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daily vokabelmail
24.05.2012

Your phrase today:

That smells fishy to me.

Do you know what it means?

meaning



DIN 5008

Von A wie Abkürzung bis Z wie Zeitangaben - in unserem DIN 5008-Lexikon finden Sie alle relevanten Korrespondenz-Stichworte von A-Z.

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Was Sie in der Familienpause gelernt haben

Eigentlich sollte sich jeder Arbeitgeber über eine berufstätige Mutter freuen. Die Wirklichkeit sieht aber leider anders aus. Wenn eine Frau sich nach der Familienpause entschließt, ins Berufsleben zurückzukehren, trifft sie oft auf Vorurteile und Hindernisse, die den Wiedereinstieg erschweren. Egal, ob Ihre Rückkehr in den Job noch in ferner Zukunft liegt oder ob Sie sich bereits auf neue Stellen bewerben – machen Sie sich bewusst, dass Sie sich im Familienalltag viele Fähigkeiten und Kenntnisse angeeignet haben, mit denen Sie im Beruf punkten können. Einem potenziellen Arbeitgeber können Sie deshalb souverän gegenübertreten.

  • Sie sind engagiert: Wer trotz terminlicher oder organisatorischer Hindernisse bereit ist, sich wieder ins Arbeitsleben zu stürzen, bringt bereits ein hohes Maß an Engagement und Einsatzbereitschaft mit. Dazu zählt auch die Motivation, sich selbst bei auftretenden Hindernissen (wie z. B. Kinderkrankheiten oder Ferienzeiten im Kindergarten) für den Job einzusetzen und nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
  • Sie sind entscheidungsfreudig: Mütter sind es gewohnt, kurzfristig auf Veränderungen zu reagieren. Ständig treten Situationen auf, die den sorgsam geplanten Tag durcheinanderbringen. Sie haben gelernt, schnell Entscheidungen zu treffen.
  • Sie managen Konflikte: Als Mutter werden Sie oft zur Regelung von Konflikten herangezogen. Sie schlichten Streit unter Geschwistern oder Spielkameraden oder hören geduldig und aufmerksam zu, wenn ein Kind Kummer hat. Das ist eine Fähigkeit, die dem Arbeitsklima in jeder Firma zugutekommt.
  • Sie beherrschen Selbstorganisation und Zeitmanagement: Die vielfältigen Aufgaben, die sich Ihnen im "Unternehmen Familie" jeden Tag aufs Neue stellen, erfordern ein hohes Maß an Selbstmanagement und Organisationstalent. Diese Fähigkeiten sind auch im Job von großem Vorteil.
  • Sie sind stressresistent und belastbar: Als Mutter haben Sie gelernt, mehrfachen Belastungen ausgesetzt zu sein und einen kühlen Kopf zu bewahren. Das ist ein Gewinn für jede Firma!

Zurück in den Beruf – mit Selbstbewusstsein schaffen Sie's

Wenn Sie sich Ihrer Fähigkeiten und Kenntnisse bewusst sind, können Sie die folgenden Fangfragen von Personalchefs nicht mehr erschüttern:

  • "Sie haben sich entschlossen, wieder berufstätig zu werden. Meinen Sie, Sie schaffen das?" – Verweisen Sie auf Ihre Organisations- und Managementfähigkeiten. In Ihrer Familie beweisen Sie diese Kompetenzen jeden Tag aufs Neue.
  • "Wo sind Ihre Kinder, wenn Sie arbeiten? Was machen Sie im Krankheitsfall?" – Kein Arbeitgeber möchte eine Mitarbeiterin beschäftigen, die oft Ausfallzeiten wegen der Kinder hat. Für diesen Fall haben Sie natürlich vorgesorgt. Und außerdem: Wer garantiert einem Arbeitgeber, dass nicht ein männlicher Arbeitnehmer wegen eines Sportunfalls längere Zeit abwesend ist?
  • "Warum haben Sie damals Ihre Berufstätigkeit aufgegeben?" – Sie wollten sich bewusst diesem neuen Lebensabschnitt widmen. Darüber hinaus bietet sich nicht jeden Tag die Chance, Mutter zu werden. So wie sich auch nicht jeden Tag ein toller Job anbietet!
  • "Was könnte Sie bewegen, Ihre neue Stelle wieder aufzugeben?" – Vor Schicksalsschlägen ist niemand gefeit und Veränderungen, die z. B. einen Umzug bedeuten, sind auch nicht voraussehbar.
  • "Meinen Sie, Sie können den Anschluss wieder schaffen?" – Ihre sozialen Kompetenzen kann Ihnen keiner nehmen und sie sind in jedem Beruf gefragt. Fehlende technische oder fachliche Kenntnisse können Sie innerhalb kurzer Zeit aufholen. Außerdem können Sie ja Ihre beruflichen Erfahrungen vorweisen. Und schließlich sind da noch die Weiterbildungen, die Sie während Ihrer Familienphase absolviert haben – weil Sie wussten, dass Sie wieder in den Beruf einsteigen würden.

Weiterbildung durch E-Learning

Eines der überzeugendsten Argumente für Ihren zukünftigen Arbeitgeber ist es, wenn Sie sich während Ihrer Familienpause durch Weiterbildungen gezielt auf die Rückkehr in den Beruf vorbereitet haben. Aber wie können Sie von zu Hause aus auf dem Laufenden bleiben? Eine Möglichkeit, ist das sogenannte E-Learning, d. h. Lernen mithilfe der elektronischen Medien. Unabhängig von festen Kurszeiten und Anfahrtswegen können Sie auf diesem Weg Ihre Kenntnisse erweitern oder vertiefen.

Lernen am Computer – diese Möglichkeiten haben Sie

E-Learning können Sie in verschiedenen Varianten betreiben:

  • Sie nutzen den Computer im Rahmen eines Fernstudiums. Die meiste Zeit arbeiten Sie zu Hause mit Lern-Software, aber auch mit schriftlichem Material, das Sie von der Hochschule gestellt bekommen. Zu festen Zeiten besteht die Möglichkeit, sich mit den Dozenten online in Verbindung zu setzen, um Probleme zu diskutieren. Durch gelegentliche Präsenzzeiten können Sie Kontakt zu anderen Studierenden aufbauen.
  • Sie arbeiten in einer Firma, die Ihnen die Möglichkeit bietet, sich fortzubilden. Ihr Arbeitgeber stellt Ihnen die Software zur Verfügung. Sie können entweder am Arbeitsplatz oder zu Hause lernen. Die Lernzeiten werden Ihnen auf Ihre Arbeitszeit gutgeschrieben.
  • Sie möchten von sich aus etwas lernen? Holen Sie sich die entsprechende Software für Ihren Computer im Fachhandel.
  • Sie buchen einen Kurs im Internet und lernen online. In der Regel erhalten Sie gleichzeitig die Software auf CD-ROM.

Das vielfältige Angebot lässt kaum Wünsche offen: Sie können Fremdsprachen lernen, sich auf Prüfungen vorbereiten oder sich neue Themen erschließen. Das Lernen am Computer ist besonders für diejenigen geeignet, die sich gern individuell fortbilden möchten. Sie können nicht nur die eigene Lernzeit den persönlichen Bedürfnissen anpassen, sondern bestimmen auch das Lerntempo selbst. E-Learning steht nicht nur für "elektronisches Lernen" – sondern auch für "easy learning", also leichtes Lernen.

Erstellt am: 23.08.2010 13:05, Letzte Änderung: 03.10.2010 09:22