Klare Formulierungen helfen Ihnen dabei, Ihre Ziele zu erreichen. Umgekehrt jedoch gibt es Wörter, die die Entschlossenheit gleich wieder infrage stellen. Wissen Sie, welche das sind? Finden Sie es heraus mit unserem Quiz.
Zitat:Original geschrieben von Etoblau
Mitarbeitergespräche sind u.a. auch dazu da, sich GEGENSEITIG ein Feedback zu geben. Warum hast Du das denn akzeptiert beim letzten Mal, dass er sich nur daran erinnern konnte, dass Du ein einziges Mal die Beherrschung verloren hast? Ich hätte gelacht und ihn gefragt, ob er nachvollziehen könne, wie oft Du Dich entsprechend stark am Riemen gerissen hast.
Das habe ich getan, daraufhin gab es nur ein "entsprach den Erwartungen" (es gibt auf dem Gesprächsbogen nur +, - und =). Und ich gab ihm mit auf den Weg, dass er sein Verhalten gegenüber anderen Mitarbeitern in Streßsituationen verbessern muss.
Zitat:Original geschrieben von Etoblau
Mein Tipp: geh ganz schnell noch den Spiegel kaufen und nimm das zum Anlass, die gesamte Situation aus Deiner Sicht mit ihm zu besprechen.
Gute Idee: Ich habe noch einen Spiegel bekommen. Ich werde Euch berichten ;-)
Nattfari, das ist alles nicht sehr schön und ich kann Deinen Frust und Ärger ein wenig nachvollziehen - aber eben nicht voll und ganz. Kann es sein, dass Du ein bisschen darauf baust, dass Dein Chef allein merken soll, was er an Dir hat? Das hat er bestimmt schon längst (ansonsten hätte er bestimmt Deine Vertretung um den Kauf der Zeitschrift gebeten), aber er wird nicht von selbst darauf kommen, Dein Gehalt nach oben anzupassen. Mitarbeitergespräche sind u.a. auch dazu da, sich GEGENSEITIG ein Feedback zu geben. Warum hast Du das denn akzeptiert beim letzten Mal, dass er sich nur daran erinnern konnte, dass Du ein einziges Mal die Beherrschung verloren hast? Ich hätte gelacht und ihn gefragt, ob er nachvollziehen könne, wie oft Du Dich entsprechend stark am Riemen gerissen hast. Du hast doch auch immer eine Möglichkeit zur Reaktion, nutze sie und stecke nicht betroffen den Kopf unter die Flügel, traurig darüber, dass er wieder kein Lob losgelassen hat.
Mein Tipp: geh ganz schnell noch den Spiegel kaufen und nimm das zum Anlass, die gesamte Situation aus Deiner Sicht mit ihm zu besprechen. Wenn er aus dem Urlaub zurückkommt, dann ist er bestimmt erholt und gut gelaunt. Du scheinst ja eine Menge Verständnis für ihn zu haben, denn Du erkennst, wann er autoritär reagiert (bei Überforderung) und dass er offensichtlich unter einem Burn out-Syndrom leidet. Es wäre schade, wenn durch "Sprachlosigkeit" eine Situation entstünde, in der Du es nicht mehr aushalten kannst.
Auweia Nattfari... das hört sich ja ganz schön verzwickt an!
Erstmal dein armer Chef, BURNOUT??? Damit ist jawhohl nicht zu spaßen.
Und dann natürlich DU! Lass dich mal in den Arm nehmen und drücken *knuddel*
Ich habe leider keinen guten Rat für dich, aber ich bin mir sicher, dass du hier noch einige bekommen wirst.
Hast du ihm denn mal gesagt, dass du mit "Mein Chef wechselt zwischen kumpelhaftem Verhalten, pseudo-vertraulich, und andererseits sehr strengem autoritären Verhalten, wenn er nicht weiter weiß" nicht umkannst?
Ich wünsche dir viel Kraft, um diese Situation durchzustehen!
Hallo zusammen, danke für Eure Rückmeldungen! Ihr habt schon recht, da hat sich einiges an Frust aufgestaut. Normalerweise spreche ich auch immer an, wenn mich etwas stört, doch in letzter Zeit ist es einfach zu viel. Mein Chef steckt z.Z.selbst mitten im Burnout und kann auch nicht mehr schultern. Teilweise erzählt er mir Privates, doch wie es in mir aussieht, ist unerheblich. Beim letzten Personalgespräch hat er als einzig nenneswertes Ereignis angesprochen, dass ich einmal die Beherrschung verloren habe, weil ich überfordert war. Normalerweise passiert mir sowas nicht, weil ich sehr professionell bin. Im letzten Jahr war ich gesundheitlich arg angeschlagen und ohnehin nah am Wasser gebaut. Mein Chef wechselt zwischen kumpelhaftem Verhalten, pseudo-vertraulich, und andererseits sehr strengem autoritären Verhalten, wenn er nicht weiter weiß. Das ist keine gute Mischung und ich dachte, ich käme damit klar, doch zunehmend merke ich, dass mir das nicht mehr gelingt. Bisher fühlte ich mich auch von ihm gewertschätzt, jetzt scheint alles nur noch selbstverständlich zu sein. Das geringe Gehalt ist da nur ein Pünktchen auf dem "i".
Hallo Nattfari,
ich glaube, da hat sich Wut und Enttäuschung bei Dir aufgebaut. Er hätte die Mail Deiner Kollegin ins Büro schicken können, aber offenbar hält er Dich für verlässlicher. Vielleicht wollte er, dass Du die Mail noch letzte Woche bekommst, bevor die Zeitschrift hier auch nicht mehr erhältlich ist?
Ich sehe die Lektür von Spiegel in einem dienstlichen Zusammenhang (er wollte ja kein Hochglanzmagazin mit Bunnies drauf) und hätte die Zeitschrift gekauft. Wenn er öfters Deinen privaten Account benutzt, wäre die Übergabe der Zeitung eine gute Gelegenheit gewesen, das Thema anzusprechen.
Kleine private Anmerkung: Er ist Dein Chef und kann Dir Anweisungen geben. Wäre mein Ex-Chef doch nur mal halb so freundlich bei seinen Formulierungen gewesen!
Die wirkliche Ursache für Deine Verärgerung sehe ich in dem Satz "Ich verdiene das Gehalt ... kann ich nur träumen". Überprüf doch mal Deine Arbeitsplatzbeschreibung und recherchiere ein Gehalt dafür.
Kopf hoch, wenn das hier die Ausnahme war, würde ich es nicht so eng sehen, andernfalls musst Du dringend mit ihm reden.
Viel Glück! Dunja
...sehe das ähnlich wie Honey.So eine Zeitschrift ist ja schnell besorgt. Wenn Du sonst gut mit Deinem Chef auskommst, hätte ich es gemacht. Allerdings, wenn es sich häuft, dass er Dich auch privat anmailed, ansimst oder so für dienstliche Arbeitsaufträge würde ich dem sehr wohl einen Riegel vorschieben. Deine Vertretung mochte er wohl mit diesem "privaten Kram" nicht behelligen, oder? Habe ich oft selbst erlebt, wenn jemand für mich Vertretung machen musste...dann konnte mein damaliger Chef auf ein Mal die privaten Sachen auch alleine erledigen. Ist ihm wohl zu blöd gewesen....
auf der einen Seite kann ich deine Empörung gut verstehen. Irgendwann ist auch mal Feierabend und die Zeitschrift (habe erst gedacht, du meinst einen Spiegel-Spiegel) hätte auch deine Vertretung kaufen können.
Warum hat er die denn nicht gefragt?
Auf der anderen Seite finde ich diese Email / Anweisung nicht ganz so schlimm und wenn Chef sonst immer lieb und nett ist, dann hätte ich die Zeitschrift vielleicht auch besorgt.
Kommt das denn öfter vor, dass du ausserhalb der Dienstzeiten was für ihn machen sollst?
Und wie geht er sonst mit dir um?
Bist du öfter A**ch vom Dienst?
Hallo zusammen, ich war am letzten Freitag ganztägig in einer Ersthelferschulung und hatte in Outlook eine Abwesenheitsnotiz eingestellt. Mein Chef, der z.Z. im Urlaub ist, wußte das auch. Meine Vertretung hat alles Nötige übernommen. Am Freitag Abend checke ich meine privaten E-Mails und entdecke darin eine E-Mail von meinem Chef (von Mittags) mit folgendem Wortlaut:"Hallo (...),Kannst Du mir den Spiegel von dieser Woche noch kaufen? Hier auf Kreta habe ich ihn nicht gefunden.Vielen Dank und viele Gruesse (...)". Dazu ist zu sagen, dass mein Chef Arbeitsanweisungen immer so formuliert. Als Gefallen verpackt, aber als Anweisung gemeint. Ich fand es eine Frechheit! Vor allem als ich heute ins Büro kam und meine dienstlichen E-Mails überprüfte, war dort keine E-Mail zum Thema "Spiegel". D.h. er hat bewußt die E-Mail an meinen privaten Account geschickt. Ich verdiene das Gehalt einer Teamassistentin, von Erhöhung kann ich nur träumen und bekomme eine Anweisung von meinem Chef nach Arbeitszeit. Wie seht Ihr das? Ich habe ihm natürlich keine Zeitung gekauft.