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DIN-Quiz - Teil 10: Zahlen, Größen und Formeln in der DIN 5008

Zahlen spielen in der Geschäftskorrespondenz eine wichtige Rolle. Egal ob es sich um Telefonnummern handelt oder es um Bestellmengen und Kilometerangaben geht, die DIN 5008 macht Vorgaben, wie diese jeweils genau auszusehen haben. Testen Sie Ihr Wissen zu DIN-gerechten Zahlen, Größen und Formeln mit unserem Quiz.

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Fehlerquote wird nicht besser - Achtung lang!
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akinci  10.05.10, 16:58, Beiträge: 62druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Anja,

zu Deiner Situation fällt mir nur ein: Ach Du Sch...

Trotzdem alles hat seinen Grund. Mach Dich bloß nicht fertig, nur weil Du in diesem Job das alles verhauen hast. Was solls? Jeder Mensch ist anders, der nächste Job wird sicher andere Tücken haben aber sicher nicht so schlimm wie dieser.

Blöd ist, dass Du von einem unbefristeten Vertrag zur Zeitarbeit wechseln möchtest. Zeitarbeit ist immer mit befristetem Vertrag, und man wird weniger bezahlt. Aber nichts desto trotz besser als jetziger Job. Blöde ist natürlich, dass Du dich selbst ins Abseits geworfen hast, und dein jetziger Chef somit an einen Aufhebungsvertrag denkt. Aber ich schätze, dass es mir genauso in dieser Situation gehen würde.

Was solls Das Leben ist doch viel zu schön um es mit solchen Jobproblemen sich kaputt zu machen. Ich kann Dich sehr gut verstehen, deine Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen, mir geht es seit meinem Anfang genauso. Nur ich schüttle die Ängste, Sorgen etc. von Zeit zu Zeit von mir ab. Mal geht es wieder, mal wieder nicht. so la la.


Du findest schon den passenden Job für Dich. Mache an den Wochenenden bewusst was schönes, genieße die Sonnentage, deine Familie. Das LEben ist doch schwer genug......
 
little_hope  10.05.10, 13:56, Beiträge: 503druckenzitierenLesezeichen setzen
Zitat:
Original geschrieben von Schmatz
Entschuldigt bitte, diese Antwort wird nicht gefallen.
Aber wie kann man auf ein gutes Zeugnis bestehen, wenn die Arbeit nicht gut war. Nach eigenen Aussagen?

Es soll ja dann kein 1-er Zeugnis sein, aber auch kein total negatives. Schließlich hatten sie ja nun mal beide Probleme miteinander.

Und ich drück dir die Daumen für einen guten Job!
 
Tahama  10.05.10, 13:24, Beiträge: 506druckenzitierenLesezeichen setzen
Ein Zeugnis muss trotzdem wohlwollend sein! Besonders in diesem Fall, da ja die "Schwierigkeiten" von beiden Seiten kam.

Anja, ich drücke dich mal ganz fest und hoffe, dass du bald eine Arbeit findest, die dir richtig viel Spass macht!

Liebe Grüsse

Tahama
 
Schmatz  10.05.10, 13:07, Beiträge: 57druckenzitierenLesezeichen setzen
Entschuldigt bitte, diese Antwort wird nicht gefallen.
Aber wie kann man auf ein gutes Zeugnis bestehen, wenn die Arbeit nicht gut war. Nach eigenen Aussagen?
 
Mirabelle    08.05.10, 18:48, Beiträge: 7488druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Anja,

Ehrlichkeit hin oder her. Manchmal kann es einem auch schaden!
Wenn mir das passiert wäre, hätte ich mir längst in den Hintern gebissen. ;-)

Wie war dein Vorstellungsgespräch? Alles in trockenen Tüchern?

Nur weil du deinem Chef erzählt hast, dass dir die Arbeit keinen Spaß mehr macht und dass du dich schon umgesehen hast, ist das doch noch lange keine Kündigung. Es hätte ja auch ein Wink mit der Zaunlatte an den Chef sein können, die Arbeitsbedingungen zu verbessern!

Trotzdem scheint es dir ganz gelegen zu kommen. Daher kann ich mich dem Tipp von little_hope nur anschließen und dir raten, wenigstens auf ein gutes Zeugnis zu bestehen. Lass dich nicht allzu schnell vertreiben - vor allem, wenn du noch keine neue Stelle hast! Einen guten Arbeitsplatz zu bekommen ist heutzutage nicht immer easy, wie man sich das vorstellt. Es könnte sogar passieren, dass du vom Regen in die Traufe kommst...

Zitat:
Original geschrieben von little_hope ...Leider musste ich auch schon erfahren, wie es ist, wenn man plötzlich eine Nachfolgerin hat, aber von nichts weiß oder es anders erklärt bekommen hat...
Ich habe bei meinem letzten Job ähnliche Erfahrungen gemacht! Meine Verträge wurden ewig verlängert und nach ein paar Jahren hätten sie mich unbefristet weiter beschäftigen müssen. Sie haben damit argumentiert, dass die Finanzierung in dem Fall nicht sichergestellt sei... Im Nachhinein erfuhr ich, dass sie mit meiner Nachfolgerin hinter meinem Rücken ein VG durchgeführt haben! (Dabei hatte ich nicht mal die Absicht geäußert, dort aufzuhören, obwohl die Stelle manchmal sehr Nerven aufreibend war.)

Alles Gute und pass auf dich auf!
 
Tausendsassa    06.05.10, 20:18, Beiträge: 5647druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Anja,

ist schon manchmal eigenartig, wie es läuft.
Ich hatte gerade ein Déjà-vu-Erlebnis: Ich hatte vor geraumer Zeit fast genau das selbe AG-AN-Verhältnis, nur war ich in der Sachbearbeiter-Stelle, wo ich absolut nicht hinpasste. Ich bin und bleibe eine Assistenz.

Heute mache ich zwar auch viel SB-Arbeiten, wie vorbereitende Fibu und Auftragsverwaltung, aber eben nicht nur und vor allem mit sehr guter Anleitung und Einarbeitung vom Big Boss.
Das war mir völlig fremd bisher. Da hieß es: "Waaaaas, das können Sie nicht????"

Aber du kriegst das schon hin, bist auf dem richtigen Weg. Dein Mut zur Ehrlichkeit bewundere ich! Klasse!!

Ganz viel Glück wünscht Tausi
 
Anja69  06.05.10, 15:32, Beiträge: 58druckenzitierenLesezeichen setzen
Ach Ihr Lieben,
ja - es ist wirklich so - wir haben anscheinend nicht zusammengepasst. Aber ich bin auch zuversichtlich, dass ich schnellstmöglich einen neuen Job bekomme - auch wenn es hier im fränkischen Seenland nicht gerade einfach ist.
Einen unverbindlichen Termin beim Amt habe ich heute abend und der Vorstellungstermin morgen ist bei einer Zeitarbeitsfirma als Sachbearbeiterin im Innendienst.
Ich werde Euch weiter berichten.
Liebe Grüße
Anja
 
Tippse_3000  06.05.10, 15:10, Beiträge: 343druckenzitierenLesezeichen setzen
Oje...

Es ist schade, dass du dich in dieser Situation wiederfindest - gleichzeitig warst du in dem Gespräch mutiger als dein Chef und hast ihm reinen Wein eingeschenkt, dass es einfach nicht klappt. Mache dir bitte keine Vorwürfe, ich bin der festen Überzeugung, es ist richtig so.

Ich habe langsam tatsächlich den Eindruck gewonnen, dass ihr einfach nicht gut zusammenpasst. Und unterbewusst hast du das bestimmt auch schon lange erkannt.

Nun geht's ans Eingemachte: dein Chef ist tätig geworden, du bist es auch. Selbst wenn es im ersten Moment verletztend sein mag, dass er auf diese Weise vorgeht, machst du doch durch das Absolvieren von Vorstellungsgesprächen nichts anderes. Ich drücke dir übrigens fest die Daumen, dass die neue Stelle richtig gut zu dir passt und du sie auch bekommst!

Deiner Kollegin musste er natürlich auf ihre Frage nach der eventuellen Nachfolgerin eine plausible Antwort geben, was er auch getan hat. Wenn mit dir etwas anderes oder auch noch gar nichts besprochen ist, muss sie das nicht unbedingt wissen. Er nimmt dich damit sogar in Schutz.

Denke dran, speziell zu einem Aufhebungsvertrag gehören zwei, das heißt wenn er damit doch noch um die Ecke kommt musst du so etwas nicht unterschreiben! Das lohnt sich nur, wenn du die andere Stelle bekommst und dort sofort verbindlich anfangen kannst.

Sollte das wider Erwarten nicht klappen, unterschreibe _auf_keinen_Fall eine Aufhebungsvereinbarung. Du hast nämlich dann drei Monate lang erstmal kein Recht auf Arbeitslosengeld. In diesem Falle würde ich mit dem Chef eine betriebsbedingte Kündigung vereinbaren mit Freistellung ab dem Tag, wo deine Nachfolgerin anfängt. Wenn er dich in Punkto Kur etc. unterstützt hat, sollte er das gutheißen. Ach ja, und jetzt schnellstmöglich ab zum Amt, arbeitslos melden und Formalitäten klären.

Viele Grüße und alles Gute

die Tippse
 
Letzte Änderung: 06.05.10, 15:15
little_hope  06.05.10, 14:58, Beiträge: 503druckenzitierenLesezeichen setzen
Das ist natürlich dumm gelaufen.

Wenn du noch keinen neuen Job hast, lass dich aber bitte kündigen schon wegen des Arbeitslosengeldes...

Leider musste ich auch schon erfahren, wie es ist, wenn man plötzlich eine Nachfolgerin hat, aber von nichts weiß oder es anders erklärt bekommen hat...

Jetzt suchst du dir einen schönen Job und dann wird das bestimmt auch wieder. Pass nur auf das Zeugniss auf. Nicht dass er dir da eine reinhauen will...
 
maigret   06.05.10, 14:42, Beiträge: 2533druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Anja,

ich kann dich gut verstehen, es ist eine sehr vertrackte Situation. Aber es scheint ja fast so, als ob Chef und du nicht zusammen gepasst habt bzw. dieser Job konkret nicht so recht zu dir poasste. Man muss es dann vielleicht ohne Bitterkeit einfach auch mal so annehmen. Du warst nicht glücklich und dein Chef letztlich auch nicht. Wenn es dann so verfahren ist, ist es vielleicht wirklich eine gute Überlegung, Nägel mit Köppen zu machen.

Du hattest ja selbst mal geschrieben, dass dich im Sachbearbeiterumfeld wohler gefühlst hast, vielleicht soll es ja echt so sein?

Evtl. äußert sich dein Chef ja nur der Kollegin gegenüber so und ist bereit, dir Zeit zur Jobsuche einzuräumen? Ich kann es nicht beurteilen. Aber er muss sich ja auch an geltendes Recht halten. Wie lange bist du im Unternehmen? Wäre man denn bereit, dir eine Abfindung anzubieten oder vielleicht eine andere Position im Haus?

Geh mit positiven Gedanken in dein Gespräch morgen! Wäre es denn wieder Sachbearbeitung? Ich drücke dir die Daumen!!!!

Lass den Kopf nicht hängen, sondern sieh es mal so: wie lange willst du dich denn noch allmorgendlich in den Job quälen, der dir keine Freude macht? Das schaukelt sich doch höher und höher!

Es soll wohl nicht sein, und da finde ich ein Ende mit Schrecken besser, auch für dich selbst!

Ich habe die Hoffnung, dass dein Chef noch so kooperativ ist, dir Zeit einzuräumen.

Liebe Grüße und berichte weiter!!!
 
Anja69  06.05.10, 14:29, Beiträge: 58druckenzitierenLesezeichen setzen
Zitat:
Gestern habe ich nun mit meiner Kollegin gesprochen, dass er mit einer potentiellen Nachfolgerin - welche arbeitssuchen ist - ein sehr positives Bewerbungsgespräch geführt hat und dass diese heute (ich habe heute frei) einen Probearbeitstag vereinbart hat.

Hier stimmt der Satz nicht so ganz:
Mein Chef hat gestern mit meiner Kollegin gesprochen nicht ich.
 
Anja69  06.05.10, 14:05, Beiträge: 58druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo zusammen,
ich glaube, dass ich einen ganz großen Fehler gemacht habe...
Die Zusammenarbeit mit meinem Chef ist trotz Schulung und Kur nicht besser geworden - im Gegenteil. Jeden Morgen "graust" es mir davor, dass ich in die Arbeit gehen muss und die schönsten Tage sind die, in denen mein Chef nicht da ist. Und meine Fehlerquote - reden wir nicht darüber :-(((
Dass mein Chef nicht mit mir zufrieden ist, wundert mich nicht und wir hatten vor zwei Wochen ein erneutes Gespräch darüber.
Er hat mich auch wieder darauf hingewiesen, dass er aufgrund meiner Fehlerquote kein Vertrauen mehr und und er - wie ich sicherlich schon festgestellt habe - die meiste Arbeit selbst erledigt. Ich konnte mich dafür nur entschuldigen - ich weiß ja, dass er recht hat - aber ich fühle mich wie das Kaninchen vor der Schlange - ich kann nichts mehr umsetzen.
Und das habe ich ihm dann - natürlich etwas besser verpackt auch gesagt und ihm auch zu verstehen gegeben, dass ich ihn verstehen kann - mir aber die Arbeit auch keinen Spass mehr macht. Er hat mich dann gefragt, ob ich mich bereits nach etwas anderem suche - und ehrlich, wie ich bin habe ich "JA" gesagt. Abe auch, dass ich noch kein konkretes Angebot habe.
Er hat dann gemeint, dass er sich dann auch entsprechend umsehen werde und ich habe ihm nicht widersprochen.
Nach diesem Gespräch war ich total erleichtert, bis mir aufgegangen ist, dass ich mich dadurch selbst rausgekickt habe.
Gestern habe ich nun mit meiner Kollegin gesprochen, dass er mit einer potentiellen Nachfolgerin - welche arbeitssuchen ist - ein sehr positives Bewerbungsgespräch geführt hat und dass diese heute (ich habe heute frei) einen Probearbeitstag vereinbart hat. Wenn dieser gut ausfällt "dann haben wir bald eine Nachfolgerin und Sie (also meine Kollegin) arbeiten die Dame dann bitte ein".
Meine Kollegin hat ihn dann gefragt, ob er mir das bereits mitgeteilt hätte und was dann aus mir werden würde, wenn ich bis dahin noch keine neue Stelle hätte.
Da sagt er doch glatt "Ich habe mich da mit Frau ... mit einem Aufhebungsvertrag vereinbart"!!!!!! Hallo????????????????
Das war ein 4Augen Gespräch und das Wort Aufhebungsvertrag ist nie gefallen.
Ich habe zwar Morgen ein Vorstellungsgespräch und ich wünsche mir auch sehr, dass ich den Job bekomme, aber was wenn nicht?
Was soll ich tun?
 
Tippse_3000  18.02.10, 17:49, Beiträge: 343druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Anja,

Mensch, da habe ich ja in meiner Abwesenheit vom Forum nicht nur deine Rückkehr, sondern auch noch das ein oder andere Drama verpasst...

Alles in allem finde ich ein gesundes Vertrauensverhältnis wichtig, und es ist vielleicht nicht schlecht wenn du dort ansetzt, wo dein Chef sich schuldig fühlt wegen seiner Kollegin. Wenn er dich zu sehr unter Druck setzt, solltest du ihm das sagen.

Ich denke es entspannt eure Situation deutlich, wenn du bei so einer Sache wie mit der verschwundenen Mail sofort die Initiative ergreifst und sagst: "Ich kümmere mich darum und kläre das.", so dass er nicht selbst in die Spur gehen muss. Diese beiden Sätze sind sehr wichtig im Alltag einer Sekki. :) Dinge ganz bestimmt selbst in die Hand zu nehmen und mit einem Ergebnis zum Chef zurückzukommen stärken sein Vertrauen und dein Selbstbewusstsein gleich mit. Mit solchem Krim und Krams sollte sich dein Chef nicht selbst befassen (wollen und müssen). Wenn Mails tatsächlich verschwinden, hat das nichts mit deinem angeblichen persönlichen Unvermögen zu tun etwas richtig zu machen, sondern dann ist das eine Sache, der nachgegangen werden muss. Und dafür bist du zuständig. Du wirst es mit der zeit noch lernen, solche Problematiken zu identifizieren und richtig einzuschätzen.

Was mir an deine vorherigen Postings in der Rückschau noch auffällt: sobald dein Chef eine vermeintliche Katastrophe wie das fehlende Komma entdeckt, scheint das ein ganz großer persönlicher Dämpfer für dich zu sein. Versuche am besten, das zunächst in Relation zu sehen: ein Komma zu einem ansonsten perfekten Brief. Das ist halb so wild. Diese Sichtweise dürfte dir fürs Erste deine Arbeit erleichtern.

Außerdem habe ich den Eindruck gewonne, dass du konstruktive Kritik nicht als solche wahrnimmst, sondern sie immer irgendwo bei dir persönlich landet. Und genau das ist es eben nicht: er kritisiert nicht dich als Person, er kritisiert eine Sache. Und sagt dir sogar noch, wie du es besser machen kannst und wie er es haben will. Das finde ich für meinen Teil richtig klasse. Ich hoffe, du schaffst es für dich anzunehmen, dass konstruktive Kritik etwas GUTES ist, das dir hilft dich zu verbessern. Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden, und dein Chef spricht. ;)

Alles Gute

die Tippse
 
Skalinada  16.02.10, 18:22, Beiträge: 25druckenzitierenLesezeichen setzen
@Anja69 genau so gefällt mir deine Einstellung! Bleib so, du bist auf dem guten Weg! :)
 
Letzte Änderung: 16.02.10, 21:23
little_hope  16.02.10, 13:38, Beiträge: 503druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Anja,

ich finde es toll, dass du dich so durchkämpfst. Und mittlerweile scheint dir dein Job mehr Spaß zu machen. Du wirkst selbstbewusster.

Ich lese gerade Bücher über Kaizen und da steht, dass Fehler Schätze sind, da man aus ihnen lernen kann. Ohne Fehler gibt es keine Weiterentwicklung.

Zur Zeit bemühe ich mich, dass zu verinnerlichen. Kritik ist nur positiv. Ommm. :-)

Und du hast bestimmt auch sehr viel gelernt in letzter Zeit.

Viele Grüße
little Hope
 
Tahama  16.02.10, 13:21, Beiträge: 506druckenzitierenLesezeichen setzen
Liebe Anja

Siehst du, alles doch nicht so schlimm :o)

Wenn wieder etwas ist, einfach melden. Wir versuchen dir zu helfen.
 
Anja69  16.02.10, 13:08, Beiträge: 58druckenzitierenLesezeichen setzen
Nach Rücksprache mit unserem IT-Leiter lässt sich der Grund für das Fehlen der Mail nicht mehr nachvollziehen. Das habe ich dann auch meinem Chef so mitgeteilt und ihn gebeten, dass er mir noch einmal die Kontaktdaten des Herrn gibt. Ich möchte mit ihm persönlich Kontakt aufnehmen und die Unterlagen dann noch einmal schicken lassen. Chef hat dann gemeint, dass er die Unterlagen bereits hat und auch mit dem Herrn alles geklärt habe. Es ging ihm darum zu prüfen, weshalb die Mail nicht angekommen sei.
Wahrscheinlich habe ich einfach nur ein bißchen Paranoia.....
@Schmatz,
strengere Kontrolle bei hoher Fehlerquote ist ok. Aber Fehler bedeuten nicht automatisch, dass man sie nicht zugibt. Ich habe meinen Chef noch nie angelogen - auch wenn es oft sehr peinlich ist, stehe ich zu meinen Fehlern.
 
Etoblau    15.02.10, 18:49, Beiträge: 5501druckenzitierenLesezeichen setzen
Anna, hattest Du nicht anfangs gesagt, dass das Anliegen dieses Herrn für Deinen Chef nicht interessant war? Aber egal: wo ein Mail verloren geht, da können auch andere landen, will heißen: forsche nach und krieg raus, was da passiert ist. Spamfilter? Oder Fehler in der Adresse? Werd aktiv in der Angelegenheit und zeige Deinem Chef damit, dass Du ihn unterstützt und an einer Aufklärung interessiert bist. Er könnte sonst denken, dass Du einen Fehler vertuschen möchtest.
 
maigret   15.02.10, 18:16, Beiträge: 2533druckenzitierenLesezeichen setzen
... im Moment erscheint mir das alles nicht sehr lösungsorientiert zu sein. Wäre es denn nicht das Einfachste, den entsprechenden Ansprechpartner um erneute Kontaktaufnahme zu bitten?! Immerhin macht er sich ja die Mühe, die Mail dokumentiert doch noch erneut an euch zu senden oder zu faxen. Aber ich finde auch, interne Recherchen, woran es letzlich gelegen haben haben könnte, wichtig. Da solltest du in jedem Falle nachhaken.

Schmatz hat ja auch Recht: Andere wichtige Mails könnten schließlich auch verloren gehen; dem würde ich unbedingt nachgehen.

Aber in diesem konkreten Fall sollte man den Herren doch noch bedienen können, da sein Anliegen ja dokumentiert ist und auch Interesse besteht. Ich würde mich mal darauf konzentrieren, diesen Fall in Angriff zu nehmen und den Kunden zufrieden zu stellen. Mach Lösungsvorschläge in dieser Richtung, das sollte dein Chef eigentlich zu schätzen wissen.

Viel Erfolg dabei, liebe Anna!
 
Schmatz  15.02.10, 15:33, Beiträge: 57druckenzitierenLesezeichen setzen
Also:
1. Wenn ich einen Ausdruck habe, wo das Datum und die richtige E-Mailadresse angegeben ist, würde ich das auch prüfen. Es wäre fahrlässig, das nicht zu tun! Eventuell gehen andere wichtige E-Mails genauso verloren, nur macht sich der Absender keine Mühe nachzuhaken. Dem muss man doch nachgehen. Das hat für mich nichts mit Misstrauen zu tun.

und

2. Bei Deiner Fehlerquote wäre ich Dir gegenüber sehr misstrauisch, würde strenger kontrollieren und auch sicherlich nicht so verständnisvoll, wie Dein Chef es bis jetzt war.

Sorry, die Antwort wird nicht gefallen, ist jedoch meine Meinung.
 
Mirabelle    15.02.10, 10:10, Beiträge: 7488druckenzitierenLesezeichen setzen
Zitat:
Original geschrieben von stupsie
...Vielleicht gab es ja ein technisches Problem, von dem dein Chef nix wusste,da er ja keine EDV-Abteilung ist, und deshalb ist die Mail nicht angekommen. Woher will er denn wissen, ob der Absender die Wahrheit gesagt hat.Ich bekomme z. B. auch die Nachricht im E-Mail-Programm, dass die E-Mail abgesendet wurde, d. h. aber noch lange nicht, dass sie auch beim Empfänger angekommen ist...
Hallo Anja, genau das ist mir vor einigen Monaten auch mal passiert! Mein Kollege wartete übers WE dringend auf eine Datei von mir. Die hatte ich am Freitag abgeschickt (ihm sogar als Nachweis meine E-Mail gezeigt!) und sie kam nach 2 Tagen immer noch nicht an. Erst am 3. Tag wurde sie ihm zugestellt! Vielleicht kannst du deinen Chef doch noch überzeugen... *daumendrück*
 
Tahama  15.02.10, 09:51, Beiträge: 506druckenzitierenLesezeichen setzen
Liebe Anja

Ich kann gut nachvollziehen wie du dich fühlst.

Aber vielleicht will er ja wirklich nur der Sache nachgehen, warum die E-Mail nicht angekommen ist. Er hat bestimmt etwas Sorge, dass wirklich wichtige Nachrichten auch nicht angekommen sind. Die Sache hat bestimmt nichts mit dir zu tun.

Mach es so wie Nyota vorgeschlagen hat, geh gleich mal rüber zu deinem Cheffe und biete ihn an, dich mit der IT in Verbindung zu setzen....so sieht er, dass es dir auch wichtig ist (auch wenn es in Wirklichkeit nicht so ist)

Sollte es aber tatsächlich darum gehen, dass er dir 0 vertraut, dann würde ich mir über kurz oder lang einen neuen Job suchen. Ich könnte das nicht aushalten.
 
Nyota Uhura  15.02.10, 09:26, Beiträge: 282druckenzitierenLesezeichen setzen
Guten Morgen Anja,

misstraut er in diesem Fall wirklich dir? Oder kann es sein, dass er einfach nur eine mögliche Ursache nicht ankommender E-Mails ausfindig machen möchte? Denn es kann ja auch andere Ursachen geben z. B. Spamfilter, Fehler beim Provider etc. Das würde ich auch ausschließen wollen.

Schön wäre natürlich gewesen, dass er das auch unmissverständlich dir gegenüber zum Ausdruck gebracht hätte.

Vielleicht kannst du ihm anbieten, in der Richtung nachzuforschen. Dann sieht er, dass dir das auch wichtig ist.

Wenn es tatsächlich nur Misstrauen dir gegenüber ist, kannst du ihn wahrscheinlich nur mit der Zeit von deinen Fähigkeiten überzeugen. Halte durch!
 
stupsie   15.02.10, 09:24, Beiträge: 4517druckenzitierenLesezeichen setzen
Ich finde eine gute Basis für gutes Arbeiten ist einfach Vertrauen. Und da er das nicht hat, wüsste ich nicht, wie lange ich das so aushalten würde. Im Prinzip müsstest du ja, um dich vor ihm zu rechtfertigen, alles doppelt kopieren und auflisten und nachweisen, um dann sagen zu können, sehen Sie, ich habe diese Mail nicht erhalten. Vielleicht gab es ja ein technisches Problem, von dem dein Chef nix wusste,da er ja keine EDV-Abteilung ist, und deshalb ist die Mail nicht angekommen. Woher will er denn wissen, ob der Absender die Wahrheit gesagt hat.Ich bekomme z. B. auch die Nachricht im E-Mail-Programm, dass die E-Mail abgesendet wurde, d. h. aber noch lange nicht, dass sie auch beim Empfänger angekommen ist. Drum habe ich das mit der Lesebestätigung eingerichtet, und da weiß ich auf alle Fälle,dass die Mail angekommen ist, da wo sie hin soll.
Und wenn du kein schlechtes Gewissen haben musst, brauchst du dich auch nicht weiter zu ärgern.
 
Anja69  15.02.10, 09:03, Beiträge: 58druckenzitierenLesezeichen setzen
Wie empfohlen, habe ich mir die Äußerung meines Chefs nicht zu Herzen genommen.
Heute nun schon wieder ein Aufreger:
Er kommt heute morgen zu mir und sagt:
Also das mit dem Anrufer und der Mail lässt mir keine Ruhe. Ich möchte das ganze über die EDV überprüfen lassen, wo denn die Mail gelandet ist. Gleichzeitig zeigt er mir den Ausdruck, welcher ihm der Absender geschickt hat. Es steht der 28.01. drauf und meine Mail-Adresse. Aber wie ich ihm bereits gesagt habe, habe ich diese Mail nicht erhalten. Er gibt einfach keine Ruhe. Ich habe ihm dann nur gesagt:"Tun Sie das". Ich habe kein schlechtes Gewissen, aber ich kann nicht verstehen, weshalb er sich da so rein hängt. Ich habe aber auch keine Lust mehr, ihn zu fragen. Wenn er meint, dass er mir mißtrauen muss, dann soll er das tun. Entweder er will mich als seine Sekretärin oder er soll sich äußern, dass er mir nicht vertraut und dass er sich jemand anderen suchen möchte. Ich von selbst möchte in dieser Angelegenheit nicht mehr auf ihn zu kommen. Es tut mir leid, aber ich habe resigniert. Ich versuche meine Arbeit gut zu machen - aber mehr nicht.
Ist das verkehrt? LG Anja
 
akinci  09.02.10, 16:53, Beiträge: 62druckenzitierenLesezeichen setzen

Hallo Anja,

deine Fehlerquote wird auf jeden Fall besser. Ich kann das mittlerweile aus meiner eigenen Erfahrung bestätigen. Nun bin ich 1 Jahr und 2 Monate in meinem job. Erst jetzt nach diesem einen Jahr habe ich meine Fehlerquote reduziert. Ich hatte genau wie du auch so viele Fehler und war genauso frustriert. Das ergibt sich eben nach einer gewissen Zeit alles. Ich hatte mir auch Vorwürfe gemacht, dass mein Chef mir nicht vertraut, weil ich eben vergesse, Fehler mache... Ich habe mir irgendwann vorgenommen, dass was passiert so stehen zu lassen und weiter daran zu arbeiten es besser zu machen. Wichtig war aber auch immer, dass ich für meine Fehler immer ehrlich stand. Habe mich nicht versucht irgendwie herauszureden. Wenn Fehler passieren, dann eingestehen, sich das merken, und versuchen diese nicht wieder zu machen.

Immer Kopf hoch und weiter
 
Adelhe  09.02.10, 11:53, Beiträge: 20druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Oisen,
sollte das nicht Rückgrat heißen? Also der rückwärtige Teil eines Menschen, z. B. die Wirbelsäule und hier sinngemäß einfach ein starker Rücken??
@Anja
Dein Chef scheint ja unglaublich unausgelastet zu sein, wenn er sich um solch bedeutende Anrufer mit dieser Intesität kümmern kann. Ich tippe mal auf Profilneurotiker?
Lass dich ja nicht aus der Ruhe bringen, denn DU bringst es doch: die qualifizierte Leistung!!!
Grüßle aus Stuggitown oder auch Stuttgart genannt
Adelhe
 
oisen  09.02.10, 11:45, Beiträge: 547druckenzitierenLesezeichen setzen
Hallo Anja,

gibt es eigentlich so etwas wie Feedback in Eurer Firma? Dann würde dieses Thema einmal angesprochen. Also wenn er Dich einschätzt. Dann wird er Dir bestimmt mitteilen, ob er festgestellt hat, dass Du viel souveräner arbeitest, weniger Fehler machst. Ansonsten würde ich es so machen, dass ich jetzt nicht darauf reagiere, dann aber, so sich die Möglichkeit gibt, beim nächsten Mal den Chef drauf anspreche, sollte er wieder so etwas sagen.

Aber es ist ja Sünde, wenn Du Dich jetzt noch lange darüber ärgerst. Genau, nimm es jetzt so hin und hoffe, dass das nie wieder passiert ;-)

OISEN
 
Tahama  09.02.10, 08:33, Beiträge: 506druckenzitierenLesezeichen setzen
Liebe Anja

Ich kann gut verstehen, dass dich diese Reaktion kränkt. Nimm es dir bitte nich so sehr zu Herzen.

Vielleicht führst du noch einmal ein Gespräch mit ihm und fragst mal nach, warum er dir nicht voll vertraut. Ist es "nur" wegen deiner ehemaligen Fehlerquote, oder hat er tatsächlich mal schlechte Erfahrung mit seiner rechten Hand gemacht?
 
Skalinada  08.02.10, 22:07, Beiträge: 25druckenzitierenLesezeichen setzen
Also ich kann Anja absolut vestehen. Ich hatte auch so einen Chef, "den ungläubigen Thomas", der mir gegenüber - unbegründeterweise- mißtrauig war und mir öfter Dinge unterstellte. Ich persönlich finde so ein Verhalten einfach traurig. Immerhin bist du seine 'rechte Hand'. Denn es ist auch gleichzeitig eine indirekte Beleidigung dir gegenüber. Es will einfach bei ihm nicht fruchten. Und Gott sei Dank, wirst du nicht so tief sinken und das Verlangen haben zu lügen. So viel Niveau und Anstand besitzt du! Schließlich bist du eine selbständige und intelligente Frau, die zu ihren Taten steht und die "Stärke" besitzt Fehler einzugestehen!! Ich wünsche dir zumindest jede Menge positive Energie und zeig ihm mal die Hörner, wenn bei ihm wieder mal Skepsis aufkommt ;) Dir bleibt nicht viel übrig als ihn nur mit Worten zu fragen woher seine Zweifel kommen?
Es macht ihn einfach zu einem nüchternen Wirklichkeitsmenschen, der nur richtig erkennen will, um richtig zu handeln..
 
Letzte Änderung: 08.02.10, 22:09
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