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DIN 5008Fehlt Ihnen ein wichtiger Sekretariats-Begriff oder möchten Sie unser Glossar ergänzen? Dann schicken Sie uns eine Email mit Ihrem gesuchten Schlagwort oder Ihre Erläuterung an: redaktion@sekretaria.de. Wählen Sie bitte einen Anfangsbuchstaben oder geben Sie ein Schlagwort ein.Suche nach AnfangsbuchstabeSuche nach Schlagwort Schlagwort Satzzeichen (Ausrufezeichen, Doppelpunkt, Fragezeichen, Komma, Punkt, Semikolon) folgen einem Wort ohne ein Leerzeichen. Nach dem Satzzeichen wird allerdings immer ein Leerzeichen gesetzt. Eine Ausnahme bildet der Gedankenstrich. Ihm steht immer ein Leerzeichen voran und wird auch durch eine Leerstelle abgeschlossen. Folgt dem Gedankenstrich allerdings ein anderes Satzzeichen, so steht dieses ohne Leerstelle direkt hinter dem Gedankenstrich. Anführungszeichen umschließen Wörter oder Wortgruppen ohne Leerzeichen. Dasselbe gilt für sogenannte halbe Anführungszeichen und Klammern. Der erste Eindruck ist entscheidend - der letzte bleibt. Das Briefende sollte daher eine positive und persönliche Formulierung enthalten. Hier einige Beispiele:
- Ich freue mich auf Ihre Antwort.
- Vielen Dank für Ihr Verständnis.
- Bitte senden Sie uns den Vertrag unterschrieben zurück. Danke!
- Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
- Alles Gute und bis bald.
- Haben Sie Fragen oder benötigen Sie weitere Informationen, dann rufen Sie mich einfach an: (0 89) 22 44 33.
- Ihre Bestellung führen wir schnell und zuverlässig aus. Darauf können Sie sich verlassen!
Die Schrift ist ein Transportmittel für den Sinn, den Sie an den Leser vermitteln wollen. Deshalb sollte die Schrift zur Grundaussage Ihres Unternehmens passen. Damit meine ich, dass Sie eine klare, moderne Schrift als Korrespondenzschrift wählen sollten, wenn Ihr Unternehmen modern ist.
Dies könnte zum Beispiel die Arial oder die Tahoma sein. Ein technisch ausgerichtetes Unternehmen wird ebenfalls eine Schrift mit klaren Formen wählen - vielleicht die sachlich wirkende Eurostile. Anders ein Haus, das sich zum Beispiel der traditionellen Heilkunst verschrieben hat. Dieses sollte eher eine Schrift wie die Times New Roman oder die Baskerville wählen, die Tradition ausdrücken. Bei der Auswahl der Schrift lassen Sie sich am besten von einem guten Grafiker beraten. Einen Überblick über Schriften und deren Wirkung können Sie sich auch unter www.linotype.com verschaffen.
Auf jeden Fall sollte die gewählte Schrift zum übrigen Erscheinungsbild, insbesondere zum Firmenzeichen, passen und konsequent in allen Schriftstücken verwendet werden. Je eigenständiger die Schrift ist, desto eher wird auch der optische Eindruck, den Ihre Korrespondenz erweckt, unverwechselbar und wiedererkennbar sein. Einige Unternehmen wählen bewusst Schriften, die sonst selten verwendet werden oder lassen sich sogar eine eigene Schrift anfertigen. So weit muss man nicht gehen. Es reicht, aus dem vielfältigen vorhandenen Angebot, die passendste Schrift auszusuchen.
Machen Sie bitte nicht den Fehler, einen zu kleinen Schriftgrad zu wählen. Bei Briefen sind Schriften in 12 Punkt besonders gut lesbar. Sollten Sie einmal in Versuchung geraten, die Schrift zu verkleinern, damit Sie nicht wegen ein oder zwei Zeilen eine weitere Seite brauchen, wenden Sie lieber folgenden Trick an: Verkleinern Sie die Leerzeilen auf 8 Punkt. Das spart Platz ohne die Lesbarkeit zu beeinträchtigen und wird nicht negativ bemerkt.
Der Rand spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Schreiben wir zu weit nach rechts raus, werden die Zeilen sehr lang und die Lesbarkeit leidet. Außerdem schaut es nicht gut aus.
Auch hier ein Tipp:
Der rechte Rand sollte so eingestellt sein, dass Ihr Text auf einer Linie mit dem Firmenschriftzug endet - vorausgesetzt, Ihr Logo ist rechts platziert. Sonst sind zwei Zentimeter eine gute Hausnummer.
Links empfiehlt die DIN 5008 einen Rand von 24,1 Millimetern.
Bei mehrseitigen Briefen sollten Sie die Seitenzahl im Briefkopf erwähnen. Verwenden Sie die Schreibweise mit Gedankenstrichen und zentrieren Sie die Seitenzahl. – 2 – Den endgültigen Vertrag erhalten Sie voraussichtlich in drei Wochen. Bitte prüfen Sie den Entwurf und senden Sie ihn dann mit Ihren Ergänzungen und Korrekturen an uns zurück. Achten Sie auf einen ausreichenden Abstand zwischen der Seitenzahl und dem Brieftext. Weisen Sie unten rechts auf der ersten Seite des Briefes durch drei Punkte darauf hin, dass es eine Folgeseite gibt. Getrennt wird nach Sprechsilben, d. h.: Geschriebene Wörter trennt man am Zeilenende so, wie sie sich bei langsamem Sprechen in Silben zerlegen lassen. Zwar galt diese Regel auch schon nach der alten Rechtschreibung, doch gab es hier eine Reihe von Ausnahmen. So konnten bislang Einzelvokalbuchstaben am Silbenanfang nicht abgetrennt werden - nun aber ist die Trennung von E-sel möglich. Praxis-Beispiel
Hinweis
Die konsequente Einführung der Trennung nach Sprechsilben vereinfacht die Silbentrennung ganz erheblich. Die Abtrennung von Einzelvokalbuchstaben am Ende macht natürlich keinen Sinn, weil der Trennungsstrich ja genauso viel Platz einnimmt wie der Buchstabe! Trennen Sie also nicht: Famili-e. Wenn Sie bestimmte Wörter langsam aussprechen, werden Sie merken, dass die Zerlegung nicht immer ganz eindeutig ist. Probieren Sie es mal mit Hopfen, impfen und rosten. Es ginge tatsächlich: Praxis-Beispiel
Ho-pfen oder Hop-fen, im-pfen oder imp-fen, ro-sten oder ros-ten. Bei diesen Wörtern stehen zwischen den Vokalbuchstaben (in Hopfen also zwischen o und e, in impfen zwischen i und e) zwei oder mehr Konsonantenbuchstaben (in Hopfen -pf-, in impfen -mpf-). Deshalb haben Sie zwei Möglichkeiten, diese Wörter in Sprechsilben zu zerlegen. Für diese Fälle gibt es eine einfache Regel: Teil II: Stehen in einfachen Wörtern zwischen Vokalbuchstaben zwei und mehr Konsonantenbuchstaben, kommt nur der letzte Konsonantenbuchstabe auf die neue Zeile. Beispiel: Trennungen bei mehreren Konsonanten
Sie sehen, dass diese Regel für Hopfen und impfen keine Änderung bringt, wohl aber für rosten: Die Ihnen sicher bekannte Regel, wonach st nicht getrennt werden durfte, brauchen Sie nun nicht mehr zu beachten. Kommt bei der Trennung nur der letzte Konsonantenbuchstabe in die neue Zeile, bedeutet das für Fremdwörter mit Konsonant + l, n oder r, dass diese Buchstabenkombinationen auseinander gerissen werden; z. B. nob-le oder Zyk-lus. Das war nach der alten Regelung verboten. Falls die neue Regelung hier gegen Ihr Sprachgefühl geht, dürfen Sie aber weiterhin trennen wie bisher. Auch bei Wörtern aus dem Griechischen oder Lateinischen können Sie jetzt zwischen der alten Regelung, die sich nach der Wortbildung richtete (Hekt-ar), und der Silbentrennung (Hek-tar) wählen. Beispiel: Fremdwörter trennen
Eine Wahlmöglichkeit haben Sie auch bei Wörtern wie: Praxis-Beispiel
da-rum/dar-um, ei-nan-der, ein-an-der, wa-rum, war-um. Eine einheitliche Linie bei der Trennung am Zeilenende könnte in Ihrem Betrieb sein: Entscheiden Sie sich für die regelhaften Trennungen und verzichten Sie auf die alten Trennungen, wenn alt und neu gelten. Dann gibt es auch bei der Trennung von Fremdwörtern keine Zweifelsfälle mehr! Hinweis
Bei der Trennung von Fremdwörtern nach der neuen Rechtschreibung können Sie nichts mehr falsch machen! Stehen Buchstabenverbindungen wie ch, sch, ph, rh, sh oder th für einen Konsonantenbuchstaben, so trennt man sie nicht. Dasselbe gilt für ck. Praxis-Beispiel
Vermeiden Sie die "Altbauer-haltung" Bisher hatten wir es mit einfachen Wörtern zu tun. Für zusammengesetzte Wörter gilt, dass sie zwischen den Bestandteilen getrennt werden (was sich ja fast von selbst versteht): Praxis-Beispiel
Getrennt wird auch zwischen Vorsilbe und Stamm: Praxis-Beispiel
Teilweise ganz lustige, aber irreführende Trennungen sollten Sie hier jedoch vermeiden: Praxis-Beispiel nicht Altbauer-haltung, sondern Altbau-erhaltung, nicht Sprecher-ziehung, sondern Sprech-erziehung, nicht Seeu-fer, sondern See-ufer, Wachs-tube nur, wenn Sie auch die Tube Wachs meinen, und nicht die Wach-stube. Vermeiden Sie in Ihren Briefen Substantivierungen, denn sie geben Ihrer Korrespondenz ein unpersönliches und bürokratisches Image. Verwenden Sie stattdessen Verben. Das wirkt lebendig und aktiv. Hier einige Beispiele:
Substantivierung Bei diesem Tipp geht es nicht darum, keine Hauptwörter mehr zu verwenden. Vor allem Wörter, die auf "ung" enden, sollten Sie jedoch möglichst oft durch das entsprechende Verb ersetzen. |
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