung wie Depri oder Burn-out diagnostiziert wird, kann er dir sicher ein paar gute Hinweise geben, wie du z.B. mit deiner Angst umgehen kannst, weitere Fehler zu machen, oder dir ein paar Möglichkeiten zeigen, zwischendurch kurz zu entspannen und dich wieder neu zu konzentrieren.
Die Hilfe von deiner Kollegin solltest du ruhig annehmen. Vielleicht kann sie dir gute Tipps zur TErminverwaltung oder Arbeitstechniken geben? Als Nicht-Sekretärin direkt in ein Vorstandssekretariat zu wechseln ist auch ein großer Schritt.Und wenn sie so nett ist, wie du sie beschreibst, wird sie das sicher nicht als Schwäche auslegen.
Ich wünsch dir auf jeden Fall ganz viel Kraft und dass du deinen Job gut meisterst.
Hallo Ihr Lieben,
vielen, vielen Dank für Eure aufmunternden Worte.
Naja - Angst habe ich schon; ich gehe früh rein und habe ständig im Hinterkopf "hoffentlich klappt heute alles" - ich weiß, dass das falsch ist und ich mir so selbst das Grab schaufele - aber ich kann es nicht abstellen.
Großen Respekt habe ich vor meinem Chef auch und obwohl er nur zwei Jahre älter ist als ich, komme ich mir oft wie ein Schulmädchen vor, was vor dem Lehrer steht der ihr wieder einmal erklären muss, wo ein Komma gemacht wird und wo nicht. Leider ist mein Chef perfekt in Rechtschreibung (vielleicht weil er zwei schulpflichtige Kinder hat). Ich hatte auch immer gedacht, dass ich meine Sache dort gut mache - ist wohl nicht so.
Vielleicht hat ich mich mit diesem Job wirklich überschätzt.
Was ist noch gar nicht gesagt habe:
Ich habe gegenüber eine junge Kollegin sitzen - sehr sehr nett übrigens - Diese hat in der Übergangszeit zwischen meiner Vorgängerin und mir - also fast ein halbes Jahr - die Sekretariatsarbeiten übernommen. Mein Chef lobt Sie über alle Maßen. Ich weiß, dass er mich damit nicht unter Druck setzen möchte und auch sie selbst ist sehr hilfsbereit und hat zwischenzeitlich andere Aufgaben. Nun hat er heute nach meinem Gespräch mit der Kollegin gesprochen, dass sie mich unterstützen soll. Dies hat er mir dann auch mitgeteilt. Auf der einen Seite finde ich das total nett; andererseits aber auch total beschämend, weil ich das doch alleine schaffen möchte und ich auch weiß, dass sie mit ihrer eigenen Arbeit gut zu tun hat.
das tut mir sehr Leid für dich. Hole dir ruhig Hilfe bei dem Psychologen. So was kann dich nur stärken.
Wie ist denn das Verhältnis zu deinem Chef? Hast du vielleicht unbewußt Angst vor ihm? Das könnte dazu führen, dass du vor lauter Sorge Fehler machst, die dir ansonsten gar nicht unterlaufen wären...
Allerdings könnte es ja sein, dass der Job als Sekretärin einfach nicht das Richtige für dich ist, vielleicht bist du in der Sachbearbeitung besser aufgehoben. Denke darüber auch mal nach.
Zudem ist natürlich ein Job beim Vorstand harter Tobak, wenn du noch keine Erfahrung als Sekki hast....
Ich habe immer gern als Sekretärin gearbeitet, aber ich sehe mich auch nicht im Vorstandssekretariat...
Vielleicht bist du einfach so unglücklich, weil du im falschen Job bist...
Wenn du uns hier und da konkretere Problemsituationen schilderst, können wir dir sicherlich auch gezielt weiterhelfen.
Ich wünsche dir viel Erfolg!!
ich liebe Checklisten. Jeden Morgen drucke ich mir die Todo-Liste aus auf der auch die täglichen Aufgaben stehen. So hat man einen viel besseren Überblick und verliert sich nicht oder bekommt Hektik.
Und diese von Eto erwähnte "Kladde" ist nicht zu unterschätzen, die benutze ich auch seit Urzeiten. Manchmal werde ich deswegen schon belächelt, aber Du hast alles an einem Ort und griffbereit. Und man kann oft Tage später noch was nachvollziehen, weil man die Kladde ja noch hat.
Anja, da spielen möglicherweise Versagensängste mit. Außerdem sind die Anforderungen in einem Vorstandssekretariat völlig andere als in Deinem früheren Job, wo's um schnelle Reaktion ging. Du bist vielleicht ein Mensch, der unter Druck zur Höchstform aufläuft und sehr gut mit ständig wechselnden Anforderungen klar kommt, aber Schwierigkeiten hat bei so vergleichsweise einfachen Dingen wie Terminplanung - möglicherweise weigert sich Dein Kopf, das so richtig ernst zu nehmen.
Wenn ich Dich richtig verstehe, hat Dein Chef Dir die Probezeit verlängert. Nutz die Zeit und arbeite nach Checklisten. Ich habe mir z.B. angewöhnt, abends vor dem Nachhausegehen nochmal einen Blick in den Kalender für den nächsten Tag zu werfen. Dann kontrolliere ich meine Wiedervorlage anhand der Kalendereinträge und die Unterlagen in den Besprechungsmappen. Du kannst Dir Listen anlagen, in die Du Deine to do's einträgst und nach Erledigung abhakst. Das hat den postiven Nebeneffekt, dass Du mal siehst, wie viel Du am Tag wegschaffst. So steigt Dein Selbstvertrauen. Ich schreibe alles, was mir so "zugerufen" wird, in meine Kladde ein (ohne die gehe ich nur zum Klo...) und hake es nach Erledigung ab. Das ist eine weitere Gedächtnisstütze. Die Kolleginnen haben es ja schon gesagt: nicht Quantität, Qualität muss Dein Ziel sein, da geht auch schon ein wenig mehr Zeit für drauf. Du hast doch uns hier im Forum: frag uns Löcher in den Bauch, wir unterstützen Dich gerne. Irgendwann hast Du die nötige Souveränität, um Deinen Laden in gewohnter Qualität zu schmeißen. Aber mach Dich nicht verrückt.
Ich hatte auch lange Zeit immer ein totales Chaos. Mit der Zeit wurde es aber besser.
Ich habe einige Dinge geändert, zum Beispiel gibt es bei mir kein Ablagefach mehr. Wenn etwas abgelegt werden muss, erledige ich dies sofort. Somit ist endgültig erledigt.
Versuche Dinge, die schnell zu erledigen sind, immer sofort zu machen. Dann hast du ein Erfolgsgefühl und fühlst dich gleich besser.
In Momenten die dich sehr stressen, hilft es auch einfach mal ganz tief Luft zu holen und 2 Min einfach nichts zu tun. Kurz gesagt, die innere Ruhe wieder finden.
Du kannst nicht alles sofort umsetzen. Deshalb fange mit kleinen Dingen an und mache dies dann konsequent weiter. Solange bis dies nur noch Gewohnheit ist und dann der nächste Schritt.
Vielleicht hast du auch ein privates Problem, was dich (auch unbewusst) sehr beschäftigt und dich eventuell ablenkt.
Ich kann dir nur den Rat geben, setzte dich jetzt nicht noch mehr unter Druck. Mach eine Aufgabe fertig und kontrolliere ob alles richtig ist und dann das nächste. Mit anderen Worten: in der Ruhe liegt die Kraft!
Ich wünsche dir von Herzen, alles Gute und fühle ich gedrückt.
Hallo Anja,
du brauchst dringend eine kollegiale Aufmunterung. Fühl Dich gedrückt.
Ich stimme little_hope zu. Das hört sich wirklich nach Erschöpfung an. Du hast in Deinem alten Job nur noch funktioniert. Deine Akkus sind leer. Jetzt der neue Arbeitsplatz, sich auf neue Dinge einlassen, neue Abläufe...jetzt macht der Kopf dicht.
Ich kann mir gut vorstellen, was Dir alles durch den Kopf geht. Ich drücke Dir ganz ganz fest die Daumen, dass sich alles zum Besseren wendet.
Und hey, wenn mal wieder so ein Tag ist, schreib doch einfach hier im Forum einen Beitrag. Wir muntern Dich schon auf.
Oder fordere konkret Tipps für die Arbeitsplatz-Organisation ein. Wir helfen Dir gern!
du stehst nicht mehr so unter Stress, aber wenn du noch vom alten Job müde bist, dann legt sich das nicht einfach.
Wenn du jetzt eine ruhige Zeit hast, versuch wirklich mal langsamer zu arbeiten. Das ist unheimlich schwer finde ich, aber die Beste Möglichkeit Fehler zu vermeiden.
Hallo little-hope - hallo Him,
vielen Dank für Eure lieben Antworten.
Seltsamerweise fühle ich mich ich gar nicht ausgepowert - ich habe sogar viel weniger zu tun als in meinem alten Job!!?? Und ich habe mich so auf diese Arbeit gefreut. Eine Auszeit kann ich zwischen Weihnachten und Neujahr nehmen, ich denke, dass tut mir gut. Der Tag heute ist sowieso gelaufen - ich bin total fahrig und kann meinem Chef kaum in die Augen schauen - ich schäme mich so...
Ich werde Euch berichten, wenn ich am Mittwoch näheres weiß.
Hallo liebe Anja,
das ist ja wirklich eine Stresslage, in der Du da derzeit bist.
Aber ich kann nur little_hope Recht geben. Ich arbeite seit 25 Jahren als Sekretärin und es ist mir immer wieder aufgefallen (egal in welcher Branche ich gearbeitet habe): Unter Eile kann nichts Gutes werden. Arbeite nicht hastig und übereilt - da schleichen sich die meisten Flüchtigkeitsfehler ein. Mache eine Sache, dann die nächste Geschichte.
Und Seminar-Inhalte muss man leben, d.h. man kann sie nicht von heute auf morgen umsetzen (schon gar nicht, wenn es nur ein 1-Tages-Seminar war). Wäre es eine regelmäßige Fortbildung, würden Inhalte wiederholt und würden sich verinnerlichen.
Also ... tief Luft holen, eine Sache machen, eine Baustelle beackern, dann erst das nächste Thema anfangen.
Schreib Dir doch so manche Sachen (wie z.B. täglich Wiedervorlage vorlegen und sonstige Arbeiten, die Dir in Fleisch und Blut übergehen sollen) als Serientermin in Outlook mit Erinnerungsfunktion. Das mache ich heute noch oft, wenn es neue Sachen gibt, die ich aber nicht vergessen will.
Den Termin beim Psychologen finde ich sehr sinnvoll - da kann man Dich sicherlich schon mal unterstützen.
Wichtig wäre auch, dass Du mal ein wenig zur Ruhe kommst. Kannst Du nicht zwischen Weihnachten und Neujahr eine Auszeit haben? Ich habe nämlich das Gefühl, als wenn Du total ausgepowert wärest und dadurch gar nicht die Ruhe hast, übersichtlich und systematisch zu arbeiten. Das ist ein Teufelskreis, der Dir das Gefühl vermittelt, Du würdest Dich selbst nicht kennen.
Ich wünsche Dir erst mal ganz viel Kraft und versuch einfach mal immer zwischendurch, ruhig durchzuatmen und Dir immer kleine Zwischenziele zu setzen.
Ich werde am Mittwoch an Dich denken und Dir die Daumen drücken!!!
könnte es sein, dass du noch von deinem alten Job fertig bist? Vielleicht hast du ja ein Burn-Out-Syndrom das jetzt erst zum Tragen kommt. Ein Termin beim Psychologen ist auf jeden Fall eine gute Idee.
Ansonsten kann ich dir nur raten, dass du neuen Ideen Schritt für Schritt umsetzt und nicht alle auf einmal. Mach erst mal eine Baustelle zu und eröffne dann die neue.
Und versuch mal langsamer zu arbeiten. Das ist immer meine größte Fehlerquelle... Ich arbeite zu schnell und mache deshalb Fehler.
Hallo Ihr Lieben,
vor einiger Zeit hatte ich schon einmal geschrieben, dass meine Fehlerquote zu wünschen übrigt lässt und hatte viel Zuspruch von Euch erhalten. Leider hat sich hier bei mir keine Besserung ergeben und ich bin total verzweifelt. Ich zweifle an meinen Fähigkeiten und ob nun der Job, den ich seit seit nun 1/2 Jahr mache, wirklich für mich geeignet ist. Ich bin nun 40 Jahre alt und habe meinen letzten Job total im Griff - auch wenn ich nicht im Sekretariat war. Ich habe im Vertriebsinnendienst komplett selbstständig gearbeitet, hatte mit Regionsbetreuung, Tagungsvorbereitung, Wettbewerbsbeobachtung - aber hauptsächlich mit Beschwerdemanagementzu tun. Mit diesen Aufgaben stand ich immer am Limit und war abends total am Ende. Nun bin ich hier im Vorstandssekretariat und kann nichts mehr. Ich bringe die Termine ducheinander oder vergesse sie einzutragen; mache Fehler bei der Korrespondenz zu deutsch es vergeht fast kein Tag, an dem nicht irgendetwas schief geht. Ich hat heute nun das zweite Feedback-Gespräch mit meinen Chef. Beim ersten Gespräch vor 6 Wochen hat er schon mitgeteilt, dass er - verständlicherweise - nicht ist; hat mich aber auf ein Sekretärinnen-Crashkurs (1 Tag) geschickt. Dort habe ich auch gute Tips erhalten für die Ablage, die Alpen-Methode usw. und ich wollte dies alles umsetzen.Dann war es ein bißchen besser aber nun ist wieder genau das gleiche; das hat er mir nun heute mitgeteilt und er wollte nun genau wissen an was es liegt - aber genau das kann ich ihm nicht sagen - ich kenne mich überhaupt nicht mehr. Er ist mir nun entgegengekommen, dass er micht nicht Ende des Jahres wo meine Probezeit zu Ende ist gehen lässt, sondern mir noch etwas Zeit gibt. Aber wenn es dann wieder nicht besser wird...
Ich bin so verzweifelt, dass ich für Mittwoch bereits einen Termin beim Psychologen vereinbart habe, ob ich evtl. eine Depri habe.
Ich weiß mir keinen anderen Rat mehr....