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DIN 5008Von A wie Abkürzung bis Z wie Zeitangaben - in unserem DIN 5008-Lexikon finden Sie alle relevanten Korrespondenz-Stichworte von A-Z. Damit gestalten Sie Ihre Geschäftsbriefe mit Sicherheit DIN-gerecht! Über die alphabetische Sortierung kommen Sie mit einem Mausklick zur richtigen Information. Wählen Sie bitte einen Anfangsbuchstaben oder geben Sie ein Schlagwort ein.Suche nach AnfangsbuchstabeSuche nach Schlagwort Schlagwort Wie steht es um Ihre Merkfähigkeit?Erinnern Sie sich noch an die Rudi-Carrell-Show? Stellen Sie sich vor, Sie sind der Kandidat, der am Ende der Sendung am laufenden Band sitzt und sich die Preise merken soll. Prägen Sie sich bitte die folgenden "vorüberziehenden" Gegenstände ein. Lesen Sie die Liste zwei- oder dreimal gründlich durch und versuchen Sie, sich dabei so viele Punkte wie möglich zu merken:
Gedächtnistraining mit FantasieMit den herkömmlichen Methoden werden Sie es wahrscheinlich nur auf etwa acht oder neun Punkte bringen. Wir zeigen Ihnen nun, wie Sie sich ganz leicht alle Gegenstände dauerhaft einprägen können: Indem Sie nämlich Ihr bildhaftes Vorstellungsvermögen einsetzen. Das heißt, Sie verknüpfen das, was Sie sich merken wollen, zu einer lustigen kleinen Bildergeschichte. Diese Vorstellungen dürfen lebhaft und sogar ein wenig absurd sein. Je außergewöhnlicher Ihre inneren Bilder sind, umso leichter werden Sie sich später an alles erinnern! Die Gegenstände auf dem Fließband könnten Sie sich z. B. folgendermaßen einprägen: Sie öffnen den Elektroherd und aus der Klappe rollt, wie von Geisterhand bewegt, ein Paar Inlineskates heraus und überfährt mit quietschenden Rädern das Modellkleid. In diesem Moment schaltet sich aus Protest die Stereoanlage ein und spielt das Lied vom "knallroten Gummiboot", das dann auch prompt vorbeifährt. In diesem Schlauchboot steht ein ziemlich hoher Basketballkorb, in den Sie nun gekonnt das Spanisch-Wörterbuch hineinwerfen. Es fällt durch die Maschen und genau in den darunter stehenden Miniatur-Oldtimer, der sofort davonbraust, sich aber in der Bettwäsche verfängt, die auf der Leine zum Trocknen aufgehängt ist. Beim Bremsen purzeln die beiden Barhocker aus dem Auto, weil sie nicht angeschnallt waren, und vor lauter Zorn fangen sie an, das Auto mit dem Geschirr (Speiseservice) zu bewerfen. Sie hören erst damit auf, als ihnen der Oldtimer zur Versöhnung mit den Eintrittskarten winkt. Wenn Sie diese kleine bildhafte Fantasiegeschichte konzentriert vor Ihrem inneren Auge mitverfolgt haben, brauchen Sie jetzt nur an den ersten Begriff zu denken ("Elektroherd") – und sofort werden Ihnen die anderen Gegenstände auch wieder einfallen. Versuchen Sie es einmal! Extratipp: Ihre Fantasie hat hier freien Spielraum; keine Idee kann zu absurd, zu ausgefallen sein, um nicht ihren Zweck zu erfüllen! Jonglieren Sie mit Ihren Vorstellungen, kreieren Sie Neues, Ungewöhnliches. Was Sie hier tun, geht über das rein "fotografische" Gedächtnis hinaus. Sie betätigen sich gewissermaßen als Regisseur eines inneren Films, den Sie nach Herzenslust ausgestalten dürfen. Gedächtnisübungen – so sind sie noch effektiverWenn Sie sich in Ihrer Fantasie einen inneren Film gestalten, dann denken Sie dabei an die folgenden Ratschläge:
Extratipp: Üben Sie im Alltag! Es gibt sicherlich so manche Gelegenheit, kleine Gedächtnisübungen einzuflechten und sich fast beiläufig wichtige Dinge einzuprägen, statt sie wie gewohnt aufzuschreiben. Das können z. B. Einkaufs- oder Erledigungslisten sein, Besorgungen oder Termine und vieles mehr. Auch Ihre Fantasie können Sie trainierenEs gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Vorstellungsvermögen gezielt zu unterstützen. Dazu gehören ganz einfache Übungen wie z. B. die folgenden:
Versuchen Sie bei diesen Vorschlägen, alles so plastisch wie möglich zu sehen. Je schärfer Ihr Blick für die Kleinigkeiten wird, umso schneller und exakter werden die Fantasiebilder vor Ihrem inneren Auge entstehen, die Sie für Ihre Verknüpfungen beim Gedächtnistraining brauchen! Extratipp: Vielleicht ist es Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Bilder häufig sehr viel einprägsamer wirken und in vielen Situationen mehr Informationen vermitteln als "nüchterne" Worte. Nicht von ungefähr meint ja auch der Volksmund: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte." Wenn Sie sich z. B. komplexere Sachverhalte einprägen wollen, genügt auch hier wieder jeweils ein einziges Bild als Informationsträger, das Sie sich kurz und konzentriert auf Ihrer inneren Leinwand vorstellen. aus: Geisselhart, Roland R./Hofmann, Christiane: Memory – Gedächtnistraining und Konzentrationstechniken Premium-Tools zum Thema
Erstellt am: 29.01.2010 10:41, Letzte Änderung: 07.03.2010 23:37 |
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