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23.05.2012

Your phrase today:

makeshift

Do you know what it means?

meaning



Reisevorbereitung

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Pro und Contra elektronischer Reiseunterlagen

Unkomplizierter reisen mit dem E-Ticket?

Wenn Ihr Chef heutzutage mit dem Flugzeug auf Geschäftsreise geht, können Sie den klassischen Weg gehen und ihm ein Ticket per Post zuschicken lassen – oder Sie machen es ihm mit dem E-Ticket (auch ETIX genannt) deutlich einfacher. Bei den meisten Fluggesellschaften finden Sie auf dem E-Ticket einen Hinweis zum Online-Check-in. Das heißt: Sie können bereits am PC entscheiden, wo Ihr Chef im Flugzeug sitzen soll und die Bordkarte gleich im Büro ausdrucken. Das ist besonders praktisch, da er so erst kurze Zeit vor dem Start am Flughafen sein muss.

Das E-Ticket erspart Papierkram

Doch auch ohne Online-Check-in profitiert Ihr Chef vom elektronischen Flugschein: Er muss sich nie wieder am Flughafen darüber ärgern, dass er sein Ticket vergessen hat. Auch ein Verlust oder Diebstahl des Tickets gehört fortan der Vergangenheit an. Denn Name und Personalausweis oder Pass reichen aus, damit die Mitarbeiter am Check-in-Schalter wissen, dass für Ihren Vorgesetzten ein Platz reserviert ist. Eine weitere Erleichterung ergibt sich bei kurzfristigen Buchungen. Früher musste der Flugschein am Airline-Schalter hinterlegt werden – meistens gegen Zahlung eines Aufpreises. Dieser Aufwand entfällt dank des E-Tickets. Schließlich können Sie den Flugschein damit selbst ausdrucken.

Elektronisches Ticket bald auch im Bahnverkehr

Die Deutsche Bahn bereitet sich ebenfalls auf die flächendeckende Einführung das E-Ticketing vor. Unter dem Namen "Touch & Travel" kann sich Ihr Chef dann mit seinem Handy vor Reisebeginn an- und an seinem Zielbahnhof wieder abmelden. Die Kosten für die Fahrt bekommt er auf dem Mobiltelefon angezeigt. Derzeit befindet sich das Projekt noch in der Pilotphase. In einem Teilnetz des Berliner Nahverkehrs, in Potsdam sowie auf der Fernverkehrsstrecke von Berlin nach Frankfurt am Main über Hannover prüfen Testkunden die Praxistauglichkeit des Systems. Zudem kommt im Rahmen des europäischen Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 Teil des Ruhrgebiets zu den Teststrecken hinzu.

Extratipp: Für die Pilotphase von "Touch & Travel" werden weitere Testkunden gesucht. Weisen Sie Ihren Chef darauf hin. Möglicherweise kann er als einer der Ersten das E-Ticket im Bahnverkehr nutzen. Nähere Informationen gibt es unter www.touchandtravel.de.

Der E-Pass – sicheres Reisen oder elektronischer Kontrollwahn?

Nach wie vor muss sich Ihr Chef unterwegs aber auch ausweisen. Vor allem im nicht europäischen Ausland benötigt er dafür einen Reisepass. Doch genau diesen wird es bald nicht mehr geben – zumindest nicht in der Form, wie wir ihn bisher kannten. Denn seit November 2007 geben die Einwohnermeldeämter und Bürgerbüros nur noch den sogenannten E-Pass heraus. Äußerlich sehen diese genauso aus wie früher. Im Unterschied zu den bisherigen Ausweispapieren enthalten sie aber einen Chip, auf dem Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Geschlecht und Staatsangehörigkeit gespeichert sind. Darüber hinaus enthält er ein elektronisches Passfoto sowie zwei Fingerabdrücke des Inhabers.

Extratipp: Informieren Sie Ihren Chef darüber, dass er die Funktionstüchtigkeit seines E-Passes mit Hilfe der Lesegeräte in den Passbehörden testen kann. Dort hat er auch Zugriff auf alle seine gespeicherten Daten.

Bei Reisen ins Ausland können die Grenzkontrollen die gespeicherten Daten einsehen, aber nicht speichern, versichert das Bundesinnenministerium. Auch wenn der Chip einmal defekt sein sollte, behalte der Pass seine Gültigkeit.

Extratipp: Suchen Sie weitere Tipps und Tricks für die Organisation von Geschäftsreisen? Dann schauen Sie doch einmal in der sekretaria-Rubrik Geschäftsreise vorbei! Hier werden Sie sicher fündig.

Erstellt am: 09.04.2010 05:45, Letzte Änderung: 26.09.2010 17:18
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