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Der Geschäftsbrief / besondere AnlässeMehr Aufmerksamkeit für Ihre BriefanlagenModerne Geschäftskorrespondenz – besser ohne "beiliegend" & Co."Anbei, beiliegend, beigefügt, hiermit erhalten Sie ..." – diese und ähnliche Wendungen sind weit verbreitet, aber mittlerweile veraltet. Sie klingen unpersönlich und bürokratisch und sollten in der modernen Geschäftskorrespondenz nichts zu suchen haben. Darüber hinaus sind sie teilweise sogar grammatikalisch falsch. Haben Sie sich beispielsweise schon einmal die Formulierung "Beiliegend übersende ich Ihnen ..." auf der Zunge zergehen lassen? Würde Ihr Empfänger Sie beim Wort nehmen, müsste er sich sehr wundern, wie Sie sich selbst in einen A4-Umschlag quetschen wollen. Denn das Wort "beiliegend", ein Mittelwort der Gegenwart (oder des Partizips Präsens), bezieht sich in dieser Aussage grammatisch streng genommen auf das Wörtchen "ich". Anders ausgedrückt könnte die Aussage also heißen: "Ich liege dem Schreiben bei und übersende Ihnen ...". Der Hinweis auf die Anlagen – so wird er ansprechendVermeiden Sie solche sprachlichen Missgeschicke und verzichten Sie auch auf altbackene Ausdrücke. Werden Sie stattdessen kreativ und formulieren Sie persönlicher! Am besten nehmen Sie den Inhalt der Anlage gleich in die Ankündigung auf. So können sich Floskeln gar nicht erst einschleichen, denn Sie beziehen sich ja stets nur auf den aktuellen Anhang. Verschicken Sie etwa eine Informationsbroschüre oder ein Angebot, könnten Sie schreiben:
Sie können auch gleich auf ein besonderes Highlight oder auf die Dauer Ihres Angebots aufmerksam machen:
Erstellt am: 26.02.2010 07:11, Letzte Änderung: 05.04.2010 14:57 ![]() |
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